Vom Elektroauto zum Verbrenner

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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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env20040 hat geschrieben: nur ist noch immer jedes weitergenutzte Fahrzeug, welches nicht durch ein neues Industrieprodukt ersetzt wird, CO² sparender, wie JEDES neu produzierte.
Dieses Dogma hat man früher öfter gehört, mißachtet aber komplett den Energie- und damit Ressourcenverbrauch während des Betriebs.

Heute muss man schon genau hinschauen: falls ein Verbrenner-PKW in den restlichen Betriebsjahren noch mehr als 40.000 km fährt (ca. 10 t CO2-äq), wird ein mit EE-Strom betriebenes neu gebautes E-Auto schon heute insgesamt besser für die CO2-Bilanz sein.
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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Die Welt und der Automarkt ist etwas globaler als der deutsche Markt.
Wie schon geschrieben, in Arabien fahren heute noch Massen 35 jähriger Peugeot 504.
Wer um wohl?
Weil deren Betrieb günstig ist.
NICHT ALLE LEBEN IM ÜBERFLUSS
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.

Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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Trotzdem ist der pro Kopf CO2 Ausstoß in den Ländern der Altauto Aufbraucher so viel geringer als in DACH. Es ist daher einfach nur Lächerlich ein Finger Pointing in Richtung dieser Länder zu betreiben.
DACh muss die eigenen Probleme lösen. Gerade weil im Überfluss und weil Überfluss = zu hoher CO2 Ausstoß.

Und ob der Betrieb günstiger ist hängt ja wohl vom Gebrauchtwagenmarkt ab, weil wenn man sich um das gleiche Geld entscheiden kann ob Elektro oder Benziner würde ich Deine Aussage der 20 Jahre alte Wagen ist günstiger wohl nicht unterschreiben.

Und diese Änderung der 20 Jahre alten Gebrauchten startet nicht in Weitfortistan sondern genau hier, bei deinem nächsten Fahrzeugkauf.
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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Stimmt, ohne Frage und die Industrienationen haben zu beginnen nur stelle ich mir einen gebrauchten Stromer in den Sajarauasläufern bei 50 Grad Aussentemperatur nicht als die Lösung vor.

Ja, bis hin zum PHEV sollte in unseren Breiten alles verbrennenfe umgestellt werden, besser heute wie gestern.
Aus Co2 Sicht.
Wenn man jedoch nun 20.000 km weniger fährt darf man schon als privater Familienvater dreier Kinder im Zusatzsitzalter überlegen, ob ev gerade persönlich der richtige Weg ist.
Was er leider nicht immer ist, von der Co2 Sichtweise einmal abgesehen.
Wir zahlen Mehrwert, Einkommens, Grund und was noch für Steuern und Abgaben, Blasen Milliarden in den Sand um dann gesagt zu bekommen, Wir sollen gefälligst schnell einen BEV kaufen.
Im Gegenzug werden 2 Pipelinerohre in der Ostsee In Betrieb genommen?
Wie war das? Die Umstellung eines Stahlwerkes reduziert den CO2 Ausstoss genauso wie 25 % BEV Anteil im Verkehr zu gewinnen.
Etwas am Boden sollte man, angesichts der Überteuerten BEV aus Deutschland am Markt schon bleiben.

Eine Batterie,10 Kwh kostet 4.000 €, was irgendwann mal im Markt erst ankommen muss.
Was die Preise senkt um dann den Markt durchziehen zu lassen, da man derart den Gebrauchwagen BEV Markt wie erwähnt stresst und heutige BEV spannend werden könnten, zu Normalen Preisverfallsquoten zu verkaufen.
Wie war das beim Tesla S der über Nacht mal schnell 40.000 E und mehr an Wert verlor, nur weil man den Neuwagenpreis senkte?
Ja, ich bin für BEV, jedoch haben die Hersteller viel, viel zu ändern und gerade hier sieht man, dass die Intention noch immer das weiterbauen von Verbrennern ist

Leidet
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

keyfob
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AbRiNgOi hat geschrieben: SUV mit 250km/h freigelassen auf Deutschen Autobahnen waren damals auch unbekannt.
Hast du da auser die behauptung etwas das Deutsche Autobahnen unsicher durch SUVs wurden?

Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

keyfob
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Hannes1971 hat geschrieben: So lange eines der Kinder in Babyschale und dann in Klasse I-Sitz reisen musste, sind wir auch Sharan gefahren. In der Zeit wäre eines der heute verfügbaren E-Autos nicht in Betracht gekommen.
Okay und ich bin einfach zuhause geblieben und hab mir keinen Sharan gekauft!

Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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@keyfob: ne, werden die ja nicht, weil die Sicherheitssystem eben immer besser werden. SUV gegen VW Käfer wird in keiner Studie vorkommen. Das war als Antwort auf die Aussage, wenn ich ohne Kindersitz überlebt habe, dann werden das meine kinder auch.

@env20040: Natürlichj steht es dir frei Deinen eigenen Fußabdruck auf die 5,6kg pro Tag über andere Wege als über Deinen PKW zu erreichen. Das kann ein neues Heizsystem sein, das Verzichten auf Flugreisen, kein Fleisch, gebrauchte Wäsche (die nicht wie der Verbrenner sein CO2 erst durch den Betrieb verursacht)... egal. Niemand sagt es muss ein BEV sein, aber die 5,6kg müssen es sein, und da sind halt die Afrikaner & Co so weit darunter dass der Blick über die Grenze nur lächerlich ist.

Es wird nur schwer, wenn du diese Argumentation bei allen möglichen CO2 Einsparungen hast und nirgends anfangen willst, weil dann werden deine Kinder viele Fragen haben...
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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env20040 hat geschrieben: Wie war das? Die Umstellung eines Stahlwerkes reduziert den CO2 Ausstoss genauso wie 25 % BEV Anteil im Verkehr zu gewinnen.
Etwas am Boden sollte man, angesichts der Überteuerten BEV aus Deutschland am Markt schon bleiben.
Gerade der Stahl aber wird zum Bau von Autos verwendet, könnte also den Effekt des Energiesparens eines BEV nochmals verbessern. Stahl ist auch ein Teil unseres Konsums und sollte daher reduziert werden. Wenn dich der Stahl so aufregt, dann kaufe keinen und keine solchen Produkte. Aber glaube es mir, es ist einfacher immer bei seiner eigenen Klimaneutralität zu bleiben. Weil wenn jeder Einzelne und jede Produktion aufhört fossile Brennstoffe zu verwenden sind wir fertig und brauchen uns nicht über die Vorkette den Kopf zerbrechen.

Die Stahlindustrie setzt stark auf Wasserstoff. Viele sehr schlaue Köpfe sitzen da dran die Stahlerzeugung zu decarbonisieren. Auch ein ganz wichtiger Punkt auf dem Weg zu Klimaneutralität.
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Hannes1971
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keyfob hat geschrieben:
Hannes1971 hat geschrieben: So lange eines der Kinder in Babyschale und dann in Klasse I-Sitz reisen musste, sind wir auch Sharan gefahren. In der Zeit wäre eines der heute verfügbaren E-Autos nicht in Betracht gekommen.
Okay und ich bin einfach zuhause geblieben und hab mir keinen Sharan gekauft!
Und? Selber schuld...
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

panoptikum
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env20040 hat geschrieben: Wie schon geschrieben, in Arabien fahren heute noch Massen 35 jähriger Peugeot 504.
Und der Verbrenner, der heute hier gekauft wird, fährt in 35 Jahren dann dort. Wenn er heute nicht gekauft wird, kann er in 35 Jahren auch nirgends fahren und Emissionen (nicht nur CO2) verursachen.
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