ID.4 / ID.4X

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Re: ID.4 / ID.4X

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jennss hat geschrieben: Sicher, dass es im 7. Jahr nicht schon um die 80% war?
Ja, hab noch einen Screenshot von Anfang 2020, da hatte er 96% und das ging dann über das Jahr runter.
Schaumermal hat geschrieben: Ich vermute, dass eine Akku-Reparatur (Zellaustausch) später mal preiswerter als ein Zylinderkopfwechsel beim Verbrenner ist.
Den Akku macht keine normale Werkstatt auf, das ist ein Fall für den Hersteller oder einen darauf spezialisierten Fachbetrieb.
Dazu sind meine Zellen in sehr guter Balance, da hab ich von wesentlich jüngeren Fahrzeugen mit deutlich höheren Schwankungen gelesen. Die Zellen sind eher homogen gealtert - also mustergültig - kalendarisch und durch Zyklen. Helfen tut hier ein kompletter Zellentausch. Also ein generalüberholtes Paket mit neuer Garantie. Oder ein gebrauchter jüngerer Akku aus einem Unfallwagen oder so etwas.
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Re: ID.4 / ID.4X

Schaumermal
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Karlsson hat geschrieben: Mein Zoe ist 8 Jahre und 2 Monate alt, 91tkm, Akku ist im 8. Jahr von 96 auf 71% gefallen, nach Software Update in der Werkstatt wieder auf 76% frisiert (unter 71% bekäme ich sonst Ersatz).
Das ist ziemlich seltsam.
Ich finde in den Zoe-Foren jede Menge User, die schwören, dass beim Zoe kaum keine Degradation statt findet und anderslautende Nachrichten Bashing wären. :(

Aber ich glaube deinen Bericht. Man muss immer dazu sagen, dass dein Zoe noch einen kleinen Akku hat und man damit auf eine sehr hohe Zyklenzahl kommt.
Die Tesla-Statistiken, die bei einem großen Akku mit geringer Zyklenzahl auf höhere km-Lebensdauer kommen, sind damit auch plausibel.

Ich glaube allerdings schon, dass in den letzten 8 Jahren die Technik bei Akkus und Ladeelektronik einen riesigen Schritt nach vorne gemacht haben. Sonst wäre eine 170.000-km/8J Garantie eine ganz teure Angelegenheit. Selbst wenn in diesem Bereich nur 10 Prozent der Wagen repariert werden müssen kostet ds richtig Geld und Ansehen.
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Re: ID.4 / ID.4X

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Schaumermal hat geschrieben: Ich finde in den Zoe-Foren jede Menge User, die schwören, dass beim Zoe kaum keine Degradation statt findet und anderslautende Nachrichten Bashing wären.
Da sind viele Leute mit rosa Brillen und dazu viel jüngeren Fahrzeugen.
Die ältesten deutschen Zoe sind doch noch überhaupt keine 8 Jahre alt, der wurde erst am Juni 2013 in Deutschland verkauft (meiner ist ein FR Import) und die Masse der Fahrzeuge kam erst wesentlich später, weil die Zulassungszahlen in den letzten Jahren sehr stark zugenommen haben.
Die kennen die kalendarische Alterung einfach noch nicht.
Schaumermal hat geschrieben: Ich glaube allerdings schon, dass in den letzten 8 Jahren die Technik bei Akkus und Ladeelektronik einen riesigen Schritt nach vorne gemacht haben.
Ich glaube das nicht. Einfach weil ich in diversen Interviews Fachleute hab sagen hören, dass die Zellen falsch optimiert wurden. Zu sehr auf Zyklenfestigkeit, man brauche stattdessen eher eine höhere Energiedichte und geringere Kosten. Also ich würde mich nicht darauf verlassen, dass das bei den neuen viel besser wird.
Schaumermal hat geschrieben: Sonst wäre eine 170.000-km/8J Garantie eine ganz teure Angelegenheit.
Die geben oft weniger Garantie, zB nur 66%. Und auch meiner hat mit 2x Software Update nach über 8 Jahren ja noch 76% und wäre ohne Tausch aus der Garantie raus gelaufen. Ein Auto wird aber eher so ca 20 Jahre alt im Mittel, das heißt da wird mindestens ein Tausch fällig.

Ein ID.4 kostet auch nach Förderung oft über 40.000€, man sollte sich diesen Umständen bewusst sein.
Eigentlich müsste man alle Hersteller mal zu diesem Umstand anschreiben.

Ich würde das Fahrzeug daher nicht zu lange behalten (das ist mir aber zu teuer) oder nur leasen (das ist mir auch zu teuer) => Problem.
Lösung? Ich hab noch keine.
Zum Glück brauche ich gerade kein neues Auto.
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Re: ID.4 / ID.4X

Schaumermal
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Karlsson hat geschrieben: Die geben oft weniger Garantie, zB nur 66%. Und auch meiner hat mit 2x Software Update nach über 8 Jahren ja noch 76% und wäre ohne Tausch aus der Garantie raus gelaufen. Ein Auto wird aber eher so ca 20 Jahre alt im Mittel, das heißt da wird mindestens ein Tausch fällig.
Ich riskiere es einfach mit einem Neuwagen. Da ich sehr viel Mittelstrecke fahre werde ich den Akku 'artgerecht' bis 80% laden und bin dann mal gespannt, wie es nach 10 Jahren aussieht.
Die Tesla-Erfahrungen stimmen positiv - deine negativ. Dabei habe ich aber immer deine schlechten Rahmenbedingungen im Blick: kleiner Akku/hohe Zyklenzahl/früher Entwicklungsstand. Das war bei Nissan wohl noc schlimmer. Du mussten/wollten eigene Akkus verwenden und die waren nicht so dolle.
jennss hat geschrieben: Mein Zoe ist 8 Jahre und 2 Monate alt, 91tkm, Akku ist im 8. Jahr von 96 auf 71% gefallen,
Wie hat sich dabei denn deine tatsächliche Reinweite entwickelt? Passt es eher zu 'vor' oder 'nach' Software-Update?

Die Sache mit dem sog. Software-update: Was soll Renault denn sonst machen? Die stehen geschäftlich bis zum Hals in der Sch...e. Keine Kohle. Wer da nicht an allen Ecken schraubt hat ganz verloren. Wenn man sich auf diese Weise um eine teure Garantiereparatur drücken kann ... :lol: :lol: :lol:
Zuletzt geändert von Schaumermal am So 2. Mai 2021, 16:24, insgesamt 1-mal geändert.
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Herbs
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Auch wenn wir uns hier mal wieder arg off topic bewegen:
- früher hat es auch die wenigsten NEUwagenkäufer interessiert, in welchem Zustand das Auto nach 8 Jahren oder 160Tkm sein mag. Nur dass man damals halt noch keine Prozentwerte für den Fahrzeug Zustand zur Hand hatte.
- falls mein Auto in 9 Jahren nur 60% SOH hat und es den zukünftigen Besitzer stört (vielleicht braucht der ja einfach ein Auto mit viel Platz für mittlere Strecken...) kann man den Akku bei VW Modulweise tauschen. Ein 58kwh Akku komplett für 15k€ neu kaufen. Und da hat man noch nicht eingerechnet, dass der alte Akku bzw einzelne Module auch mit 60% stationär einsetzbar sein dürften und somit einen Wert haben
- wer weiß heute, was es in 10 Jahren an Alternativen Anbietern für Batterien gibt. Der ID4 hat ja ein gewisses Volumen, was ihn interessant für solche günstigeren Anbieter machen dürfte
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Re: ID.4 / ID.4X

Schaumermal
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Herbs hat geschrieben: - wer weiß heute, was es in 10 Jahren an Alternativen Anbietern für Batterien gibt. Der ID4 hat ja ein gewisses Volumen, was ihn interessant für solche günstigeren Anbieter machen dürfte
!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und dazu eben die gesamte MEB-Flotte über VW/Skoda/Seat/Audi/Ford ...

Ich fahre seit meinem 18. Geburtstag nur Massenfahrzeuge und genieße es, immer einen gut gefüllten Markt an Ersatzteilen unter Umgehung des Original-Herstellers zu haben.
Da gibt es eben den Filtersatz für 20 euro und 4 Bremsscheiben und -Beläge für 120.
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Re: ID.4 / ID.4X

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Dann lasst Euch schon heute gewarnt sein….die Vorreiter Tesla und Nissan haben den Akku jedenfalls nicht für 1000€ im Programm, wenn überhaupt einer was rausrückt.
Und Modulweise an einem 8 Jahre alten Akku zu tauschen ist wie ein Kettenglied in einer ausgeleierten Kette zu tauschen.
Die ersten egolf 300 haben die Akkugarantie verlassen…mal schauen wie VW damit umgeht, wenn Kunde jammert und ein Angebot will.
Vermute VW wird eine Abwrackprämie bieten und Ihn auf den id.2 Kombi beraten.
LEAF 75000 km <15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 FailICCU=noch 0 AWD LR AHK WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D:Km=6500

Re: ID.4 / ID.4X

Herbs
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Volkswagen bietet mindestens 10 Jahre nach Ende der Produktion Ersatzteile. Soweit ich weiß, steht der Preis auch schon fest. Muss vermutlich gar keiner jammern.

Und dass Tesla heute keine Akkus oder Module für 1000 € anbietet ist klar. Ist ja noch nicht „in zehn Jahren“ sondern heute.
Warum Module tauschen schlimm ist, weiß ich nicht (bin technisch aber auch Laie). Zumindest bieten Tesla und VW es an, ich hoffe mal Elon und die VW Techniker haben sich da was überlegt, wie das gehen könnte.
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Re: ID.4 / ID.4X

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Herbs hat geschrieben: Volkswagen bietet mindestens 10 Jahre nach Ende der Produktion Ersatzteile. Soweit ich weiß, steht der Preis auch schon fest. Muss vermutlich gar keiner jammern.
Für nen Peugeot Ion kriegste auch einen Ersatzakku. Ist halt nur teurer als das Fahrzeug neu war.

Ich finde das überhaupt nicht OT, die Frage nach der möglichen Nutzungsdauer bei einem so teuren Fahrzeug steht bei mir so ziemlich ganz vorne.
Da ich auch eher an einem Gebrauchten ID.4/Enyaq interessiert wäre, reduziert sich die Zeit zum Garantieende noch mal.
Herbs hat geschrieben: Ein 58kwh Akku komplett für 15k€ neu kaufen.
Interessant wäre nur der 77er. Wenn der dann 20.000€ kostet, ist das für mich kein akzeptables Modell.
Dass der alte Akku noch einen Wert hat - klar. Was gibt VW für den noch im Tausch gegen den neuen?
Ist da ein Wechselmodell mit Zweitverwertung vorgesehen oder wie sieht das aus?
Herbs hat geschrieben: - wer weiß heute, was es in 10 Jahren an Alternativen Anbietern für Batterien gibt
Das haben die Leafbesitzer 2012 auch erzählt.
Schaumermal hat geschrieben: Wie hat sich dabei denn deine tatsächliche Reinweite entwickelt? Passt es eher zu 'vor' oder 'nach' Software-Update?
Kann ich leider noch nicht sagen, ich bin direkt nach dem Werkstatttermin ins Homeoffice gewechselt. Der Wagen wurde am 27. März noch mal geladen und hat jetzt noch immer 50%, weil derzeit ja nichts geht. Also nur noch 1x die Woche einkaufen, macht 5km.

Schaumermal hat geschrieben: Und dazu eben die gesamte MEB-Flotte über VW/Skoda/Seat/Audi/Ford ...
Ich fahre seit meinem 18. Geburtstag nur Massenfahrzeuge und genieße es, immer einen gut gefüllten Markt an Ersatzteilen unter Umgehung des Original-Herstellers zu haben.
Genau deswegen finde ich den MEB auch besonders interessant.
Allerdings nützt einem das wenig wenn man eines der ältesten Fahrzeuge hat, weil man dann auch als erster das Problem hat und die Alternativangebote gibt es noch nicht.
Dazu kommt die von VW angekündigte Einheitszelle. Also mir scheint, dass der MEB gar nicht mal so lange in der jetzigen Form leben wird, weil schon die Einheitszelle in den Startlöchern steht und vielleicht erst die "das große Ding" wird.
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Re: ID.4 / ID.4X

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Karlsson hat geschrieben: Für nen Peugeot Ion kriegste auch einen Ersatzakku. Ist halt nur teurer als das Fahrzeug neu war.
Ich habe eine Frage von Blue Shadow (edit: es war gar keine Frage) zu Volkswagen beantwortet. Wie teuer ein Ersatzteil bei Peugeot ist kann ich nicht beurteilen, da ich noch nie einen hatte.
Ich finde das überhaupt nicht OT, die Frage nach der möglichen Nutzungsdauer bei einem so teuren Fahrzeug steht bei mir so ziemlich ganz vorne.
Jo, es ist aber halt genauso generisch, wie „warum gibt’s keinen Kombi“, „warum gibt’s kein OPD“ und alles andere, was sicherlich interessant aber nicht Fahrzeugspezifisch ist aber in vielen Unterforen auftaucht.
Fragen sich Käufer exotischer Importautos eigentlich auch, ob sie in 10 Jahren noch alle Teile schnell und kostengünstig bekommen… Ich finde in retrospektive muss man echt den Pioniergeist von Tesla Kunden um 2015 loben. 100k€ raushauen mit dem Wissen, dass die Firma ein paar Jahre später nicht gesichert noch in der Lage sein würde Ersatzteile zu liefern. Chapeau.

- wer weiß heute, was es in 10 Jahren an Alternativen Anbietern für Batterien gibt
Das haben die Leafbesitzer 2012 auch erzählt.
Bestimmt. Auch hier kenne ich noch nicht aus, ich habe tatsächlich bewusst noch nie einen Leaf gesehen. Ich würde aber vermuten, dass
A) die Masse an MEB (gerne auch durch M3/MY ersetzen) hier den Ersatzteil Markt deutlich attraktiver macht (3 MEB Werke in EU + x China + USA). Selbst wenn in 5 Jahren ein Nachfolger kommt (?), geht da einiges in den Markt.
B)…es halt nicht mehr 2012 ist, eAutos zwar immer noch Nische sind, aber ein Ende dieses Daseins realistisch ist und Batteriezellen nur noch einen Bruchteil von vor 10 Jahren kosten und dieser Trend vermutlich anhält.

Und sehen Sie es mal positiv: wenn in drei Jahren absehbar ist, dass MEB abgelöst wird, Ersatzteile teurer sind und was nicht alles noch schlecht laufen könnte bei ID4 und Co. - das wird alles die Gebrauchtwagenpreise drücken und Sie können günstiger zuschlagen.
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