ADAC Test Ladeverluste

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Re: ADAC Test Ladeverluste

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was ist "Vampir Drain"?
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Re: ADAC Test Ladeverluste

aling
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Vampire Drain ohne e

Re: ADAC Test Ladeverluste

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Jochen2003 hat geschrieben: @-Nobse: Achso jetzt habe ich das verstanden, der Autor wollte in dem Artikel garnicht über Ladeverluste schreiben, deshalb ist ihm in dem Artikel das Wort auch nur zufällig 4 mal genutzt, nutzt auch folgende Wortkombinationen

-Verluste beim Ladevorgang
-die beim Aufladen anfallenden Verluste

aber darum geht es aber garnicht in dem Artikel. Das war garnicht der Sinn des Textes.

Und deshalb fordert der Autor am Ende des Artikels also völlig unnütz folgendes:

Um dem Verbraucher eine vollständige Übersicht über den Stromverbrauch zu liefern, fordert der ADAC von den Herstellern, nicht nur die Verbrauchswerte, sondern auch die Ladeverluste in Prozent bei den technischen Angaben mitaufzuführen. Außerdem sollten sie bei der Entwicklung nicht nur auf effiziente Antriebe, sondern auch auf Ladesysteme mit niedrigen Verlusten achten.


Jetzt hab ich es verstanden ...ok
Nee, leider hast Du nichts verstanden.
Das Zitat, das Du oben bringst stammt aus diesem Artikel
https://presse.adac.de/meldungen/adac-e ... rlust.html
DER handelt von Ladeverlusten.
Die beiden Tabellen, die Du auf Seite 8 dieses Thread abbildest, stammen jedoch aus diesem Artikel https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/t ... uchswerte/
DER handelt von Unterschieden zwischen BC und Verbrauchswerten.
In beiden Artikeln steht auch was von Ladeverlusten, aber bitteschön: Beide Artikel lesen, verstehen und dann Theorien aufstellen. Wieso Du das alles durcheinanderwirfst weiß ich nicht, vielleicht liegt es daran, dass der Artikel mit den verschiedenen Verbrauchswerten direkt unterhalb Deines Zitates verlinkt ist. Schau mal nach.
Ist doch eigentlich nicht so schwer mal zwei Artikel vollständig zu lesen. Sinnigerweise kannst Du schon am Titel der beiden Links (Endworte) erkennen, worum es in dem jeweiligen Artikel geht.

Im Übrigen ist die vom ADAC in dem erstgenannten Artikel aufgestellte These zur Herkunft der unterschiedlichen Werte offensichtlich Unsinn. DAS könnte man hier diskutieren. Wenn Du beide Artikel liest wirst Du auch wahrscheinlich feststellen, wo der Denkfehler des ADAC liegt. (Strommengen, die als Ladeverluste VOR der Autoelectronic auftreten, wie der ADAC selber und richtig erkennt, können wohl kaum im BC auftauchen, die hat das Auto wahrscheinlich nämlich nie "gesehen").
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Re: ADAC Test Ladeverluste

roberto
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Eigentlich ist es völlig unnötig, irgendwelche nicht näher definierten Testergebnisse vom ADAC oder irgendwelchen YT-Selbstdarstellern zu beachten, denn die verfolgen allesamt nicht das Ziel, einen unvoreingenommenen Vergleich darzustellen.

Wenn man die Verbrauchswerte und Ladeverluste der verschiedenen Elektroautos nach einheitlichen und kontrollierten Testbedingungen vergleichen will, sollte man sich einfach die WLTP-Werte ansehen. Der Verbrauchswert ist inklusive Ladeverluste berechnet und die Reichweite ohne.
Um den Verbrauch ohne Ladeverluste zu errechnen, dividiert man einfach die Nettokapazität der Batterie durch die WLTP-Reichweite mal 100 (km).
Die Differenz der beiden Werte ergibt dann den Ladeverlust.
Zuletzt geändert von roberto am Mi 29. Jul 2020, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.

Re: ADAC Test Ladeverluste

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Schau mal hier, was der ADAC in dem Artikel zum Ladeverlust schreibt :
"Grund: Die Messsysteme im Auto können die beim Aufladen anfallenden Verluste nicht erfassen. Ladeverluste entstehen beim Laden in der vorgelagerten Elektroinstallation und der Ladestation, im Bordladegerät des Fahrzeuges und in der Antriebsbatterie."
HEUREKA ! Wie weise !
Dann wird jedoch gefordert, dass der Hersteller Auskunft über die Ladeverluste geben soll, die nur zum Teil im Auto verursacht sind.
Mehrfach wird betont, dass der BC ausschließlich den für den Fahrbetrieb verbrauchten Strom verbucht. DAS ist eben nicht der Ladeverlust.
ICH habe als Theorie eingebracht, dass die Messdifferenz evtl. mit der Rekuperation, also dem vom Fahrzeug im Fahrbetrieb selbst erzeugten Strom zusammenhängt. Wahrscheinlich sinnvoller, als dem BC zu unterstellen "Ladeverluste" zu verschweigen, die er ja offensichtlich gar nicht messen kann.
In einem anderen Post hier wird davon berichtet, dass der Smart im BC Ladeverluste anzeigt. Dies können eigentlich nur die sein, die das Fahrzeug, sein System selbst verursacht.
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Re: ADAC Test Ladeverluste

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aling hat geschrieben: Das ist doch ein Sturm im Wasserglas. Die Hersteller geben doch den Verbrauch inklusive Ladeverlusten an AC in ihrem WLTP Verbrauch an. Die Reichweite ist hingegen mit der dem Akku entnehmbaren Energie angegeben.
Bei Smart gibt es die Besonderheit das der Bordcomputer die Ladeverluste (15%) mitanzeigt.
Beim EQC betragen die Ladeverluste laut Hersteller ebenfalls 15% (Bordcomputer zeigt ohne Ladeverluste an).
Bei Tesla nach den Angaben von Tesla je nach Fzg zwischen 18%-24% (ohne Vampir Drain).

Das ganze passt doch mit den Werten vom ADAC ziemlich gut zusammen.
Dass die Ladeverluste im WLTP Verbrauch enthalten sind, ist mir neu. Tschuldigung ! Man lernt nie aus. Hast Du dazu eine Quelle ?
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Re: ADAC Test Ladeverluste

aling
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Re: ADAC Test Ladeverluste

roberto
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Wenn man sich mit dem WLTP beschäftigt, kann man das eigentlich gar nicht übersehen.
Außerdem brauchst Du ja nur das angegebene Rechenbeispiel versuchen...

Re: ADAC Test Ladeverluste

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"Wenn man sich mit dem WLTP beschäftigt, kann man das eigentlich gar nicht übersehen.
Außerdem brauchst Du ja nur das angegebene Rechenbeispiel versuchen..."

Ja okay, der WLTP berücksichtigt beim Verbrauch die im Fahrzeugsystem entstehenden Ladeverluste. (On Board Lader, Batterie, Kabel) Der Verlust wird durch einen nicht ganz einheitlich definierten Ladevorgang - den können die Hersteller durchaus unterschiedlich gestalten - gemessen.
Den konkreten Ladeverlust damit "WLTP" Verbrauch abgebildet zu sehen und mit Deiner Formel zu berechnen ist, wie viele Kritiker anmerken, für die Praxis wenig hilfreich. Ebensowenig wie der WLTP Verbrauch als solcher, der eben auch nur den Verbrauch im Rahmen definierter, wenn auch relativ praxisnaher, Fahrzyklen ermittelt. Beides sind deshalb allenfalls Orientierungswerte.
Der tatsächliche Verbrauch hängt vom "Gasfuß" und den äußeren Umständen ab und birgt deshalb einige Überraschungen. Der Ladeverlust kann evtl. durch mein Ladeverhalten, das Ladeequipment und andere äußere Umstände beeinflusst sein. Ich habe bei meinem E-Soul höchst unterschiedliche Ladeverluste registriert, deren Ursache ich mir nicht ohne Weiteres erklären kann. Sie liegen auch weit jenseits des WLPT Ladeverlustes, mal drunter, mal drüber. Das sie im Ergebnis ungefähr wieder bei der WLTP Berechnung landen mag Zufall sein.


Die Messungen des ADAC zum Ladeverlust liegen soweit nicht neben den WLTP Werten. So käme der Tesla M3 LR bei 75 kw Batterie (72,5 Nennwert), und 16,0 Verbrauch bei einer Reichweite von 560 Km auf einen Ladeverlust von ca 23,5 %. Erfreulicherweise gibt Tesla sogar den Differenzwert zwischen WLTP Nennwert (Einschließlich Ladeverluste) und Fahrzeugverbrauch = 12,9 kw/h auf 100 Kilometer an, was ebenfalls etwa 24 % Ladeverlust bedeuten würde.
Bei (meinem) E-Niro misst der ADAC 12,3 % Ladeverlust, rein rechnerisch wären es für die 64 kw Batterie / 15,9 Verbrauch, 455 KM Reichweite ca 13 %.
Was sagt im übrigen der hohe Ladeverlust des Tesla von Mitte 20 % überhaupt - auch im Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit - aus, wenn der Wagen bei seiner Leistung auch nur auf einen Gesamtverbrauch, also einschließlich Ladeverlust, von 16 Kw/h / 100 km im Verhältnis zu meinem Niro mit 15,9 kw/h / 100 Kilometer kommt. Zumal Tesla den Verbrauch offensichtlich korrekt angibt. Was soll hier wie und warum skandalisiert werden ?


Der eigentliche Lapsus in dem Reichweitenartikel begeht der ADAC darin, dass er dem Bordcomputer der E-Fahrzeuge Falschangaben vorwirft, weil diese die Ladeverluste nicht berücksichtigen. Andererseits lobt er das Equipment für seine Genauigkeit bei der Reichweitenberechnung.
Dabei ist der Ladeverlust für die Wirtschaftlichkeitsberechnung von Bedeutung, die Genauigkeit des Fahrverbrauches jedoch für alle fahrdynamischen Daten. Sinn und Zweck eines Bordcomputers ist für mich jedoch weniger eine Kostenanalyse zu erstellen, als mir über die vorhandene Reichweite Auskunft zu geben. Zudem kann der BC nur die im Fahrzeug entstehenden Ladeverluste ggf. darstellen, andere bleiben ihm verborgen.
Ich weiß nicht, ob der ADAC die Aussagen in den beiden Artikeln inhaltlich so richtig durchdacht hat. Was soll ein Bordcomputer, der mir Aussagen darüber macht, wieviel (sinnbildlich) Benzin ich vorbeigeschüttet habe ? Hättest Du richtig gezielt, würdest Du jetzt 30 Kilometer weiter kommen, oder wie ?
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Re: ADAC Test Ladeverluste

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1.kannst du mal das unhöfliche Geschreie „Fettgeschriebene“ weglassen

Da in beiden Texten von Ladeverlusten geredet wird, in einem ist es die Headline, im anderen Text die Subline.
Beide Texte sind untereinander verlinkt und in beiden Texten tauchen die gleichen Zahlen auf.
In dem unten stehendem Zitat steht auch deutlich was der ADAC mit den Abweichungen meint.
Ich versteh nicht was es da nicht zu verstehen gibt.
Ladeverluste addieren sich zusammen mit sonstigen Ungenauigkeiten von Bordcomputern zum Teil erheblich: So muss man beim Tesla Model 3 LR knapp 25 Prozent zur Bordcomputer-Angabe addieren, beim Seat Mii electric knapp 21 Prozent und beim Jaguar i-Pace gute 17 Prozent. Aber auch der Renault ZOE (knapp 19 Prozent), der Nissan Leaf (17,6 Prozent) und der VW e-up! (15,6 Prozent) zeigen ein deutliches Plus. Lediglich der KIA e-Niro (9,9 Prozent) bleibt unter der 10-Prozent-Marke.
Einschl. Infografik 1

Soll sich jeder seine Dinge daraus lesen.
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