Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

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Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

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Ich würde mir aktuell wahrscheinlich einen MG4 holen. Tolles Fahrwerk, ausreichend Platz und wirklich günstig. Da ich aber noch zwei Jahre mein aktuelles Auto fahre, stellt sich die Frage nicht...
Gruß

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Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

Martyn136
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A.Q. hat geschrieben: Übliche Arbeitszeit 8 Stunden, plus vielleicht eine Stunde Pause und zwei Stunden Arbeitsweg, das ist schon großzügig gerechnet, und man hat immer noch 13 Stunden, in denen das Auto zuhause rumsteht.
Aber man kauft sich doch kein Auto nur um damit zur Arbeit und wieder heim zu kommen, sondern die Nutzung für den Arbeitsweg solle nicht mehr als 30-60% ausmachen

6:40-7:20 Uhr duschen, anziehen, Espresso reinkippen, ein paar Minuten Social Media, zweiten Espresso reinkippen
7:20-7:45 Uhr zur Arbeit fahren
8-17 Uhr arbeiten
17-18 Uhr einkaufen und Solarum
18-18:25 Uhr heimfahren
18:25-21 Uhr essen, duschen, Social Media checken, etc.
21:00-23:30 Freunde besuchen, ins Restaurant, Kino, etc.
23:30-0:15 Uhr heimfahren
0:15-1 Uhr nochmal Social Media und Zähne Putzen
1-6:40 Uhr schlafen

Die etwa 2 1/2 Stunden von 18:25 Uhr bis 21 Uhr wären theoretisch zum nachladen nutzbar, aber bei 3,7 KW macht es nicht wirklic Sinn. Deshalb wäre da eine CCS-Ladenöglichkeit gut.

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

Martyn136
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dr_big hat geschrieben: An einem AC Lader mit typischen 11-22kW kann man in einer Stunde 100km nachladen, das sollte doch für alle Feierabend Touren reichen. Fährt man in seltenen Fällen doch noch lange Strecken, dann kann man auch unterwegs an einem CCS nachladen.
22KW AC kann eh so gut wie kein Auto, und selbst 11KW AC sind keine Selbstverständlichkeit da viele Elektroautos auch nur 7,4KW können. Und dafür lohnt sich dann der Aufwand zur Wallboxinstallation nicht.

Feierabend ist leider auch immer knapp, dann will man nicht Zeit irgendwo an einer Raststätte verplempern.

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

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Geht's jetzt hier um eine sozialistische Wallbox-Empfehlung die jeder kaufen muß und keiner darf mehr andere betreiben? Wann kapiert ihr endlich daß die Lebensweise des einen nicht der Lebensweise des anderen entsprechen muß. Insofern braucht der eine halt unbedingt einen 50 kW-CCS-Lader daheim, dem anderen reichen 3,7 kW über die Camping-Steckdose...

Wobei meist auch noch auffällt, daß die einen oftmals noch gar kein eAuto besitzen und die Nichtexistenz eines 50-kW-Laders für unter 1000 Euro dann als persönliches NoGo für's eAutofahren bewerten.

Früher gab's von der Sorte wirklich viele - insbesondere die, die noch in der Nacht mit Wohnanhänger ans Nordkapp starten müssen. Irgendeiner hatte mal geschrieben daß sein eAuto immer eine Mindestreichweite von 200 km nach 15 Min. Ladung benötigt, weil wenn seine Schwiegermutter einen Herzkasperl hat muß er sie sofort mit dem eigenen eAuto mit Vollgas ins 70 km entfernte Krankenhaus fahren.

Grüazi, MaXx
#2307 - Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren und die Welt retten ;-)

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

NeoElectric
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MaXx.Grr hat geschrieben:
NeoElectric hat geschrieben:
A.Q. hat geschrieben:
Fragt hingegen die, die es probiert haben, erhält man folgendes:
https://newsroom.mobile.de/einmal-elekt ... tofahrern/
Die Studie ist aber auch nicht frei von statistischen Verzerrungen. Fahrer von E-Fahrzeugen haben ja bereits im Vorfeld keine gravierenden Nachteile gesehen und verfügen vermutlich auch häufiger über die benötigte Ladeinfrastruktur oder benötigen aufgrund des persönlichen Streckenprofiles im Alltag keine. Sonst hätten Sie es ja überwiegend nicht gekauft. Ich hätte mir ein E-Fahrzeug ohne die eigene Ladeinfrastruktur auch nicht erlauben können.
Du verzerrst die Aussage von A.Q. - in Deinem Zitat fehlt diese nämlich:
A.Q. hat geschrieben: Diese Sorge wird aber schwinden, wenn es nun im Bekanntenkreis nach und nach immer mehr Menschen gibt, die ein E-Autos haben und sagen, dass sie damit gut klarkommen.
Grüazi, MaXx
Ich verzerre nichts. Meine Kritik gilt ja nicht A.Q. sondern einer Studie, die by Design schon eine mögliche Verzerrung enthält. Ich stelle auch nicht generell infrage, dass viele Autofahrer, nach einem Wechsel überzeugt sind. Allerdings scheint mir ein Wert über 97,5% zu schön um wahr zu sein. Wäre fossiler Kraftstoff deutlich billiger würde oder würde der aktuelle Strompreis einfließen würde das wiederum einen Einfluss auf den Wert haben..

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

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@Martyn136, ich bezweifle bereits, dass dein typischer Tag so aussieht, definitiv ist er aber nicht typisch für die Bevölkerung.
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

NeoElectric
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Martyn136 hat geschrieben:
A.Q. hat geschrieben: Übliche Arbeitszeit 8 Stunden, plus vielleicht eine Stunde Pause und zwei Stunden Arbeitsweg, das ist schon großzügig gerechnet, und man hat immer noch 13 Stunden, in denen das Auto zuhause rumsteht.
Aber man kauft sich doch kein Auto nur um damit zur Arbeit und wieder heim zu kommen, sondern die Nutzung für den Arbeitsweg solle nicht mehr als 30-60% ausmachen
Doch genau deshalb habe ich es gekauft. Jeden Tag 100 km wollte ich aus 2 Gründen nicht mehr mit einem Verbrenner zurücklegen.

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

NeoElectric
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A.Q. hat geschrieben:
NeoElectric hat geschrieben: Die Studie ist aber auch nicht frei von statistischen Verzerrungen. Fahrer von E-Fahrzeugen haben ja bereits im Vorfeld keine gravierenden Nachteile gesehen ...
Argh! Echt, ich erkläre jetzt nicht zum dritten Mal, dass eine Repräsentativität über alle Autofahrer nicht der Anspruch und auch überhaupt nicht die intendierte Aussage ist.
Mag sein. Dort hast du es allerdings nicht angefügt. Sorry wenn ich das nicht mitbekommen habe, aber ich lese nunmal nicht komplette Threads von vorne bis hinten durch. Damit muss man leben können.

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

tm7
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Martyn136 hat geschrieben: 6:40-7:20 Uhr duschen, anziehen, Espresso reinkippen, ein paar Minuten Social Media, zweiten Espresso reinkippen
7:20-7:45 Uhr zur Arbeit fahren
8-17 Uhr arbeiten
17-18 Uhr einkaufen und Solarum
18-18:25 Uhr heimfahren
18:25-21 Uhr essen, duschen, Social Media checken, etc.
21:00-23:30 Freunde besuchen, ins Restaurant, Kino, etc.
23:30-0:15 Uhr heimfahren
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1-6:40 Uhr schlafen

Die etwa 2 1/2 Stunden von 18:25 Uhr bis 21 Uhr wären theoretisch zum nachladen nutzbar, aber bei 3,7 KW macht es nicht wirklic Sinn. Deshalb wäre da eine CCS-Ladenöglichkeit gut.
Die 2 1/2 Stunden mit 3,7 kW sind vielleicht 50 km.

Fahrt zur Arbeit 25 Minuten, Fahrt zu Freunden nochmal 45 Minuten, insgesamt also 2:20h Fahrten am Tag mit durchschnittlich 60 km/h, das sind etwa 140 km.

Wenn das Auto 30 kWh auf 100 km verbraucht, müssen 42 kWh nachgeladen werden. Realistischer sind bis maximal 25 kWh.

25 kWh laden in ca. 8 Stunden nach. Bei 42 kWh wird es zu eng: 12 Stunden Nachladen wäre angesagt. Also einer der ersten Audi etrons fällt raus.

Auf insgesamt 70 km Strecke keine einzige CCS-Lademöglichkeit - das kann passieren, wird aber immer unwahrscheinlicher mit der Zeit. Auf 140 km Strecke eine gewisse Abneigung, zum Nachladen an CCS 10 oder 15 Minuten Pause einzulegen - ja, kann es geben, vor allem wenn Kinder oder Fremde dabei sind.

Theoretisch kann etwas eng erscheinen, aber ob man das in dieser Form durchzieht ("es geht nicht"), ist nochmal eine andere Hausnummer. Problematisch kann es werden, wenn das Leben schon extrem festgelegt ist und man keinen Raum mehr für Flexibilität sieht. Ansonsten sind Probleme eher unwahrscheinlich.
28er Ioniq Bj. 5/2017, seit 31.1.2019
https://www.spritmonitor.de/de/detailan ... 09227.html

Re: Was würdet ihr heute, Stand des Beitragsdatum kaufen, wenn sich ein theoretischer Bedarf ergeben würde?

Meinereiner
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MaXx.Grr hat geschrieben: Geht's jetzt hier um eine sozialistische Wallbox-Empfehlung die jeder kaufen muß und keiner darf mehr andere betreiben? Wann kapiert ihr endlich daß die Lebensweise des einen nicht der Lebensweise des anderen entsprechen muß. Insofern braucht der eine halt unbedingt einen 50 kW-CCS-Lader daheim, dem anderen reichen 3,7 kW über die Camping-Steckdose...
Es geht hier darum, dass die Leute versuchen, Menschen vom Kauf eines E-Autos abzuhalten, weil sie ihnen die Notwendigkeit einer 11kW-Wallbox einreden.

Der Unterschied ist nämlich, dass 2,3kW oder sogar 3,6kW meistens ohne große Kosten möglich sind, eine Wallbox mit 11 oder 22kW aber oft teure Installationsarbeiten erfordert. Das heißt, man schwatzt wahrscheinlich über 90% der neuen E-Auto-Nutzer nutzloses und überteuertes Zusatzequipment auf. Außerdem werden die Stromnetze stark belastet, in den meisten Fällen ohne jeden Nutzen.

Die Wallbox-22kW-Propaganda ist ein ziemlich effektives Mittel, um Leute vom Kauf eines E-Autos abzubringen. Ich hätte mir eine Wallbox teuer installieren lassen, hätte nicht ein Nutzer hier im Forum eine Guideline verfasst.
Als Laie kann man die tagtägliche Nutzung eines E-Autos eben nicht sinnvoll einschätzen, wenn man voll in der Tank-Denke drinsteckt. Immer dran denken, die Leute haben die Bilder aus der Presse im Kopf, wo die lächelnde Dame den Ladestecker festhält, damit er nicht herausfällt. Da wirkt solche Angstpropaganda.
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