Vom Elektroauto zum Verbrenner

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Vom Elektroauto zum Verbrenner

Electrohead
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Hallo,
hoffe ich werde jetzt nicht gesteinigt.
Aber ich werde morgen wohl unsere ID4 Bestellung „umwandeln“ in ein Auto mit Verbrenner.
Warum?
Dafür gibt es mehrere Gründe, wobei nur einer der Knackpunkt ist:
1. Meine Fahrleistung ist massiv gesunken durch Corona.
Dank fast 100% Homeoffice entfallen gut 20.000 km im Jahr und viele Kurzstrecken Fahrten kann man auch mit dem elektrischen Smart erledigen.
Dadurch dauert es sehr lange den CO2 Rucksack des Autos abzubauen im Gegensatz zu vorher.
2. Meine persönliche Meinung: die öffentliche Ladeinfrastruktur (Langstrecke) wird die nächsten Jahre noch nicht dem Boom nachkommen. Erste Wartezeiten sehen wir heute schon.
3. Weiterer Nachwuchs steht ins Haus.
Damit wird der ID4 zu klein.
Und das ist auch der Knackpunkt.

Der Verbrenner wird ein Caddy. Viel Platz und Verbrauch niedrig ( Hatten vor einiger Zeit erst einen als Leihwagen für kindergeburstag, kann man mit um die 5 Liter Diesel bewegen).
Am liebsten wäre mir ein CNG caddy gewesen den gibt es aber noch nicht. Ich hab auch probiert aus dem Vertrag zu kommen um ggf. beim elektrischen HDK wie berlingo zuzugreifen aber vertraglich natürlich gebunden. Daher muss es ein VW sein. Und der Akku ist mir mit 50 kWh zu mager...

Elektrisch bleiben wir zumindest mit dem Smart, auf Langstrecke wird es die nächsten Jahre aber erstmal wieder ein Diesel. Das ganze mit gemischten Gefühlen.
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Misterdublex
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Warum wartest du nicht auf den Mercedes EQT mit 70 kWh Akku und nutzt den ID.4 für den Übergang?
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Misterdublex
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Hier die Präsentation von Autobild:

https://m.youtube.com/watch?v=dYfJQGBqFsU
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Michael_Ohl
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Ich habe mir vor drei Jahren, als die Eintauschprämien auch für Euro 5 Diesel gezahlt wurden einen neuen Euro 6 Diesel gekauft. Ein 1600kg Wohnwagen und ein 1300kg Anhänger gingen zu der Zeit nur vom Model X zu ziehen. Auch wenn ich Zeitweise sehr an der Entscheidung gezweifelt habe ein 55k€ Fahrzeug mit Verbrenner als Neuwagen zu kaufen, waren die Rabatte und der Rest unschlagbar. Dank Corona hat der jetzt erst 26000km auf dem Tacho und wir sind gerade sehr Entspannt damit im Urlaub unterwegs. Die letzte Plug Surfing Rechnung für 40kWh entsprechend 4 Liter Diesel für über 30€ lässt mich sehr Entspannt mit meiner Tankfüllung für 85€ die ich nun nach 650km zur Hälfte verbraucht habe umgehen. Warten wir noch ein Weilchen bis etwas Wettbewerb bei den Schnelllader die Preise auf normalmaß bringt.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 120000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 92000km, E-UP seit 2020, 7000km, C180TD seit 2019 29000km , max G30d seit 2020 450km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 4000km

Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Electrohead
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Misterdublex hat geschrieben: Warum wartest du nicht auf den Mercedes EQT mit 70 kWh Akku und nutzt den ID.4 für den Übergang?
Ich hab überlegt den ID4 abzunehmen aber erstens vermute ich dass es einen recht großen Wertverlust geben wird. Zweitens gibt es zwar einige eAutos die irgendwann kommen aber wann? Der EQT kommt? 2023 vermutlich.
Und die anderen Punkte bleiben auch valide, wenn sie alleine auch nicht so viel Gewicht haben
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Helfried
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Car Maniac-Abonnent, stimmt's? :)

Das mit den Wartezeiten bei den Ladestationen würde ich nicht zu ernst nehmen. Ist doch nur gestern und heute vereinzelt vorgekommen. Mit kleinen Kindern wird ja keiner ausgerechnet am Wochenende verreisen. Und wenn sogar NextMove als beliebtester Video-Kanal nur eine Handvoll Staubilder von der Community erlangen konnte, kann es nicht so schlimm sein. Der Holzbretter-Supercharger da in Norwegen war ja nur ein bedauerlicher Einzelfall.

Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Electrohead
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Nicht mehr, ist mir zu Verbrenner Lastig.
;-)
Ironischerweise.
Wie gesagt Hauptsache sind die drei Kinder.
Der Caddy ist einfach super und sehr nützlich.
Wenn die da die 77 kWh Batterie vom ID4 dran bauen würden.
Wäre ich nicht an den KV gebunden würde ich uU mich umgucken. Aber auch so mit einem gebrauchten Caddy, in 4-5 Jahren sieht die Welt anders aus.
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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  • mlie
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Wäre da nicht der e-Traveller jetzt schon eine gangbare Variante? Genug Reichweite, genug Platz, die 200 km sind 2 Stunden Fahrzeit und dann wollen die Sprösslinge auch mal aufs Klo, würde wohl passen.
Nur wegen des CO2 Rucksacks ohne Not auf die Zukunft zu verzichten, ist meiner Meinung nach der falsche Ansatz, der neu gekaufte Oldtimer mit Diesel verbraucht auch Resourcen und während der Betriebszeit wird das nicht besser. Und selbst wenn du dein Elektroauto gegen ein anderes ersetzt, bevor der Rucksack verbraucht ist -dann fährt den Rucksack halt der Käufer leer. DAS wäre also das wirklich allerletzte Argument.
320 Mm elektrisch ab 2012.
Stadtverkehrsplanung: 40 Jahre lang, als gäbe es keine Radfahrer, seit ~10 Jahren von Leuten geplant, die den Führerschein nicht geschafft haben oder noch nie Auto gefahren sind. Ich hoffe, wir haben bald einen Mittelwert.

Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

Misterdublex
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@Electrohead:
Verstehen kann ich dich schon.

Wir waren im Mai 2020 den alten e-Caddy Pro gefahren. Der war eigentlich top aber mit 39 kWh Akku recht klein bemessen. Schade, dass es den neuen Caddy nicht mehr als e-Caddy gibt. 🙁
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Re: Vom Elektroauto zum Verbrenner

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@Electrohead:
ich will deine Überlegung nicht kritisieren, auch wenn ich sie für vollkommen falsch halte.... :roll:

.... aber denke wenigstens daran, daß es nicht unbedingt ein *neuer* Caddy sein muß - ein Vorführer/Jahreswagen oder junger Gebrauchter tun es auch.... :|
Seit 11.2015 Leaf Tekna 24kWh (EZ 03/2015), 147.000 gefahrene Kilometer,
seit 08.2018 Leaf Acenta 30kWh (EZ 07/2016), 39.000 gefahrene Kilometer,
seit 07.2020 Leaf Tekna 40kWh (EZ 10/2019), 10.500 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion 8-)
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