Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Elektro-Jens hat geschrieben:
MaXx.Grr hat geschrieben: Wenn ein anderer dann nicht "überzeugt" ist, hat er halt einfach einen anderen Charakter.
Ich finde es mehr als befremdlich von charakterlicher Eignung zu sprechen und in Schubladen einzuteilen. Das hat ein Gschmäckle aus vergangenen Zeiten. In einer freiheitlichen Demokratie und einer freiem Marktwirtschaft hat jeder ein Recht auf eine Wahl. Diese Wahl in richtigen oder falschen Charakter einzuteilen ist einem eingegrenzten ideologischen Ereignishorizont geschuldet und einfach nur beleidigend. Nach Rasse und Glaube ist es nun also die richtige Antriebsart vom Auto, welche über den (sozialen) Wert eines Menschen entscheidet. 🤮
Ich schreibe anderen Charakter, Du liest falschen Charakter. Läßt das vielleicht auf einen von Dir genannten "eingegrenzten ideologischen Ereignishorizont" schließen - was auch immer Du in diesem Zusammenhang mit Ereignishorizont meinst...

Grüazi, MaXx
#2307 - Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren und die Welt retten ;-)
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Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Wie man das nennt ist egal, dann ist es eben eben nicht der erhoffte/gewünsche Charakter, schließlich soll man sich gefälligst ein Elektroauto kaufen. Da machste nix.

In der Ableitung des Fuhrparks bin ich charakterlich dann eher neutral mit einer 5000km-Tendenz zu einem schlechten Charakter und damit als Mensch durchschnittlich weniger wert. Vielleicht muss ich mal Urlaub in einem einschlägigen Erziehungslager machen. Tipps dafür sind willkommen!
Zuletzt geändert von Elektro-Jens am Sa 17. Dez 2022, 16:02, insgesamt 1-mal geändert.
Koexistenz ist ein Fremdwort im menschlichen Sprachschatz ideologisch verblendeter Irrlichter
https://youtu.be/DzcEkdApqWw?si=_JnExjBh2MJn6KeY

Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

Blueskin
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MaXx.Grr hat geschrieben:
Um aber das eigentliche Thema um einen wichtigen Aspekt zu erweitern: mir fiel auf, daß bei den meisten in diesem Thread vorgebrachten Argumenten, warum ein eAuto bei ihnen nicht funktioniere, eigentlich fast nur persönliche Gründe vorgebracht wurden. Und dann vollzog ich einen Wechsel der Fragestellung - welchem Freund, Bekannten, Kollegen würde ich den Kauf eines eAutos empfehlen? Denn mit pauschalen Empfehlungen kommt man gegen das geballte Wissen an Fehlinformationen über die eMobilität nicht an.

Und in diesem Moment fiel mir auf, daß es eben nicht um sachliche Vorraussetzungen (wie Solaranlage vorhanden, Laden beim Arbeitgeber möglich, etc.) geht, wenn hier immer wieder einige pauschal das eAuto als Mobilitätsalternative zum Verbrenner ablehnen. Nein, es geht um den Charakter der Person. Ist diese Person geistig flexibel genug, sich vorstellen zu können etwas an ihren Gewohnheiten zu ändern. Ist der Charakter dieser Person ausreichend fest, ein paar Monate nach dem Kauf zuzugeben: "Ich komme wegen den vorübergehenden Preiserhöhungen nicht an den Bettelstab".
....
Also erscheint es mir stark notwendig von der sachlichen Argumentation, auf die soziale Argumentation umzuschwenken: die charakterliche Eignung des Fragenden, sich auf ein eAuto einzulassen, ist da genauso Thema wie die Bereitschaft einen Invest in ein "noch nicht fertig etwickeltes Produkt" zu machen um für die Zukunft gerüstet zu sein. Also ich bin guten Mutes, da Charakteränderungen zwar schwierig, aber durch äußeren Druck via Kinder / Neffen / Nichten / Nachbarn etc. durchaus machbar sind. Für die wenigen, die so unendlich laut dagegen schreien, ist es natürlich eine umso schwierigere Änderung.
Genau!
So gibt es ja auch Leute, die 5 Tage pro Woche zum Arbeitsplatz fahren und NICHT mindestens 2-3 mal die Woche entscheiden, zu Hause zu bleiben und von dort zu arbeiten. Dabei würde das so viel CO2 einsparen.
Solche Aussagen wie "Ich kann das nicht einfach entscheiden oder machen" oder "Meine Arbeit in der Werkstatt lässt das gar nicht zu" sind alles faule Aussagen.

Schließlich kann ICH (selbstständig und Bürotätigkeit) das auch ganz problemlos so machen!

Nein, es geht um den Charakter der Person. Diese Leute sind einfach nicht "geistig flexibel genug, sich vorstellen zu können etwas an ihren Gewohnheiten zu ändern."
Also erscheint es mir stark notwendig von der sachlichen Argumentation, auf die soziale Argumentation umzuschwenken: die charakterliche Eignung des Fragenden, sich auf Homeoffice einzulassen.

Merkst Du was?

Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Es gibt und es gab noch nie ein Recht auf Home-Office. Ob man Home-Office machen kann oder nicht entscheidet der Arbeitgeber. Ein Gewohnheitsrecht aus der Pandemie gibt es im Arbeitsrecht nicht. Wenn die Geschäftsleitung Präsenz anordnet, dann kann man nichts dagegen machen, ausser versuchen mit dem BR eine BV vereinbaren.

Die Geschäftsleitung kann ohne BV Home-Office dulden. Dann kann jeder der abkömmlich ist zu Hause arbeiten, auch 5 Tage die Woche. Wenn eine BV vereinbart wurde, dann zu den ausgehandelten Bedingungen

Hier von faulen Ausreden zu fabulieren zeigt von mangelndem. Wissen!
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Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

Blueskin
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@Elektro-Jens :
Oh schade, war es nicht offensichtlich genug, dass das alles seeeehr sarkastisch gemeint war unter Zitierung der Aussagen von Maxx.Gr?

Die charakterliche Eignung ist für die Entscheidung zum Homeoffice (wenn die Voraussetzungen gar nicht gegeben sind) natürlich genau so wenig relevant wie für die Entscheidung zum Elektroauto (wenn die Voraussetzungen gar nicht gegeben sind)

Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Ja, einige Leute hier im Forum mit - möglichst noch PV-gespeister - heimischer Wallbox sitzen schon auf einem recht hohen Ross. :roll:
Meine Schwester hat eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach. Ihr Kollege hat einen E-Chinesen gekauft. Sie spielt mit dem Gedanken, sich nach ihrem Diesel auch einen zu kaufen. Keine Ahnung was sie als Einspeisevergütung bekommt, vielleicht noch 16 Cent pro Kilowattstunde für die nächsten 12 Jahre. Der würde ich ein E-Auto empfehlen. Von mir lässt die sich sowieso nichts empfehlen. :| ;)

Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Blueskin hat geschrieben: @Elektro-Jens :
Oh schade, war es nicht offensichtlich genug, dass das alles seeeehr sarkastisch gemeint war unter Zitierung der Aussagen von Maxx.Gr?
Ja muss ich zugeben 👍 und nehme das mangelnde Wissen zurück, :massa:
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Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

Misterdublex
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Aus 5 Jahren Erfahrung mit unserem VW e-Golf bin ich mir sicher, dass der bei unserem Klima im Winter mit 15 kWh/100 km bewegt werden kann.

Ich bin mal so frech und behaupte @Köln Bonner und ich gehören hier zu den letzten erfahrenen E-Auto-Urgesteinen, die hier Fahrzeuge aus Mitte/Ende der 2010er schon sehr lange, mit entsprechender Erfahrung bewegen.

Da ich ebenso den Hyundai Ioniq vFL sehr gut kenne, würde ich behaupten @Köln Bonner hat bzgl. des Winterverbrauch des Fahrzeugs ziemlich Recht.

Auch kann ich die Verbrauchswerte von. @Karlsson in seinem Tesla M3 bestätigen und auch er gehört hier mit zu den langjährigen und letzten verbliebenen sehr erfahrenen E-Mobilisten und sehr oft liegt er mit seinen Äußerungen richtig. Hier auch.
11/2017 bis 10/2023: VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet,
08/2018 bis 09/2021: Smart Ed 451,
11/2021 bis heute: VW e-Up Aktiv als Erstfahrzeug,
11/2023 bis heute: Skoda Enyaq iV50 als Zweitfahrzeug.

Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Elektro-Jens hat geschrieben:Diese Wahl in richtigen oder falschen Charakter einzuteilen ist einem eingegrenzten ideologischen Ereignishorizont
.
Was bitte soll das sein? Man Ereignishorizont.

Wenn Du aber eigentlich allgemein einen (geistigen) Horizont gemeint haben solltest: mancher hat halt einen Horizont mit dem Radius "0" und nennt das dann (nicht ganz unzutreffend) seinen "Standpunkt".
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/15 seit 01/16
Hyundai ioniq 5 RWD LR seit 11/21

Re: Ist der Kauf eines Elektroautos noch zu empfehlen?

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Misterdublex hat geschrieben: Aus 5 Jahren Erfahrung mit unserem VW e-Golf bin ich mir sicher, dass der bei unserem Klima im Winter mit 15 kWh/100 km bewegt werden kann.
Ich glaube Akku Heizung ist da echt das Stichwort. Der neue Besitzer von meinem früheren Zoe hat das jetzt im Winter wohl auch immer noch hinbekommen, den teilweise mit 13 Kilowattstunden zu fahren. Das ist dann über Dorfstraßen und ohne Heizung.
Mein ec4 steht dagegen auf den ersten Kilometer zur Zeit ( deutlich Minusgrade) auf 50 Kilowattstunden pro 100 km. Also weil die Anzeige nicht höher geht. Nach ein paar Kilometern relativiert sich das dann deutlich, aber im Kurzstreckenverkehr langt der richtig zu.
Gerade keine Lust auf GE.
Geht Radfahren, ist schöner.
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