Tanken ist billiger als Laden

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Re: Tanken ist billiger als Laden

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18 Jahre ist einfach das doppelte des Durchschnittsalters der deutschen Flotte. Da ein großer Teil der Wagen letztendlich ins Ausland verkauft wird, werden die meisten Autos vermutlich deutlich länger genutzt als 18 Jahre (aber eben dann im Ausland).
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Re: Tanken ist billiger als Laden

disorganizer
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Also fuer die Berechnung was dich das Auto kostet ist imho nur deine Haltedauer relevant da der Wert nicht linear faellt.

Aber egal, imho ist das fuer einen Vergleich sowieso irrelevant da durch die Foerderungen die Preise eh (bei selbem Autotyp) gleich sind.
Wenn ich nun e mit nicht e vergleiche kuerzt sich sozusagen ja der Wertverlust weg.

Dabei nicht beruecksichtigt sind besondere Ereignisse die den Wertverlust steigern wie Unfall, Dieselskandale und co oder eventuell Technologiespruenge.
Gerade bei Elektroautos sehe ich hier das hoehere Risiko da beim Verbrenner die Technologie ziemlich am Ende ist. Nur Wasserstoff zu bezahlbaren Preisen flaechendeckend koennte das aendern, aber das sehe ich die naechsten paar Jahre fuer normale Alltagsautos nicht.

Bei Elektroautos sehr wohl, weshalb ich meinen nur geleast habe. Somit ist dieses Risiko beim Leasinggeber.

Fuer die Kalkulation uebrig bleibt also:
Wartung
Steuer
Versicherung
Verbrauch
Zoe Ph2 R135 ZE50
EZ 18.09.2020

Re: Tanken ist billiger als Laden

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Köln Bonner hat geschrieben: 18 Jahre ist einfach das doppelte des Durchschnittsalters der deutschen Flotte. Da ein großer Teil der Wagen letztendlich ins Ausland verkauft wird, werden die meisten Autos vermutlich deutlich länger genutzt als 18 Jahre (aber eben dann im Ausland).
Richtig, darum ist eigentlich wohl noch mehr als das doppelte Durchschnittsalter anzusetzen, wenn man auf die Autolebensdauer hinaus will. Aber man muss an der Stelle auch keine exakte Wissenschaft drauf machen, eine grobe Abschätzung reicht durchaus.

Re: Tanken ist billiger als Laden

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Das Kalendarische Alter eines Autos ist doch allein extrem wenig aussagekräftig. Ein 12 Jahre Altes Rentnerauto, was nur am Tage ohne regen gefahren wurde und in einer warmen Tiefgarage steht sieht mit 60.000km auf dem Tacho weit besser aus als ein 12 Jahre alter Vetreterkasten, der immer draußen steht und 45.000km / Jahr bewegt wird und das zweite Getreibe und den zweiten Motor unter der Haube hat.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 124.500km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 95.500km, E-UP seit 2020, 14.000km, C180TD seit 2019 39.000km , max G30d seit 2020 700km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 20.000km

Re: Tanken ist billiger als Laden

disorganizer
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Aber wie schon gesagt: Fuer tanken vs laden hat das ja imho keine Relevanz.
Zoe Ph2 R135 ZE50
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Re: Tanken ist billiger als Laden

Silberreiher
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Richtig, es ist immer individuell. Bei mir ist es so, dass mein Ioniq mich im Monat zwischen 30 - 50 Euro an "Treibstoffkosten" günstiger kommt als mein voriger Benziner. Bei Anderen kann es ganz anders aussehen. Generell lässt sich da keine Allgemeinverbindliche Aussgae treffen. Bedenklich ist aber schon, dass die Preise für Strom an öffentlichen Ladesäulen doch zuletzt rapide gestiegen sind und man bei häufigen Fernfahrten sich schon überlegen muss, wie die Ladestrategie aussehen soll um nicht in eine Kostenfalle zu geraten.
Hyundai Ioniq Classic Style
Seat MII electric
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Re: Tanken ist billiger als Laden

utakurt
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disorganizer hat geschrieben: Aber wie schon gesagt: Fuer tanken vs laden hat das ja imho keine Relevanz.
Ja ...aber es gibt dazu schon noch einige Länderspezifika:

- Österreich: keine KFZ Steuer (erspart mir beim I3S immerhin 700 EUR/Jahr)
- Tschechien: keine Autobahnvignette

Re: Tanken ist billiger als Laden

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Der Staat hat Möglichkeiten gegenzusteuern und es passiert auch schon:

https://efahrer.chip.de/news/sprit-wird ... rer_103246

Eine langsame aber konsequente Umstellung ist für mich das anzustrebende Szenario. Wobei für mich langsam so schnell wie volkswirtschaftlich und gesellschaftlich erträglich und akzeptabel möglich bedeutet.
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: Tanken ist billiger als Laden

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Das sie die Pendlerpauschale erhöhen wollen ist auch nicht sonderlich schlau.
Passivhaus Premium, 18kWp PV, Sole WP mit Kühlung über BKA, KNX, 530e 3.2l/100km ~50% Elektrisch, Tested X3 xDrive30e, eTron 50, EQC In Testing ID.4, ENYAK, iX3
Mitglied bei Electrify-BW e.V. https://electrify-bw.de/

Re: Tanken ist billiger als Laden

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Den Diesel möchte ich sehen, dessen Treibstoffkosten im Kurzstreckenverkehr mit hohem städtischen Anteil geringer sind als die eines gleichgroßes BEV mit heimischer Lademöglichkeit.
Klar, es kommen immer wieder "kluge" Argumente wie: "die meisten BEV werden eh zu Hause geladen"...stimmt vllt., aber es wären heute sicher mehr BEV unterwgs, wenn die geneigten Interessenten mit idealem BEV-Fahrprofil die Möglichkeit der "Heimladung" hätten!
Ich kann zu Hause laden und mir ist es egal, ob mein PHEV nachts 3h oder 8h benötigt. Zu einem BEV würde ich allerdings nicht wechseln, auch wenn der Staat den Sprit teurer macht.
Mein Fahrprofil beinhaltet häufig Langstrecken von > 400km täglich. Ja, in Ortschaften oder Städten fahre ich grundsätzlich elektrisch und lade an der Säule, falls es zeitlich passt und am Zielort in unmittelbarer Nähe eine freie und geeignete Ladestation vorhanden ist...also eher selten und das wäre mit einem großen Akku nicht anders...
Benzin tanken ist selbstverständlich viel einfacher, es liegen genug Tankstellen an der Strecke und es dauert nur 5 Minuten für die nächsten 600km.
Naja, gerade jetzt, zu Beginn der kalten Jahreszeit, schätze ich den "teuren" Verbrenner im PHEV wieder zunehmend...und ja, ein FC-Stack könnte ihn beim nächsten Auto ersetzen...hängt halt von der H2-Tankstellendichte ab. ;)
und nein, am Heck meines Auto's würde niemals dieser Schriftzug zu lesen sein:
"Fahren Sie schon oder Laden Sie noch?"
BMW 530e PHEV seit August 2017

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