Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

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Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

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Chemiker hat geschrieben: @Karlsson Dein letztes Zitat: Oh ja, waren PV technisch einige gute Monate dabei. Auch der Oktober. Quasi kein Heizbedarf (Sole-WP) aber viel Solarstrom.
Gehe davon aus das du dich damit meinst, nur leider können das hier nicht viele von sich behaupten was nicht schlechtes ist nur leider auf dich selbst beziehen tust und es der Allgemeinheit nichts hilft.
Und wo meinst du jetzt zu lesen, dass ich nur an mich denke? Oder anders was für Zeug muss man nehmen, um sich so etwas einzubilden?
Abgesehen davon haben im Oktober alle von den milden Temperaturen und der kostenlosen Heizung durch die Sonne profitiert.
Wer eine Gasheizung hat sollte sich freuen, dass ich nicht auch noch eine habe und nicht zusätzlich die Reserven belaste.
Außerdem auch darüber, dass meine PV im Oktober gute Erträge hatte, die überwiegend zu einem Preis deutlich unterhalb des aktuellen Börsenwertes für die Allgemeinheit ins Netz eingespeist wurden.
Chemiker hat geschrieben: Die Quellen kurz für den Durchbruch von Kernfusion kann man sich ja im Netz sehr einfach suchen.
Ja, hatte neulich einen Beitrag gesehen wo der "Durchbruch" richtig sichtbar wurde.




Chemiker hat geschrieben: nur wiederum finde ich es auch verantwortungslos wenn man kein Backup dazu hat wenn man Windstille Tage hat wie sieht bei dir exakt da die Lösung aus ?
Die einzelne Windstille ist nicht so das Ding, aber volatile Energien mit den saisonal schwankenden Bedürfnissen in Einklang zu bringen wird noch eine echte Challenge, zu der sehr viele Bausteine gehören werden.
Im Rahmen der Dekarbonisierung werden wir für die chemische Industrie und die Stahlindustrie sehr viel Wasserstoff brauchen und damit verbunden auch einen extremen Ausbau erneuerbarer Energien, aber auch H2 Importe.
Das schöne daran ist aber, dass man hier sehr große steuerbare Verbraucher zur Netzstabilisierung bekommt. Der Wasserstoff wird dann vorwiegend im Sommer erzeugt werden. Ggf wird im Winter ein Teil mit Kraft-Wärme-Kopplung rückverstromt. Ebenfalls mit Kraft-Wärme-Kopplung wird Biogas zum saisonalen Ausgleich ausschließlich in der kalten Jahreszeit verstromt.
Ebenfalls ein Baustein wird das Hoch- und Runterregeln der Ladeleistung von Elektroautos an Destinationchargern sein.
Und zahlreiche andere Detaillösungen, die zu einem funktionierendem ganzen führen.

A.Q. hat geschrieben: die Großhandelspreise der letzten beiden Wochen zu den niedrigsten des ganzen Jahres 2022 gehören:
Der Oktober war aber auch wie gesagt besonders mild (weniger Nachfrage) und sehr sonnenreich (weniger Heizbedarf, mehr PVEinspeisung).
Gerade keine Lust auf GE.
Geht Radfahren, ist schöner.
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Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

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A.Q. hat geschrieben: Das ändert nichts daran, dass die Großhandelspreise der letzten beiden Wochen zu den niedrigsten des ganzen Jahres 2022 gehören:
https://energy-charts.info/charts/price ... al&week=-1
Das liegt daran, dass die Gasspeicher voll sind, und der Gasverbrauch wegen des warmen Wetters nicht angestiegen ist wie erwartet. Jetzt wollen alle noch mehr Gas in die EU liefern, aber es gibt keinen Platz es zu speichern, also sinken die Preise und die Verstromung von Gas nimmt wieder zu, was wiederum die Strompreise senkt.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

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Karlsson hat geschrieben: Der Oktober war aber auch wie gesagt besonders mild (weniger Nachfrage) und sehr sonnenreich (weniger Heizbedarf, mehr PVEinspeisung).
Im August war noch weniger Heizbedarf und noch mehr PV-Einspeisung. ;)

Das alleine reicht als Grund nicht aus, wesentlich war, dass im August einfach wahnsinnig viel zusammen kam: Die exorbitanten Gaspreise, getrieben durch die Trading Hub Europe, die alles technisch machbare zu jedem Preis kaufte, um die Speicher voll zu bekommen, kombiniert mit ungewöhnlich wenig Wind über Wochen hinweg, den maroden AKW in Frankreich und den trockenen Flüssen, die den Kohlenachschub und die Kraftwerkskühlung behinderten. Und zu allem Überfluss Panik an den Märkten mit völlig verunsicherten Akteuren.

Nun haben wir fast die gegenteilige Situation: Gas ist im Überfluss vorhanden, wie von Köln-Bonner richtig beschrieben, die Flüsse sind wieder voll, der Wind weht wieder. Nur die AKW in Frankreich sind noch nicht viel weiter gekommen, aber angeblich soll sich das bis zum Jahreswechsel deutlich verbessern.
Das mit dem Gas wird sich im Winter zwar auch wieder ändern, aber dass wir noch einmal so eine extreme Entwicklung erleben wie im Sommer, glaube ich nicht.
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)

Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

Odanez
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A.Q. hat geschrieben: Gestern ist ein ziemlich gut gemachtes YouTube-Video zu diesem Thema erschienen: https://youtu.be/Mvm1KAAhVSA
Wollte noch mal dies hervorheben, da es vielleicht etwas untergegangen ist - hervorragendes Video! Muss jeder mal schauen bevor wieder mit dem Nichtmachbarkeitshammer drauf geschlagen wird.
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Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

Chemiker
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@Karlsson Die Frage stellt sich eher was du nimmst, den weiter unten schreibst du doch selbst „das meine PV im Oktober gute Erträge hatte“ das gleiche mit der „Sole-WP“ weiter oben.

Dein Zitat:
Und wo meinst du jetzt zu lesen, dass ich nur an mich denke? Oder anders was für Zeug muss man nehmen, um sich so etwas einzubilden?
Abgesehen davon haben im Oktober alle von den milden Temperaturen und der kostenlosen Heizung durch die Sonne profitiert.
Wer eine Gasheizung hat sollte sich freuen, dass ich nicht auch noch eine habe und nicht zusätzlich die Reserven belaste.
Außerdem auch darüber, dass meine PV im Oktober gute Erträge hatte, die überwiegend zu einem Preis deutlich unterhalb des aktuellen Börsenwertes für die Allgemeinheit ins Netz eingespeist wurden.

Zum Glück war das Wetter im Oktober noch schön und wir sparten alle gemeinsam Energie das weiß sogar mein kleiner Sohn. Nur was wäre den gewesen wenn es nicht so schön gewesen wäre und kälter dann wäre der Energieverbrauch um einiges gestiegen und ich finde es eigentlich fast schon egal wer welche Energieform dazu benutzt, den letztendlich wird die Energie dazu eh benötigt.
Ah und ich selbst heize auch nicht mit Gas sondern mit Öl und Pellets aber was sollte es den für Unterschied machen der Energieverbrauch ist da.
Das Problem mit dem Gas ist nur politisch motiviert nichts weiter, den Weltweit gibt es im Überfluss Gas nur nicht bei uns weil wir es sanktioniert haben.
Wenn wir schon beim Gas sind, werden die Gaslager in den nächsten Wochen ziemlich leerer werden und genau heute ist der Gaspreis um 15% wieder angestiegen weil sich die gaslager leeren und die ganzen LNG Schiffe vollbeladen an den europäischen Küsten nur darauf warten bis die Preise ansteigen und uns Blödmänner für das 5 oder 10 fache zu verkaufen weil wir eine Gas Mangellage haben und auch politisch gewollt ist.

Was Kernfusion angeht ist es die beste Investition für die Zukunft oder siehst du das anders ?

Was die EE anbelangt und deine Erklärungen dazu ist ja das wir ja vieles schon dazu haben außer die Wasserstoffproduktion in größeren Mengen nur deine Erklärung ist sowas von Schwammig und Kostenraubend das sich das in Zukunft nie bezahlt machen würde und extrem aufwendige Prozesse sind die wiederum mehr kosten produzieren anstatt sie zu senken.

Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

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Es ist sehr sinnvoll, in die Kernfusionsforschung zu investieren, denn der hoffentlich in ferner Zukunft kommende Nutzen dürfte sehr hoch sein. Aber Kernfusion ist keine Technologie, die wir jetzt irgendwie schon einplanen können, denn es wird noch sehr lange dauern, bis das in der Praxis gut funktioniert. Dass meine Schulkinder den kommerziellen Einsatz erleben, ist optimistisch, aber möglich.
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Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

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@Chemiker: Ohne Markierung, welche Textteile Zitate sind und welche von dir, kann man das praktisch nicht lesen.

Nur eine Aussage sprang mir ins Auge:
weil wir eine Gas Mangellage haben und auch politisch gewollt ist.
Was sind das wieder für AfD-Märchen? Wer sollte das bitte politisch wollen?
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)

Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

Chemiker
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@A.Q. Schreibe das hier alles mit einem Tablet und viele Funktionen stehen mir nicht so zur Verfügung wie auf einem Desktopcomputer.

Meine Aussage bezieht sich weder von der AfD noch anderer Parteien, sondern sind einfach meiner eigener Meinung entsprungen und verschiedenster Medienquellen herausgelesen worden die ich gar nicht alle aufzählen könnte.

Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

PeterHa
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Chemiker hat geschrieben: Das Problem mit dem Gas ist nur politisch motiviert nichts weiter, den Weltweit gibt es im Überfluss Gas nur nicht bei uns weil wir es sanktioniert haben.
Wenn wir schon beim Gas sind, werden die Gaslager in den nächsten Wochen ziemlich leerer werden und genau heute ist der Gaspreis um 15% wieder angestiegen weil sich die gaslager leeren und die ganzen LNG Schiffe vollbeladen an den europäischen Küsten nur darauf warten bis die Preise ansteigen und uns Blödmänner für das 5 oder 10 fache zu verkaufen weil wir eine Gas Mangellage haben und auch politisch gewollt ist.
Wir haben noch kein Terminal wir können nix abnehmen. Die Schiffe warten weil es keine abnehmer gibt. Speicher sind Europaweit gut gefüllt. So ein Schiff kostet pro Tag auch einiges. Die können auch nicht unendlich viel Zeit abwarten die verlieren durch warten auch Geld.

Re: Steigende Energiekosten und die Auswirkungen auf die Emobilität

LeakMunde
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Chemiker hat geschrieben: Das Problem mit dem Gas ist nur politisch motiviert nichts weiter, den Weltweit gibt es im Überfluss Gas nur nicht bei uns weil wir es sanktioniert haben.
Das sind ganz eindeutig Fake News! Es gibt schlicht und einfach keine deutschen Sanktionen auf Gas.
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