Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

MartinG
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Das ist jetzt ein bisschen Kaffeesudlesen von mir, ich bin ja kein Hersteller... Aber wenn die Nachfrage da ist und man den Kunden ein Leistungsmerkmal gegen Aufpreis verkaufen kann, dann könnte das schon angeboten werden - siehe Solardach: Teuer und rechnet sich nicht, aber die Nachfrage wird offenbar gesehen und es ist nun bei manchen Autos ein Aufpreisextra.

Schutzschaltungen sind entweder vorgeschrieben oder dem Markt als Extra eher schwer zu vermitteln, denke ich. Vor allem, wenn sie vor etwas schützen sollen, was der Hersteller falsch macht... Vielleicht hat es aber auch nur noch keiner ausprobiert mit dem Extra "Nie wieder tiefentladene Bleibatterie". Obwohl das Energiemanagement heute schon deutlich intelligenter ist, um die Batterie zu schützen (z.B. durch Abschalten von Verbrauchern wie der berühmten Lampe im Handschuhfach)...

Ich glaube, dass für die Hersteller tatsächlich wesentlich ist, dass sie mit den Bleibatterien die Fahrzeugkosten gering halten und die Ausfalls- und Austauschkosten zum Kunden schieben können. Die Werkstätten verdienen daran, der ADAC verdient daran. Solange die Kundschaft das akzeptiert: Why change?

Aber meine Frage war ja: Wären wir als Kundschaft bereit für einen Mehrpreis beim Autokauf, wenn man das Teil nachher niemals austauschen müsste? Gegen Geld machen Autohersteller manchmal die tollsten Dinge....
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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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HubertB hat geschrieben: Ich würde, aber mit 100€ kommst Du nicht aus. Bei der Preispolitik der Hersteller werden das eher 500€.
Ich würde auch eher zu 500€ tendieren und nein, ich würde die nicht zahlen. Auch ein Tiefentladeschutz kostet Geld. Und bei vernünftig gemachten Systemen braucht es das auch alles nicht. Ja, hier und da gibt es sicher noch Verbesserungsmöglichkeiten, aber schlechte Software und ein LiFePo4 Akku werden auch nicht Freunde fürs Leben. Pfusch mittels anderen Akkus zu bekämpfen ist Unsinn.

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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Meine Bleianker im Kangoo sind beide 9Jahre alt und völlig O. K. Was gar Renault an der ZOE eingespart, das es jetzt anders ist? Die Kangoo Akkus haben 70A. Das der Wandler 3kE kann glaube ich kaum.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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An die 3kW glaube ich auch nicht ganz, die durchschnittlichen 1,5kW glaube ich aber erst recht nicht. Ich meine mich errinnern zu können, dass Mercedes im EQS einen 3,x kW DC/DC Wandler verbaut hat, aber da kann man sicher auch wesentlich mehr elektrischen Schnick-Schnack gleichzeitig nutzen als bei der Zoe. Am Ende kann man so einen Blei-Akku ja durchaus gut dafür nutzen seltene Spitzen zu puffern. Das kann der an sich.

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

MartinG
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Die 3 kW und die Gründe dafür wurden in diesem Thread ausführlich behandelt, stimmen tatsächlich.

So ein Teil kostet schon mal ein paar Euro, als Ersatzteil bei Renault so um die 3.500 Euro...
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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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Naja wegen Kulanz war es nur ein Drittel. Der Fehler beim Fahren war also ein zeitweise s wegbrechen des 12 V netztes?
Ist da ein 12 V Akku drin oder nicht? Vermutlich ein bleier aber nur ein kleinen. Könnte man nicht einen großen 12 V Akku einbauen und extern laden und hätte sich die 1000 Euro gespart?
Fragen über Fragen so kosts halt Geld...
Schönen Vatertag
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