Wo bleibt der Fortschritt?

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Re: Wo bleibt der Fortschritt?

Silberreiher
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Ich sehe den Fortschritt zur Zeit nicht. Bevor ich mich für meinen Ioniq vFl entschieden habe, habe ich mehrere andere Fahrzeuge mit meinem Fahrprofil getestet. D. h. Fahrt zur Arbeit und zurück (52 Km gesamt) Einmal Hamburg und zurück (428 Km gesamt). Dabei die Ladungen aufgezeichnet und gerechnet. Dabei kam eben heraus, dass der Ioniq eben der günstigste (auch in Bezug auf den Beschaffungspreis) war und konnte noch einen Neuwagen ergattern.

Das ganze drumherum mit der Reichweite und Akkugröße interessierte mich nur am Rande. By the Way, auf den Hamburgfahrten war ich zeitlich mit dem Ioniq sogar am schnellsten.

Solange in den Köpfen noch die typisch deutsche german "Reichweitenangst" zementiert ist werden eben die in den vorigen Beiträgen genannten Marketingtricks angewendet.

Akkugröße und auf dem Papier gedruckte Ladeleistung nützen nichts, wenn in der Praxis es eben vollkommen anders aussieht. Übrigens, das zweitbeste war der eUp. Da wir aber einen Seat Händler vor Ort haben wurde es für meine bessere Hälfte eben der MII electric.

Einen wirklichen Fortschritt wird es erst geben, wenn der SUV-Wahn aufhört und eben Fahrzeuge auch auf Effezienz hin entwickelt werden. Ob das jedoch in den nächsten Jahren passieren wird wage ich zu bezweifeln.
Hyundai Ioniq Classic Style
Seat MII electric
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Re: Wo bleibt der Fortschritt?

electic going
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Elektroautomieter hat geschrieben: Das ist sehr individuell, was da wichtiger ist und für mich wäre die AC-Leistung wichtiger, aber das kann bei vielen anders sein und nicht ohne Grund wird der Leaf gerade im Leasing fast verschenkt, denn 3,7 kw sind nicht nicht mehr zeitgemäß.
Ist aber auch sehr individuell und deine Meinung. Letztlich werden viele Autobesitzer gar nicht mehr als 3kW laden können, weil sie z.B. Zuhause auch noch andere Geräte haben oder in der Tiefgarage nur eine Phase haben dürfen, 16A, usw. Wenn dann große Akkus gefüllt werden müssen weil die Karre säuft, ist das schlecht. Aber dafür haben die ja 200kW am DC, fährt man eben klassisch zur Tanke um den Akku irgendwie voll zu bekommen.

Re: Wo bleibt der Fortschritt?

tm7
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Elektroautomieter hat geschrieben: @Jupp78

Das ist sehr individuell, was da wichtiger ist und für mich wäre die AC-Leistung wichtiger, aber das kann bei vielen anders sein und nicht ohne Grund wird der Leaf gerade im Leasing fast verschenkt, denn 3,7 kw sind nicht nicht mehr zeitgemäß.
Seltsam, für mich ist die AC-Ladeleistung eher untergeordnet. Wenn ich schnell laden will, lade ich an DC. Wenn ich an AC lade, ist es in der Regel uninteressant, ob er in 4 Stunden oder in 8 Stunden oder 12 Stunden voll wird. Langsam ist langsam. Ich werde in keinen der Fälle beim Auto bleiben.
28er Ioniq Bj. 5/2017, seit 31.1.2019
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Re: Wo bleibt der Fortschritt?

Ektus
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Langsam ist langsam. Ich werde in keinen der Fälle beim Auto bleiben.
Das nicht. Aber auf Arbeit eine der beiden 11kW Ladestationen für 10h am Stück blockieren oder eben nur bis kurz vor Mittag, und danach können dann noch ein bis zwei Kollegen dran...
e-Niro Spirit 64kWh seit 03.01.2020

Re: Wo bleibt der Fortschritt?

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TWIKER hat geschrieben: Bei aktuellen e-Fahrzeugen gerät dies immer weiter in den Hintergrund. Durch die quadratische Zunahme des Luftwiderstand braucht jedes e-Fahrzeug bei 150 km/h mindest 25 - 30 kWh / 100 km.
Der Ioniq und das Model 3 (RWD) lassen sich mit <250Wh/km bei 150km/h bewegen.

Man möge auch bedenken, dass keine kleinen und leichten Fahrzeuge gefördert werden (L7e und darunter) sondern die inzwischen 6.000 EUR wirft man den großen nach. Besonders schwere Fahrzeuge sind für Hersteller nochmal besser, da schwerere Fahrzeuge den CO2 Zielwert für die gesamte Fahrzeugflotte anheben. Schwere BEV schieben dank den Supercredits (derzeit Faktor x2) den Zielwert derzeit mit doppeltem Gewicht nach oben, gehen aber zugleich mit 2 mal Null Emissionen ein [oder irre ich hier?].

Eine Reichweitenangabe für Autobahnfahrt gibt es zudem nicht, bzw. wird nicht angegeben (obwohl das noch mit die meisten interessiert).

Thema PHEV lasse ich mal besser außen vor an der Stelle.
Twizy, Zoe, Leaf 1/2, eUp/Golf/Trans, Ampera-e, i3, ID3/4, Ioniq1/5, Model S/3/X/Y, eNV200

Re: Wo bleibt der Fortschritt?

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Gibt es für die kleiner 25 kWh pro 100 km bei Tempo 150 eine belegte Messung ?

Gruß SRAM

Re: Wo bleibt der Fortschritt?

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tm7 hat geschrieben: Seltsam, für mich ist die AC-Ladeleistung eher untergeordnet. Wenn ich schnell laden will, lade ich an DC. Wenn ich an AC lade, ist es in der Regel uninteressant, ob er in 4 Stunden oder in 8 Stunden oder 12 Stunden voll wird. Langsam ist langsam. Ich werde in keinen der Fälle beim Auto bleiben.
Er hat doch geschrieben, dass es sehr individuell ist. Das bedeutet, dass dieses Kriterium von für dich tatsächlich untergeordnet ist. Aber wenn dich die 8h laden statt 4h zusätzlich 11,70€ Blockiergebühr kosten, dann denkst du ganz schnell anders.
Elektroautomieter hat geschrieben: Das ist sehr individuell, was da wichtiger ist und für mich wäre die AC-Leistung wichtiger, aber das kann bei vielen anders sein und nicht ohne Grund wird der Leaf gerade im Leasing fast verschenkt, denn 3,7 kw sind nicht nicht mehr zeitgemäß.
Der Leaf hat ein doppeltes Problem. 3,7 kW sind schlecht, aber ich würde heute niemand mehr raten, sich einen Neuwagen mit CHAdeMO Anschluss in Deutschland zuzulegen. Die Combo ist tödlich.

Re: Wo bleibt der Fortschritt?

electic going
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Ektus hat geschrieben:
Langsam ist langsam. Ich werde in keinen der Fälle beim Auto bleiben.
Das nicht. Aber auf Arbeit eine der beiden 11kW Ladestationen für 10h am Stück blockieren oder eben nur bis kurz vor Mittag, und danach können dann noch ein bis zwei Kollegen dran...
Denkfehler: es wird keiner umparken. Statt dessen lieber die 6 Leitungen für die je 3 Phasen besser auf 6 einphasige Ladestationen verteilen. Das reicht wohl auch für die meisten um selbst mit kleinem Akku wieder nach Hause zu kommen. Und wird reden ja von grossen Akkus. Da sind auch 11kW in 4 Stunden zu wenig.

Re: Wo bleibt der Fortschritt?

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Noch besser, ein Lademanagement dahinter hängen, denn dass 6 Fahrzeug mit leerem großem Akku sich da hinstellen ... das ist wie Ostern und Weihnachten an einem Tag.

Re: Wo bleibt der Fortschritt?

tm7
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Jupp78 hat geschrieben: Er hat doch geschrieben, dass es sehr individuell ist. Das bedeutet, dass dieses Kriterium von für dich tatsächlich untergeordnet ist. Aber wenn dich die 8h laden statt 4h zusätzlich 11,70€ Blockiergebühr kosten, dann denkst du ganz schnell anders.
Jaja, ich habe ja geschrieben, dass es aus MEINER Sicht seltsam aussieht.

Der Unterschied liegt "irgendwo" darin, dass für mich AC nur eine Ergänzung ist. "Tanken" mache ich mit DC oder AC halt zu Hause über Nacht. AC extern nutze ich nur als Ergänzung, wenn es sich ergibt. Und dann spielt die Ladeleistung eine untergeordnete Rolle. Ob ich dann nach vier Stunden 13 kWh geladen habe oder 44 kWh ist nicht entscheidend.

Blockiergebühr wird dann relevant, wenn ich an AC einen bestimmten Ladezustand erreichen möchte. Und genau das passiert bei mir nicht oder nur in seltensten Ausnahmefällen.

Für alle, die nicht (schnell) DC laden können oder keine DC-Lader in der Nähe haben oder nicht zu Hause laden können, wird die AC-Ladegeschwindigkeit bedeutsam.
Möglicherweise ist das sogar die Mehrheit der E-Autofahrer, wer weiß. Aus meiner Ioniq-Blase sieht es halt anders aus.
28er Ioniq Bj. 5/2017, seit 31.1.2019
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