Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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AbRiNgOi hat geschrieben: Genutzte Infrastruktur, Krankenhäuser, Schulen... wird in https://eingutertag.org/de/ mit 29% des Zieles angegeben (Deutschland, in Österreich 31%)

Dort kannst du deinen ganzen Tag zusammensetzen, jede Jean die du besitzt, den Strom den du nutzt, die Mobilitätsform die du wählst.
Das was mir jetzt spontan fehlt aus deinen Bedenken: Der Hausbau selber, der müsste auch auf die Jahre der Nutzung aufgeteilt sein. Man sollte aber den Basiswert genauer ansehen, was da alles drinnen ist.
Sinkender Energiebedarf macht das erreichen von Klimazielen und Ressourcenschonung natürlich einfacher. Ich möchte aber die Gelegenheit nutzen, um den Mythos der Klimaverträglichen Emissionen auszuräumen.

Die fossilen Emissionen müssen auf (Netto-)Null damit es zu keiner weiteren Erwärmung kommt. 2 t pro Jahr wären natürlich schön, (im Moment global ca. 4,5) aber stoppt die Erwärmung nicht, sondern verlangsamt sie lediglich.

Deswegen ist sparen auch nur ein Teil zum Ziel. Der andere und mMn wichtigere ist die Umsetzung und Entwicklung von Technologie, wie BEVs und die verschiedenen nahezu CO2-neutralen Energieproktionen und weitere zu verändernde Industrieprozesse etwa für Zement.

Zum Thema des Threads: Wir haben als dreiköpfige Familie derzeit einen Kleinwagen. Notfalls würde es wohl auch ohne gehen, aber 10 km pendeln ohne ÖPNV-Anbindung ist in den seltenen Fällen richtig schlechten Wetters oder bei Transportbedarf schon ziemlich unbequem.

Das Auto ist eine Transportmöglichkeit und als solche in vielen Fälle die sehr gut geeignet. Diese Umstände muss man eben abwägen und kann entscheiden was nötig ist.
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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Odanez hat geschrieben: Wenn das Radfahren Spaß macht, warum nicht...?
Jeden Tag 15 Km mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und wieder zurück, kann keinen Spaß machen. Es wäre für mich eine Qual und keine Steigerung meiner Lebensqualität. 2 mal die Woche wäre möglich... und da wäre sie wieder die bekannte wäre, wäre Fahrradkette. ;)

Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

Odanez
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@schattenparker Ich habe diese 15km zur Arbeit einfach. Habe ich viele Jahre jeden Tag gemacht. Zur Zeit sind es nur 3 Tage pro Woche, weil wir neue Home-Office Regelungen haben. Es gibt zwar oft Zeiten wo ich mir wünsche die Fahrt mit dem Rad nicht machen zu müssen (meistens Wetterbedingt), und jetzt da es 3x pro Woche ist, bin ich auch froh etwas mehr Zeit zu haben, denn das kostet schon einiges an Zeit. Trotzdem - die meiste Zeit hat es Spaß gemacht und ich war froh über die daraus resultierende Fitness. Wie gesagt, in der Coronazeit ging es mir körperlich bemerkbar schlechter.

Es ist ja auch so, dass ins Fitness-Center zu gehen oft keinen Spaß macht. Oft ist es eine körperliche Qual - aber warum macht man es? Wegen den daraus folgenden Ergebnissen.
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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Karlsson hat geschrieben: Das ist eher leicht gehobene Mittelklasse.
3000 Euro ist das Limit. Wenn ich was passendes finde, kann es auch die untere Mittelklasse für 2000 Euro sein. Nur am falschen Ende möchte ich nicht sparen. Unsere Firma macht JobRad. Vielleicht finde ich einen Kollegen der das macht oder ich frage im Personalbüro nach.

Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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Als ich wegen fehlender Auslastung und beginnenden Diabetis viel Rad gefahren bin, habe ich die 15km morgens zur Arbeit und bin aus Lust Daran zum Mittagessen oder zu Abendessen kurz zurück und dann wieder in die Firma - das ganze dann wie es sich für Selbstständige gehört an 7 Tagen pro Woche.
Die Strecke vom Hamburger Flughafen nach Halstenbek in die Wohnmeile ist mit dem Fahrrad überwiegend durch die Parks und jenseits der Schallschluckmauern aber auch etwas netter als an einer Straße lang zu müssen.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi 130.000km, Kangoo ZE 102.000km, E-UP 27.500km, C180TD 48.000km , max G30d 1100km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 43.000km, Prophete Pedelek 560km, Zündapp Pedelec 80km, F20D 60km

Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

Odanez
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Was halt viel hilft ist es persönliche Ziele zu setzen - genau so wie im Fitness Center man anstrebt mehr Gewichte oder mehr Wiederholungen zu schaffen: z.B. seine Durchschnittsgeschwindigkeit zu erhöhen, die Fahrzeit pro Strecke, usw. Ich habe mir für meine Strecke einige Checkpoints gesetzt, die ich anstrebe in einer gewissen Zeit zu schaffen. Dazu muss man halt oft einen Blick auf den Fahrradcomputer werfen. Bei starken Rückenwind ist es mein Ziel die 15km in unter 30min zu schaffen, was aber auch Glückssache wegen den paar Ampeln auf dem Weg ist. Trotzdem macht es Spaß solche Ziele anzustreben.
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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Ich warte ab, was nach dem 9 Euro Ticket kommt, 51 min mit dem Bus zur Arbeit und noch 15 min Fußweg. Ist ein guter Wiedereinstieg in die Fitness. Immer noch schneller, als die 15 km mit dem Rad.

Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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AbRiNgOi hat geschrieben: südliches Wien
Wiener im Norden sollen bevorteilt sein. Wenn sie sich mit ihrem Fahrrad das Pflaster der Höhenstraße runterrollen lassen, sind sie spätestens an ihrem Arbeitsplatz hellwach.

Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

Odanez
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schattenparker hat geschrieben: Ich warte ab, was nach dem 9 Euro Ticket kommt, 51 min mit dem Bus zur Arbeit und noch 15 min Fußweg. Ist ein guter Wiedereinstieg in die Fitness. Immer noch schneller, als die 15 km mit dem Rad.
15km in mehr als 1h und 6min? Sind da etwa 20 Ampeln auf dem Weg? Bei mir sind es 6 Ampeln und ich schaffe das i.d.R in 40min. Zugegebenermaßen fahre ich etwas schneller (oft an die 25km/h) aber einen Schnitt von deutlich unter 15km/h ist schon sehr heftig, wenn das wegen der Verkehrsfürhung nicht anders geht.
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?

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Odanez hat geschrieben: Bei starken Rückenwind ist es mein Ziel die 15km in unter 30min zu schaffen, was aber auch Glückssache wegen den paar Ampeln auf dem Weg ist. Trotzdem macht es Spaß solche Ziele anzustreben.
Bei Ampeln hab ich Glück, meine 25km sind kaum durch etwas unterbrochen und auch sehr flach.
25km sind aber halt schon ein Brett.
Wir hätten es auch gerne näher gehabt, aber mussten uns nach Jahren suchen der Realität stellen.
Und einseitig optimieren macht ja auch keinen Sinn. Also es hätte vielleicht auch eine Möglichkeit gegeben, die nur 10 km weit weg ist, aber da war dann nichts vor Ort.
Sprich man sitzt für jeden Mist sofort im Auto und auch das Kind muss überall hingefahren werden und wohnt am Ende noch laut an einem sozialen Brennpunkt.
Da haben wir jetzt eine sehr schöne Umgebung und alle Schulen, Bahnhof und alles für den täglichen Bedarf sind mit Fahrrad oder zu Fuß schnell erreichbar.
Es ist ja auch nicht DIE Entfernung zum EINEM Arbeitsplatz, sondern wir haben ja zwei Arbeitsplätze. Und sowas ist in der heutigen Zeit auch nicht unbedingt in Stein gemeißelt und kann sich noch mal ändern und dann muss man woanders hinfahren. Daher finde ich die Umgebung selbst wichtiger.

Ich hatte zuvor 9 km und die habe ich mit einem Mountainbike mit Straßenbereifung mit durchschnittlich 20...22 km/h geschafft.
Meine Hoffnung wäre, die 25 km mit Gravelbike mit Training in 60 Minuten zu schaffen, also 25 km/h.
Das wäre dann kaum langsamer als ÖPNV (800m zum Bahnhof, 2x umsteigen).
Auto liegt mehr so bei 25 Minuten.
Gerade keine Lust auf GE.
Geht Radfahren, ist schöner.
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