Mineralölindustrie versucht es weiter

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Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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Man nehme mal die Perversion dass es eine Bahn gibt, vollelektrifiziert, und auf den überfüllten Strassen LKW mit Oberleitung herumfahren, nur weil niemand mehr eine Logistikplanung mit ausreichend Vorlauf, Stichwort "Just in Time" für z. B. Baustoffe, Sand, Beton etc. betreibt.
Bei der Bahn fährt einer mit HUNDERTEN Tonnen, auf der Straße einer mit 32 Tonnen.
Aber, die Spediteure bekommen kein Personal...
Ein LKW verdient Geld wenn er rollt, nicht an der Ladestation hängt.
Ein LKW verdient, im Regelfall, sein Geld mit Zuladung, und nicht mit Eigengewicht.
Der Verbrauch wird vermutlich so bei 120 bis 170 kWh / 100 km und darüber liegen, ausgehend von den heutigen, ca 30 Liter /100 km Verbrauch.
Am Berg? Eher 300kwh und darüber.
Man sollte eher mal die Warenflüsse überdenken, nämlich den Logistikaufwand, etwas mit dem Schiff nach Hamburg, von Hamburg zum Händler nach Bayern, von diesem nach Bremen, damit das dann nach Sachsen verschickt werden kann.

Brauche ich Deutschland, bzw. fast schon Europaweit z. B. Müller Milch?
Die Transportquote reduzieren ist das Ziel.
Köpfchen in der Logistik-Planung.
Und ja, weg von der Primärenergien.
Kostet Transport das, was er verursacht, ändert sich auch etwas.
Begonnen mit der Abschaffung des Steuervorteiles von Diesel, im Vergleich zu Benzin.
Endend damit, dass man selber, jeder von uns, auf Lokalität des Warenunrsprungs achtet.

Was war mein persönlicher Top Fall?

Holzgrillkohle aus Guatemala.
Europaweit verteilt.
Zwiebel aus Südafrika.
Leute, es liegt schon an uns allen was dagegen zu tun.

Fahr Bahn, gilt auch für Güter, nur, dann ist die Amazon Erstellung halt nicht innert 24 Stunden geliefert?
Das war früher normal.
Da wurde die Post im Wagon im Zug sortiert, damit es schneller geht.
Ohne Sortierstrassen und dann mit dem LKW schnell weg.

Nein, am Transporte sortiert.
Nur als eines von vielen Beispielen, und, man müsste nur lesen können.. Und arbeiten WOLLEN.
HEUTE?
Lebt ein Teil der Industrie von schlecht geladenen LKW's, welche trotzdem fahren.
Und, eher Sinnlos, Sprit Verbrennen.
Alleine auf den Rennstrecken Bayern Hamburg,was da Kubatur ungenützt rollt, da das der Mitbewerb, die schlechte Planung, just in Time Vorstellungen etc. ergibt.
Und?
Die Mineralindustrie lebt davon.
Die Lkw Industrie lebt davon
Man hört immer, es gäbe keine Fahrer.
Es gibt zu viele Leerfahrten,bzw. Schlecht genutzte Ladefläche.
Alleine,was ich sehe,was bei uns so ankommt.
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.
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Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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Ich sehe jetzt (unabhängig von der Arbeitsbedingungen und der Steuermoral) das Konzept von Amazon als die Antwort auf Deine Anklage, nicht als das Problem.
Amazon geht mit vielen lokalen Lager weg von der Straße als Lagerplatz. Der Zulieferer kann einen ganzen Container Laptops an genau eine Adresse schicken, an das Amazon Lokal Lager. Dieses ist genau das was du unter intelligente Logistik verstehst. Aus vielen Nutzerdaten kann die Lagerhaltung perfektioniert werden. Die Direkt Auslieferung wird gerade auf Elektro umgestellt. Die Tour des an die Haustür Lieferanten ist perfekt ausgerechnet. Wenn man auf der App seine Paket verfolgt und es ist im Auslieferwagen, dann sieht man schon Stunden vorher wie sich das Paket Gasse für Gasse nähert. Da ist der Wagen schon fast in Rufweite, aber es steht da noch 5 Stopps. Ja, da werden mit einem Kleintransporter (bald elektrisch) viele Lieferungen zusammengefasst, unterschiedlichste Ware in einem Karton und viele Kartons für viele Käufer der gleichen Straße in einem Kleintransporter. Diese Effizienz der letzten Meile schaffst du mit Deinem EV niemals, weil du für jedes einzelne Teil Deiner Lieferung andere Geschäfte anfahren musst. Und am Ende nur die Ware für dich alleine im Wagen liegt.

Natürlich macht uns eine solche intelligente Logistik Angst. Die funktioniert nur, wenn Amazon schon vorher weiß was ich kaufen werde. So genau natürlich nicht, aber in etwa schon. Das was in Deinem Grätzel gekauft wird in den nächsten Wochen ist in etwa bekannt. Aber nur so kann eine vorausschauende Lieferkette funktionieren, und die Ladungen der LKW optimiert werden.

Natürlich müssen wir uns überlegen wie die Arbeitsbedingungen verbessert werden und natürlich das Steuer dort bezahlt werden muss, wo der Gewinn gemacht wird. Aber das ist eine andere Geschichte die nicht darüber hinweg täuschen darf, wie effizient aus Sicht des Klimaschutz dieses Konzept ist. Wenn aber mehrere auf diese Idee kommen, haben wir wieder viele kleiner Lager und alles ist irgendwann wieder beim Alten. Monopol ist immer doof. keine ahnung wie man das lösen könnte.
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Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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Ab ringo, wir wissen dass das, was du schreibst stimmt.
dass es eigentlich keinen Kleintransporter gibt, welcher heute elektrisch diese Routen "bringt".... doch einer.
Der E-Vito Tourer, mit der 90 kWh Batterie.
Schon die 75 kWh Variante von Peugeot, wo "nur" 65 kWh freigegeben sind, wird´s eng.

Bei der Post fallen wöchentlich die env´s aus, auch aus, nennen wir es einmal "Dummheit".

Stelle dich mal Vormittag´s, nur in´s Sonnwendviertel am Zentralbahnhof.
Die Städteplanliche "neue Welt".

Da stehen nebeneinander, teils in der Fahrbahn, da die Stadtplaner nicht mal ausrechende Lieferstellflächen plante:
DPD, DHL, UPS, General Parcel, GLS, Hermes, die Post dann der DHL 7,5 Tonner für Waschmaschinen, nicht ein Spediteur kreuz und quer.
Alle mit Kastenwägen, welche es heute nicht elektrisch gibt.
Ohne Frage, geben wird, um 80.000€ und mehr pro Stück !

welcher ist annähernd voll ?
Kein einziger.

Amazon rückt morgens mit 130 ! Fahrzeugen alleine aus dem Lager in Eibesbrunn aus und die "Kleinstadt" Wien, mit nur knapp 1,9 Mio Menschen, hat alleine heute schon drei Amazonlager.

Dass ab der Stadtgrenze in Richtung Deutschland( sind "nur"ca.400 km) das meiste aus MUC lt. Beschriftung, also München angeliefert wird, ist so eine Nebenbei-Geschmackssache.
( Dass die Auto´s des letzten Meters dort keine Inlandsfahrzeuge sind, und der Staat somit sogar diese Einnahmen verliert, na ja, wir sind der Staat und selber schuld)
Ja, Amazon steigert EXTREM seine Effizienz, nur, das leere Auto am letzten Meter, das bleibt.
Und die halbvollen Sattelzüge "auf Strecke" welche bei uns anliefern auch.

Ja, DPD holt am Tag bei uns alleine im Haus mind 15 Pakete ab.
Genauso Hermes, ein Mieter ist Partner dieser beiden.
Nur, warum kommen die getrennt?
Das ist, was ich meine.
Effizienzsteigerung.

Hermes machte dies mit der Post, angeblich aus anderen Gründen, das war effizient.
Zwei Dienstleister teilen sich, für die gleiche Leistung, ein Fahrzeug.

Es könnte auch ein Fahrer für 4 Dienstleister in´s Sonnwedviertel fahren.
Der "vergnügt" sich dann dort so ziemlich den ganzen Tag.
Ein Fahrzeug, nicht 4, oder, es waren auch schon einmal drei DHL und 2 UPS-Bomber...

Immer wieder spannend zu sehen.
Alleine bei uns im Betrieb kommt teilweise 3 x täglich DHL vorbei.
Päckchen, Paket und Palette anliefern.

Kein Wunder, dass es keine LKW-Fahrer gibt......
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Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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env20040 hat geschrieben: Man nehme mal die Perversion dass es eine Bahn gibt, vollelektrifiziert, und auf den überfüllten Strassen LKW mit Oberleitung herumfahren, nur weil niemand mehr eine Logistikplanung
Nur 60% des Bahnnetzes sind elektrifiziert, und die Elektrifizierung vor allem der restlichen Bestandsstrecken aus dem 19. Jahrhundert ist alles andere als simpel. Leider dürften O-LKWs (inkl. Batteriepuffer) die einzige noch machbare Lösung sein, um kurzfristig fossile Energieträger zu ersetzen. Leider wurden in D in den letzten 70 Jahren zwar zu Zigtausenden Kilometern Schnellstraßen aus dem allgemeinen Steueraufkommen gebaut, die Bahnanlagen aber ganz überwiegend abgewirtschaftet. Bis da allein von den Infrastruktur wieder ein Ausgleich hergestellt sein könnte, würde Jahrzehnte vergehen, ganz davon abgesehen, dass jedewede Bahn-Neubaustrecken in den Regionen jeweils abgelehnt werden.

Iche denke, O+Akku-LKWs samt Oberleitungen (erst auf ein paar besonders preisgünstig zu bauenden Streckenabschnitten wichtiger Relationen, nicht etwa in Autobahnkreuzen oder Tunnels oder so) werden die einzige Möglichkeit bleiben. Die häßlichen Autobahnen können damit ohnehin nur besser werden.
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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Im Prinzip muss man so eine Oberleitung als Ladestation sehen, bei der man aber nicht blöd rum steht. Die Ladeleistung beträgt 400kW und die Fahrt benötigt ca. 100kW. (laut Scania). Strommessung erfolgt im LKW. Eine Abrechnung gibt es noch nicht, es wird aber eher auf eine Flat hinaus laufen. Auch Fernbusse sind angedacht.
Auch sollte es ein Europäisches Netz werden, nur Deutschland macht wenig Sinn.

Billig ist die Anschaffung sicher nicht, aber der Betrieb dafür fast schon geschenkt gegenüber dem Diesel.
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Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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;) @mweisEi: Die Nebenstrecken haben auch ein erheblich geringeres Transportaufkommen und, es werden noch immer hunderte Tonnen mit einem Motor, und nicht die gleiche Menge mit 20 und mehr Motoren bewegt.
@ Abbringo:

nehmen wir mal die 400 kw Ladeleistung.
Pro LKW 200 Meter Abstand, da die verkettet fahren.
das sind auf 600 Meter 3 LKW pro 1,2 MW Transformator.

Passt, Wir verketten die LKW weiter mit einem Lademanagement, und, nicht alle ziehen voll, jedoch in Summe 1,2 MW.

Dann sind es pro Kilometer 5 LKW Züge..., sollen es 10 sein.
Oder 20 Lkw auf 3 Kilometer pro 1,2 MW Trafo..., an den Steigungen wird es dann interessant.

Man muss die Leistung auch dorthin bringen und, das Geschäft im Bahnsegment mit den Verschleissteilen der Stromabnehmer ist kein schlechtes..

Da zieht aber eine Lokomotive das, was hier 20 LKW ziehen, bei 15.000 V Betriebsspannung, nicht 400V.

Also, wie bringen wir die 1,2 MW alle, sagen wir 3 Kilometer zu der Strasse ?
Oder, runden wir wieder auf 6 Kilometer, da die die Gegenrichtung ja auch noch versorgt werden will.
Also, alle 6 Kilometer eine Trafostation mit einer Oberleitung mit vermutlich 120 mm² Querschnitt und mehr?

Ja, ich bin Energiewenden Befürworter, nur, mit dem heutigen LKW-Aufkommen wird das so eher "nicht´s".
Ja, ich bin Primärenergie-Verbrenner Gegner im Verkehr.
Nur, besser in Schritten, auch da die "armen" Erdälverarbeiter schon noch benötigt werden.
1) Optimieren, und das auch unter leichten Zwang, vielleicht nur des Geldes
2) Optimieren, da 1) nicht ausreichend genutzt wird. Leerfahrten unter Strafe stellen. Es kostet, nicht voll geladen zu haben extra.
3) Ökologisieren hier a) Den letzten Meter Elektrifizieren, insbesonders im Transporterbereich.( Kastenwägen etc.)
b) Die 7,5 Tonner, diese sind eher im Lade-Entladebetrieb und können erhebliche Leistungen rekopurieren. Sind ebenso "der letzte Meter".
c) Fernverkehr reduzieren, weiter optimieren Bahnstrecken nutzen. Man überlege dass Türkische LKW von Bayern, Österreich bis teils an
die Serbische Grenze auf dem Zug stehen..

Und, ich bin kein Freund davon: Den "echt Notwendigen" Fernverkehr mittels Wasserstoff, jedoch verbotenerweise nicht aus Gas oder Öl gewonnen, weiterlaufen zu lassen. ( Wobei schon Waserstoff aus Gas Ökologischer ist wie ein Dieselmotor)
Da auch der Wasserstoff LKW eine Batterie benötigt, an Steigungsstrecken die Oberleitungen hinzu, die Brennstoffzelle bringt nur, sagen wir 150 kW( nicht kWh..gell, den Rest bezieht der LKW aud der Oberleitung.

Somit rollt der LKW im Norden Deutschlands, großen Teilen Frankreichs, Spaniens, Italiens, Polens, etc.etc. mit der Brennstoffzelle, und, dort wo die Berge kommen,
Sauerland, Alpenquerungen, eben "größere" Steigungen spielt die Oberleitung die restl. Energie zu.

Was bedingt´s ?
Eine Wasserstofftank, welcher nie in Garagen kommt. ca. 200-800 kg.
Eine, ca 50-100 kWh Batterien, als ca. 1 Tonne Nutzlastverlust
Eine 120 kW Brennstoffzelle, vermutlich 300 km.
Einen Oberleitungsabnehmer, vermutlich auch 200-300 kg, inkl. Verkabelung, etc.

Es wurden im Tagebau ein Test mit Schwerlast-Muldenkipper, mit einem Eigengewicht von bis zu 80 Tonnen, gemacht.
Hybide sind ausgeschieden. Ob man das wollte, oder techn. Gründe hatte entzieht sich meiner Kenntniß.
Nur, dass der Kipper schwerer war und mehr brauchte..
Oberleitungskipper sind in der Testung weit.

Begrenzte Strecken, Abschnitte wo jeder Kipper wieder, mind. 2 x vorbeikommt und, das Geniale:
Der Kipper der von oben Bergab fährt lädt die Batterie und hängt nicht in der Wirbelstrombremse.
Der Kipper, welcher von unten zur Abladestelle fährt, nimmt die Energie wieder auf.
Wieweit hier jedoch Zwischenspeicher schon bestehen, oder das jedes mal in´s Netz eingespeist wird, weiss ich nicht.
Der Verbrauch sind die Verluste, und die erste Bergfahrt...
Man verlagert maximal die Abkippstelle um den Energiehaushalt zu optimieren.

Ich glaube ein Kipper verbrauchte 8.000 Liter Diesel pro Tag.
Und, die 800 Liter Salpetersäurehältige Abgasfilterwasser fallen auch weg, was die Nutzlast mit Batterien ausgleichend wirkt.
Ein LKW vielleicht 800....

8.000 Liter, pro Kipper... pro Tag.
Ach ja, der Abtransport dort erfolgt mit der Bahn...
Ökologie aus Gewichtsgründen sozusagen.

Warum ist man dort wohl mit Riesen Schritten dabei den Fuhrpark umzustellen?
Weil´s weniger Energieverbrauch ist.

Und, auch der LKW, welcher den Berg wieder runterfährt kann die erzeugte Energie wieder rückspeisen.
Somit wird der Energiebedarf an den Oberleitugnen geringer, da man diese direkt miteinander verbinden kann.

Nur, Leute, das sind zig Hunderttausende Tonnen an Eisen, Kupfer, Aluminium, Kunststoff...
Kein Wunder, dass Spekulanten die Messer wetzen..

Besser wäre wohl, zu optimieren, die Fertigungen wieder Lokal zu betreiben, etc.etc.etc ?
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Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

Odanez
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Ab ringo
Abbringo
Kleiner Tipp, trenne das Wort nach groß und kleinbuchstaben, da kommt dann ein normaler Name raus ;)
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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Unicorn097 hat geschrieben:
Elektroautomieter hat geschrieben: Das Problem beim Plug-In ist immer der Mensch, denn um die Vorteile dieses Fahrzeuge auszuspielen braucht es einen Mix aus Langstrecke und Kurzstrecke. In der Realität gibt es das aber nicht.
Denn Mix gibt es doch oft, zum Beispiel fahren viele Leute unter der Woche nur zwar Arbeit und in den Supermarkt, aber wollen am Wochende grössere Touren fahren.

Und auch Wochenend Pendler und Studenten die unter der Woche nicht viel fahren aber am Wochenende dann heim.

Da sind Plug-In Hybride doch perfekt.
Dann würde es ja deutlich mehr Diesel-Hybrides geben, bei denen ich diese Argumente teilweise verstehen kann. Aber was wird gekauft? Richtig. Audi A6 als Benziner mit einem kleinen Akku. Statt auf der Langstrecke einen Diesel zu bewegen, wird jetzt ein ineffektiver Benziner mit Zusatzgewicht (Akku, Antriebsstrang) bewegt. Klasse.

Wichtiger wäre ein kultureller Wandel. Diese Vorstellung ein Fahrzeug für alle Gegebenheiten zu haben, ist veraltet. Die Alltagsfahrten könnten mit einem E-Auto sicher auch gut erledigt werden und für die 7x im Jahr, wo es auf die Langstrecke geht, kann bei Sixt ein toller Golf 8 TDI gemietet werden, der sich in der Elektroautofahrweise auf der Autobahn mit 3,5l bewegen lässt.

Die Hybridförderung ist nur eine weitere (grüne) Umverteilung von unten nach oben, denn ein Golf 8 GTE ist für die Verkäuferin unbezahlbar. Dazu verdient die Automobilindustrie sehr gut an diesen Fahrzeugen, aber es werden mehr Verbrenner in den Markt gedrückt, als es nötig wäre.
Ich lasse die Umfrage auch nach meiner Abschlussarbeit weiter offen. Wenn wer die Daten haben möchte: PN an mich.
Nutzerverhalten an Ladestationen
https://www.umfrageonline.com/s/015ab48

Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

Unicorn097
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Auto mieten ist auch nicht so optimal, man ist dann das Auto nicht gewöhnt und hat Stress weil man das Auto nicht vorher beladen kann und danach schnell komplett ausräumen muss, weil man es wieder zurückgeben muss.

Hybridförderung hilft schon viel, auch wenn sich die Verkäuferin keinen neuen Golf 8 GTE bestellen kann, die Golf 7 GTE und Audi A3 e-tron sind jetzt schon in einer Preisklassen die sich die Verkäuferin leisten kann.

Re: Mineralölindustrie versucht es weiter

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Es existieren Studien dass die Hybridtechnologie eine Übergangstechnologie, Tür Öffner, Angstnehmrr vor der BEVtechnologje, oder was auch immer ist.

Heute ist es in erster Linie ein Normverbrauchsabgabenoptimierer, in erster Linie für Luxusschlitten, meist die schweren derer.
Ausnahmen bestätigen sicherlich die Regel, keine Frage.

Wiewohl es immer ein Argument gibt, warum etwas nicht funktioniert, bzw. Funktionieren kann.
Dass ein Fahrzeug ungewohnt ist..
Dann kann man ja auch mit einer 15 kWh Batterie 800 km z. B. In den Urlaub fahren. Kein Problem...

Sorry, aber es gibt mannigfaltigen Ausreden, mehr sind es nicht wie das kaschieren von einem nicht wollen mit einem nicht können.

Und, ein PHEV ist eine Form davon.

Daher auch der Zwang der EU, für welchen ich "danke".
Danke,da dort scheinbar das nichtwollen des Konsumenten und der Hersteller erkannt wurde.

Wiewohl ich den Konsumenten schon in der Manipulationsmaschine der Hersteller, wie auch der Öllobby sehe.

Fürchterlich, f<r die Langstrecke, zum geradeausfahren ein anderes Fahrzeug nutzen zu müssen.
Was ab, Theoretisch 2030, eher 2040 oder noch später, es wird massig Ausnahmen geben, sowieso der Fall sein wird.
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