Stromverknappung und nun ?

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt
GesperrtGesperrt Options Options Arrow

Re: Stromverknappung und nun ?

Martyn136
  • Beiträge: 194
  • Registriert: Fr 20. Mai 2022, 15:19
  • Hat sich bedankt: 37 Mal
  • Danke erhalten: 23 Mal
read
excited_machine hat geschrieben: "unwahrscheinliches Ereignis"
Angeraten werden 14 Tage Vorrat an Wasser und Eßbarem (weil Wasser aus Wand is dann nicht. Außer man wohnt in Berlin und kann sich an einer der vielen Plumpen Grundwasser selbst holen).
Wasser ist aber eigentlich nur für die Grossstädter und Ballungsraumbewohner relevant, In Kleinstädten und Dörfern abseits der Ballungsräume ist doch auch das Wasser aus Bächen durchaus trinkbar auch wenn es nicht so ganz die offizielle Trinwasserqualität hat. Und es gibt auch ein paar Leute mit Gartenbrunnen die dann auch ihren Nachbarn weiterhelfen würden.

Ansonsten muss man bei den Vorräten bedenken das Kühlgut und Gefriergut dann wahrschienlich vergammeln würde, und selbst wenn man z.B. eine kleine Powerstation wie https://www.ebay.de/itm/204062343542 mit kleinem Solarpanel hat reicht die nicht für Kühl- und Gefrierschrank sondern nur für Notbeleutung, Fernseher, und theoretisch natürlich auch Smartphones, Tablets und Notebooks aber da ist es fraglich ob die Mobilfunknetze oder Festnetzinternet überhaupt noch zur Verfügung stehen. Ratsame wäre so eine Powerstation aber trotzdem. Ansonsten zählen aber nur Konserven.

Und an eine Kochgelegentheit sollte man auch denken, wer einen Grill hat, hat schonmal vorgesorgt. Ansonsten sollte man mindestens ein paar Ziegelsteine oder Kalksandsteine und nen Rost für eine provisorische Feuerstelle im Garten haben.
Anzeige

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
read
Ambi Valent hat geschrieben: Könnte ich irgendwo Geld darauf wetten das in diesem Winter die Apokalypse einfach ausfällt würde ich es tun.
Definiere Apokalypse bevor zu drauf wettest ;).

Worst Case für mich: Es gibt einen Energiemangel und man muss Großverbraucher (=Industrie) abschalten, um großflächige Black-Outs zu vermeiden (und schafft das auch damit). Damit richtet man massive wirtschaftliche Schäden an, genauso wie damit, dass die Preise für Energie extrem durch die Decke gehen und wie Habeck sagte, zwar nicht zwingend eine Pleite folgt, aber der Laden trotzdem dicht ist und niemals wieder auf macht (letzteres hat er nicht gesagt).
Wir sehen steigende Arbeitslosigkeit, fehlende Steuereinnahmen, einen Euro weiter auf Talfahrt, was alles verteuert, weiter gallopierende Inflation usw.

Das alles ist bei weitem noch nicht mit dem nächsten Frühjahr durch, sondern geht immer weiter.

Unter dem Strich nimmt die Armut massiv zu, der Wohlstand massiv ab. Fazit: Deutschland war ein reiches Land ... in vielleicht 3 Jahren ausgesprochen.
Guglhupf hat geschrieben: @Jupp78
Die Empfehlung der Bundesregierung ist keineswegs neu.
Die Empfehlung ist nicht neu, aber neu ist, dass sie extrem oft ausgesprochen und wiederholt wird.

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
read
Martyn136 hat geschrieben: Ansonsten muss man bei den Vorräten bedenken das Kühlgut und Gefriergut dann wahrschienlich vergammeln würde
...
Und an eine Kochgelegentheit sollte man auch denken, wer einen Grill hat, hat schonmal vorgesorgt. Ansonsten sollte man mindestens ein paar Ziegelsteine oder Kalksandsteine und nen Rost für eine provisorische Feuerstelle im Garten haben.
Wenn es passiert, dann wird es kalt und dunkel draußen sein. Dann wenn einen niemand PV weiter bringt, aber die Lebensmittel wird man weiter gut draußen kalt lagern können. Und ist es nicht zu viel, dann hält das auch, bis man es weggegessen hat.
...
Richtig, irgendwie muss man das Zeug auch warm bekommen. Einen Grill haben die meisten, aber auch genug Kohle oder Holz? Da ist der Knackpunkt.

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
read
Ich sehe keinen logischen Zusammenhang zwischen Außentemperaturen tagsüber unter -18 °C und einem Stromausfall der dann erst eintritt.

Wenn Journalisten zu Preppern mutieren weil sich das gut verkaufen läßt und dann vermehrt irgendwelche Politiker zu dem Thema befragen, könnte es gut sein daß in der öffentlichen Wahrnehmung diese Hinweise nun vermehrt auftreten - Ursache ist hier mit der Wirkung direkt verknüpft und vice versa...

Grüazi, MaXx
#2307 - Mit koordiniertem, gemeinsamen Laden die Strompreise reduzieren und die Welt retten ;-)

Bei joinbonnet.com mit meinem Ref-Code Geld sparen: RZ9RB

Re: Stromverknappung und nun ?

dooyou
  • Beiträge: 37
  • Registriert: Mo 11. Apr 2022, 19:29
  • Hat sich bedankt: 27 Mal
  • Danke erhalten: 16 Mal
read
Martyn136 hat geschrieben:
excited_machine hat geschrieben: "unwahrscheinliches Ereignis"
Wasser ist aber eigentlich nur für die Grossstädter und Ballungsraumbewohner relevant, In Kleinstädten und Dörfern abseits der Ballungsräume ist doch auch das Wasser aus Bächen durchaus trinkbar auch wenn es nicht so ganz die offizielle Trinwasserqualität hat.
Nette Legende. Die Belastung in Flüssen und Bächen durch Düngemittel, Pestizide oder andere Chemikalien ist z.B. in Bayern allgemein ein großes Problem. Dörfer sind da keine Ausnahme.
Renault Megane E-Tech Electric Techno EV60/220hp (bestellt im April)

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
read
Das Wasser aus dem Bach konnte man auch vor 50 Jahren nur an der Quelle trinken
Ein 55 Watt Solarpanel liefert genug Energie, um meine 40Liter Kühlbox das ganze Jahr zu betreiben. Im Winter muß dir Box nicht kühlem im Sommer gibt es genug Sonnenlicht. Als Puffer eine 100Ah Batterie das ganze stand so im Wohnwagen. Jetzt steht eine im E-Expert mit 100W Semiflex Modul und eine im Wohnwagen mit 300W Modul auf dem Dach.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 96.500km, E-UP seit 2020, 15.000km, C180TD seit 2019 40.000km , max G30d seit 2020 900km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 22.000km. Prophete Pedelek 50km

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
  • env20040
  • Beiträge: 3589
  • Registriert: So 6. Okt 2019, 11:33
  • Wohnort: Ostösterreich
  • Hat sich bedankt: 618 Mal
  • Danke erhalten: 794 Mal
read
Der durchschnittliche Energieverbrauch eines Hauses liegt bei 1,5 bis 4 kWh/ Tag.
Also kommt der Grossverbrauchende mit 24V, 170 Ah sehr gut durch.

Der schwachverbrauchende im Haus mit 100 Ah bei 24 V,
Der Wohnungseigentümer mit locker 50, 79 Ah bei 24 Volt.

Oder, so man sich 12 V Batteriewechselrichter kauft, der doppelten Kapazität.
Um mal zu definieren um wie wenig es bei jedem einzelnen geht wenn er keine Wärmepumpe hat...


Wiewohl Panik schieben ist keine Option und, die Industrie wird es überleben.
Ob es deren Aktionäre überleben?
Ich glaube schon.
Ob es alle Ukrainer überleben werden?
Wohl eher nicht.

Ein wenig Solidarität tut nicht weh.

Und dies ist wohl das mindeste, wenn die deutsche Bundesregierung nicht richtig in die Gänge kommt, was man als Bürger wohl wenigstens stellvertretend für diese tun kann.

In anderen EU Ländern wird es schlimmer werden.
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
read
Es gehört zum Wesen des Pragmatismus, dass man sich nicht gegen alles absichert, sondern beim Eintreten als unwahrscheinlich betrachteter Ereignisse auch die Folgen zu ertragen hat. Er genießt dafür im Alltag ein einfacheres Leben.

Ob nun der vorsichtige Theoretiker oder der risikobereite Pragmatiker insgesamt ein besseres Leben führt, darüber kann man tagelang streiten. Es muss sich am Ende auch jeder wohlfühlen damit.

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
  • env20040
  • Beiträge: 3589
  • Registriert: So 6. Okt 2019, 11:33
  • Wohnort: Ostösterreich
  • Hat sich bedankt: 618 Mal
  • Danke erhalten: 794 Mal
read
Top Antwort.

Nur, wenn man erkennt, dass sich etwas nicht ausgehen kann, hat dann die Politik nicht irgendwann mal lenkend einzugreifen?

Oder hat dann der Pragmatismus von Angebot und Nachfrage nicht irgendwann ein gesamtes System nur noch derart negativ beeinflusst und, man stärkt am Ende jene, welche man eingentlich schaden wollte wobei man selber den grösseren Schaden erleidet ?

Dies nur, weil man in,der, vollkommen richtigen Handlung des Boykotts und Kriegsunterstützung, übersieht, dass man auch einmal vom Pragmatismus in den "Kriegsmodus" umschalten sollte?

Der Kreml kommuniziert im Staatsfernsehen den 3. Weltkrieg.... ( lächerliche Propaganda) allerdings:

Wann akzeptieren wir dies und hören auf den Einflüsterern a´la Schröder " Russland nutzt das Gas nicht als politische Waffe" zuzuhören und setzen Schritte uns nicht lächerlich zu machen?

Will ich, dass meine Wertpapiere, Pensionsvorsorge an Wert verlieren/t?
Nein, das wird sie aber sowieso, wenn weiter nicht Klartext gesprochen wird, und zwar stärker, als wenn mal Tacheles auf den Tisch kommt.

Agieren ist immer besser als reagieren, ausser die unlogischen Speichrdaten sind bereit sein Teil dieses Krieges.....

Alleine Russen weiter die Einreise zu gestatten ist lächerlich.

"Maximaler Druck" aud den Agressor sieht anders aus. Was leider uach Putin weiss.

Dies "Drückerchen", das weiss, er nutzen Letztendlich Ihm.....
leider
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Stromverknappung und nun ?

USER_AVATAR
read
Jupp78 hat geschrieben: [Worst Case für mich: Es gibt einen Energiemangel und man muss Großverbraucher (=Industrie) abschalten, um großflächige Black-Outs zu vermeiden (und schafft das auch damit).
Von einem Blackout spricht man, wenn die Stromversorgung großflächig ausfällt und zur Wiederversorgung koordinierte Teilnetzbildung und dezentraler Einsatz geeigneter Kraftwerke erforderlich werden. Unter geeigneten Kraftwerken versteht man schwarzstartfähige Kraftwerke = Kraftwerke, welche ohne externe Energie sich selbst Starten können, so Teilnetze bilden und wiederum den Anlaufstrom für nicht schwarzstartfähige Kraftwerke liefern.

Wenn etwas im Bereich des möglichen wäre, dann ist es eine sogenannte rotierende Abschaltung. Dabei werden geplant für bestimmte Zeiträume bestimmte Teile der Last vom System getrennt. Das ist für die Verbraucher (Privat/Industrie) unschön – aber es ist eben kein Blackout. Ein Blackout bedeutet nicht zwingend, dass zu wenig Strom im Netz ist und ist als Ursache recht unwahrscheinlich.
Eine Schlüsselrolle nehmen mit der sukzessiven Abschaltung schwarzstartfähiger Kraftwerke mehr denn je die Pumpspeicherkraftwerke in den Alpen (A/CH) ein, weil damit bei einem Blackout das gesamte Übertragungsnetz in Europa wieder bespannt werden kann. - sofern genügend Wasser vorhanden ist ...

Trinkwasser wird kein Problem sein, da es im äußersten Fall eine gesetzliche Notwasserversorgung (WasSG) gibt, welche den lebensnotwendigen Bedarf sicherstellt (Kommune/WVU, Feuerwehr, THW, Rotes kreuz etc ).

Was hier in den Medien hysterisch an Szenarien verbreitet wird ist Clickbait und/oder eine Werbekampagne für die Prepper-Szene ...
2022-09-12_14h47_22.png
vorwärts, aber elektrisch
Anzeige
GesperrtGesperrt

Zurück zu „Allgemeine Themen“

Gehe zu Profile