Die Zukunft der E-Mobilität

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Re: Die Zukunft der E-Mobilität

Helfried
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adauris hat geschrieben: Ehrlich beschrieben, kann man sagen, dass jemand, der sich für ein eUp/Spring entscheidet (ungeachtet des Preises) eine höhere Deckungsgleichheit zwischen Umweltschutz und Fahrzeuggröße hat
Wobei gerade ein Posting darüber gestanden ist, dass ein e-Golf auch nicht wirklich mehr Strom braucht. Man muss es also auch nicht übertreiben mit dem Sparen an der Größe von Autos.
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Re: Die Zukunft der E-Mobilität

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Das kann ich fast immer in den Gesichter ablesen, wenn der Ami an denen vorbeirauscht. Fussgänger lächeln freundlich. Andere Fahrer eher genervt.
Gehts dann zum Parken in der city beneiden mich SuVis dann doch wieder. Lebenszeit gespart.

Schau ich die Lineups der Markenflotte an, dann ist auch der Unterschied zwischen Polo / Golf oder Micra/Leaf kaum zu erkennen. Polo ist richtig schick geworden.
LEAF 72000 km 15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 RunawayRot AWD LR AHK P1+2 WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D

Re: Die Zukunft der E-Mobilität

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@adauris
Danke für den ausführlichen Beitrag!
Ich hab´s halt so Zusammengefasst:
JoDa hat geschrieben: Denn goingelectric.de ist m.E. zu einem Autofahrerforum wie jedes Andere geworden.
Wo man diskutiert, wie man für möglichst wenig Geld eine möglichst fette Karre bekommen kann. :(
Ich bin der Meinung, solange man sich Luxusgüter "leisten" kann, wird man sie sich auch anschaffen!
Der Wohlstand von uns, auf Kosten Anderer (Pflanzen, Tiere, Menschen der "Entwicklungsländer"),
hat uns Wirklichkeitsfremd gemacht. Unsere Nahrung kommt von glücklichen Tieren vom Biobauernhof, der Strom kommt aus der Steckdose und das Auto vom freundlichen Händler der unser Altauto im eigenen Land verschrotten lässt.
Und wenn man was Wissen möchte fragt man per Spracheingabe Alexa/Google/Siri. Die KI der Konzerne sagt einem dann auch gleich dazu was man sich von ihnen nach Hause liefern lassen soll, damit man im Konsumrausch glücklich wird.
Dadurch leiden die Demokratien während die Konzerne immer mächtiger werden. So lebt der (Alb)traum von den freien Märkten und dem unbeschränktem Wachstum weiter, bis er zerbricht. Dann wird es aber vor allem für die nachfolgenden Generationen zu spät sein. Bis dahin wird das Alles fleißig verdrängt (=kognitive Dissonanz). Oder man macht es sich noch einfacher und sagt sich :"Ich kann eh nichts daran ändern und ich genieße es noch so lange wie es eben noch geht."

Lästig sind nur unsere Kinder, die statt am Freitag zur Schule zu gehen, für ihre lebenswerte Zukunft demonstrieren gehen.
Aber auch seine eigenen Kinder kann man ignorieren!

Da sind die "Klimaterroristen" die sich auf der Straße festkleben noch eine Kleinigkeit, da zum Autofahren sowieso ein ordentlicher Stau dazu gehört.
Z.B. die Freiheitliche Partei Österreich FPÖ, die derzeit lt. den "unabhängigen" Meinungsumfragen wieder die Stimmenstärkste Partei Österreichs wäre, bringt folgendes in Umlauf:
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Re: Die Zukunft der E-Mobilität

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JoDa hat geschrieben: Ich bin der Meinung, solange man sich Luxusgüter "leisten" kann, wird man sie sich auch anschaffen!
Da bin ich anderer Meinung. Die Menschen sind doch sehr unterschiedlich. Es gibt die, die ihren Wohlstand ausleben, aber es gibt auch einige, die trotz genügend Geld unnötigen Konsum ablehnen - aus ganz verschiedenen Gründen. Jedenfalls trifft das so auf meinen Freundeskreis zu, in dem sich viele Menschen befinden, die wirklich mehr als genug Geld haben.

Und die Konsumkritischen werden in letzter Zeit immer häufiger - das jedenfalls merke ich sehr stark in Gesprächen mit ihnen. Einige, die vor einigen Jahren noch Yachten kauften und zum Heliskiing in die Rocky Mountains flogen, sagen, dass sie das heute nicht mehr tun würden. Stattdessen wird in Wärmedämmung und Wärmepumpen investiert, Urlaub macht man mit dem Auto (zunehmend elektrisch) in den Nachbarländern statt Flugreisen in die Karibik, und wenn man zum Essen eingeladen wird, gibt es überwiegend vegetarische oder zumindest fleischarme Gerichte.

Auch ich habe mein Konsumverhalten in den letzten Jahren geändert. Ich lebe keineswegs asketisch, aber unterlasse inzwischen vieles, was ich vor einigen Jahren noch getan habe, gebe das Geld bewusster aus. Und ich habe festgestellt, dass es sich besser anfühlt als aus dem Vollen zu schöpfen.

Es ist natürlich fraglich, wie lange der Trend anhält, und es gibt ja auch weiterhin noch die "anderen", die weniger reflektiert konsumieren. Aber politische Entscheidungen, die Verzicht erzwingen, gewinnen an Akzeptanz - vor ein paar Jahren noch wurden solche Vorschläge vom Wahlvolk gnadenlos abgestraft. Das macht es möglich, Veränderungen durchzusetzen, die auch den Konsum der Egoisten und Gedankenlosen reduzieren.
„Gasoline? It's a liquid fuel that was used centuries ago on Earth. They burned it to drive internal combustion engines.“ (Raumschiff Voyager, Staffel 2, Folge 1, 1995)

Re: Die Zukunft der E-Mobilität

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Man merkt jedoch schon dass, die heheren Vorstellungen in der Realität agekommen, plötzlich nicht mehr ganz so einfahc zu realisieren sind.
Sei es ein Atomausstieg, bis hin zu anderen netten, nenne wir es einmal "grüne" Ideen...wiewohl, auch andere dollen Ziele manch anderer Bewegung würde sich in Luft auflösen...
Versäumnisse voriger Regierungen kommen Zutage, werden aber derart nicht als solche in der Agrumentaion verwendet, was zeigt, dass die Politische Kultur noch nicht entgültig verdorben ist.

Ein Trend, der des Kohlenstoff´s wird im Augenblick dank Putin, und vor allem dank der Standharftigkeit der Ukraine weiter vorangetrieben nur,
sowie man wieder Gas bekommt, schläft alles genaus ein wie es Aufstand.

Ja, auch die Egoisten und Gedankenlosen müssen sich, aber nur ein wenig.... bewegen...
Heute muss ein Fahrzeug der "Oberklasse" schon eine Batterie haben, damit derart überhaupt der CO2 -Wert erreicht wird.
Nur, leider, kleine Batterie, und umso fetterer Motor....
Sind das Egoisten, Gedankenlose oder, wer kauft so etwas?
Oh, die Herren Manager...msind die nun Egoisten oder Gedankenlose?
Bzw. wie nennt man diese, eigentlich armen Menschen, welche grosse Auto´s brauchen um etwas darzustellen?
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Die Zukunft der E-Mobilität

e3ver
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Die "Manager" (meist aber nicht nur männlichen Geschlechts) sind zum großteil menschlich gesehen tatsächlich "arme Menschen", warum?
Sie haben außer Gewinnoptimierung, rücksichtsloses Wachstum und Ellenbogentechnik kaum etwas gelernt und bemerken gar nicht, dass sie sich nur noch über Geld und protzige Autos definieren. Nur ganz wenige schaffen es, aus diesem Teufelskreis auszusteigen.

@JoDa: Die FPÖ versteht es immer schon, sich die Wut der Unwissenden und Verständnislosen zunutze zu machen. Glücklicherweise stolpert sie immer wieder über die eigene Dummheit, was Ihre Wähler aber nicht daran hindert, kurze Zeit danach wieder die selben Lügen zu glauben.
Tom7 hat geschrieben:
e3ver hat geschrieben: Ich fürchte, du bist nicht auf dem aktuellen Informationsstand! Die Zoe ist nicht mehr ganz zeitgemäß, da wird besseres nachkommen, der e-up ist wieder bestellbar und Tesla produziert jetzt auch in Deutschland.
Die Zoe ist nicht mehr zeitgemäß, der E-Up ist es aber? Hey, das war mir wirklich neu!
Toll, dass Du so eine blühende Fantasie hast, aber versuche zu unterscheiden was jemand geschrieben hat und was Deine Fantasie daraus macht!
Dann kannst Du Dir solche sinnlosen Kommentare sparen.

Re: Die Zukunft der E-Mobilität

Martyn136
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Ich denke schon das die allermeisten Menschen ihren Wohlstand in irgendeiner Art und Weise ausleben.

Natürlich ist es in der Grosstadt und den Ballungsräumen gut möglich auf ein eigenes Auto zu verzichten und stattdessen auf ÖPNV, Uber und Carsharing zu setzen. Aber dann gönnt man sich stattdessen eben einen 65" Flatscreen und zwei Interkontionentalreisen im Jahr um was von der Welt zu sehen.

Oder man ernährt sich zwar vegetarisch oder gar vegan, aber kauft dann eben auch viele Avocados, Drachenfrüchte, Kumquats, Nashibirnen und hält sich etliche Haustiere, und auch Reptilien die ein beheiztes Terrarium brauchen oder Zierfische die ein Warmwasseraquarium brauchen.

Anderseits brauch es aber auch ein gewisses Maß an Wohlstand als Motivation für Ausbildung oder Studium und zur Arbeit zu gehen.

Weil sich soviele regionale und saisonale Grundnahrungsmittel kaufen das man nicht hungern muss, ÖPNV- und Fahrrad fahren könnte man auch mit Bürgergeld.

Re: Die Zukunft der E-Mobilität

e3ver
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Dass Vegetarier viele Avocados essen und ähnliche Klischees sind wohl die peinlichsten Ausreden, die man sich ausdenken kann um die eigenen Klimasünden zu rechtfertigen...aber zumindest ist ja schon ein schlechtes Gewissen vorhanden, manche haben nicht einmal das!

Re: Die Zukunft der E-Mobilität

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Stellt doch mal je 1 kG Avocado, Schweine, Hühner, und Rindfleich gegenüber.
Ich wäre gespannt wo die CO2 Bilanz jeweils landet.
die Avocado wird noch immer positiver sein...
Nur, gehören die letzten Beiträge hier nicht her.....
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: Die Zukunft der E-Mobilität

Tom7
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Janne16 hat geschrieben: Hier eine andere Meinung: https://efahrer.chip.de/news/auto-boss- ... uv_1011099
Klar, das ist eine Meinung, aber sie entspricht nicht meiner. Wobei ich persönlich auch glaube, dass das Größenwachstum langsam in die Richtung gehen wird, wo einfach Schluss ist. Wenn die fette Karre nicht mehr in die (Tief-)Garage rein passt, dann hört halt auch beim Käufer der Spaß auf. Und natürlich kann man drüber streiten, was eigentlich ein SUV ist. Natürlich gibt es alles auch dazwischen. Klassisches Beispiel ist für mich die erste Generation GLA bei Mercedes. Ein SUV niedriger 1,50m ... Bei VW gab es vorher ähnliches, mit z.B. einem Cross-Polo ... da hat man aber nicht SUV draus gemacht. Trotzdem gibt es in allen Klassen weiter den Trend dahin. Der ehemalige Golf Käufer kauf einen T-Roc ... als Trend, nicht absolut gesehen, dass kein Golf mehr verkauft wird. Und dass der Trend sich jetzt komplett umdrehen soll ... sehe ich nicht.
AbRiNgOi hat geschrieben: Was in Amerika die Waffenlobby ist bei uns die Fahrzeuglobby. Da wird man schwer dagegen an kommen. Schlimm dass diese SUV nun bei den BEV angekommen sind. Aber die Fahrzeuglobby kann nicht anders, wie sollte man sonst die Aussagen der Vergangenheit rechtfertigen?
Komisch, auf amerikanischen Straßen sind eigener Beobachtung zu Folge die Karren noch viel fetter. Vor allem war autotechnisch im Trend Amerika schlicht vorne dran ... zumindest so lange ich denken kann. Und auch die deutschen Hersteller waren beim SUV-Trend eher hinten dran.
A.Q. hat geschrieben: Ein E-Auto mit großem Akku ist ca. 300 bis 600 kg schwerer als ein vergleichbarer Verbrenner. Das ist natürlich relevant, aber der mit Abstand größte Teil der Gewichtszunahme seit den 70ern kommt daher, dass die Autos immer größer, stabiler, komfortabler und mit immer mehr Ausstattung gebaut werden, und nicht "nur um 'grün' zu sein".
Der Akku hat mit einem Schlag mal genauso viel ausgemacht, wie alle anderen Faktoren seit Jahrzehnten zusammen. Und einer mehr, der ganz klar auch noch zu benennen ist, die Abkehr von der Blechdose, sprich die Sicherheit ist auch noch einer.
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