110 auf deutschen Autobahnen

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110 auf deutschen Autobahnen

ophone
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Hier im Benelux und in Frankreich eigentlich kein Thema, da die 110km/h nicht all zu weit entfernt von den erlaubten Geschwindigkeitsbegrenzungen entfernt sind (in den Niederlanden sind tagsüber sogar nur 100 erlaubt), man also noch recht fließend mit dem Verkehr mitfährt. Ich fahre inzwischen mit meinem Verbrenner nicht schneller als 110 um mich an mein zukünftiges Auto zu gewöhnen. Bisher scheint das gut zu klappen. Die paar Drängler gab es auch bei 130 (mehr ist hier nicht erlaubt).

Aber wie ist das in Deutschland mit einem PKW mit 110 auf der freien Autobahn zu tuckern? Die die es tun, wie sicher fühlt ihr euch dabei? Oder haben sich die Raser und Drängler auch bei euch beruhigt, seitdem die Spritpreise so in die Höhe geschossen sind?
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Re: 110 auf deutschen Autobahnen

Jupp78
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Geht vollkommen problemlos. War allerdings eigentlich nie anders. Immer schön rechts und nicht mit Gewalt auf den 110 km/h bestehen. LKWs gerne etwas flotter überholen und wenn die Lücke nicht da ist, dann darf man auch mal im Gegenzug ein bisschen hinter einem LKW her fahren. Schon kommt man mit niemand in Konflikt und beim Verbrauch oder Schnitt sieht man das auch nicht wirklich. Es sind die Egoisten, die meinen, dass sie sich null anpassen brauchen.

Re: 110 auf deutschen Autobahnen

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Jene, welche wichtig sind wird es immer geben.
Wenige sind es.
Drängeln ist meist einen Frage der geistigen Reife, ähnlich dem Rasen, Wiewohl, wo endet schnell fahren und beginnt das Rasen?
Es läuft hier gerade ne Diskussion wo man Megastolz ist 110 kmh im Schnitt gefahren zu sein..

110 kmh mit den heutigen Fahrzeugen ist etwas überzogen.
So dies Verkehrsdichtenbedingt ist es jedoch ne passable Lösung und ja auch im Raserland üblich.
Ein anderer, grosser Teil der EU hat 130 kmh.
Wie wäre es damit? :-)

Letztendlich ist das ein Emotionales Wahlkampfthema, fernab der Vernunft.
Ich fuhr mit 200, 130, 110, 90 durch die Länder von Gibraltar bis Norwegen,
Portugal, bis Polen, Hamburg bis Istambul.
Man kommt überall an, egal wie schnell man fuhr.

Nimmt man sich nicjt so wichtig reichen auch 110 kmh, wiewohl ich, aufgrund der Landesgrösse 130 als auch unproblematisch sehe, wenn denn dafür viele der heute schon unsinnigen 100 kmh, wegkommen würden ich vermute nur, dass dies nur emotional wird.
Aprospos, ich bin ein 120 kmh Fahrer.
Das ist erheblich entspannte bei unseren 130 anstatt 110..
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: 110 auf deutschen Autobahnen

Martyn136
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In einem kleinen Land wie Belgien und den Niederlanden sind die 110 ja noch vertretbar, aer für ein Flächenland wie Deutschland wäre es zu wenig.

Wer freiwillig 110 fahren will kann es ja tun solange er niemanden dabei behindert.

110 auf deutschen Autobahnen

StefanRyu
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Meine 30 km zur Arbeit auf der Autobahn fahre ich sogar mit nur 95 km/h mit ACC+Lenkassistent entspannt auf der rechten Spur und höre dabei einen Podcast. Dauert paar Minuten mehr, spart aber Nerven und viel Energie.

Auf Langstrecke 110 km/h (Rechts und mittlere Spur), oder 95 km/h (rechte Spur), wenn ich dabei Musik hören möchte (Windgeräusche leider stark im Fiat). Habe mich auf dreispurigen Autobahnen nie bedrängt gefühlt, auf den rechten Spuren gibt‘s mittlerweile viele Gleichgesinnte 95-100 km/h-Fahrer (LKW und PKW).

Anders ist es auf zweispurigen, da ist der Geschwindigkeitsunterschied zwischen den Spuren leider sehr groß :(, da muss man dann schon mit 130 überholen, bevor die Lichthupe von hinten ankommt.
Fiat 500e Icon 3+1 (2021)
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Re: 110 auf deutschen Autobahnen

Jupp78
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env20040 hat geschrieben: Wiewohl, wo endet schnell fahren und beginnt das Rasen?
Die Frage ist ganz einfach zu beantworten: Da wo die Bedingungen entsprechendes Tempo nicht mehr zulassen. Egal ob es nun der Verkehr ist oder das Wetter ... wer schneller fahren will, als es die Umgebungsbedingungen zulassen, der rast. Geben sie es her, dann fährt man nur schnell.

P.S.: 10km/h können rasen sein, 250km/h können nur schnell fahren sein und nicht rasen.

Re: 110 auf deutschen Autobahnen

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Naja, bei deutlich unter 15.000km durchschnittlicher Jahreskilometerleistung in Deutschland ist die Diskussion eh müßig.

In Deutschland kann man sich nicht über eine allgemeine Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen unterhalten, ohne eine Anhäufung von Pseudoargumenten zu hören, warum das denn nicht ginge - egal welches Limit man ansetzt.

Ich meine, es ist lediglich eine politische Willenssache. Egal, wo das Limit dann liegen würde: das Land und seine sog. „Kultur“ wurden nicht untergehen.

Wenn ich mit Tempomat unterwegs bin, bei ca. 120km/h, fahre ich für meinen Teil ziemlich entspannt. Sicher fühle ich mich, selbst wenn selbsternannte Fahrprofis mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss an mit vorbei ballern.

Als ich Mal von Frankreich (noch zu Verbrenner Zeiten) zurück gefahren bin, hat mich ein Gespann (Fahrzeug + Wohnanhänger) derbe auf 'ner Landstraße überholt. Die Genugtuung kam dann etwa 'ne halbe Stunde später, als die Polizei die Überreste des Wohnanhängers von der Straße fegte und von den Bäumen pulte.

Früher oder später erwischt es halt die Hochgeschwindigkeits-Helden - und mein Mitleid hält sich doch sehr in Grenzen.

Die kleine Genugtuung kommt beim Gedanken an den verfrühten Tankstopp, der derzeit wohl Recht deutlich im Portemonnaie Schmerzen soll, hab' ich gehört.

Die reine Vernunft lässt einen langsamer fahren (ohne andere zu behindern). Entspannter ist es auch. Ob das jetzt noch gesetzlich definiert wird, ist mir egal.

Ich habe andere Prioritäten im Leben, als dass ich meine Freiheit über das Überschreiten von gesetzlichen Limits definieren müsste.

SüdSchwabe.
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Re: 110 auf deutschen Autobahnen

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Alle Fahrzeuge mit einer Bauart Bedingten Höchstgeschwindigkeit über 60km/h dürfen die Autobahnen befahren. Mehr gibt es dazu eigentlich gar nicht zu sagen. Ich fühlte mich selbst im Twizy im echten 78km/h nicht unwohl auch wenn der eine oder andere LKW Fahrer meinte Hupen zu müssen. Idioten gibt es überall. Auch wenn ich Regelkonform mit dem Caravan und 80km/h unterwegs bin gibt es hupende Spinner. Komischerweise regt sich kaum jemand auf wenn ein Vollidiot mit 130km/h mit einem bis 80km/h zugelassenen Gespann in der Baustelle überholen muss.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi 125.000km, Kangoo ZE 97.500km, E-UP 15.500km, C180TD 41.000km , max G30d 1100km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 25.000km, Prophete Pedelek 200km, Zündapp Pedelec 50km

Re: 110 auf deutschen Autobahnen

tommywp
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Meine Segen hast du mit Tempo 110! Da wäre ich dafür. Ich fahre bisher meist mit 120. Mir tun die 10 km/h weniger nicht weh. Sollte man europaweit so einführen!

Re: 110 auf deutschen Autobahnen

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Ich fahre je nach Lust und Laune zwischen "hinter Bus geklemmt" bis 140km/h. Dabei ist mir aufgefallen, dass man schon mit über 120km/h (zumindest auf der A8 Salzburg-Rosenheim) oft bereits schneller unterwegs ist, als viele Verbrenner...
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