Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Ich greife einmal das Signunm von Blue shadow auf.
Er hat nen leaf mit nur noch 15 kWh. ( Ich fand mit der Suche kein passendes Fädchen um dieses wieder hervorzuholen)
Der Leaf ist ein bekannter Accu"Schlechtbehandler".
Keine Kühlung, Entladung bis 2,7 V, also unter 0 V fahren sind möglich.

Blue shadow kommt aus Deutschland, wenn ich´s richtig mitbekommen habe.
Hinter der Grenze gibt es die Fa Muxan, welche na Nissan´s arbeitet.
Man kann das Auto, das Batteriepaket dorthinbrigen und die Batterie überarbeiten lassen.

Was ergab ein Auslesend der Zellen?
Ist es eine, oder alle, welche "schlecht" sind ?

Die Samsungzellen sind in Teilen der Erde frei verkäuflich.

Was spricht also dagegen die Batterie zu Muxan zu stellen und die Batterie überarbeiten zu lassen?

Schon probiert?

Der nächste mir bekannte Reparateur sitzt andererseits bei Warschau.

Bis darauf, dass das BMS mit seiner Technik einfach die schlechteste Zelle nicht mehr gleichbekommt.
Was manchmal 30 Minunten Arbeit sind wenn das Batteriepaket einmal offen ist...

"Geht ned, gibt´s ned...".

Besser wird die Batterie nicht mehr, ohne Frage, nur, es sind in erster Linie nur, eine, oder 2 Zellen wence danebenliegen.

Der Leaf hat ja sogar noch "nur" geschraubte Zellen... ein einfaches.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.
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Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Ich kenne Emile the brain of Muxsan persönlich und habe mit Ihm die letzte IAA in F am Main besucht. Leider ist er „abgetaucht“ seid Covid die Welt umrundete. Aber auch Dala in Finnland hat einen andere Mission.
https://dalasevrepair.fi/

Eine Zeitlang gabs auf Schrottplätzen Ersatz, die sind nun leer oder in fragwürdigen Zustand. Derzeit nutzen wir den Bereich von 20- 80%. Das sind ca 5-10 kWh die wir pro Tag verbrauchen.

Die Diskussion Akku gabs auch schon 2015. Es hat sich nichts seidher geändert. Die naiven Optimisten rechnen mit Angeboten von „irgendwo“. Real hat es keiner auf dem Schirm. Nur e.go hatte mal Tauschprämien angedacht mit zuwachs und teilhabe am Fortschritt. Meb traue ich es auch zu. Tesla vielleicht.

Es ist recht Zeitintensiv einzelne Zellen im Leaf oder egolf zu tauschen. 10 Stunden für einen Facharbeiter kommen da sicher auf einen zu.
LEAF 75000 km <15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 FailICCU=noch 0 AWD LR AHK WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D:Km=6500

Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Bei Kia bin ich nun auch zuversichtlich, daß Modultausch bei e gmp auch funktioniert zu annehmbaren Kosten.

In Korea wird aus einer kleinen Kiste ne etwas größere.
https://youtu.be/s3oUvYIkBEI
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Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

Jupp78
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Blue shadow hat geschrieben: Es ist recht Zeitintensiv einzelne Zellen im Leaf oder egolf zu tauschen. 10 Stunden für einen Facharbeiter kommen da sicher auf einen zu.
Es ist auch sehr fraglich, ob das ernsthaft Abhilfe bringt. Ich sehe hier eher großflächigen Verschleiß.

Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Sehe ich auch so. 8 Jahre gehen auch an den „fitten“ Zellen nicht spurlos vorbei. Auch deshalb sind Neue Zellen abgestimmt mit dem Bms des Herstellers wichtig nach Garantieende. Teilhabe an der Entwicklung inklusive. ZB. höhere Ladeleistung und mehr kWh/kg.
Dann würde ich ein Invest in Höhe des Restwerts in die Hand nehmen. Irgendwann werden sich halt auch andere Bauteile wie OBC oder Inverter verabschieden.
Ehrlich gesagt fähige günstige Schrauber an Bevs kenne ich nur von utube. Die anderen sind bisher unendeckt, weil noch viel unter Garantie fällt.
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Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Ja, es ist ein "Garantieproblem".
Es ist beim Nissan auch ein Thermische Problem.
Daher werden, auch wenn alles gleich alt ist, nur die mittleren Zellen gelitten haben.
Was sagt das Auslesen des BMS denn?
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Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

Jupp78
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Die mittleren Zellen werden vermutlich stärker gelitten haben, aber sicherlich nicht nur diese. Darum würde hier ein Tausch wohl ein Fass ohne Boden werden.

Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

Meinereiner
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Blue shadow hat geschrieben: Nissan zog es vor die Erstkäufer eines tollen Bevs zu vergraulen und den Ruf sich zu verweigern. Chademo und Rapidgate sind die Stichworte.
Und Rapidgate ist ein Schlüssel, der zum Verfaulen von Nutzmenge schneller als nötig förderte.
Das stimmt, das sind die Nachteile des Leaf.
Was nicht heißt, dass das der "Weltuntergang" sein muss, als der es immer dargestellt wird.

Nehme ich mal mich als Beispiel:
Wir haben 2 Autos im Haushalt (die beide genutzt werden), und wenn sich die Notwendigkeit einer Langstrecke ergibt, tauschen wir eben. Trotzdem fährt der Leaf mit Abstand die meisten km.
CHADEMO habe ich zuletzt 2021 genutzt, bei Aldi für ein paar kWh beim Einkaufen. Ich habe noch nie gesehen, dass die Akkutemperatur über der Mitte stand.

Und ich kenne mindestens einen weiteren Leaf-Besitzer, der ein sehr ähnliches Fahrprofil hat.

Was aber trotzdem stimmt:
CHADEMO kann man 2022 nicht mehr machen, und das Verhalten von Nissan zur E-Mobilität ist schlicht dumm.

Aber zum Thema zurück:
Wenn du versuchst, von deinem alten Leaf auf den heutigen und alle BEV zu schließen, greift das zu kurz: Wo man mit dem alten Leaf selbst bei Mittelstrecke schon den vollen Akku brauchte, fährt auch nur der 40er problemlos mit 20-80%. Selbst bei Langstrecke sind die Schnelladevorgänge nur halb so viele, und im Alltag wird der Akku wegen der höheren Kapazität mit weniger und weniger tiefen Zyklen belastet.
Faktisch müssten wir darum im Bezug auf heutige Autos von "Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?" diskutieren. Und das klingt schon anders. 200000km hat mir noch kein Auto gehalten.

Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Genau das sind die Punkte:
"Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?" diskutieren. Und das klingt schon anders. 200000km hat mir noch kein Auto gehalten.

Wiewohl mache Fahrzeuge, in erster Linie PHEV, das Image verschlechtern werden.
Wobei, ich , den Leaf leider auch hierzuzähle.

Die Batterien welche wir offen hatten, waren allesamt irgendwo in der Mitte mit schlechten Zellen ausgestattet.

Wiewohl, schlecht entlüftete Kühlsysteme hier auch Probleme machen werden.
Ich erinnere mich, dass bei einer Kutsche nach ca. 3 Wochen plötzlich "zu wenig" Kühlmittel im Kreislauf war, also ne Luftblase verschwunden war.
Warum ich diese Kühlmitteltäusche bei Hyundai sehr Kritisch sehe, ob der Qualität einer gewissen Mechanikergarde.

Weiters nehme ich mal meine E-Vito-Tourer als bestes Beispiel von Reserven:
100 kWh brutto ( angeblich)
90 kWh netto, allerdings aus unerfindlichen Gründen, sind´s nur 85,6 kWh.
somit hat der Wagen schon mal 10% Konstruktive, +5% elektronische Reserve.
Dann darf er auf, waren es auf 70% runtergehen, bevor überhaupt ne Garantie greifen würde.

Was denn 35% Kapazitätsverlust wären und der Wagen noch immer lockerst 200 km macht.
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Re: Kommen nach 100.000km die BeV-Probleme ?

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Deshalb haben wir uns auch den „grossen“ Akku im Kia gegönnt. Die Erfahrung Leaf hat uns gereicht. Der Aufpreis war auch „gefühlt“ gering.
Mit Anhänger und Heizung schmelzen die KM dahin. Da zählt dann doch jede kWh.

Es ist erstaunlich das Tesla in 50.000€ Überautos viele „billige“ Lager verbaut, die beim Tüv durchfallen. Teilweise nach 15.000km.
Gewicht ist für Fahrwerke eine harte Aufgabe.
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