Verbrenner am Ende?

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Re: Verbrenner am Ende?

lingley
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Yo, genau so hätten Sie es gerne ... :lol:
Klasse fund !
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Re: Verbrenner am Ende?

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  • Robert
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:lol: :lol:
Wie viel Spass macht dein Auto ?

Re: Verbrenner am Ende?

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  • green_Phil
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Ok, ich hab's mir anders überlegt. Kaufe doch wieder einen Verbrenner. Möchte mich nicht gleich outen...

Re: Verbrenner am Ende?

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  • Robert
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Mein lieber green Phil, dafür ist es jetzt leider zu spät. Du hattest bereits Interesse für ein EV bekundet ergo wirst du zumindest als bisexuell eingestuft. :lol:
Wie viel Spass macht dein Auto ?

Re: Verbrenner am Ende?

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giuseppeauspalermo hat geschrieben:Wenn ja dann sollte er mal einen Artikel darüber schreiben, daß Verbrenner bei Autos einfach ausgedient haben.
Das wird ein schöner Artikel, der passt aber mehr in das 2033 als 2013.
Heute geht technisch zwar schon eine ganze Menge, aber es sind doch erst die Anfänge. Bis zur massenhaften Verbreitung wird es noch eine ganze weile dauern.
Wenn wir 2020 dann um 10-20% E-Fahrzeuge hätten und dann noch mal 35% Pluginhybride - bei den NEUZULASSUNGEN - dann ist das schon eine richtige Erfolgsstory - weil dann würden an einem Vormittag mehr E-Fahrzeuge auf die Straße kommen als heute im ganzen Jahr.
Ich bin zu sehr Realist als dass ich an etwas noch positiveres glauben könnte.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Verbrenner am Ende?

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Karlsson hat geschrieben: Wenn wir 2020 dann um 10-20% E-Fahrzeuge hätten und dann noch mal 35% Pluginhybride - bei den NEUZULASSUNGEN - dann ist das schon eine richtige Erfolgsstory - weil dann würden an einem Vormittag mehr E-Fahrzeuge auf die Straße kommen als heute im ganzen Jahr.
Und sieh an, da lagen wir noch deutlich drunter und das trotz 6.000 Euro von der Bafa.
Die 3.000 vom Hersteller lassen wir mal raus, die haben sie ja schon vorher draufgeschlagen.
Und Gas gegeben haben die Hersteller vor allem auch um ihren Flottenverbrauch zu senken und Strafzahlungen zu sparen.
Ein Erfolg ist es trotzdem.
Ich glaube mit meiner Einschätzung lag ich vor 8 Jahren gar nicht so schlecht.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Verbrenner am Ende?

Jupp78
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Am Ende ist es eine ausschließlich politische Frage.
Subventionen, Strafzahlungen, Abgasnormen, die nicht mehr erfüllbar sind oder Fahrverbote ...
Aber Politik vorher zu sagen, ist alles andere als einfach. Aber wenn du so gut bist, dann lege einen nach! Wo stehen wir im Jahr 2025?

Re: Verbrenner am Ende?

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  • jlaudi
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Der Verbrenner mag noch nicht am Ende sein aber der Aufwand der betrieben werden muss um ihn einigermaßen sauber zu bekommen wird immer größer. An meinem derzeitigen Dieselross gehen aktuell Dinge übern Jordan die lediglich der Abgasreinigung dienlich sind und ein Haufen Geld kosten. AGR Ventil fängt an mit hakeln, der DPF ist nahezu voll. Der Motor selbst läuft wie am ersten Tag. Bei kleinen Autos haben die Hersteller schon Probleme diese ganzen Systeme wie Kat, NOX Kat, Partikelfilter irgendwie vernünftig unterzubringen. Vor allem greifen diese ganzen Systeme auch störend in den Motorlauf ein, ganz besonders bei Benzinern und kleinen Motoren. Ich bin vor einer Weile mal einen alten 1.8er Golf 3 mit 75 PS gefahren der grad mal nen G Kat hat. Das war ein ganz anderes fahren. Irgendwie kam einem der Motor vor als ob er Spass an seiner Arbeit hat. Wenn ich jetzt einen aktuellen Benziner fahre ist das nicht so. Irgendwie zäh trotz deutlich mehr Leistung und der Verbrauch ist auch höher.

Jetzt kommt auch bei mir ein E-Auto ins Haus. Vieleicht kommt dann mal wieder dieses Feeling.
Einer Verbrenner verbraucht , ein Stromer braucht.

Re: Verbrenner am Ende?

Michael_Ohl
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Da mir kein Hersteller für 150€ / Monat ein E-Auto vor die Tür stellen will, das meinen 16000kg Wohnwagen im Stück 500km ziehen kann, mir Mercedes aber auch alle anderen Schadstoffe auflisten konnte und zu dem Preis geliefert hat bleibt der Diesel noch ein Weilchen in der Flotte. Ich bin jetzt sicher nicht der ganz Typische Petrolhead mit 3 E-Autos und einem Verbrenner und 137000km die ich elektrisch unterwegs war, aber die Verbrenner haben meinen Hintern schon mehr als 2 Millionen Kilometer in mehr als 20 Autos durch die Lande gekarrt. Mit jedem neuen E-Auto schrumpft die jährliche Fahrleistung des Diesels wieder ein gutes Stück weit, und so freue ich mich wie ein kleiner Junge auf den Juni wenn ich den E-Expert bekomme, da der E-UP von meiner Frau konfisziert wurde, die den nur selten raus rückt. Beide Kangoo sind fast täglich unterwegs, machen problemlos ihren Job, nur mit 60km Winterreichweite macht es keinen Spaß mehr.
Auch 8 Jahre nach dem Eingangsposts, sehe ich viele Nachbarn die mit dem E-Auto kaum Freude hätten mangels Lademöglichkeiten ohne eigene Parkplätze und mit kaum stattfindendem Ausbau der Infrastruktur.
Da müsste in ganz anderen Größenordnungen gedacht werden, wenn das in der Breite ankommen soll, besonders was Tarife und Bezahlmöglichkeiten betrifft ist das ganze eher finsterstes Mittelalter mit Wegelagerern und Raubrittern entlang des Weges als 21tes Jahrhundert.
Die Politik hat den Weg Richtung E-Mobilität vorgegeben und tut nun alles die Lösung zu verhindern. Langsam kommt der selbe Frust wie bei Corona auf.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 118000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 90000km, E-UP seit 2020, 4500km, C180TD seit 2019 26000km , max G30d seit 2020 300km, Sunlight Caravan seit 2012 und Humbauer 1300kg. Seit 2013, E-Expert 75kWh bestellt.

Re: Verbrenner am Ende?

env20040
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"Die Politik" in Deutschland vielleicht, keine Ahnung darüber.

Deutschland hat dererlei ein paar verknüpfte Probleme:

E-Auto´s besitzen weniger Komponenten, somit gibt´s weniger Arbeitsplätze.
Die Menschen müssen irgendwo beschäftigt werden.
E-Auto´s mit Braunkohlestrom zu betrieben ist Wiedersinnig, wenn jedoch vermutlich noch immer "Stadluftoptimierender" wie jeder Verbrenner.
E-Auto´s bedürfen weniger "Service und Reparaturen, ergo: Weniger Arbeitsplätze.
E-Auto´s bedürfen aber vor allem eines:
Mehr Elektrizität und diese Voillanter als dies heute der Fall ist.
Die Verteilnetzkonstruktion muss angepasst werden, oder Regelungsmechnismel geschaffen werden, den Ladebedarf zu befreidigen.
Tja, "Die Politik" hat deren viel zu tun, dass wir
1) Nicht im Dunkeln stehen
2) Keine Sozialen Unruhen haben werden, da die Menschen, arbeitslos, auf die Strasse gehen.
mal als zwei Eckpunkte, sozusagen.

Die Politik hat in vielen Ländern jedoch eines gänzlich verschlafen:
Den Eletrizitätskonzernen ausreichend stark anzuzeigen, dass etwas grösseres auf diese zukommt, teils getrieben von der Automotive-Lobby.
Gesetze zu schaffen, dass nicht z.B. eine Froschpopulation, von ein paar "alles und immer" Verhinderern vorgeschoben wiasserkraftwerk, Flusskraftwerk, SPEICHERKRAFTWERK ! verhindert werden kann.
Dies lernt man nun nur sehr, sehr langsam, z.B. daran zu erkennen, dass Klagsberrechtigte Gruppen in Umweltbelangen in Östererich nun eine gewissen, wenn auch in meinen Augen zu kleine Größe haben müssen.

Man erkennt jedoch auch hier ien Umdenken "der Politik".
Nach Förderungen schreien ?
Nein,
die tatsächlichen Produktionskosten bei BEV´s als Preis am Markt politisch zu fordern, das wäre ein Marxistischer Ansatz.

Und, die Verbrenner Besteuern, dass es nur so kracht.

Das gibt Geld andere Dinge zu finanzieren,
Elektrsiche Verteilnetze, Lademöglichkeiten,
Intelligente Ladeinftrastrukturregelung.
Soll ein Neuwagen auf Ölbasis doch 10.000€ mehr kosten wie ein BEV.
Die monatlichen Betriebssteuern auf das dreifache Mass erhöhen, dann auf´s 5-fache, dies nache dem Motto:
Willst Du Erdöl verbrennen?
Dann leiste es Dir.

Bis hin zu Städtischen Carsharingmodellen, welche jedoch eine Ladeinfrastruktur VORHER ! errichtet, bedarf.

Viele teilen sich die hohen Anschaffungskosten der, noch, teuren BEV´s.
Die Kisten kommen nach x-Jahren als gebrauchte auf den Markt, somit wird die E-Mobilität in der Masse leistbarer, und ist derart resourcenschonend, weil 1,2 Tonnen und vermutlich ein paar Terrawatt an Energie / Fahrzeugherstellung durch mehrere Nutzer/ Nutzerkilometer pro Jahr geteilt werden.

Willst Du einen Verbrenner, für größere Reichweite Sharen, oder kaufen ? Na gut, dann zahle das x-fache / km... oder pro Jahr.
Der Verbrenner ist am Ende.
War es schon, als die Konzerne begannen Normen zu beugen, Grenzwerte zu türken, also vor, nun eigentlich 10 Jahren..
Nur, die Politik wollte, von Lobbyistne aus mehreren Ecken getrieben ( ÖL, Automotive, Industrie als Zulieferer der Automotive) nicht auf diesen Zug aufspringen.

Man mag von Friday for Future, Kindern, welche aus welchen Gründne auch immer dieses begründeten, halten was man möchte.

Die Politik erkannte so dass das ein Trend ist, welchem sich zu wiedersetzen GASNZ RASCH in die Hose gehen kann, wenn man in 10 Jahren noch als Regierungspartei mitreden möchte.

Auch da jeder Politiker im innersten ja, wie alle eigentlich wissen, dass es eine Wende geben muss.
Bis hin zu den "Benzinjunkies" in der Bevölkerung.
BMW i3, Nissan E-nv200, bald Mercedes Vito EQV& Peugeot Expert, wenn die mal geliefert werden....
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