Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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Weniger Gewicht reduziert immer den Verbrauch. Mindestens um den reduzierten Rollwiederstand. Ein Reifen, der noch gerade Kraftstoffeffizienzklasse B erreicht, hat einen Rollwiderstandskoeffizient von 7,7 N / kN. Eine Masse von 100 kg erzeugt eine Gewichtskraft von 0,981 kN. Folglich braucht es eine Kraft von 7,7 N / kN * 0,981 kN = 7,55 N zur Überwindung der Reibung. 7,55 N * 100 km = 755 kJ. Pro 100 kg weniger Masse spart man also mindestens 0,2 kWh / 100 km. In der Realität ist die Ersparnis höher, da noch weitere Verluste hinzukommen.
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Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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@Andi9
Was bei dir persönlich welches Auto verbraucht interessiert hier weniger, die Welt hat den WLTP- und EPA-Verbrauch. Die Physik bleibt trotzdem bestehen: Mehr Gewicht > Mehr Verbrauch.
Und ja, In Kia Niro, Hyundai Kona und Ioniq wurden und werden noch sehr effiziente Antriebe verbaut. Soviel mir bekannt ist stammen die Antriebe alle von LG. Der Antrieb des i3 braucht sich bei der Effizienz aber auch heute noch nicht zu verstecken.
Was bei dir persönlich welches Auto verbraucht interessiert hier weniger, die Welt hat den WLTP- und EPA-Verbrauch. Die Physik bleibt trotzdem bestehen: Mehr Gewicht > Mehr Verbrauch.
Und ja, In Kia Niro, Hyundai Kona und Ioniq wurden und werden noch sehr effiziente Antriebe verbaut. Soviel mir bekannt ist stammen die Antriebe alle von LG. Der Antrieb des i3 braucht sich bei der Effizienz aber auch heute noch nicht zu verstecken.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !
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Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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@bm3 der war gut. Was zählt ist der reale Verbrauch! Nicht Laborwerte die es in der Wirklichkeit nicht gibt und auf die die Hersteller ihr Auto sehr wahrscheinlich optimieren. Die waren schon beim Benziner nie vergleichbar!
Dann macht BMW was grundsätzlich falsch, wenn der Antrieb 600kg Gewicht kompensieren kann. Bzw wenn dir WLPT soviel wert ist, nur 0,5 kW auseinander liegt.
Ja nur ist beim EAuto auch höhere Gewicht mehr Rekuperation mit in die Vergleichsrechnung aufzunehmen!
Dann macht BMW was grundsätzlich falsch, wenn der Antrieb 600kg Gewicht kompensieren kann. Bzw wenn dir WLPT soviel wert ist, nur 0,5 kW auseinander liegt.
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Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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So wie bei der vereinfachten aerodynamischen Beurteilung die Stirnfläche zum Luftwiderstandsbeiwert gehört, ist es bei der vereinfachten Beurteilung des Rollwiderstands die Masse zum Rollwiderstandsbeiwert. Ohne beide Parameter zu kennen ist eine Beurteilung nicht möglich. Aber sehen wir uns näherungsweise Prüfstandsergebnisse an, die gleiche Voraussetzungen schaffen:Andi9 hat geschrieben: ↑ @noXan deshalb verbraucht mein ENiro auch genauso viel oder weniger als Honda e meiner Frau und der I3 den ich mit einen Monat geliehen hatte!
Der ENiro wiegt fast 1900kg. Die zwei anderen sind deutlich leichter.
Wenn also das Gewicht eine so große Rolle spielt? Ist im Kia der Antrieb soviel effizienter? (CW und Räder sind es wohl kaum)
eNiro 39kWh
https://ev-database.de/pkw/1137/Kia-e-Niro-39-kWh
WLTP - 136Wh/km (ohne Ladeverluste) 1592kg
eNiro 64kWh
https://ev-database.de/pkw/1125/Kia-e-Niro-64-kWh
WLTP - 141Wh/km (ohne Ladeverluste) 1812kg
Das Mehrgewicht von 220kg verursacht einen Mehrverbrauch von 0,5kWh/100km bzw. ~0,23kWh/100km
i3 120ah
https://ev-database.de/pkw/1145/BMW-i3-120-Ah
WLTP - 123Wh/km (ohne Ladeverluste) 1345kg
i3s 120ah
https://ev-database.de/pkw/1149/BMW-i3s-120-Ah
WLTP - 134Wh/km (ohne Ladeverluste) 1365kg
Heißt schlussfolgernd wenn man beide Fahrzeuge Vergleicht:
- Das Mehrgewicht von 467kg des 64kWh eNiro gegenüber dem I3(non s)verursacht einen Mehrverbrauch von 1,8kWh/100km bzw. ~0,38kWh/100km
- Das Mehrgewicht von 447kg des 64kWh eNiro gegenüber dem I3s verursacht einen Mehrverbrauch von 0,7kWh/100km bzw. ~0,16kWh/100km
- Das Mehrgewicht von 227kg des 39kWh eNiro gegenüber dem I3s verursacht einen Mehrverbrauch von 0,2kWh/100km bzw. ~0,09kWh/100km
Es ist also nicht nur das Gewicht, sondern auch die Position wo sich dieses Gewicht befindet, und wie hoch die Effizienz des Gesamtsystems ist. Beim I3s geht der Großteil der zusätzlichen Masse in die Räder. Zusätzlich verschlechterte sich der Luftwiderstandsbeiwert und der Rollwiderstandsbeiwert.
Sobald man nun aber den für das Fahrzeug herangezogenen Reifen gegen ein Modell mit niedrigerem oder höheren Rollwiderstandsbeiwert tauscht, kann sich der Vorteil/Nachteil egalisieren, verstärken oder umkehren.
Ich zweifle keineswegs deine Erfahrungen an, aber Masse bleibt Masse. Wie groß sich der Mehrverbrauch relativ zu deinem Gesamtverbrauch auswirkt, ist abhängig von deinem Fahrprofil, deinem Fahrstil und deinen Reifen. Absolut bleiben die höheren Fahrwiderstände. Physik bleibt Physik
Als Anekdote sei dazu ein 40 Tonner erwähnt. Der Großteil der nötigen Energie wird nicht für das Beschleunigen oder den Luftwiderstand aufgewendet, sondern den Rollwiderstand. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb Güter auf die Schiene gehören. Die Masse ist hier noch höher, aber der Rollwiderstandsbeiwert des Rad/Schiene Verbundes um Faktor 5-10 niedriger.
Zuletzt geändert von noXan am Mi 27. Jul 2022, 15:25, insgesamt 2-mal geändert.
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 174300km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh. Ab 2022 Michelin ePrimacy
Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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Die Rekuperation ist immer Verlustbehaftet, und hat einen Wirkungsgrad von 60-70%Andi9 hat geschrieben: ↑ @bm3 der war gut. Was zählt ist der reale Verbrauch! Nicht Laborwerte die es in der Wirklichkeit nicht gibt und auf die die Hersteller ihr Auto sehr wahrscheinlich optimieren. Die waren schon beim Benziner nie vergleichbar!
Dann macht BMW was grundsätzlich falsch, wenn der Antrieb 600kg Gewicht kompensieren kann. Bzw wenn dir WLPT soviel wert ist, nur 0,5 kW auseinander liegt.
Ja nur ist beim EAuto auch höhere Gewicht mehr Rekuperation mit in die Vergleichsrechnung aufzunehmen!
Wenn nun 1kWh an potentieller Energie rückgewonnen werden soll, kommen 0,6-0,7kWh im Akku an
Wenn nun 2kWh an potentieller Energie rückgewonnen werden soll, kommen 1,2-1,4kWh im Akku an
Relativ betrachtet sind die Verluste ident. Absolut haben sich diese von 0,3/0,4kWh auf 0,6/0,8kWh verdoppelt.
Du kannst es dir gern selbst ausrechnen, was das bei 100 Verzögerungen von 50 auf 0kmh ausmacht: Ekin = 0,5*m*v²
ekin = 0,5*1000*192,9 = 96450Joule = 0,0268kWh *100 = 2,68kWh *0,35 = 0,94kWh Verlust
ekin = 0,5*2000*192,9 = 192900Joule = 0,0536kWh *100 = 5,36kWh *0,35 = 1,88kWh Verlust
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 174300km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh. Ab 2022 Michelin ePrimacy
Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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Ich sehe das genauso wie du A.Q.. Ein Michael Specht, der seit 2014 einen 60er i3 fährt, meinte in einem Interview:A.Q. hat geschrieben: ↑ Der Welt-Artikel scheint weitgehend identisch zu diesem zu sein: https://www.wr.de/auto/autopioniere-leb ... 58869.html
So ganz kann ich die Kritik nicht nachvollziehen. Die Aussagen sind völlig korrekt, das Auto war äußerst innovativ und mutig und hat die Sichtweise auf E-Autos verändert. Kein Game Changer wie das Model 3, aber dennoch wichtig.
Die zu hohen Kosten und der geringe Erfolg werden dort auch thematisiert.
Also wo genau ist das Problem?
Ich werde oft gefragt, ob ich mir nicht bald ein anderes Elektroauto zulegen möchte. Antwort: Nein. Erstens hält der i3 - null Rost, kaum Verschleiß - noch eine Ewigkeit. Und zweitens gibt es in dem Segment noch keine gleichwertige Alternative. Wer weiß, vielleicht wird der i3 noch zur automobilen Ikone, Das Zeug dazu hätte er. Das bestätigte mir schon vor Jahren der damalige BMW-Entwicklungschef und heutige VW-Boss Herbert Diess: "Behalten Sie bloß Ihren i3, es wird nie wieder ein solches Auto in Karbontechnik geben".
Ab 04.08.2016 Zoe R 240 Life. Ab 28.07.2020 E-Golf. Ab 16.02.2022 BMW i3 mit Rex aus 2014, um es ein Langzeitauto werden zu lassen. Versicherungsmakler, zum Kfz-Versicherungsvergleich: https://versicherungen-emobil.de/kfz-ve ... svergleich
Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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Bzgl. Leichtbau und dessen ökologischen Fußabdruck kann ich auch folgendes empfehlen: viewtopic.php?f=69&t=80087
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Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
Jupp78
https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/ ... oraus.html
Meiner Meinung nach war der i3 nicht seiner Zeit voraus, er war seiner Zeit nicht hinterher, es gab und gibt schlicht keine Zeit für den i3.
Meiner Meinung nach war der i3 nicht seiner Zeit voraus, er war seiner Zeit nicht hinterher, es gab und gibt schlicht keine Zeit für den i3.
Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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https://www.autobild.de/videos/kommende ... 67507.html
Ais meiner Sicht wird auch der Tesla Roadster, gebaut von 2008 bis 2012, ein kommender Klassiker sein ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Roadster_(2008)
Ais meiner Sicht wird auch der Tesla Roadster, gebaut von 2008 bis 2012, ein kommender Klassiker sein ...
https://de.wikipedia.org/wiki/Tesla_Roadster_(2008)
Zuletzt geändert von Pitterausdemtal am Mi 27. Jul 2022, 16:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Welt BMW I3 Seiner Zeit zu weit voraus
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@noXan Natürlich ist es Blödsinn ein existierendes Auto zu entsorgen (ökologisch Betrachtet)
Und wie schon gesagt, würde das Gewicht und Carbon *die* Vorteile bringen, würde der Trend im Automobilbau eindeutig sein! Da spielt Nummer auch eine Reihe anderer Faktoren mit! Im Übrigen hoffe ich für dich, das du nie einen Unfall hast, bei denen das Carbon beschädigt wird!
Wenn du mit deinem BMW i3 froh bist ist das in Ordnung, aber immer der Beissreflex wenn jemand sagt, es war wohl nicht das Ei des Kolumbus, das BMW da gefunden hat!
Mein Kia ist weiß Gott mein perfektes Auto und hat einige Macken oder Sachen die verbessert werden müssten! Aber er steht hier nach über 20000km im Mittelgebirge Winter wie Sommer mit einem Durchschnittsverbrauch von 15kw auf 100km. Und das ohne auf irgendeinen Komfort zu verzichten (Klima immer an). (Der BMW i3 war nicht sparsamer über 2000km und vergleichbaren Temperaturen)
Das finde ich für ein so schlechtes Konzept (Ursprung Verbrenner Karosserie, Schwer, Stahl anstatt Karbon, Breite kleine Reifen) gar nicht übel. Trotzdem wir das nächste wahrscheinlich kein Kia mehr, wenn nicht an der Bedingung und Software gearbeitet wird!
Also Fanboys aller Marken! Ich enttäusche euch nur ungern! Objektiv kann kein Auto das Beste für alle sein und jedes hat Macken!
Und wie schon gesagt, würde das Gewicht und Carbon *die* Vorteile bringen, würde der Trend im Automobilbau eindeutig sein! Da spielt Nummer auch eine Reihe anderer Faktoren mit! Im Übrigen hoffe ich für dich, das du nie einen Unfall hast, bei denen das Carbon beschädigt wird!
Wenn du mit deinem BMW i3 froh bist ist das in Ordnung, aber immer der Beissreflex wenn jemand sagt, es war wohl nicht das Ei des Kolumbus, das BMW da gefunden hat!
Mein Kia ist weiß Gott mein perfektes Auto und hat einige Macken oder Sachen die verbessert werden müssten! Aber er steht hier nach über 20000km im Mittelgebirge Winter wie Sommer mit einem Durchschnittsverbrauch von 15kw auf 100km. Und das ohne auf irgendeinen Komfort zu verzichten (Klima immer an). (Der BMW i3 war nicht sparsamer über 2000km und vergleichbaren Temperaturen)
Das finde ich für ein so schlechtes Konzept (Ursprung Verbrenner Karosserie, Schwer, Stahl anstatt Karbon, Breite kleine Reifen) gar nicht übel. Trotzdem wir das nächste wahrscheinlich kein Kia mehr, wenn nicht an der Bedingung und Software gearbeitet wird!
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