Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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WgoingD hat geschrieben: Beim Überfliegen frage ich mich, ob ich ein Exot bin.
Nein, eher der Normalfall. Zumindest außerhalb dieser Elektro-Blase, wo einem sehr wortgewaltige Hardliner etwas anderes suggerieren wollen.
WgoingD hat geschrieben: Auf längeren Strecken sollten 200 km zwischen den Ladestops gehen, nachladen in 20-30 min ==> wären also so 120...150 kW im Peak, geht grundsätzlich.
Als angepeiltes Reisetempo reichen mir 120 km/h
Das sollte mit dem 77kWh ID.4 (aka Enyaq 80) passen.
env20040 hat geschrieben: Es geht, wenn man will.
Die Leute wollen aber nicht. Zumindest nicht das, was Du willst.

Versuch sie zu überzeugen.
Meinste das gelingt so in dieser Art?



Hast ja grundsätzlich Recht, aber das ändert auch nichts.
Die meisten Deutschen sind auch zu fett und sollten dringend mal abnehmen. Auch da geht es wenn man will.
Wie toll das in der Masse geht - siehe Fußgängerzone.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.
Tags: Enyaq Tesla-Model-3 VW-ID-3
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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

WgoingD
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Ja, der Enyaq 80 geht in die richtige Richtung. Mit real in Richtung 40000 EUR kein Schnäppchen aber auch nicht extrem teuer. Konkret wäre das Auto für mich zwar ein Kompromiss (SUV, für die Außen-Abmessungen zu kleiner Kofferraum), für andere vielleicht weniger (da bin ich wohl echt ein Exot;-) ). Vor allem kommt er für mich aber gute 1.5 Jahre zu spät.
Mehr Autos in dieser Richtung (aus meiner Sicht gerne auch als Kombi oder Van) und das wird was.
Wenn diese Fahrzeuge dann nach 2-4 Jahren auf dem Gebrauchtwagenmarkt landen, wird es sicher auch für die breitere Masse interessant, die sich typischerweise keinen Neuwagen holt.
Wie ich schrieb: Der Nebel lichtet sich langsam, es kommen Fahrzeuge, die auch für so "Exoten" wie mich eine echte Option sind. Aber so zu tun, als wäre das Thema seit Jahren durch (wie manche es hier sehen), stimmt aus meiner Sicht halt nicht.

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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WgoingD hat geschrieben: Konkret wäre das Auto für mich zwar ein Kompromiss (SUV, für die Außen-Abmessungen zu kleiner Kofferraum), für andere vielleicht weniger (da bin ich wohl echt ein Exot;-) ).
Der Enyaq ist vereinfacht gesagt eine Mischung aus Kodiaq und Octavia. Aber zu kleiner Kofferraum? Kann natürlich sein, wenn man bisher Bus oder Großraum-Van gefahren ist. Nun ich bin selbst gespannt. Der Kofferraum in meinem e-Golf ist mir irgendwie immer zu klein. :cry:
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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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Einen muss ich jetzt noch in das Rennen um den 2021 Erstwagen schicken, den C40 von Volvo... ein echtes Auto :) (sogar 1800kg AHK), natürlich nur wenn er es in 2021 wirklich schafft.

- Dual Motor mit je 150 kW
- 660 Nm
- 0-100 km/h in 4,9 Sekunden
- Vmax 180 km/h
-Akku 78 kWh brutto, 75 kWh netto
- Ladeleistung AC 11 kW, DC 150 kW Peak, 40 min von 0- 80 %
- 420 km WLTP
- 1800 kg AHK!
- Frunk

Bild

Mehr dazu:
https://ecomento.de/2021/03/02/volvo-c4 ... ende-2021/
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 110.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

WgoingD
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E-Auto-Tester hat geschrieben: Der Enyaq ist vereinfacht gesagt eine Mischung aus Kodiaq und Octavia. Aber zu kleiner Kofferraum? Kann natürlich sein, wenn man bisher Bus oder Großraum-Van gefahren ist. Nun ich bin selbst gespannt. Der Kofferraum in meinem e-Golf ist mir irgendwie immer zu klein. :cry:
Ok, ok, ist vielleicht etwas überspitzt. Ja, ich kenne aus meiner Vergangenheit große Kombis (u.a. Citroen XM Kombi), das ist platztechnisch natürlich ein Luxus, wo aktuell selbst beim Verbrenner die Auswahl kleiner wird statt größer.
Ich bezog mich darauf, dass es (zumindest auf den Bildern und nach Prospekt) für dieses Riesentrum an Auto eigentlich mehr Kofferraum geben könnte (SUV halt -- außen groß, innen klein;-) ) Aber da schlägt vielleicht meine Abneigung gegen dieses Fahrzeugkonzept über die Stränge.
Wie gesagt, für mich wäre es ein Kompromiss, für andere weniger. Da ich persönlich aktuell versorgt bin, kann ich hoffen dass bis zum nächsten Fahrzeugwechsel die Auswahl besser ist. Und wenn mich jemand um Rat fragt für einen familientauglichen (Erst)wagen, dann würde ich durchaus empfehlen, den mal anzuschauen.

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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@WgoingD Das Fahrzeug ist auch bei mir ein Kompromiss. Deshalb hab ich mich gegen einen Kauf entschieden. Ich habe mir die technischen Details auch schon sehr genau angeschaut. Der verhältnismaßig "kleine" Kofferraum kommt durch den Heckantrieb zustande. Beim Kodiaq z.B. ist vor allem nach "unten" viel mehr Ladevolumen vorhanden. Unser 6er Golf Variant hat angeblich 600l, wovon aber nichtmal 500l sinnvoll genutzt werden können wegen vollgestopfter Reserveradmulde und dem nicht herausnehmbaren Einlegeboden mit 2 separaten Fächern - wovon eines nichtmal ansatzweise sinnvoll nutzbar ist. Das ist seit über 11 Jahren leer! Deshalb habe ich auch auf das Transportpaket verzichtet, damit ich endlich anständiges Ladevolumen hab!
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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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Wieder so eine Diskussion welche vermutlich ausartet. Lasst die die Leute doch selber entscheiden ob ein EV für sie tauglich sein wird. Wir sind doch alle intelligent und können das selber für uns entscheiden. Wir, ein KMU in BW, haben diesen Schritt für uns gewagt. Unser erstes Firmen EV haben wir uns 2012 zugelegt. Das Geschrei hättet Ihr hören sollen. "Der Chef spinnt, total durchgeknallt, reif für die Klapse, mit so einer Kiste fahre ich nie, ..."

Inzwischen haben wir 17 EVs am Laufen, von der ZOE bis zum M3. Was soll ich sagen? Es sind ALLE alltagstauglich. Die restlichen 2 Verbrenner (Ford Focus und Mondeo) will keiner mehr fahren, warum wohl? Selbst Mitarbeiter haben sich privat EVs angeschafft. Warum wohl? Auf die Gründe muß jeder selber kommen.

Die EV Flotte hat jetzt ca. 1,5 Mio km runtergefahren, Erstwagentauglich finde ich. Von den Unterhaltskosten ganz zu schweigen.

Nicht die EVs sind das Problem, WIR sind das Problem! ... und die Ladeinfrastruktur.

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

Schaumermal
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Snupy hat geschrieben: Wieder so eine Diskussion welche vermutlich ausartet. Lasst die die Leute doch selber entscheiden ob ein EV für sie tauglich sein wird
Für fast jeden ist ein BEV alltagstauglich - sofern er eine komfortable Lademöglichkeit hat.
Das muss dier 'fast jeder' nur noch erkennen und akzeptieren. Das geht am Besten durch Vorbild.

Das ist wie mit der privaten Fotovoltaikanlagen. Früher alle geschimpft - heute selber eine oder zerfressen vor Neid.
-----
VW Golf 4, Diesel .. und das bleibt so bis ein passendes E-Mobil am Markt ist ..
ID.3 1st reserviert + e-citigo + Vision iV ** Enyaq iV 80 bestellt **
PV I: 36 kw - PV II: 25 kw

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

env20040
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:applaus: Touche, Schaumermal,
Warum ?
Dies ist eine Luxusdiskusion.
Unsere Großeltern sind mit dem Roller nach Italien gefahren, vorher mit dem Zug VIELLEICHT aus Sommerfrische in´s Umland.
Unsere Eltern mit uns mit dem Käfer vielelicht in´s Ausland gefahren.
4 Personen mit Gepäck.
Wie schaffen es heute Menschen, welche sich nicht mehr leisten wollen mit einem Fiesta, Polo oder sonst was in dieser Klasse zu viert in Urlaub zu fahren ?
Richtig: Weil´s geht.
Und wenn man dabei die Beine mal ausbiegen muss ? Steckt man halt an.
Die Mobilität ist im Wandel und, man muss nur nach Frankreich, Spanien,oder Italien blicken um zu erkennen, dass alleine schon am europäischen Markt eher Kleinfahrzeuge "Alltagstauglich" sind.
Auch der Deutsche wird draufkommen dass man sich nicht mehr mit einem Haufen Eisen, welches im 1. Jahr 30%, und in jedem weiteren Jahr mind.10% Wertverlust hat, idendifiziert und man derart Lebensqualität gewinnt.
Alltagstauglich ist das was man sich kauft.
Ob nun ein Kabinenroller oder ein Schlachtschiff.
Warum ?
Weil man jeden Tag damit fährt.

Warum nicht elektrisch?
Weil man ausreden sucht, oder nicht will.
BMW i3, Nissan E-nv200, bald Mercedes Vito EQV& Peugeot Expert, wenn die mal geliefert werden....

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

WgoingD
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Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie dass in diesem Forum der Punkt im Raum steht, man wolle E-Mobilität nicht wirklich;-)
Ich will niemanden ausreden, dass ein bisher verfügbares E-Fahrzeug (also vor ID4 u.ä., die jetzt kommen) den persönlichen Bedarf als Erstwagen (--> darum geht es im Thread <--) tauglich ist. Je nach persönlichen Anforderungen kann da auch ein (nicht langstreckentauglicher) Zoe oder so perfekt passen.

Ich gebe nur zu Bedenken, dass viele, die heute einen Verbrenner fahren, das für ihr persönliches Profil anders sehen. Und auch meine Familie wird wenig begeistert reagieren, wenn ich nur die Hälfte vom Gepäck mitnehme und den Weg zum Ziel erkläre, weil ich alle eineinhalb Stunden eine Pause von einer Stunde einlege. Daher meine Überlegungen zur Erstwagentauglichkeit.
Aber, vielleicht hab ich ja nur die falsche Familie und muss mich von meiner Frau trennen und die Kinder zur Adoption freigeben? :twisted:
Andererseits bin ich im Bekanntenkreis und in der Nachbarschaft mit meiner Aussage "120 km/h reichen und alle 200 km eine Pause von 30 Minuten" schon ein seltener Fall, viele sind da aus der Fraktion "600 km in 5 Stunden (inklusive einer Pinkelpause)".

Natürlich ging es früher auch mit Vespa und Käfer nach Italien. Noch viel weniger früher (so vor 20-30 Jahren) war VHS und SD Fernsehen absolut ausreichend, und mit 64 kBit/s konnte man richtig schnell surfen. VDSL verbraucht auch mehr Energie als ISDN und ein 4 K 65 Zoll Fernseher mehr als ein 32 Zoll SD TFT. Und beim Nokia 6310 hält der Akku eine Woche. Wir haben uns halt an die neuen Sachen gewöhnt, kann man eigentlich auch wieder zur alten sparsamen Technik zurück;-)

Wenn es um CO2-Einsparung geht, zählt am Ende, dass möglichst viele mitmachen. Ob -- provokant formuliert -- die selbstgewählte Askese die Nachbarn und Freunden da als Vorbild dient und alle erkennen wie doof sie waren? Mag sein, ich habe da meine Zweifel. Ich zeige lieber, dass ein Fahrzeug wie der Zoe durchaus für den Alltagskram inklusive von Wochenendausflügen reicht, mit dem Ergebnis, dass der Zoe ähnliche viele km/Jahr bekommt wie der große Verbrenner, der viele der Langstrecken abturnt.
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