Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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Tom7 hat geschrieben: Mach doch einfach mal konkrete Zahlen!
Ich war immer so um die 20 Cent/km, zwei Jahrzehnte lang. Der Neuwagen hatte natürlich etwas mehr an Wertverlust, der gut Gebrauchte etwas mehr Reparaturen.
Dann hast du entweder großes Glück gehabt oder besondere Umstände (z. B. hohe Fahrleistungen) oder nicht alles hinein gerechnet. Typisch ist das jedenfalls nicht.
Ich fahre seit etwa 10 Jahren Dienstwagen, daher muss ich das nicht mehr tun, aber vorher habe ich für einen 10 Jahre lang gefahrenen VW Sharan stets alle Ausgaben fürs Auto sauber verbucht. Den habe ich für 23.000 als Jahreswagen gebraucht gekauft und bin ca. 160.000 km damit gefahren. Insgesamt hat mich das 65.000 € gekostet, also knapp über 40 ct/km. Einschließlich Differenz zwischen Kaufpreis und Erlös, Versicherungen, Steuern, Kraftstoff, Reparaturen, Wartungen, Wischwasser, Reifen, HU/AU, ... Und das bei Dieselpreisen zwischen 90 und 130 ct und nur Haftpflichtversicherung (hätte ich auch nie gebraucht) und einem ziemlich moderaten Wertverlust von ca. 2200 € pro Jahr. Da war vielleicht auch ein bisschen Pech mit den Reparaturen dabei, aber ich wüsste nicht, wie man da auch mit weniger Pech auf 20 ct kommen sollte, es sei denn, man hat einen Kleinwagen.
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)
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Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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  • env20040
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pcandre hat geschrieben:
Tom7 hat geschrieben:
e3ver hat geschrieben: Ich fahre seit fast 10 jahren BEV und jedes davon ist unterm Strich günstiger als die Benziner davor. Und ich mache auch keine Milchmädchenrechnung, sondern alle Kosten werden genau verbucht. Was die Leute zusammenrechnen, die auf andere Ergebnisse kommen, ist mir ein Rätsel!
Mach doch einfach mal konkrete Zahlen!
Ich war immer so um die 20 Cent/km, zwei Jahrzehnte lang. Der Neuwagen hatte natürlich etwas mehr an Wertverlust, der gut Gebrauchte etwas mehr Reparaturen. Alles ganz normal und daran wird die E-Mobilität nichts ändern.
Mir ist eher ein Rätsel wie ich diese Zahlen jemals wieder erreichen kann. Nein, das wird hier und da nicht gehen. Was soll man heute denn kaufen, um da wieder hin zu kommen? Ich kann dir die Nummer einfach nicht glauben, denn ich wüsste nicht, wie ich mit welcher Mobilität auch immer, dahin wieder kommen kann. Das funktioniert wohl selbst mit dem 49€ Ticket nicht mehr (in meinem Fall).
Morgen...!
Ich habe z.B. ein paar Seiten vorher konkrete Zahlen genannt! ;)

viewtopic.php?p=2005682#p2005682

VW Up TSI meiner Frau rund 20 Cent pro Kilometer.
Mein Skoda Citigo iV < 10 Cent pro Kilometer (auch nur MIT Wertverlust, der aktuell noch nicht vorhanden ist ;))
Mein ehemaliger Mercedes W211 E500 rund 34 Cent pro Kilometer

MfG André
Ist es noch Konkreter Notwendig?

Aber, man kann ja nun meinen dass dies in der Klasse XY anders wäre.
Hier werden idente Fahrzeuge unterschiedlicher Antriebsarten eines Nutzers verglichen.

Bei uns?
Ein Vito 639 mit einem Vito447e.

Was soll man viel Rechnen wenn die Kosten im Schnitt über 2.000€/Fahrzeug niedriger liegen?
Der Betrieb, nur wegen der popeligen paar BEV 15 Tonnen weniger CO2 erzeugt?
Schon die THG Vergütung von 300 € ist alleine schon mehr als man Energie zum Fahren als Privatperson einkaufen muss.

Hält man den Wagen 10 Jahre, wird DIE kummulierte THG Quote um die 5.000 € werden, was 10% der Anschaffung ausmacht.
Und, BEV werden besser gehandelt werden als Kisten mit verrotteten Auspüffen, defekten Zusatzheizern, erhöhtem Ölverbrauch etc. Etc.
Mal abgesehen dass z. B. Aviloo Tools bereitstellt, wo man, im Gegensatz zur Glaskugel beim Verbrenner auf Papier, und das von anderen als dem Gebrauchtwagenhändler, den Fahrzeug Zustand belegt bekommt.
Keine Tricks mit dickeren Ölen etc.
Belegbare Daten.

Dinge, welche kein Gebrauchtwagenhändler bei einer Einkaufsverhandlung sehen möchte....
Fakten.

Nimmt man einen 5 Jahre geleasten E Golf, will diesen herauskaufen, setzt Porsche dafür 25.000€ an.
Sonderbar der "Wertverlust" , oder?
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

PKI-e
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env20040 hat geschrieben:
PKI-e hat geschrieben: ...
Ich möchte Dich, werter PKI-e hier, im Forum, im welchen der Umgangston manchmal Rauh sein kann..... begrüssen.

Auf welche Thesen Stützt Du Deine Aussagen, dass HVO100 in keinem Motor Probleme macht ?
Ist es nicht so, dass Treibstoffe, z.B. in gewissen PH-Bereichen den Kunststoffen, so keine Inhibitoren zugesetzt sind, die Weichmacher aus "Standard" Dichtungen ziehen und "spezielle" Dichtungsqualitäten verwendet werden müssen ?
Ohne Frage, ein Motor läuft mit vielem, insbesonders im Bereich der Dieselqualitäten, nur, wie lange ist die Frage.


Wir bewundern dass Du Auslandssemester in Malaysia besucht hast.
Wärend meines Arbeitslebens nannte man es Dienstreise und nicht Sprach, und Kulturreise wenn wir irgendwo hin fuhren.
Sonst verstehe ich nciht ganz, was das arbeitsleben mit einer Reisetätigkeit zu tun hat....

Ich kaufe keine Zertifikate in Island... auch nicht mein Stromanbieter.
Ich beziehe bei Ihm: Wasser, Wind, und PV-Energie und, sie versichert, es läuft selbst im Hochsommer, oder Hochwinter noch genug Wasser die Flüsse und Berge dafür hinunter.

Ja, man kann jedes Auto mit vielem Betreiben, auch HVO100, ohne Frage.
Wieweit dies Sinnvoll ist, hängt vom persönlichen Fahrprofil ab.
Fährt man damit nach Malaysia? Nein? Was willst Du uns also damit mitteilen.

Fährt man, wenn ich es richtig verstanden habe ,nur noch zum Pensionistentreffen, ( ich deute einmal die Aussage "wärend meines Arbeitslebens" derart)

Ja, da braucht man >180 kW, ohne Frage...

Oh, Greta Thunberg ist mit dem Segelschiff auf die Weltklimakonferenz gefahren.
Wie war das bei Dir, ich Richtung Malaysia?

Erkennst Du den Sarkasmus in diesem Beitrag?

Wir achten uns hier gegenseitig, bis auf ein paar Ausnahmen, auch wenn wir anderer Meinung sind.
Demgemäss Kommunizieren wir auch Achtungsvoll, bis auf ein paar Ausnahmen miteinander in dieser Form.

Möchtest Du eine der Ausnahmen werden?
Wenn Du Nachlesen möchtest, bin ich ebenso eher der Ansicht, dass man Altfahrzeuge weiter betreiben sollte.
Dies sei einmal eingeworfen, bevor auch ich hier eine abbekomme, wie so manch anderer, welcher sicher nicht das ist, was Du Ihm unterstellst.

Ein Windrad kann in 3,5 Jahren seinen CO2-Fussabdruck der Herstellung kompensiert haben, mal zum Nachdenken, ob Deines Kommentars..
Entsorgung von Windrädern, 3,5 Jahre, bei 20 Jahre oder länger Nutzungsdauer.. ja das ist ein Thema...
Vor allem, ob man wirklich alles demontieren muss, ohne Frage.

Nehmen wir mal ein 1 MW Windrad, liefert "nur" 100 kWh im Jahreschnitt.
also 100 *24*365, somit 876 MWH. pro Jahr.

Und, Dein HV100 ist besser in einem Blockheizkraftwerk, mit einem Wirkungsgrad von >60% aufgehoben, wie im BMW 530, bei einem Wirkungsgrad von vielleicht freundlichen 20%...

Z.b. bei einer Dunkelflaute verbrannt....

Also noch einmal:
Herzlich willkommen.

Welche Fragen hast Du an uns ?


Wenn ich hier ein paar Mitglieder „angefahren“ habe möchte ich mich hiermit bei euch allen entschuldigen!!!

Ganz einfach, ich teste es nicht nur im BMW sondern auch in anderen meiner früheren und jetzigen Fahrzeugen. Außerdem schimpft sich mein Beruf Entwicklungs- und Testingenieur im Elektromibilitätsbereich. Der Auslöser dafür war damals als es noch kein fahrfähiges E-Auto (außer Tesla) auf öffentlicher Straße gab, ich die Ehre hatte einen Prototypen 2 Tage lang auf öffentlicher Straße zu fahren. Meine Vorstellung damals: reinstecken, laden, fahren. Wie sich herausstellte ist das aber nicht so. Da gibts noch vieeeel mehr variablen, außerdem ein ganzes Ladekommunikationsprotokoll (DIN SPEC 70121 die Testfälle dazu in der DIN SPEC 70122, ISO 15118-20 die Neuerungen enthält, dann auch noch dazu PnC, OCPP usw. usf. das betrifft fats nur das laden und nur einen Teil davon.

Zudem bin ich selber im Verbrennerbereich auf stand der Technik, da ich in der F&E (Forschung und Entwicklung) tätig bin und dorthingehend Kontakte geknüpft habe. Zudem halte ich Kontakt zu Studienkollegen die im Verbrennerbereich unterwegs sind.

Synthetischer Diesel wird in der F&E schon seit Jahren im Hintergrund getestet und es gibt z.B. wem es nicht reicht einen Test dazu:
https://autonotizen.de/fahrberichte/gtl ... rauch-2021

Es wird nicht viel darüber in den deutschen Medien berichtet. Warum auch wenn Elektromobilität gehypet wird.

HVO100 bzw. synthetischer Diesel erfüllt die gleichen Normen wie normaler Diesel bis auf ein paar Parameter die dem Verbrenner sogar gefallen. Während es z.B. Winterdiesel angeboten wird, kann synthetischer Diesel Ganzjährig genutzt werden. Rußemissionen sinken, Partikelfilter halten gut und gerne weit über 300.000 km. Das sind nur ein paar Dinge. MyNeste verwendet auch nachweislich kein Palmöl.
Im Ausland gibt es den Kraftstoff schon seit Jahren.
Genauso wie die E-Befürworter immer sagen, schau mal wie toll und geht nicht gibts nicht, genauso sage ich das zu synthetischen Kraftstoffen.

Wir haben ein europäisches Netz, das heißt aber nicht, dass wir aus dem Ausland bestimmen können welche Energiequellen wir bekommen. Jedes Land denkt in erster Linie an seinen Vorteil. Nur weil wir viel Strom aus Wind zu gewissen Zeiten in Massen produzieren, heißt es nicht, dass unsere Nachbarländer den auch brauchen und unser Netz das auch verträgt. Es ist sogar so, dass sich unsere Nachbarländer mit Elektrotechnischen Konstruktionen gegen unseren starken Überstrom schützen. Oder sie nehmen ihn sehr gerne, wenn wir den Strom für fast nichts verkaufen sondern sogar noch drauf zahlen.
Bezüglich der Island Sache:
https://www.golem.de/news/erneuerbare-e ... 69902.html


Ich rede aber nicht nur vom CO2 Fußabdruck sondern sehe ein Bauteil oder eine Konstruktion gesamtheitlich. So wie das jeder Ingenieur gelernt haben sollte. Da hängen ganz andere Gase, Rohstoffe und Energien hinten dran. Das Problem ist aber, dass jedem „eingepleuelt“ wurde das CO2 das Maß ist und alles andere nicht. Windräder enthalten da ein Gas SF6:
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/te ... 6-101.html
Jöhstädter Windpark, Windkraftanlagen lassen sich nach 20 Jahren nicht mehr wirtschaftlich ohne Förderung betreiben. Fundamente bleiben dort, da der Betreiber keine Rücklagen dafür gebildet hat. Würde man genauso hart argumentieren wie bei der Atomkraft, dann explodieren die Kosten förmlich. Und dieser Windpark ist nur ein kleines Beispiel von vielen in Deutschland.
In Dänemark stieg der Strompreis auf über 1€ letztes Jahr. Das hat Bekannte von der Freundin eines Freundes dermaßen geschockt das gibts ja gar nicht. Sehr viele BEV Fahrer sind auf den Verbrenner umgestiegen bzw. haben das E-Auto monatelang stehen lassen. Bis heute.


Ich sage das immer wieder gerne: Den Endkunden interessiert nicht die Effizienz. Wenn 99% Effizienz 2€ kosten und 1% Effizienz 1€ dann nimmt er die 1€ und hat die Effizienzzahl schon wieder vergessen.

Ich habe hier schon den Vergleich des aktuellen Golf 7 mit dem aktuellen ZOE angegeben. Als Laternenparker und abhängiger einer öffentlichen Ladesäule hat der ZOE die schlechteste Bilanz aller Fahrzeuge die ich hatte, wenn die Förderung rausgerechnet wird.

BMW: 0,46€ pro km (20.000€ Kaufpreis als gebrauchter mit eingerechnet)
Golf: 0,32€ pro km (311€ Leasingrate mit eingerechnet)
ZOE: Mit anfangs kostenlos Laden, dafür extra weiter gefahren, und Prämie 6000€ -> 0,2€ pro km
Wenn die Förderung raus gerechnet wird und die aktuellen Ladesäulenpreise nehme liege ich bei 0,66€ pro km (da fehlt immernoch KfZ Steuer)

Bisher günstigstes Auto als Gebrauchtwagen und 90% Autobahn 180km/h-200km/h:
Audi A3 1.9 TDI (gebraucht 6000€): 0,21€ pro km (wäre ich nicht immer so schnell gewesen, dann wären es 0,19€ pro km, da der Unterschied so marginal war und ich durch das schnelle frühe und späte fahren enorm viel Lebenszeit dazugewonnen habe passt das perfekt.)

Golf 5,5l/100 km vs. ZOE Laternenparker mit kalten Temperaturen jetzt über 1 Jahr aufgezeichnet 25 kWh/100 km.
5,5*1,7€ = 9,35€.
25*0,49€=12,25€
Damit rentiert sich der ZOE nicht mehr. Punkt. Egal wie es jetzt gemacht wird, die Leasingrate ist fix, die muss jeden Monat bezahlt werden. Die Kraftstoffkosten nicht. Also wird der Golf gefahren und der ZOE bleibt stehen, so einfach ist das.
Neuer Verbrenner ist schon bestellt. Wenn ich den Liefertermin kenne und alles unter Dach und Fach ist, werde ich schauen, dass ich jemanden finde der eine Leasingübernahme für den ZOE machen möchte und das wird bestimmt sehr fix gehen.

Außerdem hat der ZOE dieses Jahr die höchste Erhöhung bei der Versicherung hinter sich.
Während sich BMW und Golf um 12€ für dieses Jahr verteuert haben (und mit mehr km angegeben sind) hat sich der ZOE um 72€ verteuert!

Seit dem ich BEV fahre sehe ich nur noch immer höhere Kosten als Laternenparker. Gegenüber dem Verbrenner hat sich die Bilanz in den letzten 2-3 Jahren enorm verschlechtert.

Meine Freundin hat zur Arbeit 10 km und Außentermine die spontan reinkommen. Da kann Sie nicht einfach mim Fahrrad zur Arbeit. Und dann noch die Fahrten zu Freundinnen die in Deutschland verteilt sind. BEV kommt für Sie nicht in Frage. Ich hab 2 E-Autos geholt und sie hat erlebt wie lange ich für Langstrecke gebraucht habe und will kein BEV. Da kann ich nix machen und ich verstehe es auch. Geht mir genauso wenn ich lauter lange Strecken fahre. Ich habe schon ein Langstreckenauto das abbezahlt ist. Warum soll ich mir jetzt einen Kredit holen, Leasingrate zahlen oder sonst was? Ich habe genug Geld für BEV experimente rausgeballert. Jetzt reichts mir auch.
Das Argument, ja da gibts aber neuere und bessere Modelle. Ja toll, soll ich mir jetzt wegen der Entwicklung alle 2 Jahre einen neuen BEV holen? Also ich habe mit meinem Geld besseres zu tun. Ein Auto ist ja nicht ein Handy das mal so alle 2 Jahre getauscht werden kann. Und nicht mal das mache ich.

Wenn ich irgendwann mal bauen/kaufen sollte und eh Solarmodule mit Speicher haben werde, dann könnte ich mir vorstellen, dass meine Freundin sich einen gebrauchten BEV holt, dann aber brauchen wir trotzdem ein Fahrzeug für die Langstrecke ihrer freizeitlichen Bedürfnisse und meiner geschäftlichen (Firma ist jetzt 300 km weit weg) und meiner freizeitlichen Bedürfnisse als auch unserer freizeitlichen Bedürfnisse.


Jetzt mal ein kurzer Blick auf Leasingmarkt, dort habe ich übrigens das Angebot zum Verbrenner gefunden:

Dacia Spring:
184,99€ Lasingrate für 60 Monate und 10.000 km im Jahr.
Laternenparker, habe den DACIA Reichweitenrechner bemüht und nur die Arbeitsstrecke Sommer und Winter berechnet, da das Fahrzeug nicht für Autobahn geeignet ist. Falls es interessiert ich habe im Reichweitenrechner 50 km/h angegeben (sozusagen als Durchschnittsgeschwindigkeit) und einmal -5 Grad mit Aufwärmen und 35 Grad mit Klima. Mehr kältere Temperaturen als Warme milde morgens um 6/6:30 Uhr. Also ca. 23 kWh/100 km mit Ladeverluste. 23*0,49€=11,27€
Versicherung 76€/Monat
Inspektion 12€/Monat
Reifen: 10€/Monat
Nicht enthalten: Autobahnfahrt und KfZ Steuer

-> 376€/Monat 0,45€/km

Mitsubishi Space Star:
105,17€ Leasingrate für 48 Monate und 10.000 km im Jahr.
Laternenparker, 6l/100 km. 6*1,69€=10,14€ (eine in der Familie hat den Mitsubishi Space Star und verbraucht weniger, ich habe aber den im Internet recherchierten Durchschnittsverbrauch genommen).
Versicherung: 67€/Monat
KfZ-Steuer: 4€/Monat
Inspektion: 17€/Monat
Reifen: 10€/Monat

-> 288,17€/Monat 0,35€/km

Wenn ich also auf die gleichen Kosten des Spring kommen möchte könnte der Benzinpreis auf 3,46€/l wachsen und erst dann bin ich gleich auf. Oder 12l/100km mit dem Mitsubishi verbrauchen. Beides völlig unrealistische Szenarien in den nächsten 4 Jahren.
Erst wenn ich den Spring kostenlos laden würde wäre ich bei 282€/Monat. Das ist mittlerweile auch völlig unrealistisch für die Mehrheit.

Dann braucht zum Spring meine Freundin aber ein Langstreckenauto, denn jetzt mal ehrlich, bei der Batteriegröße 400km im Winter auf der Autobahn. Viel Spaß!

Und auch derjenige der nicht auf der Autobahn fährt, ist mit dem Verbrenner Leasing zu monatlich überschaubaren preisen besser dran. Da muss kein Kredit aufgenommen werden sondern weiß ganz genau was die nächsten 4-5 Jahre auf einen zu kommt. Wertverlust kann sich immer wieder ändern.

Ich rede bewusst von der größten Gruppe hier in Deutschland: Mieter, keine Garage sondern Laternenparker. Zu denen gehöre ich auch.


Ich habe 2 mal BEV probiert und die Entwicklung das letzte Jahrzehnt miterlebt und war/bin aktiv dabei. Zu teuer, stark Subventioniert damit es günstig da steht, keine KfZ-Steuer trotz deutlich höherem Gewicht und jeder der glaubt, dass wenn enorm steuern vom Verbrenner wegfallen nicht auf die BEV umgelegt werden, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann und die Zahnfee.


Keiner hier muss diese Meinung teilen, aber eine Vergleichsrechnung die sich jeder hier im Handumdrehen mit ein paar kurzen Recherchen aufstellen kann habe ich geliefert. Diese Kosten enthalten nämlich schon alles und minimieren Unsicherheiten wie Wertverlust. Die einzigen Fragezeichen bleiben bei den Strom- und Benzinpreisen in den nächsten 4 Jahren.

Das E-Auto ist definitiv für gewisse Anwendungen wie z.B. in Verbindung mit Garage, eigene Wallbox und so oder so vorhandenes oder geplantes Solardach UNABHÄNGIG vom E-Auto auf jeden Fall dem Verbrenner vorzuziehen, da gibt es keine Diskussion, da die Kostenrechnung gewinnt. Und wenn nur 1 mal im Jahr dann 600 km gefahren werden dann dauert es halt genau das eine mal länger. Da braucht man sich nicht so anzustellen. Das E-Auto ist aber nicht DAS Auto für alle Anwendungsgebiete.

Und ja, unsere Energiegewinnung muss sauberer werden, aber das müssen sich die Menschen auch leisten können. Dänemark und Deutschland stehen was den Preis anbetrifft sehr schlecht da.

Meine Quellen waren:
Autokostencheck, dort sind auch Reifenkosten mit aufgeführt. Spritmonitor. Eigene Erfahrung mit Verbrenner/E-Auto und dessen Verbrauch im Alltag.
Leasingmarkt, Leasingtime, Meinauto, Corporate Benefits.
Erfahrungswerte aus der Forschung & Entwicklung
Viele und gute Kontakte aus Verbrenner/E-Mobilitätswelt


Last but not least, nur weil sich das E-Auto nicht immer lohnt oder für mich nicht in Frage kommt:
Wenn mich jemand fragt was er so beim E-Auto beachten soll und ne Kaufberatung braucht dann mache ich das gerne und rede das E-Auto nicht madig, sondern versuche alles an Wissen mitzugeben was geht!

Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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Da ich nur 20ct/kWh für den Strom zahle und eine eigene Ladestelle in der Garage habe sieht die Berechnung für meine ZOE anders aus, auch hat so eine alte ZOE nur noch Haftpflicht und keine Vollkasako, die ist nicht gestiegen. Da die Fahrzeughersteller sich bei jeder Reparatur in Vollkasko jeden Bauteil eines Elektrofahrzeug vergolden haben lassen, war es nur eine Frage der Zeit bis die Versicherungen teurer geworden sind.
Da ich die ZOE nicht geleast habe, sondern bar bezahlt kommt hier auch nicht eine Leasinggesellschaft dazu, die ich mit finanzieren muss.

Aber wie du sagst, jeder hat andere Nebenkosten, bei mir ist eine fast 10 Jahre alte voll abbezahlte ZOE mit Kaufbatterie und günstigem Haushaltsstrom unschlagbar in den Kosten. Auch weil ich mit AC Schnellladen um einiges günstiger auf der Langstrecke fahre als die Kollegen mit DC. Es kommt viel zusammen, und es muss alles einfach passen, dann ist es einfach extrem billig. Letztes Service (9.Jahresservice) : 220 Euro. :)

Mich bringt keiner mehr zurück. Ich kann aber die Sorgen der Laternenparker verstehen, rate auch jedem davon ab. Da muss sich an der Infrastruktur noch veil ändern.
Auch wenn man in Wien an jeder Häuserecke 11kW für 1€ / Stunde in der Nacht hat, ist das zwar billig, wenn man richtig ladet, aber ein Spaß ist das nicht. Da müssen noch Ladestellen her, die man nicht um 8:00 räumen muss weil man sonst einen Strafzettel für Falschparken bekommt.
Wenn man das mit dem Laden in Wien aber richtig macht bekommt man Strom für 10ct/kWh als Laternenparker, ist doch gut oder?
Das aber geht nicht überall. Wird es aber. Bis dahin müssen die Eigenheimbesitzer dafür sorgen, dass dann genügend Gebrauchte BEV am Markt sind.

Und für den Rest der Welt über Wien hinaus gibt es EnelX mit 70 oder 145kWh pro Monat um 31 oder 35ct/kWh. Auch das wäre eine Überlegung wert.
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 131.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

Singing-Bard
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Was ich gelernt habe:

Der Kauf eines Autos ist eine Entscheidung die meist gut durchdacht ist.

Deshalb sind auch die meisten Automobilisten mit ihrer Kauf-Entscheidung zufrieden, eine Diskussion, ob ein anderes Auto nicht besser bzw. preiswerter ihre Bedürfnisse erfüllt hätte, ist meist nicht sinnvoll.

Wenn also jemand als nächstes Auto ein Benziner, Gas, Diesel, Hybrid oder sonstiges Auto kauft wird es dafür Gründe geben, die der Sicht des Käufers diese Entscheidung rechtfertigen.

Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen finde ich ...

Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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@PKI-e Reminder, evtl. hast du die Frage überlesen.
noXan hat geschrieben:
PKI-e hat geschrieben: Zurzeit tanke ich da meinen BMW mit HVO100 von MyNeste.
Darf ich fragen was du aktuell für HVO100 per L bezahlst?
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 174300km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh. Ab 2022 Michelin ePrimacy

Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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Oh, die Bessere Frage ist wohl der Brennwert.
Fährt ein BEV mit 20 kWh/100 km sind dies 2 Liter Dieseläqivalent.

Verbrennt der Wagen nun genauso 2 Liter HVO100?
Wird er wohl nicht.
Schon bei ca. 3 Liter ist der Wagen ineffektiv.
Der Verbrauch liegt also wo bei HVO100?

Ne Produktionsanlage der Verbrennerrettenden Plörre ist 2 Ortschaften weiter.
Oh, die Liegenschaft ist zu verkaufen, Pleitegegangen....

Hubkolbenmotore sind ineffizient, was man als Entwickler weiss, oder?

Also, HVO100 in den Brennnessel, oder in Werke wie KIEL, mit dann Wirkungsgraden von 70 bis 90% und...
Es werden die 14bis 18 kWh voll genutzt und nicht nur die... 20 kWh, weil, mehr braucht das Auto nicht zum vorankommen.

Wie ein E-Auto "abgeht", im Gegensatz zum Abgasoptimierten Verbrenner weiß jeder, der mal ein BEV gefahren ist, z. B. Im Direkten Vergleich....
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

Buschfunk
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Ich glaub es ist immer sehr subjektiv und was dem einen passt, haut beim anderen nicht hin. Ich bin erst kürzlich gewechselt. Nach etwa 2 Wochen eigener Wallbox bin ich wieder zum Laternenparker geworden, da ich aktuell einen Ladetarif habe, wo ich unterwegs deutlich günstiger lade, als daheim. Also geht es in der Mittagspause alle paar Tage zur benachbarten Ladesäule und dann gehts zu Fuß wieder zurück ins Büro. Da ich mich sonst wenig bewege, sehe ich das in gewisser Sicht als positiven Aspekt (mache meist sowieso einen Spaziergang in der Mittagspause), den so mancher Kollege schon wieder hassen würde (siehe Satz 1). Oder ich verbinge etwas Zeit auf dem Heimweg am IONITY-Lader, den ich halt wählen kann, weil es genau auf dem Heimweg liegt. Sobald eines der beiden Sachen so nicht mehr passen würde, wäre es wohl schon weniger interessant.

Rein von den Betriebskosten fahre ich jetzt etwas teurer als mit dem Diesel davor. Je nach Sichtweise kann ich es mir natürlich in die eine, oder in die andere Richtung etwas schöner rechnen (mit/ohne Wartung, Steuern, THG Quote) aber das hilft mir ja nur unbedeutend weiter. Abgesehen davon hatte ich das beim Auto davor auch nicht auf Heller und Pfennig gerechnet und kann daher nur überschlagen.

Ich liege jedenfalls noch in einem Rahmen, der für mich okay und leistbar ist, weil das Auto bzw. die individuelle Mobilität in gewisser Form ein Muss ist, bzw. der Verzicht an anderer Stelle Einbußen bedeutet, die ich nicht bereit bin zu tragen. Die "Einschränkungen" der Elektromobilität waren mir bewusst und ich habe sie auch bewusst in Kauf genommen. Ich hatte jetzt meine ersten 2 größeren Langstrecken > 400 km hinter mir und der Zeitverlust durch das Laden und möglicherweise das geringere Tempo halten sich in Grenzen. Dafür das es beim laden in Strömen geschüttet hat, kann das BEV ja herzlich wenig. Insgesamt fand ich die Fahrten durch die zwei Pausen auch deutlich angenehmer, als wäre ich in einem Rutsch durchgefahren, aber da mag ich auch mein fortschreitendes Alter für verwantwortlich machen.
seit 11/22 IONIQ 5 MY 23, LR, UNIQ-Paket - Digital Teal

Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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env20040 hat geschrieben: Oh, die Bessere Frage ist wohl der Brennwert.
Fährt ein BEV mit 20 kWh/100 km sind dies 2 Liter Dieseläqivalent.

Verbrennt der Wagen nun genauso 2 Liter HVO100?
Wird er wohl nicht.
Schon bei ca. 3 Liter ist der Wagen ineffektiv.
Das kann man so nicht sagen; die Frage ist ja, was macht man alternativ aus der Biomasse? Ist es effizienter, sie direkt zu verstromen und damit ein BEV zu betreiben? Ist es effizienter, sie durch Verbrennung zur Wärmegewinnung zu nutzen oder zu verstromen und mit dem erzeugten Strom Wärmepumpen zu betreiben? Ohnehin nicht wirklich trennbar, denn bei der Verstromung entsteht immer auch Wärme, die genutzt werden kann (und genutzt wird).
Das ist ein komplexeres Thema.

Der eigentliche Aspekt, warum sich HVO100 nicht für den Massenmarkt eignet, ist dass er nicht in ausreichender Menge verfügbar ist. Der Hersteller nutzt zzt. nach eigenen Angaben Pflanzenabfälle - die gibt es aber nur in begrenzter Menge. Würde man Pflanzen extra dafür anbauen, konkurrieren die Flächen mit der Lebensmittelproduktion. Steigende Lebensmittelpreise in den ohnehin schon gebeutelten Entwicklungsländern, nur damit wir Auto fahren können? Neue Flächen zu erschließen hingegen bedeutet vor allem Abholzung in den Regenwäldern, ist also stark klimaschädlich.

Solche raren Rohstoffe sollte man nicht in Pkw verbrennen, sondern dort, wo es keine so einfachen Alternativen wie das BEV gibt, also Flugzeuge, Schiffe und dergleichen.
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Re: Rückkehr zum Verbrenner/Vergleich E-Auto

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adauris hat geschrieben:
JoDa hat geschrieben: Habe in meiner Signatur die „Phasen der Markteinführung des Elektroautos“ aktualisiert.
Deine Annahme mit der Einstellung des Twingo und der Zoe ist jedoch einfach falsch, dass damit keine Nachfolger kämen.
Das Produktionsende des eTwingo ist noch unbekannt, die Zoe wird durch den R5 ersetzt, der R4 kommt weiters hinzu, dann gibts noch die MéganE, welche sich besser verkauft als die konventionelle Mégane.
JoDa hat geschrieben: Übrigens ich hab den MeganeE "zwangsweise" Probefahren müssen. Ich hab mich für das Probefahren mit einem Renault Twingo Electric anmelden wollen. Das war nicht möglich, stattdessen habe ich eine neue ZOE reserviert. Als ich hinkam sagte mir man mir die ZOE sei doch nicht verfügbar, und überhaupt ab nächsten Jahr werde die ZOE eh nicht mehr produziert, und für den TwingoE ist es wahrscheinlich auch das letzte Produktionsjahr. Also musste ich mit dem MeganeE mit 60kWh Akku fahren, denn lt. Verkäufer sind die 40kWh Akkus für so ein großes Auto ja sowieso zu klein. :wand:
2020 stand Renault kurz vor dem Konkurs. (2019 Verhaftung und anschließende Flucht des CEO Carlos Ghosn in den Libanon.) Jetzt schaut´s danach aus, dass der neue CEO, nach einem drastischen Sparkurs, Renault "aufteilen" wird. Die Elektroauto Sparte wird "Ampere" genannt, und soll dann Ende 2023 an die Börse gehen.

Wie in meiner Signatur verlinkt, ist es für die europäische Autoindustrie zu spät!
So wie zuvor bei TVs, Smartphones usw. werden jetzt auch die Autos aus China importiert. :(
(Die in Europa verkauften Teslas kommen ja auch schon mehrheitlich aus China. Ja, ja in Berlin-Brandenburg werden seit 2022 auch Tesla-Teile zusammen geschraubt, aber die entscheidenden Teile, die Batteriezellen, kommen aus China.)
Nicht nur schlecht für den Umweltschutz, sondern vor allem schlecht für unsere heimischen Arbeitsplätze.
Ein Gutes hat aber unsere Dummheit.
Dadurch haben wir schneller eine Wirtschaftskrise, und können uns dann unseren dekadenten Lebensstil nicht mehr leisten. :(
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