Oder einfach auf ein Auto verzichten?
Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Tja, so unterschiedlich sind die Maßstäbe.UliK-51 hat geschrieben: ↑ Verzicht: Eine alte Tradition, die schon lange von den Religionen und einer bestimmten Partei gepredigt wird. Verzicht auf alles, was Spaß macht- oder andersherum ausgedrückt: Alles ist erlaubt, solange es keinen Spaß macht.
Warum also nicht auf ein Auto verzichten? Und darauf, im Winter zu heizen? Tanzvergnügen gibt es ja kaum noch und Sex ist grundsätzlich eine Straftat, wenn man das Pech hat, angezeigt zu werden. Zumindest ist eine schriftliche Einverständniserklärung der/des Gegenüber/s angeraten.
Was noch fehlt, sind Religionsführer, die das überwachen.
Mein Auto ist ein Verkehrsmittel, das mich von A nach B bringt. Es ist ein Gebrauchsgegenstand. Weder macht mir das Fahren spass, noch bedeutet es für mich "Freiheit". Freiheit ist für mich eher dass ich dahinkomme wo ich hinwill. Wenn der öffentliche Nahverkehr das leistet (das ist leider nicht so), dann sollte mir das reichen.
Könnte ich mit den Öffies in die Arbeit fahren, wäre das ein Gewinn, weil dann kann ich auf dem Weg in die Arbeit lesen oder Filme schauen.
Mir macht das tägliche Gedrängle im Pendlerverkehr keinen Spass. Auch am Wochenende ist geht der Spass in der Freizeit auch erst dann los, wenn ich aus dem Auto aussteige.
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Grundsätzlich hängt das immer extrem von der Lebenssituation ab.Elektronator hat geschrieben: ↑ Hat noch einer von euch diesen Schritt in Erwägung gezogen?
Ich hatte 2 Jahre lang kein Auto. Nachdem ich mehr als 1 Jahrzehnt täglich Ruhrgebiet - Köln gependelt bin, musste ich wegen Jobwechsel nur noch innerhalb des Ruhrgebiets 20 km pendeln.
Kinderlos war es einfach Möglichkeiten, den dann schon 300.000 km gelaufenen Audi A2, abzumelden und in die Garage zu stellen.
Begünstigt wurde dies durch städtische Wohnlage mit S- und Straßenbahn in 7 min Fußläufig, wo alle 5 min etwas fuhr und einem Busanschluss in 3 min Entfernung, wo jede Minute ein Bus fuhr. Auch sämtliche Geschäfte des täglichen Bedarfs und darüber hinaus waren fußläufig verfügbar.
Zum Job fuhr die S-Bahn, ohne Umstieg und mit nur wenigen Laufwegen.
In diesem Szenario war es leicht auf ein Auto zu verzichten.
Mit dem ersten Kind war dieses Szenario vorbei. Da neue Fahrtbeziehungen hinzugekommen sind, die ungünstig waren.
Entscheidend war 2017 für den Kauf des VWe-Golf dann jedoch, dass Rate und Betriebskosten für diesen genauso teuer waren, wie das vorherige Monatsticket 1. Klasse, bei gleichzeitiger höherer Flexibilität des e-Golf. (Selbst ohne eigene Lademöglichkeit am Mehrfamilienhaus)
Ohne Auto ist immer dann vertretbar, wenn das Angebot hervorragend ist und gleichzeitig der Preis unter den Kosten eines E-Autos liegt
VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Ja, Autofahren macht mir- natürlich je nach Verkehrssituation- seit 53 Jahren Spaß.Meinereiner hat geschrieben: ↑
Tja, so unterschiedlich sind die Maßstäbe.
Mein Auto ist ein Verkehrsmittel, das mich von A nach B bringt. Es ist ein Gebrauchsgegenstand. Weder macht mir das Fahren spass, ...
So, wie andere eben gerne einen Ausritt hoch zu Roß oder eine Geländetour mit dem Mountainrad machen.
Und das Auto muß mir Freude bereiten. Als Taxifahrer: Mercedes /8 sehr gerne, den Mercedes123 schon weniger, ein Nissan Bluebird- ein Kündigungsgrund.
Privat wäre mir nie ein Ford in den Sinn gekommen. Opel Reihensechzylinder, Subaru Boxer, Wartburg 353, Citroen C5 V6 Autogas sind die Träume, die ich mir in den Jahren erfüllt habe. Und nun steht seit über vier Jahren ein Hyundai Ioniq28 in meinem 'Stall'.
Ja, der Ioniq macht jede Menge Fahrspaß.

Ioniq28
Der Mensch. Die Krone der Schöpfung, des Denkens nicht fähig, zum handeln geboren.
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Auch Wenn ich seit vielen Jahren Beruflich genug mit dem Auto unterwegs bin, fahre ich auch in meiner Freizeit noch gern Auto. Zum Glück muss ich seit vielen Jahren nicht mehr morgens zu Hauptverkehrszeit oder Abends zum Feierabendverkehr regelmäßig auf der Straße sein. Selbst wenn ich morgen nicht mehr Beruflich auf der Straße wäre würde ich mich schwer tun Autos abzuschaffen, den Caravan aufzugeben oder mein Auto gegen ÖPNV oder Bahn zu tauschen.
Ich bin das letzte mal Bahn gefahren vor 7 Jahren, als wir den Kangoo ZE für einen Freund überführt haben, das letzt bmal U-Bahn vor 5 Jahren und Bus gefahren als ich meinen letzten Verbrenner im Werk aus Bremen geholt habe.
MfG
Michael
Ich bin das letzte mal Bahn gefahren vor 7 Jahren, als wir den Kangoo ZE für einen Freund überführt haben, das letzt bmal U-Bahn vor 5 Jahren und Bus gefahren als ich meinen letzten Verbrenner im Werk aus Bremen geholt habe.
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Kangoo ZE maxi 126.500km, Kangoo ZE 99.000km, E-UP 20.000km, C180TD 43.500km , max G30d 1100km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 29.000km, Prophete Pedelek 200km, Zündapp Pedelec 50km
Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Gut für dich, wenn es passend ist.Elektronator hat geschrieben: ↑ Ich habe mich dazu entschlossen, nach meinem auslaufendem Leasing im Januar kein neues Auto zu holen. Bisher brauchte ich es beruflich, aber ich stelle meine Selbständigkeit so um das es auch ohne machbar ist und werde ebike und ÖVNP benutzen. Weil ich genervt bin von den immer weiter steigenden Autopreisen, das Verhalten der Autohändler und Produzenten. Die schlechte Verfügbarkeit. Der auch beim Elektroauto viel höherer Ressourcenverbrauch im Vergleich zjm ÖVNP. Und mir sind die Innenstädte viel zu voll mit autos, es wäre schöner ohne Autos. Hat noch einer von euch diesen Schritt in Erwägung gezogen?
Für uns in einer ländlichen Gegend keine Option. Der Zugverkehr wurde im April um gefühlt 75% reduziert, wegen Krankenstand und abgeworbenen Personal. Der Nahverkehr in unserer „Stadt“ endet unter der Woche um 18 Uhr, samstags um 12 Uhr. In die „große“ Kreisstadt kommt man mit dem Bus samstags zuletzt um 15:30 Uhr, zurück erst (sonntags?) montags wieder… bei uns geht es einfach ohne Auto nicht!
Kona 64 kwh, MJ ´21, EZ 12/21
Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Mobilität ist doch mehr als nur die Möglichkeit irgendwann von einem Ort zum anderen zu kommen. Ich habe hier zu Hause mein Auto und das Auto meiner Frau Fahrräder und den ÖPNV nur die Möglichkeit zu haben macht mich frei in der Entscheidung was ich wann nutzen will. Für mich ist das ein erheblicher Teil meiner Lebensqualität. Ein größerer als ein Haus oder ein Garten der mich zwingt darin ständig zu arbeiten.
MfG
Michael
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Für mich als Landei hat Mobilität bereits in der Schulzeit mit meinem ersten Fahrrad begonnen.
So ungefähr mit 14 Jahren durften meine Freunde und ich dann in den umliegenden Ortschaften ohne Begleitung der Eltern die Kinos besuchen - mit den Fahrrädern.
Mit dem ersten Moped, pünktlich zum 16. Geburtstag, bekam meine Mobilität einen gewaltigen Schub: gleich am Tag der Abholung vom Händler legte ich mit der Honda SS50M rund 100 km zurück!
Mit 18 das erste Auto, mit 26 kam zum Auto noch eine Honda CX500 dazu - und mit der fing ich dann an, halb Europa zu bereisen.
Und seit 17 Jahren fahre ich Taxi, und habe in dieser Zeit rund 1,2 Millionen km abgespult - davon rund 235 tkm elektrisch!
Leute, ich bin, statt mit Beinen, mit Rädern geboren worden, und ich werde bis an mein Lebensende noch weitere hunderttausende km auf Europas Straßen abspulen!
Die werden in Zukunft aber zum überwiegenden Teil elektrisch gefahren, denn neben dem wesentlich angenehmeren Fahrgefühl im BEV möchte man ja auch der Umwelt so wenig wie möglich schaden!
Aber einfach auf ein Auto verzichten?
A-u-s-g-e-s-c-h-l-o-s-s-e-n!
So ungefähr mit 14 Jahren durften meine Freunde und ich dann in den umliegenden Ortschaften ohne Begleitung der Eltern die Kinos besuchen - mit den Fahrrädern.
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Mit 18 das erste Auto, mit 26 kam zum Auto noch eine Honda CX500 dazu - und mit der fing ich dann an, halb Europa zu bereisen.
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Seit 11/2015 Leaf Tekna 24kWh (EZ 03/2015), 198t gefahrene km
seit 07/2020 Leaf Tekna 40kWh (EZ 10/2019), 32t gef. km
von 08/2018 bis 01/2022 Leaf Acenta 30kWh (EZ 07/2016), 42t gef. km - fährt jetzt in Budapest!
Rest in Peace, Sono Sion!
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Ich habe mir letzte Woche ein e-Bike gekauft. Damit werde ich jetzt den Weg zur Arbeit und hoffentlich noch viele weitere Strecken, die ich sonst mit dem Auto gefahren bin, zurücklegen. Das Auto bleibt, aber die gefahrenen Kilometer werden jetzt noch weiter reduziert. Es ist zumindest ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.
Gekauft! Ab 08/2017 unterwegs mit einem e-Golf (190)
Seit 10/2019 Hyundai Kona 64 kWh
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Re: Oder einfach auf ein Auto verzichten?
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Also wir kamen bevor wir Kinder hatten sehr gut ohne Auto zurecht. Sobald wir die Kinder nicht mehr immer irgendwo hin bringen müssen und wir auch noch so wohnen, dass wir vom ÖPNV gut angebunden sind, werden wir wahrscheinlich den Schritt dann wieder gehen das Auto abzuschaffen, sobald die Kinder aus dem Haus sind. Vorausgesetzt wir sind dann noch gesundheitlich gut in der Lage mit dem Rad in die Arbeit zu fahren, so wie jetzt auch.
#2307
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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