Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Misterdublex
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Richtig:
Die Verteilung der 13% auf oben und unten hatte ich total aus den Augen gelassen.
E-Golf300-Fahrer als Familienerstwagen
smart Ed (451) als Pendelauto

6,875 kWp PV-Anlage mit Bilanzpunktregler zur PV-Überschussladung.
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Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Badman
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Für viele ist das ne Hasenpfote. Da sind einige dabei die sich sehr stark mit den Produkten beschäftigen und dann extrem im Verhalten sind. Ob der Akku nun 1% Kapazität weniger hat, wird am Kaufpreis des Autos später nicht viel ändern. Die Verhaltensweise bis dahin hat halt Zeit und Kraft gekostet. Aber manche Leute brauchen das halt, um sich gut oder besser zu fühlen. Ist ne Form von Fanatismus. Manche entwickeln da ein sehr extremes Verhalten und wollen da auch unbedingt missionieren. Da wird jedes Wort auf die Goldwaage gelegt und viel in Herstelleraussagen rein interpretiert. Das Auto ist zum benutzen da. AC und DC wie man es braucht. Voll wenn man es braucht. Vollgas wenn man es braucht. Leer fahren wenn man es braucht. Garantiefälle entstehen deswegen vermute ich nicht mehr. Das haben die Hersteller sicher vorher getestet.

Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Shortseller
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Elektro-Erft hat geschrieben: Hier und anderswo wird oft davon gesprochen das man, wenn man nicht direkt losfährt, sein E-Auto nicht auf 100% laden soll.
Das erzählen dir Tesla-Fahrer, weil Tesla die Zellen wirklich bis 100% oder 4,2V Zellspannung auflädt, wenn du 100% einstellst. Die meisten anderen Autos tun das nicht.

Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Helfried
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Elektro-Erft hat geschrieben: Wir machen uns da noch Gedanken drüber aber meine Nachbarn mit ihrem neuen E-Golf wissen das nicht und lesen hier auch nicht.
Ist doch schön, wenn man beim Kauf eines gebrauchten Autos rechtzeitig merkt, dass der letzte Besitzer keine Ahnung von nichts hat. Dann kauft man den Wagen halt nicht.

Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Badman
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Grade viel Panikmache bei Tesla. Wenn man dann mal Ove Kröger und andere Kanäle verfolgt, wo gebrauchte oder Teslas mit Laufleistung geprüft werden, auch viel DC Ladung wie bei Nextmove im Video, ist der Aufwand vernachlässigbar im Vergleich zur Auswirkung.
Das größte Problem scheint mir immer wieder, zu wenig Laufleistung, ewig irgendwo kaputt gestanden.

Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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    bm3
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Shortseller hat geschrieben: Das erzählen dir Tesla-Fahrer, weil Tesla die Zellen wirklich bis 100% oder 4,2V Zellspannung auflädt, wenn du 100% einstellst. Die meisten anderen Autos tun das nicht.
Nun, ich bin kein Teslafahrer, noch nie gewesen wie so viele Andere hier und die erzählen das auch. Der i3 läd übrigens auch die Samsung SDI-Zellen bis 4,2V und angeblich gibt es dann trotzdem noch 6% Reserve beim SOC. Der Nissan Leaf läd auch bis in die Nähe von 4,2V, eigentlich fast alle neueren E-Autos die man so kennt. Manchmal sind es auch nur 4,18V. Ist doch auch völlig egal, die Autos hören eben nur ein paar Prozente vor dem maximal möglichen SOC auf, es braucht aber deutlich mehr Prozente im Bereich von 20 bis zu 60% wenn das Auto länger steht um die Akku-Lebensdauer zu erhöhen. Du schreibst also irgendwie einen ziemlichen Unsinn hier.

Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Mein Hausakku, BMZ, wird auf nur 4,03V voll geladen, hat nur 13,5 kWh netto von 17,5 kWh brutto.
Der steht im Sommer lange mit 100% rum. Der Hersteller weiß, warum er die Ladespannung so weit abgesenkt hat.
2017: e-Golf, 2019: e-Up, 2019-11: wieder e-Golf
2017: Passat Variant GTE, Warten auf BEV-Kombi, mind. 83 kWh und 125 kW Ladeleistung und V2G
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto, von der Notwendigkeit der Energie- und Mobilitätswende überzeugt

Re: Warum soll man E-Autos nicht 100% voll laden?

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Sie technischen Hintergründe würden ja erläutert. Das die Hersteller Maßnahmen ergreifen, dass der Akku nicht zu schnell defekt wird auch. Man muß sich aber auch klar sein, dass dies inner eine Abwägung ist, den jede kWh Puffer ist Geld und Gewicht, die nicht im Wltp Wert auftaucht. (Audi gibt aufgrund der mittelmäßigen Reichweite beim e-tron inzwischen mehr Akku frei - ganz so freiwillig war das nicht).

Kein Hersteller sagt, dass man das Auto nach dem Winter waschen sollte um das Straßensalz wegzubekommen. Haben meine Eltern auch nie gemacht. Aber da rostet es dann ggf doch früher...

Ich denke gerade wer wenig fährt, sein Auto pflegt und es gewohnt ist, dass es sehr lange hält, dem bringt das was.

Wer viel fährt und die Autos oft tauscht, dem kann's egal sein (da steht's ja auch nicht rum)

Der Restwert eines 10 Jahre alten bev wird sowieso traurig sein..
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