Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

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Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

Ecano
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Es gibt Firmen, die installieren auf Anfrage AC Lader im öffentliche Raum. Aber in Berlin wird das glaube ich blockiert, suche mal danach in den Videos von IGEMBB auf YT. Einen Versuch ist es wert. Ich denke, AC Lader in der Nähe des Wohnraums sind die beste Lösung. Von der leidigen Blockiergebühr mal abgesehen.
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Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

SvenKarlsruhe
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Nabend,

so sehr ich das Tesla M3 mag, vergiss das Laden an der Schuko-Dose. Wenn Du am meisten Strom brauchst, also im Winter, wird das nicht funktionieren.
Tesla scheint den Akku auch zu heizen, wenn man an Schuko lädt, da geht alle Energie in die Heizung aber nicht in den Akku.
Ich war auch etwas erstaunt, sowas in Tesla-Foren zu lesen, allerdings kann sich sowas per Update ja auch ändern.
Aber selbst ein anderes Auto würde ich nicht über den Stromkreis des Wohnzimmers laden, da sind die Leitungen ja selbst durch einen Staubsauger schon am Limit.
Ich denke übrigens, dass in Zukunft Arbeitgeber verpflichtet werden, Ladepunkte für die AN anzubieten, dann hat sich Dein Problem eh erledigt.
Ich jedenfalls finde es sehr entspannend, morgens bei der Arbeit das Auto einzustöpseln und nachmittags ist er voll.

Gruß,
Sven

Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

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Cohni hat geschrieben: Zum einen jetzt bei normalen Temperaturen und dann im nächsten Winter. Ich habe nur Angst, dass ich infiziert werde und der Plan, erst nächstes Jahr zu wechseln, zu wackeln beginnt…:-)
Wir kennen uns ja noch aus dem Erdgasfahrerforum (welches wohl nie wieder aktiv wird) und ich habe auch eine Zeit lang den Gedanken schwanger getragen, den Eco-Up gegen einen E-Up zu tauschen, aber trotz echt guter Preise beim E-Up, bin ich ganz glücklich es vorerst nicht getan zu haben.
Grade die Winterproblematik hätte da wohl keinen Spaß bereitet. Ich würde erst mal noch die Füße etwas still halten. Es wird immer besser bei den E-Fahrzeugen, sowohl bei den Lademöglichkeiten, wie auch bei den Fahrzeugen. Ich glaube du wirst nur gewinnen, wenn du wartest und CNG ist ja auch nicht schlecht.

Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

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Jetzt mal Butter bei die Fische. Ich fahre seit drei Jahren den ersten IONIQ mit 28 kWh Akku. Meine Pendelstrecke ist EINFACH 115 km. Das ging das erste Jahr mit ner 15minütigen Ladepause am lausigen 50kW Lader an der Autobahn. Im Sommer waren es 10Minuten.
Inzwischen kann ich beim AG laden, zum Einkaufspreis.
Evtl. ist der AG dem Thema gegenüber aufgeschlossener als man denkt. Wer nicht fragt wird's nie erfahren.

Gesendet von meinem FP3 mit Tapatalk

Auto 1: Seit 27.11.17: Hyundai IONIQ Electric Style in Blazing Yellow (Sangl Nr. 249) :hurra: :hurra:
Auto 2: Seit 2/2019: Ford Grand Tourneo Connect (leider immer noch nix mit genug kWh und 7 Sitzen zu vernünftigen Preisen)

Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

Cohni
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Jupp78 hat geschrieben: Wir kennen uns ja noch aus dem Erdgasfahrerforum (welches wohl nie wieder aktiv wird) und ich habe auch eine Zeit lang den Gedanken schwanger getragen, den Eco-Up gegen einen E-Up zu tauschen, aber trotz echt guter Preise beim E-Up, bin ich ganz glücklich es vorerst nicht getan zu haben.
Grade die Winterproblematik hätte da wohl keinen Spaß bereitet. Ich würde erst mal noch die Füße etwas still halten. Es wird immer besser bei den E-Fahrzeugen, sowohl bei den Lademöglichkeiten, wie auch bei den Fahrzeugen. Ich glaube du wirst nur gewinnen, wenn du wartest und CNG ist ja auch nicht schlecht.
Schau an, so liest man sich wieder. 😊 Ich hoffe, wir haben uns damals nicht zu sehr gestritten, ich war zu dieser Zeit manchmal ein bisschen komisch drauf und bin mit großen Trara wie ein eingeschnappter Junge wieder aus dem Forum gegangen, bevor die Betreiber es haben sterben lassen.

Eigentlich haben mich die kontroversen Diskussionen dort letztendlich dazu gebracht, die Augen offen für alle Technologien zu halten und nicht den heiligen Gral in einer Geschichte, nämlich nur CNG zu sehen. Heute denke ich, dass CNG eine sehr gute Alternative als Übergangs-oder Ergänzungstechnologie darstellt, insbesondere wenn man die Möglichkeit hat, 100% Bio CNG aus Abfallstoffen (nicht extra dafür angepflanzt) zu nutzen.

Es ist ja auch nur das Spielekind in mir, das "infiziert" werden könnte, da ich schon ein technischer Geek bin. Ich habe nämlich in Bälde bei einem Inspektionstermin für meinen Octavia G-Tec die Möglichkeit, einen Enyaq als Ersatzfahrzeug zu nutzen. Bin schon gespannt, auch wenn mir das Auto selber als alleinstehender Teilzeitvater einfach zu groß wäre. Ich bin aber noch nie elektrisch Auto gefahren, also nicht selber, nur mit.

Ansonsten sind meine anderen Persönlichkeitsanteile zumindest so vernünftig, nicht ohne Überlegungen, Input (wie von hier) und Testen einfach den Umstieg zu wagen.

Übrigens bin ich nach dem Erdgasforum im GibGas-Forum gelandet, aber auch wieder weg. Dieses Mal ohne Aufregung und Emotion, sondern eher abgeschreckt, denn selbst als CNG-Befürworter sind mir die User dort teilweise zu sehr Fans der Sache und das hat manchmal geradezu religiöse Formen, wie gegen die anderen Technologien regelrecht gehatet wird. Völlig undifferenziert.

Ich hatte mal einen Beitrag verfasst, in der ich meine Technologieoffenheit betont habe und meine Sicht der Dinge....ganz sicher konstruktiv streitbar...aber es wurde gar nicht konstruktiv gestritten, sondern selbst die Forumsbetreiber haben mir Gehirnwäsche durch die Elektro-Lobby vorgeworfen. Dabei hatte ich gar nichts gegen CNG geschrieben, auch nicht explizit für Elektro, sondern einfach nur offen abwartend, weil die Entwicklung eben nicht stehen bleibt und weitergeht, was manche Nachteile und Probleme ganz sicher verschwinden lässt. Aber nein, CNG the best for only and ever. Da musste ich auch weg. 😊

Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

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Ja im Erdgasfahrer-Forum waren einige doch sehr eingeschossen, nach meinem Umstieg auf den Prius bekam ich da auch einige Kommentare bzgl. "Handyakku-Hybriden" zu lesen...
Cohni hat geschrieben: Leider bliebe für die Notlösung Balkon tatsächlich nur eine stinknormale Steckdose. Eben sprichwörtlich Notlösung. Mehr geht nicht.
Ein fester Parkplatz mit erreichbarer Schuko-Steckdose ist doch eigentlich keine schlechte Basis - mit 10A kommste da schon sehr weit. Die Pendelstrecke dürfte über Nacht ohne Probleme ladbar sein.

SvenKarlsruhe hat geschrieben: Nabend,

so sehr ich das Tesla M3 mag, vergiss das Laden an der Schuko-Dose. Wenn Du am meisten Strom brauchst, also im Winter, wird das nicht funktionieren.
Tesla scheint den Akku auch zu heizen, wenn man an Schuko lädt, da geht alle Energie in die Heizung aber nicht in den Akku.
Das kann ich so nicht bestätigen: Da die Wallbox noch auf sich warten lässt, lade ich seit Anfang des Jahres mit Schuko (auf 10A gedrosselt) und hatte bislang keine Probleme. Das Auto steht dabei im Carport und zeigte schon öfters mal Minusgrade im Innenraum an. Ich starte den Ladevorgang halt direkt nach Ankunft, da ist der Akku dann etwas wärmer.

Grüße,

Fabian

Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

Cohni
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Okay, es wurde ja praktisch noch nicht probiert und das Unbehagen ist vielleicht unberechtigt, aber diese Balkonsteckdosenvariante als Dauerlösung wäre mir nichts.

Dann würde ich eher versuchen, an einer öffentlichen Stelle zu laden, wenn auch schwierig und den Balkon als allerletzte Möglichkeit ansehen.

Andererseits gibt es einige wenig benutzte und größere Parkplätze in der Nähe, die noch keine Lademöglichkeit haben. Vielleicht sollte ich ein bisschen bei den Betreibern trommeln und Werbung machen.

Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

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Wenn der Parkplatz "unterm" Balkon wirklich fest ist würde ich das ganze theoretisieren lassen und es einfach ausprobieren.

E-Auto der Wahl für ein, zwei Wochen mieten und mit dem 10A Ladeziegel vom Balkon laden.

Dabei klärt sich dann ob das laden funktioniert, das handling annehmbar ist, sich Nachbarn oder der Vermieter beschweren, gleichzeitig kann das Auto getestet werden vor einem Kauf.


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Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

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Cohni hat geschrieben: Übrigens bin ich nach dem Erdgasforum im GibGas-Forum gelandet, aber auch wieder weg. Dieses Mal ohne Aufregung und Emotion, sondern eher abgeschreckt, denn selbst als CNG-Befürworter sind mir die User dort teilweise zu sehr Fans der Sache und das hat manchmal geradezu religiöse Formen, wie gegen die anderen Technologien regelrecht gehatet wird. Völlig undifferenziert.
Keine Sorge, es ist zwar eine klare Minderheit, aber diese religiösen Fanatiker findest du hier genauso ;).

Aber so wie ich im CNG-Forum immer geschrieben habe, dass CNG nur Sinn macht, wenn man 2 Tankstellen auf seinem regelmäßigen Weg hat (die zweite als Reserve darf auch etwas unbequemer sein), so muss ich dir an der Stelle halt auch sagen, dass es für die E-Mobilität eben eine Steckdose im Alltag braucht, wo man seinem Auto nicht beim Laden zusieht.

Re: Pendler und Vielfahrer...Überlegungen/Fragen zum Umstieg

Cohni
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Jetzt aktuell umzusteigen wäre tatsächlich mit sehr viel Kompromissen verbunden. Mit CNG habe ich im praktischen täglichen Leben überhaupt keine Probleme und kann zwischen drei Bio-Tanken und nochmal zahlreichen "normalen" direkt auf meinen Wegen auswählen. Es geht kaum besser in der CNG-Welt und ist der Vorteil einer Metropole wie Berlin.

Das ist sicher auch ein Auslaufmodell auf lange Sicht, aber gibt mir dennoch ein bisschen Zeit und die Gewissheit, etwas weniger umweltschädlich unterwegs zu sein.

Ohne tägliche Steckdose, wenigsten an einer Seite (Arbeit oder zu Hause), scheint mir auch insbesondere auch die Kälteproblematik noch eine größere Rolle zu spielen. Schadet eigentlich ausschließliches "Saugen" am Schnelllader dem Akku? Also wenn ich beispielsweise ein Model 3 LR zweimal die Woche am Super-Charger und nirgendwo anders lade, verschleißt das die Batterie überschnell?

An der Wohnung wird wahrscheinlich in naher Zukunft nichts gehen, denn eine feste Variante, die ich im Auge hatte, nämlich eine Wallbox direkt am Parkplatz, wird vermutlich am Denkmalschutz scheitern.

Das heißt, ich muss auf den weiteren Ausbau der öffentlichen Struktur warten. Aber das hatte ich ja sowieso vor.

Dann habe ich mich auch mal kurz mit den Versicherungen beschäftigt. Während die meisten Kandidaten ungefähr auf dem gleichen Niveau mit meinem jetzigen Auto sind bzw. etwas günstiger, haut das Model 3 richtig rein. Holla, die Waldfee. Für das LR wird ja fast das dreifache verlangt, im Vergleich z.B. zum ID3 mit großer Batterie und voller Ausstattung...Ich weiß, der Vergleich hinkt ein bisschen. War trotzdem überrascht.

Und schade...der Kandidat meines Herzens, der Polestar 2 muss noch ganz ganz viel Entwicklung in seine Verbrauchswerte stecken. Volvos waren schon immer durstig. Der zweite Kandidat, der Enyag ist zu groß und ein Skoda "ID3" noch nicht in Sichtweite.

Als kleines Fazit meiner aktuellen Überlegungen scheint festzustehen, dass ich noch ein bisschen warten muss.Die Entwicklungen im Markt sind ja sehr dynamisch und spannend. Es tut sich was und in einem Jahr sind die Voraussetzungen schon wieder völlig anders.
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