sind E-Autos eine Provokation??

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Re: sind E-Autos eine Provokation??

Misterdublex
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Horex1200 hat geschrieben: Der folgende Fahrer hat evtl. deshalb so reagiert, weil er mit hoher Geschwindigkeit fuhr und der Überholvorgang
trotzdem eingeleitet wurde. Durch den Spurwechsel wurde der nachvfolgende Fahrer zu einem starken Bremsmaneuver gezwungen.
In diesme Fall wäre es ebenso eine Nötigung.

b) dass man dem langsamen Fahrzeug auch die Gelegehneit gibt zu Überholen gibt, auch dann, wenn der Fahrer nicht 200Km/h schnell fahren kann oder möchte.

Die STVO sieht vor, dass man nur mit einer deutlich schnelleren Geschwindigkeit überholen darf. Leider liegt hier ein gewisser Spielraum in der Empfingung jedes Einzelnen, was denn deutlich schneller sei.
Also Richtschwindigkeit in Deutschland sind:

130 km/h.

Jemand der 120 km/h fährt ist da ziemlich nah dran, näher als jemand der 160 km/h fährt.

Von daher würde ich sagen, verhält sich jemand der 120 km/h fährt, Regelangepasster, als jemand der 160 km/h fährt.

Zumal die rechtlichen Folgen des Fahrens mit mehr als 130 km/h, mit Folgen durch Fahrfehler, dem schneller Fahrenden, ggf. durch den Richter auch nochmals erklärt werden würde. Der Begriff der „Gefahr“ wäre dann mal zu erläutern.

Das Selbe gilt für Leute, die bei Regen auf der Autobahn schneller als 80-90 km/h fahren, obwohl sie seit der Fahrschule wissen, dass die Haftung Rad-Straße abreißen könnte und das Fahrzeug nicht mehr kontrollierbar wird. Wer dann einen Unfall baut (bei dem dann auch ggf. noch Dritte zu Schaden kommen), kann das dann auch mal erklären, warum für ihn die Gesetze der Physik nicht gelten und keine „Gefährdung“ vorgelegen hat.
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Re: sind E-Autos eine Provokation??

Horex1200
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... ich denke es gehört mehr dazu um zu beurteilen, ob das "legal" ist...

Auch denke ich bei Statements wie "für 300m extra Gas geben" hat der Fahrer nicht verstanden was gegenseitige Rücksicht ist.

Auch spielt der Abstand zum Vorausfahrenden, beim dem aus- und eingeschert wird eine große Rolle. Häufig habe ich schon beobachtet, dass so weit vorher ausgeschert wurde, dass Andere noch ohne Probleme hätten überholen können. Danach kam dann wirklich kein Verkehr mehr von hinten.

Und wenn hier Jemand meint, er möchte beim Überholen nicht ein wenig beschleunigen um den Anderen wenigstens etwas entgegenzukommen und andererseits erwartet, dass alle Anderen seine Fahrweise so akzeptieren wie sie ist, dann sollte er mal überlegen was schief geht und fängt dabei am besten bei sich selbst an.

Re: sind E-Autos eine Provokation??

TorstenW
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Moin,

egal was und wie, es rechtfertigt NICHTS, aber auch gar nichts, das Verhalten dieses Fahrers!

Grüße
Torsten

Re: sind E-Autos eine Provokation??

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Sahnestückchen hat geschrieben: Wieso muss i c h mich eigentlich verteidigen??
Weil es rücksichtslos ist. Ich fahre auch gerne nicht allzu schnell, aber wenn ich andere aufgrund meines Überholvorgangs behindere, dann gebe ich halt kurz Gas und bringe das zu Ende. Da geht auch kein Verbrauch in die Knie deshalb.

Dabei sei noch mal klar gesagt, dass das alles keine Beleidungung und Nötigung rechtfertigt, aber wie immer gilt, ein Fehler entschuldigt nicht den anderen. Und es ist unklar, was vorher abgelaufen ist. Hast du z.B. einen Spurwechsel und 0,5 Sekunden später kommt das Bild zu Stande ... naja.

P.S.:
Nein, eine Veröffentlichung solcher Dashcam-Bilder ist defintiv nicht legal. Ein Gericht kann das zulassen, aber hier einfach anprangern dürfte klar illegal sein.

Re: sind E-Autos eine Provokation??

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Misterdublex hat geschrieben:
Jupp78 hat geschrieben: Liegt nicht am E-Auto, liegt an deiner eher nicht ambitionierten Überholweise und der Ungeduld des anderen Verkehrsteilnehmers.
Ähhh. 120 km/h ist schneller als man in den NL zum Beispiel überhaupt fahren darf??? Das ist keineswegs ambitioniert.
Hat das in den Niederlanden stattgefunden?

Re: sind E-Autos eine Provokation??

Misterdublex
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Horex1200 hat geschrieben: Auch denke ich bei Statements wie "für 300m extra Gas geben" hat der Fahrer nicht verstanden was gegenseitige Rücksicht ist.
Ich denke ALLES wesentlich über Richtgeschwindigkeit ist per se Rücksichtslos. Jemand der 160 km/h fährt ist somit generell rücksichtsloser, als jemand der mit 120 km/h überholt.

OLG Koblenz (Az. 12 U 313/13). Wer auf der Autobahn die in Deutschland geltende Richtgeschwindigkeit von 130 km/h deutlich überschreite, führe zu Gunsten seines schnelleren Fortkommens den Spielraum zur Vermeidung eines Unfalles nahezu auf Null zurück.

Das spiegelt die Rechtslage deutlich wider. Der mit 120 km/h Überholende verhält sich rücksichtsvoller.
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Re: sind E-Autos eine Provokation??

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TorstenW hat geschrieben: Moin,

egal was und wie, es rechtfertigt NICHTS, aber auch gar nichts, das Verhalten dieses Fahrers!

Grüße
Torsten
Vollkommen richtig, aber ob Sahnestückchen hier alles richtig gemacht hat, steht in den Sternen. Die Erfahrung zeigt, dass so etwas zu 99% zwei Seiten braucht. Aber vielleicht ist auch das letzte 1% der Fall ...

P.S.: Nicht alles über 130 ist per se Rücksichtslos, das ist eine falsche Rechtsauffassung.

Re: sind E-Autos eine Provokation??

Misterdublex
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@Jupp78:
Nein. Will sagen, andere Nationen sind so intelligent und passen ihre Rechtsnormen an die Gesetze der Physik an und sind nicht so dumm sie zu ignorieren und dann auch noch dies mit potentiellen „Freiheiten“ zu begründen.
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Misterdublex
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Jupp78 hat geschrieben:
P.S.: Nicht alles über 130 ist per se Rücksichtslos, das ist eine falsche Rechtsauffassung.
Der mit 120 km/h Überholende verhält sich rücksichtsvoller.
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Re: sind E-Autos eine Provokation??

Meinereiner
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Der mit 120 km/h Überholende verhält sich rücksichtsvoller.
Exakt. Das ist immerhin 40km/h mehr als der LKW, und damit völlig angemessen.
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