Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

Odanez
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@Jupp78 @panoptikum Nein das ist mir nicht klar, ich bin ja nicht vom Fach. Danke für die Aufklärung. Hatte mal was gehört, dass man Holz in Mooren versenken kann...
@OK73 lol, das dürfte jeden klar sein, dass man behandeltes Holz nicht vergraben soll. Glaubst du wirklich, dass ich das meinte? Ich sprach hingegen von Holz im allgemeinen.

Behandeltes Holz dürfte zu der Kategorie Restmüll gehören und das beste wird wahrscheinlich in dem Fall das Verbrennen sein.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Ein Skeptiker der E Mobilität wird wohl wenig damit anfangen wenn man Holz vergräbt?
Ausser es ist ein Holzauto mit E Motor?

Interessant...
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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env20040 hat geschrieben: Interessant...
Dein Sarkasmus ist eh angebracht hier, ich denke aber es geht um etwas anderes: Hier werden Argumente gesucht die Skeptiker überzeugen sollen. Diese aber lesen hier mit und so sehen wir Live wie das Gespräch aus geht. Das finde ich wiederum genial!
Warum?
Weil wir hier eine Spielwiese haben, wie Diskussionen verlaufen werden oder können. Die Skeptiker hier sind das Wichtigste überhaupt um gemeinsam genau das zu testen: Argument. Wir sehen dann hier was passieren kann, wenn man sich auf das Argument der synthetischen Kraftstoffe einlässt. Was lernen wir daraus? Entweder viel Zeit nehmen und das Thema in Ruhe durch diskutieren, oder besser: die Meinung des Skeptiker akzeptieren und weiter zu wichtigeren Themen.

Und so finde ich es extrem wichtig zu sehen wie Diskussion verlaufen. Weil im realen Leben ist das Gespräch sicher nicht über Tage gestreckt, und wenn man vorher schon weiß, es bringt nix, dann ist das doch eines der wichtigsten Botschaften zum Thema: "Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?"
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Ich habe solche Gespräche seit 1985 auf vielen Veranstaltungen ja immer wieder geführt. Hartgesottene Skeptiker versuche ich nicht zu überzeugen, dass ist Energieverschwendung.
Ich sage schlicht und einfach, was ich mache und warum ich es mache. Und dass es bei mir funktioniert und dass das jeder für sich prüfen möge.
Am besten aber hat es funktioniert, sie einfach mal mitfahren zu lassen.

Ich hatte ähnliche Gespräche ja schon über meine Solaranlagen. Ich nutze verschiedene Techniken: 5 kW Photovoltaik, 8 qm Kollektoren für Brauchwasser und 22 qm Solarabsorbermatten für Schwimmbadwasser.

Anfangs waren immer alle dagegen. Später kamen dann konkrete Fragen, und nach und nach haben es viele der anfänglichen Skeptiker einfach nachgemacht. Und einigen konnte ich sogar mit sehr konkreten Ratschlägen zur Auslegung und Bezugsmöglichkeiten dabei helfen. Änhnliches sehe ich mittlerweile bei dem Zug zu den Elektroauos. Es ist viel fruchtbarer, wenn die Leute kommen und fragen und konkrete Hilfe benötigen.

Nach meinen Erfahrungen kommt viel Skepsis vor allem durch Nichtkenntnis. Da kann man schon helfen. Vor allem sachlich bleiben immer mit dem Hinweis: Ich mache das so, ich habe gute Erfahrungen, was willst Du wissen. Und immer ruhig bleiben, nicht aufregen. Meist verstummt dann unsachliche Kritik schnell.

Und wenns gar nicht geht, bleibe ich halt ruhig und wechsele das Thema. Mein Sendungsbewußtsein hält sich nach all den Jahren auch etwas in Grenzen.

Gruss, Roland
Elektrisch seit der Tour de Sol 1985. miniEl ab 1989
dann CityEl, Sinclair, ATW Ligier, 2xCitroen AX, 2xBerlingo, Peugeot Partner.
Im Besitz heute noch: City-EL Bj.1990, Hotzenblitz Bj.1995, Daum-Pedelec, Kia eSoul 64kWh seit 9.9.2021

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

electrifylife
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Die letzten Seiten sind zwar etwas anstrengend zu lesen, ich möchte aber kurz dazwischen werfen, dass ich es prima finde, dass sich hier auch ein paar wenige Skeptiker tummeln und man somit direkt miterlebt und üben kann, wie solche Diskussionen ablaufen können. In vielen Fachforen sind ausschließlich absolute Fans unterwegs. Somit danke auch an euch!

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

UliK-51
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Wie (und ob) man jemand von der Elektromobilität überzeugt, hängt von den eigenen Vorstellungen dazu ab.

Bei mir sähe es so aus:
Wunderbar leises fahren und Stille an der Rot zeigenden Ampel.
Eine tolle Beschleunigung im unteren Geschwindigkeitsbereich.
Segeln wie im DKW/Wartburg353. (> 30 Jahre prägen eben).
Im Winter eine Heizleistung, an die noch keiner meiner Verbrenner je herankam.
10 Jahre steuerfrei.

Den Virus habe ich mir bei einem Tag Opel Ampera alt 2012 eingefangen.
Mit dem Ioniq28 kam die Krankheit Anfang 2018 dann zum Ausbruch. :)
Ioniq28
Der Mensch. Die Krone der Schöpfung, des Denkens nicht fähig, zum handeln geboren.

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

zoppotrump
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OK73 hat geschrieben:
zoppotrump hat geschrieben: [...] Oder rechnest du bei einem zusätzliche gefahrenen km mit dem Verbrenner auch mit dem Bau einer zusätzlichen Ölquelle und -raffinerie? Nein. [...]
Doch, genau so ist es aber! Jeder Liter Sprit, der nicht "verfahren" wird, wird auch nicht gefördert (sonst müssten ja irgendwo die Tanks überquellen).
Und jede kWh Strom, die nicht "verfahren" wird, wird auch nicht produziert. Und für jeden Akku, der nicht hergestellt wird, werden nicht die dafür erforderlichen Rohstoffe abgebaut.

Genau aus diesen Gründen ist ja die Abwägung aller Vor- und Nachteile so nötig - und am besten sollte sie ideologiefrei und ergebnisoffen erfolgen. Und da können auch unter unterschiedlichen Voraussetzungen verschiedene Ergebnisse herauskommen.
Und genau unter dieser Abwägung gewinnt das Elektroauto. Es ist ökologisch sinnvoller einen km mit Strom zu fahren als mit Erdöl. Und zwar immer, egal ob Sommer oder Winter.

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Diskussion ist fein, das stimmt.
Das tat ich in den ´80-zigern betreffend Wärmepumpen.
In den +90zigern und ´20 zigern betreffend PV.
Heute betreffend E-Mobilität.
Heute wieder mal Sachlich " weil die Batterien sind ja dann Sondermüll". Meine erste Antwort als Einsteig war: Ja vielleicht heute noch. Aber, das CO² beim Verbrenner wird es immer sein, und die Batterie in 10 Jahren ein Recycling-Wertstoff. Dann begann die Erklärung. Spannend wenn auf einmal 8 Leute um ienen herumstehen....

Was mir nur, weder in den 80zigern bis in die 2000 aufgefallen ist, ist die Agressivität und mangelnde Kommunikation.
Diese wird, seit der Einführung der neuen Medien immer aggresiver geführt.
Entweder waren es Vorträge und offene Bühnendiskussionen vor Auditorien bis zu kleinen Diskussionsrunden.

Die Kommunikationsform der heutigen Zeit in 2-Zeilern und immer Agressiverwerdend finde ich n OK.
Ob man dann Baujahr 73 oder welches auch immer ist.
Das sieht man im Vorigen Zitat auch versteckt.
Solange Konzerne davon leben, Ölquellen zu kaufen, Fixpreise für die Förderung zu bezahlen und davon leben jedes Barrel mehr mittels Aufschlag zu noch mehr Geld zu machen, wird immer mehr gefördert werden an Öl weil:
100.000 km lassen sich elektrisch mit 0 Barrel Öl fahren.
Na gut, 0,00005, man braucht ja Getriebeöl und Fette...

Aber sicherlich mit mind. 4.000 Liter Treibstoff...bei einem Verbrenner.
Eher 6, oder 9.000 Liter, bei den vergleichbaren Dickschiffen der SUV heute, und, das BEV produziert im Betrieb noch immer erheblich weniger CO² als der Verbrenner.

Meinungen gelten lassen ist eines.
Drüberfahren, wie auch wie in manchen Markenforen hier, ist keine Dikussionskultur, das ist ein Schlagabtausch und daher:

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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

OK73
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zoppotrump hat geschrieben: Und genau unter dieser Abwägung gewinnt das Elektroauto. Es ist ökologisch sinnvoller einen km mit Strom zu fahren als mit Erdöl. Und zwar immer, egal ob Sommer oder Winter.
Diese Behauptungen sind ja nun hinlänglich bekannt... ihre Wiederholung ersetzt jedoch keinen Beleg.

Zumal Verbrenner nunmal bei weitem nicht nur mit Erdölerzeugnissen fahren können. Ich teile durchaus das Ziel, von fossilen Brennstoffen wegzukommen, und zwar aus verschiedenen Gründen, gar nicht mal so sehr wegen dem "bösen" CO2.

Verbrenner können z.B. auch mit regionalen Erzeugnissen wie Ethanol, Methanol oder (gebrauchten) Pflanzenöl fahren. Oder eben mit synthetischen Kraftstoffen, die aus Biomasse/Biogas, Altholz, Altpapier, Kunststoffabfällen, Speiseresten, Klärschlamm usw. hergestellt werden.
Oder eben aus Wasserstoff und CO2. Das sind alles wunderbare Möglichkeiten als Ergänzung zum E-Antrieb. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und ihre Existenzberechtigung. Die beabsichtigte Auslöschung des Verbrenners wird all diese wirklich guten Entwicklungen zunichte machen.
Der Mensch, die Person, das Opfer. Die Katzen (inkl. Kater), die Kühe (inkl. Ochsen). Grammatikalisches ≠ biologisches Geschlecht! Das generische Maskulinum ist bereits neutral! "Verbrecherinnen und Verbrecher"? Ich werde zum Erbrechenden!

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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TorstenW hat geschrieben:
Super-E hat geschrieben:Der Skeptiker nimmt eine persönliche Lebenssituation und verallgemeinert: Es geht nicht!

Falsch! Der Skeptiker verallgemeinert nicht, das tust Du!
Weil, für (s)eine Lebenssituation funktioniert es nicht, für Deine dagegen schon.
Super-E hat geschrieben: Man nimmt seine eigene Lebenssituation und sagt: bei mir schon! Darauf der Skeptiker: Du darfst deine Situation nicht verallgemeinern...

Sissu, genau!
Ihr bezieht Euch beide auf die konkrete (eigene) Situation, unterstellt aber jeweils dem anderen, dass er verallgemeinert. ;)
Und beide haben irgendwie Recht.....

Grüße
Torsten
Verstehe deinen Punkt.

Ich meinte aber nicht denjenigen der sagt, dass es für ihn persönlich nicht geht. Akzeptiere ich so. Ich meine die Art Skeptiker, die überall sagen es geht ja grundsätzlich gar nicht, da man ja tagsüber das Auto benötigt. Bezog sich nicht auf den von mir zitierten Foristen. Und eigentlich wollte ich nur mit Gewalt einen Bezug zum topic herstellen ;-)

BTW. Ich versuche wenn möglich sowieso die Ladung möglichst am Wochenende durchzuführen, da dort im Gegensatz zur Woche oft EE- Überschuss herrscht.

Klar, geht auch nicht für jeden, aber laut Statistik fährt jedes Auto durchschnittlich eh nur 200km/Woche.
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