Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Nach dem Verbot, E-Autos und Hybride in der EKU-Tiefgarage, ist nun ein weiteres Parkhaus betroffen.
https://www.infranken.de/lk/kulmbach/ti ... rt-5164055
https://www.infranken.de/lk/kulmbach/e- ... rt-5168771

Allerdings gibt es schon Gegenstimmen.
https://www.feuerwehrmagazin.de/nachric ... gen-105548

Anscheinend steckt eine "Fehde" zwischen den Stadtbranddirektor und dem OB dahinter. Der Stadtbranddirektor möchte wohl eine bessere Ausstattung auch für die kleinen Feuerwehrwachen haben.

Wohnt einer in Kulmbach und ist bereit dagegen zu klagen?
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Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

Manchmalderfieber.
  • Beiträge: 1
  • Registriert: Mi 30. Dez 2020, 13:04
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Ich weiß nicht in wie weit das Erfolg haben wird. An sich kann sich der/die Parkhausbetreiber:in auf das Hausrecht beziehen und sagen, dass man nur Wasserstoff-Autos und sonst nichts reinlassen will.

Blödes Beispiel, aber ich denke ihr wisst worauf ich hinaus will.


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Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Kulmbach. Na die Parkplätze die dann unter freiem Himmel für E-Autos reserviert werden sollen, werd ich mir mal ansehen wenn ich meinen ID.3 habe.
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Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Geht schon los
https://www.tag24.de/chemnitz/politik-w ... os-1849986
Daraus ein wichtiges Zitat:
René Kraus (47), Leiter der Feuerwehr Chemnitz,...
...Bislang gebe es aber keine besonderen Brandschutzvorschriften für E-Autos in Parkhäusern. Für Feuerwehr-Chef Kraus eine klare Sache: "Die seitens des Stadtrates geforderte Prüfung und das Abstellverbot ist deshalb rechtlich nicht durchsetzbar."
Das sollte die Stadt Kulmbach mal prüfen.

@Manchmalderfieber.
Wenn es privat ist, ok, aber es ist städtisch.
Zuletzt geändert von Anmar am Di 23. Feb 2021, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Hoffentlich macht Leonberg nur vorübergehend dicht.
https://www.leonberg.de/B%C3%BCrger-Sta ... andbox=aus

Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Manchmalderfieber. hat geschrieben: An sich kann sich der/die Parkhausbetreiber:in auf das Hausrecht beziehen und sagen, dass man nur Wasserstoff-Autos und sonst nichts reinlassen will.
Das wäre gar nicht so einfach, wenn wie in Kulmbach sogar "Hybridfahrzeuge" verboten sind. Das können neben den PHEV sein:

- Vollhybride (kann el. fahren, mit Batterie)
- Mildhybride (kann el. nur unterstützen, mit Batterie)
- Microhybride (Start/Stopp Automatik, mit Batterie)
- H2-Brennstoffzellenautos (funktionieren nur mit mittelgroßer Batterie)

Das sind in D derzeit immerhin 1,5 Millionen PKW (ohne die Microhybriden). Vermutlich weiß der Kulmbacher Amtsschimmel gar nicht, was "Hybridfahrzeuge" alles so sind.

Was der vorausblickende Parkhausbetreiber natürlich vorschreiben könnte, wären eindeutige Aussagen wie "Nur für Fahrräder" oder "Nur für Autos mit Starterkurbel ohne neumodischem Batteriestarter". Aber einen SUV mit vollem 90L-Tank einfahren lassen und einen Toyota Yaris nicht, ist selbst für AFD-Kranke bescheuert.

Apropos: zu unserer Linksammlung zu PKW-Bränden die praktisch nur in Lokalpresse zu finden sind (da es eben "Verbrenner" sind) :arrow: hier entlang
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

Helfried
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Das Problem werden auf längere Sicht vermutlich die Versicherungsprämien sein, die Parkhausbetreiber zahlen müssen.
Wenn ein Benzinauto brennt, muss man hinterher bloß den Russ von der Wand waschen. Nach dem Brand eines Elektroautos herrscht Einsturzgefahr, was sich vermutlich in den Prämien niederschlagen wird. Die Parkgarage in Friedrichshafen musste fast ein Jahr lang gesperrt und saniert werden.
Hoffentlich lesen Fährenbetreiber und Tunnelbetreiber nicht mit. :)

Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Falsch Helfried, bereits nach dem Brand des VW Golf Benziners in der Kulmbacher EKU-TG bestand Einsturzgefahr
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Parkverbot in Tiefgaragen

kenz
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Jetzt gehts also los. nachdem in der Presse über Parkverbote in öffentlichen Tiefgaragen in Kulmbach/Bayer und Leonberg/BW berichtet wurde, erwarte ich Ungemach aus der Eigentümergemeinschaft unserer Wohnanlage . Im Jahr 2017 habe ich mit viel Mühe einen Wallboxanschloss an meinem Stellplatz in der TG erstritten.
Jetzt melden sich die Kritiker mit Fakes zu Wort: Brandgefahr und mögliche Unbewohnbarkeit des Gebäudes.
Können sachdienliche, auch juristische Hinweise, hier gesammelt werden?
Wo bleiben die Automobilclubs??
Tschüss. KE
ZOE ZE 40 intens Zulassung 12/2016

Re: Parkverbote in Kulmbach - Vorbild für andere Kommunen?

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Wenn ein Fahrzeug brennt ist dies von der Hafptplichtversicherung zu decken.
Was die mickrigen Deckungssummen schnell mal lächerlich erscheinen lässt. Mehr kostet ein paar € im Jahr, sollte man bei einem BEV überlegen.

Auch wenn ein Verbrenner brennt wird mal schnell ein Nutzungsverbot ausgesprochen und die Statik von Gebäuden geprüft.

Da gab´s mal ne autobahnbrücke die wurde dann gesperrt...


Amüsante Argumentationen kommen da:
Eine Batterie brenne "heisser", das Feuer sei "Gefährlicher", die Temperatur "höher", etc.etc.

Tja, ein Verbrenner braucht für 100 km sagen wir mal 5 Liter. dafür produziert er damit, sagen wir 50% Verluste. Also benötigt er dafür 7,5 Liter.
Angenommen der BEV hat eine 10 kWh Batterie, dann sind das 10 kWh Brandenergie.
1 ltr. Diesel hat ca 9,89 kWh... sehr Ihr wo´s hingeht?

Der Verbrenner hat sagen wir 40 Liter an Bord, das sind 390 kWh Brandbeschleuniger

Jaaaaa, wenn das Auto dann brennt, dann verbrennt ja der Accu...
OK,
Das Motoröl, Klimagas, Schaumstoff, Amarturenbrett, Stossfängerverkleidungen,Teppiche.. brennt nicht im Verbrenner, schon klar.

Die Temperatur ist höher ? Deswegen wird ja mit Wasser beim Löschen gekühlt, oder kühlt man BEV´s, wenn diese brennen nicht mehr ?

Ja, es sollten regularien her...
Nur für was ?
einfach in der Garage keine Wallboxen, oder nur bis 70% Ladezustand ladung zulassen, Teilladungen verursache an Energiespeichern selten Übertemperaturen...

Wiewohl die Flüssigkeitsgekühle Batterie, mit Brandverhinderern im Liquid, die hat schon was für sich, nur der Werg wird ein langer, so mancher detuscher Hersteller brungt ganz anderes nicht gebacken...

Ja, eine Batterie kann brennen.
Es brennen im Jah in Deutschland rund 15.000 Fahrzeuge. Wieviel davon sind BEV´s ?

Populismus, angetrieben von der Verunsicherungslobby der Automobilkonzerne, welche viel lieber Verbrenner verkaufen würden. Mit einer x-fachen Brandlast an Bord?
Es brennt.. wie schlimm waren da in den 1990-zigern doch die Solaranlagen verteufelt worden von den Feuerwehren, ob des risiko´s, der gefahren... etc.
Da wurde genauso "Dumm" argumentiert, angetrieben über eine andere Lobby, jene der Elektroversorger, welche das Monopol nicht aus der Hand geben wollten.
Was ist übriggeblieben ? Ein "Feuerwehrschalter" mit einer fast Sinnlosen Funktion...
Was wird in dieser Diskussion übrigbleiben ?

Wie lange musste damals jemand mit einer Fahne vor einer "Motorkutsche" vorweggehen, weil die Fuhrwerker zufriedengestellt werden mussten, da diese Angst hatten Geschäft zu verlieren ?

Das Leben ist Wandel, auch wenn damit viele Probleme haben, wie auch so mancher "Brandmeister".
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Zuletzt geändert von env20040 am Mi 24. Feb 2021, 11:43, insgesamt 1-mal geändert.
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.
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