Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Wir alle kennen Harald Lesch ja eher aus der Ecke der Mythen über das E-Auto. Aber auch bei einem alten Mann kann die Läuterung noch beginnen.
Er ist offensichtlih jetzt das erste Mal selbst gefahren und hat zumindest in Teilen seine Meinung geändert. Auch wenn es stückweise noch weh tut es anzuschauen - seht selbst:
Youtube: Harald Lesch zur Elektromobilität. In Urknall, Weltall und das Leben vom 28.10.2021
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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Irgendwie muss man sich ja wichtig machen ... wenn man mit Oberbedenkenträgerei nicht mehr weiter kommt, muss man sich auf die andere Seite schlagen.
Gegen Energiesparen ist nichts einzuwenden, aber mindestens 50 % seiner Aussagen sind reine Ideologie - mir tut der Mensch leid, der sich als Wissenschaftler zu solchen Aussagen berufen fühlt.

Beispiel für unwissenschaftliche Aussagen:
Wenn wir alle in gleichem Umfang statt Verbrenner Elektroautos fahren würden, wäre der gesamt-Energieverbrauch allein schon wegen der deutlich höheren Effizienz des Elektromotors und zusätzlich der Rückgewinnung durch Rekuperation wesentlich geringer.
Selbst wenn der Strom für die Elektroautos ausschließlich aus Braunkohle stammen würde, wäre das insbesondere auf CO2 bezogen besser, als Benzin oder Diesel unmittelbar im Auto zu verbrennen.

Weitere Panikmache-Aussagen:
1975 hat ein damaliges Auto mit 75 PS über 10 Liter - ohne KAT auf 100 Kilometer gebraucht - im Winter oft noch viel mehr. Heute fährt man mit einem Verbrenner - selbst wenn er mehr als die von Lesch als Durchschnitt angegebenen 165 PS hat, mit höheren Geschwindigkeiten fast mit der Hälfte des Benzinverbrauchs.

Über 80 % aller Autobahnstrecken haben eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Die Strecken mit zeitlichen Beschränkungen und die restlichen unbeschränkten Strecken sind solche mit geringem Verkehrsaufkommen. Da sich auch dort nach entsprechenden Auswertungen ohnehin 50 % der Autofahrer an die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h halten, bleibt nur eine geringe Anzahl von Fahrzeugen mit nur auf diesen Strecken anfallenden geringen Fahrleistungen übrig, die bei Einführung eines Tempolimits zu Energieeinsparungen führen würden. Eine Hochrechnung auf alle Fahrzeuge ist absoluter Unsinn.


Allein die Tatsache, dass Lesch seit Jahren weiterhin mit seinem stinkenden Verbrenner fährt, obwohl er ein E-Auto einsetzen könnte, zeigt, dass er selbst nicht bereit ist, sich an seine eigenen Aussagen zu halten.

Für das Geld, das er mit den neuen Sendungen mit geänderter Meinung von seiner hörigen Gefolgschaft verdient, kann er sich vielleicht sogar ein neues mittlerweile - kobaltfreies - Elektroauto kaufen.
ZOE R240 10/2015-11/2017 - Q90 ZE40 (D) 11/2017-07/2020 - R135 ZE50 ab 07/2020 ...
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :? RENAULT schafft das sogar bei Fehlern ...

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Wattamal
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Beispiel für unwissenschaftliche Aussagen:
Wenn wir alle in gleichem Umfang statt Verbrenner Elektroautos fahren würden, wäre der gesamt-Energieverbrauch allein schon wegen der deutlich höheren Effizienz des Elektromotors und zusätzlich der Rückgewinnung durch Rekuperation wesentlich geringer.
Selbst wenn der Strom für die Elektroautos ausschließlich aus Braunkohle stammen würde, wäre das insbesondere auf CO2 bezogen besser, als Benzin oder Diesel unmittelbar im Auto zu verbrennen.
@R240Pe Kannst Du mal erläutern, was daran "unwissenschaftlich" ist?
Der Energieinhalt von 1 Liter Diesel ist ca. 10kWh. Wenn ich also einen sparsamen Diesel mit 6l/100km Durchschnittsverbrauch habe, benötige ich rd. 60kWh Energie für 100km. Mit den selben 60kWh fährt mein BEV aber fast 500km. Also fast 80% Energie mit dem BEV eingespart. (Tank to wheel -Betrachtung)
Ist nicht mal viel "Wissenschaft" drin, nur ein bisschen einfache Mathematik (Dreisatz).
Und den zweiten Satz mit der Braunkohle und dem CO2 halte ich deswegen nicht für weit hergeholt. Erdöl-Gewinnung, Raffinierung und Transport sind äußerst Energie- und CO2-intensive Vorgänge.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Meinereiner
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Da muss ich mal eine Lanze für Harald Lesch brechen:
Das E-Auto ist halt nicht sein Kernthema. Und dass er seine Meinung geändert hat, ist ein Zeichen von geistiger Flexibilität, kein Mangel.
Wer noch nie seinen eigenen Vorurteilen aufgesessen ist darf gern den ersten Stein werfen...

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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@R240Pe, bei allem Respekt, aber man sollte mal die eigene ideologische Brille abnehmen und die Aussagen derjenigen einfach mal so hinnehmen, anstatt diese hier mit Begriffen wie "unwissenschaftlich", "Ideologie", "Oberbedenkenträgerei", etc. zu diffamieren.

Denn auch in deinen Aussagen, gibt es Fallstricke, die sich so nicht belegen lassen.

Man merkt eines, Lesch ists nicht wohl bei der Diskussion, dennoch stehen sich Graßner und er nahe und sie verstehen sich auf einer persönlichen Ebene gut, was imens wichtig für eine Diskussion über das Thema ist, auch die Gegenseite zu respektieren.

Kurzgefasst geht es um folgende Thesen der beiden:
# Energie sparen, ist wichtig (Tempolimit)?
# Individualverkehr hat nicht die größte Bedeutung.
# Woher kommt der Strom?
# Seit 1990 bleibt der Energieverbrauch gleich
# Gesteigerte Leistung frisst Effizienz auf
# Konsum (von Fahrzeugen, Leasing / Haltedauer)

Aber zunächst mal zu deinen Aussagen.
# Durch effizientere eMotoren und Reku sparen wir Energie
> Reku ist ein besseres Bremsen, wo wir max. 40-50% der Bewegungsenergie zurückgewinnen können. Effizient ist anders, aber es ist besser als nix. Daher ist auch One-Pedal-Driving physikalisch betrachtet Nonsense. Trotz Reku und gesteigerten Effizienz des Gesamtantriebes, liegen wir bei Verbräuchen um die 15-16kWh/100km übers Jahr betrachtet oder sogar drüber.

# Selbst mit Braunkohlestrom sparen wir CO2 beim BEV ein.
> Diese Rechnung, bzw. Belege hierfür wollte ich gern sehen. In DE war der Emissionswert des Inlandsverbrauchs 2020 bei 380g/kWh, 2019 bei 434g/kWh, 2021 werden wir uns aufgrund der geringeren Produktion der EE vmtl. wieder an 2019 anlehnen. 1*
Rechnen wir mit dem besseren Wert, tragen die 15kWh (+ 15% Ladeverluste), sofern nicht von der PV vom Dach geladen wird, zu 65,6g CO2/km bei, was wiederum einer Benzin-Menge von 2,5 Litern entspricht (inkl. Vorketten-Faktor 1,2).
Hätten wir nun einen Strom-Mix wie Polen, mit 600-700g CO2/kWh 2*, läge man bei 104...121g CO2/km oder 4,0...4,6l Benzin, ohne auch nur einmal auf den Rucksack geschaut zu haben und schon ist man bei Werten eines kleinen Verbrenners.

# Ein Tempolimit bringt nichts.
> Auch wenn sich die Mehrheit bereits bei 130km/h fährt oder sogar leicht darunter, ist gerade in der Hinsicht, es sehr beeindruckend, dass dennoch eine zwar in relation kleine Menge an CO2 eingespart wird, aber im Bezug zur Gesamtgröße eine beachtliche Menge reduziert werden kann. Einige-wenige fügen hier einen großen Schaden an.

So jetzt sind wir auf die Themen eingegangen, wie wichtig die Energiewende ist, vorallem für die eMobility, aber dass eAutos allein auch einen nicht vernachlässigbaren Energiehunger haben, wie auch die Reduktion der Geschwindigkeit sich positiv auf diesen auswirkt.

Lesch ist kein Techniker, er ist Physiker und hier im speziellen beschäftigt er sich mit Astrophysik. Er neigt dazu eher das Große-ganze im Blick zu haben, als im Detail alles auseinander zu dröseln. Darin mag ein Fehler liegen und - wie gesagt - die Technik scheint ihm nicht zu liegen, er kommt nicht aus der Fahrzeugtechnik.
Recht hat er aber mit der Aussage, dass wir allgemein an unserem gesellschaftlichen Verhalten etwas stark ändern müssen, Kosum und Energiehunger reduzieren. Das Beispiel des gleichbleibenden Energiebedarfs, bei gleichzeitiger Effizienzsteigerungen aller Geräte, zeigt dies schön exemplarisch auf.

Ein Norwegen hat im Grunde den gleichen CO2-Fußabdruck pro Kopf, wie Deutschland, obwohl dieses Land mit den saubersten Energiemix hat. 3*
Unsere westliche Lebenshaltung führt dazu - und wo die Entwicklungsländer weg von wollen, hin auf unsern Standard, müssen wir hin auf deren Emissionswerte kommen, nur so kann unser Planet lebensfreundlich bleiben.

Der Kosum ist auch ein Punkt bei der eMobility, Leasing und relativ kurze Haltedauern sind der Umwelt nicht zuträglich, wenn auch bequem, alle 2-3 Jahre ein neues Auto zu bekommen. Aber die Entropie kennt hier keine Gnade, bei jeder Neuproduktion und mit dieser steigt der Energieverbrauch.

Um es nicht zu vergessen: Recht hat Lesch auch damit, dass der Energieverbrauch der bisherigen PKW-Flotte nicht das Hauptaugenmerk beim Klimaschutz ist. In DE trägt der gesamte Verkehrssektor zu etwa 19% an den bundesweiten CO2-Emissionen bei. 4*
Nach dem EU-Parlament ist der PKW-Bereich hier zu knappen 61% 5* daran beteiligt, was wiederum bedeutet, im Rahmen der Gesamtemissionen, haben PKW einen Anteil von 11,6%. Die Energiewirtschaft allein, ist um den Faktor 2,6 größer - ändert sich hier nichts, tragen BEVs zu einer Reduktion (nur auf den Verbrauch bezogen) um die Hälfte bei, im Rahmen des Rucksacks 6* möge man bei einem Viertel oder weniger liegen.
Darum ists nur zu begrüßen, wenn der Kohleausstieg auf 2030 vorgezogen wird - sofern es in den Koalitionsverhandlungen beschlossen wird.

Anstelle sich über Leschs vergangene Kommentare gegen die eMobilität länger aufzuregen, sollten wir uns vielmehr darüber freuen, dass er auch keinen weitern Sinn darin sieht, einen neuen Verbrenner zu kaufen. Er sieht es ja als die bessere Lösung der Individualmobilität an, wenngleich seine Kritik auch berechtigte Punkte hervorbringt. In anderen seiner Videos, beschreibt er, wie die Fahrzeuggröße und -masse über die Jahre zunahm, völlig zu Recht ist das kritisierbar und hat nichts mit "Ideologie" zu tun.

Vielleicht sollten wir seine Punkte auch zum berechtigten Anlass nehmen, über unser eigenes Verhalten nachzudenken, bevor wir ihn hier am liebsten auf dem gedanklichen, emobilen Scheiterhaufen sehen würden.

Quellen:
1* https://www.umweltbundesamt.de/presse/p ... unde-strom
2* https://app.electricitymap.org/zone/PL
3* https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_c ... per_capita
4* https://www.umweltbundesamt.de/galerie/ ... hland-2020
5* https://www.europarl.europa.eu/news/de/ ... infografik
6* viewtopic.php?p=1710803#p1710803
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Wattamal hat geschrieben: [...]
@R240Pe Kannst Du mal erläutern, was daran "unwissenschaftlich" ist?
Der Energieinhalt von 1 Liter Diesel ist ca. 10kWh. Wenn ich also einen sparsamen Diesel mit 6l/100km Durchschnittsverbrauch habe, benötige ich rd. 60kWh Energie für 100km. Mit den selben 60kWh fährt mein BEV aber fast 500km. Also fast 80% Energie mit dem BEV eingespart. (Tank to wheel -Betrachtung)
Ist nicht mal viel "Wissenschaft" drin, nur ein bisschen einfache Mathematik (Dreisatz).
Und den zweiten Satz mit der Braunkohle und dem CO2 halte ich deswegen nicht für weit hergeholt. Erdöl-Gewinnung, Raffinierung und Transport sind äußerst Energie- und CO2-intensive Vorgänge.
Uff, das ist jetzt etwas arg an den Haaren herbeigezogen. Ein Diesel mit 6l Verbrauch, ist schon ein ordentlich großes Fahrzeug, eher in der Oberklasse anzusiedeln.

Zumal muss man die Energierechnung anders aufstellen, da man davon ausginge, dass man die 60kWh des Diesels direkt nutzen könnte - geht aber nicht, durch die Energiewandlung. Am Ende bleiben max. 24kWh für den Vortrieb übrig, womit man real keine 200km weit mit einem BEV kommt, bei normaler Fahrweise (14-15kWh/100km @ Klein-/Kompaktwagen).

Was verbraucht die BEV-Oberklasse? 18-22kWh/100km würde ich nun etwa schätzen, wo wir wiederum bei etwas mehr als 100km wären aber gewiss keine 500km.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Nur ist wenn ich mit dem Diesel mit 100km/h fahre mein Verbrauch bei 4 Liter, mach ich das mit meinem E-Expert brauche ich 28kWh auf 100km und selbst wenn ich das mit meinem E-UP mache und 100km/h fahre brauche ich deutlich über 60kWh für 500 km.
Lesch ist schon manchmal sehr merkwürdig in seinen Aussagen. Alles Wissen, das er über dem Cosmos und die Welt verbreitet wurde mit z.t. erheblichem Energieaufwand gewonnen, kein Satellit ist je Energieeffizient in die Umlaufbahn gekommen. Wenn sich ein Herr Prof. aufgrund überzogener Tantiemen seiner Vorträge Bahnfahren leisten kann ist das schön für ihn eine Familie mit Kindern kann sich das meist weder Zeitlich noch finanziell erlauben.
Seine 120 kWh am Tage umfassen halt leider auch die seit 40 Jahren unsanierten Schulen, die man eigentlich nicht mehr Lüften muss, da die Vorhänge bei Wind eh Waagerecht hängen, und die Pappwände aus den 60ger Jahren zusammen mit Überdimensionalen Fenstern und Fehlenden Schleusen die Wärme eh sofort entsorgen. Dazu ineffizient Verwaltungen extreme Papierberge und hunderte völlig sinnlose Verwaltungsakte.
Es sollte Mal jemand berechnen wievielt Energie man sparen würde, wenn man die Steuergesetzte so einfach machen würde das fast jeder seine Ding selbst erledigen kann und keine Flotten von Porsche Cayenne mehr für die Steuerberater durch die Gegend fahren, Büro geheizt werden und Aktenberge produziert werden.
Wir hätten hunderte solcher Schrauben. Den Individualverkehr zu gängeln ist aber ja gerade ganz groß in Mode und auf die Schwächsten einzuprügeln geht auch am einfachsten.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Wattamal
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@adauris Es geht doch um die Effiizienz, also den Wirkungsgrad. Der Dieselmotor "entsorgt" 70% und mehr (im Stadtverkehr) der im Kraftstoff enthaltenen Energie als Wärme. Nur 20-30% werden für den Vortrieb genutzt. Beim BEV sind es eben an die 90%, die für den Vortrieb genutzt werden.
Der Bedarf an Energie, um eine bestimmte Masse bei identischen Randbedingungen zu beschleunigen, ist immer gleich (das wären Deine 24kWh). Relevant ist aber doch, wieviel Energie bei der Umwandlung (i.d.F. von chemischer in mechanische Energie) verloren geht, denn ich muss ja diesen Verlust ZUSÄTZLICH zum Vortrieb aufwenden (=aus Primärenergie erzeugen, verteilen, kaufen).

Einen Oberklasse-Verbrenner mit REALEN (!) 6l/100km Durchschnittsverbrauch wirst Du schwer finden. Wenn Du bei Spritmonitor.de schaust, landen die aktuellen Fahrzeuge der Golfklasse bei 5,5-6l/100km. Ein äquivalentes BEV liegt bei real 15kWh/100km.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Wattamal
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@Michael_Ohl Es macht wenig Sinn, einen E-Kastenwagen auf der Autobahn mit einem Diesel (auch Kastenwagen? 4 Liter?) im optimalen Wirkungsgradbereich zu vergleichen. Reale Durchschnittsverbräuche sollten die Grundlage sein.
Uns selbst wenn: 4L/100km sind 40kWh Energieeinsatz Tank-to-wheel. Ich weiß nicht, wie weit der e-up damit wirklich kommt. Aber sicher mindestens das Doppelte bei 100km/h.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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@adauris Sorry, aber zeig mir bitte den Oberklassediesel, den man im Alltag mit 6l fährt? Die meisten Leute, die sich Autos in der Preisklasse leisten können, fahren mittlerweile SUV und die fährt man im Mischbetrieb nie unter 8l gerne auch mal drüber.
Meine Nichte hat einen gerade abgelösten Fabia mit 60PS, den fährt sie bei ihrem Fahrstil mit über 7l, mein Vater seinen Puma ebenso.
Beide würden bei einem BEV deutlich weniger Energie verbrauchen, selbst wenn die Autos über 20kWh verbrauchen.
Gruß

CHris, ab sofort mit i3

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