Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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motoqtreiber
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Jaaa. Willkommen. Ich war mit meinem Etron überwiegend rein elektrisch unterwegs, was weitaus schwerer war als mit dem BEV. D.h. ich war viel mehr auf Ladestationen angewiesen als heute. Haben einige hier nicht begriffen.
Habe mit dem etron aber nie stundenlang Schnell-Ladesäulen blockiert, wenn es nicht neben dran noch genug freie gab.
PHEV-Falle: Hab mal 22 Euro gezahlt für 50 km Strom: 2 h am Schnelllader, der nach Zeit abgerechnet hatte.
Ciao,
motoqtreiber

2015 Audi etron (75% elektrisch) - 2018 i3Rex 94Ah (100% elektrisch) - VW ID.3 reserviert
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Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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mobafan
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Der e-tron ist aber ein BEV, kein PHEV. Denn ein PHEV hat auch einen Benzin- oder Dieselmotor mit an Bord, das hat der Audi e-tron nicht.

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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mobafan hat geschrieben: Der e-tron ist aber ein BEV, kein PHEV. Denn ein PHEV hat auch einen Benzin- oder Dieselmotor mit an Bord, das hat der Audi e-tron nicht.
Etron A3 Audis war gemeint, 1.elektrische Vehikel von Audi
noch mit etron A3 zu 90Prozent elektrisch unterwegs ab ?/2020 dank 💩100Prozent elektrisch im I3 120Ah in fluid-black Vollausstattung

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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Phev fahre ich auch seit 3Jahren, den A3 A3 etron. Klasse Modell für den täglichen Arbeitsweg. Nach heute 34000km auf der Uhr. Sind davon 30000km elektrisch. Tanken somit nur im Sommer auf Urlaubsreisen. Nun wird es ein BEV, da vor 3Jahren noch nix verfügbar war. Aber jetzt nur noch vollelektrisch, ab Mai was anderes wäre 2020 auch nicht mehr zeitgemäß.
noch mit etron A3 zu 90Prozent elektrisch unterwegs ab ?/2020 dank 💩100Prozent elektrisch im I3 120Ah in fluid-black Vollausstattung

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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Hallo Roland,
wie in jedem Forum gibt es auch hier Überzeugungstäter und Mitglieder die missionieren wollen.
Ich bin vor drei Jahren hinzugekommen und kann von kleinsten Scharmützeln abgesehen nichts ablehnendes berichten.
Meine persönliche Mobilität ist alters- und entwicklungstypisch.

2RAD, 2Takt, 250cc => Verbrenner......... => 2Rad, 4Takt on Top => HEV => PHEV

Ich habe hier also noch Entwicklungspotential. :P
Prius 2 2 2 2004 :o
Ioniq PHEV silber; Pre/SD/Interieur hell: seit 1.9.2017

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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Also von mir ein herzliches Willkommen!
Ich bin selbst vom Diesel 2012 zum Prius gekommen, und seit 12/2015 mit verschiedenen BEV unterwegs.
Twizy seit 3/2015, Zoe Q210 12/2015-11/2017, Ioniq 12/2017-2/2020, Kona seit 2/2020
CF Box 43kW Typ2 Kabel / 22kW Typ2 Buchse / 2x32A CEE / 2x CEE blau

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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Vokoun
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Ich habe mich hier schon gekloppt, aber halb so schlimm.

Im Moment würde ich niemals zu einem bev greifen deswegen fahre ich eine Phev.
Aber Mal schauen was in drei Jahren ist

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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    JoDa
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Hallo Roland M. und schönen Gruß nach Graz!

Bei uns in Österreich ist es halt leider so, dass PHEV zumeist nur wegen der NoVa Befreiung gekauft werden!
Große übermotorisierte SUVs mit einem riesigen Treibstoffverbrauch bei denen eine NoVa von 20-32% anfällt, haben daher in der PHEV Version geringere Anschaffungskosten. Wenn dann zu Hause keine Lademöglichkeit besteht oder bei einem Firmenauto der Benzin sowieso vom Arbeitgeber bezahlt wird dann sieht ein solcher PHEV nie eine Steckdose.

In deinem konkreten Fall, ohne Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz, würde ich vor der Bestellung eines PHEV in einem Stromtankstellenverzeichnis (z.B. Gleich hier auf goingelectric.de :D ) nachsehen ob in deinem Umfeld passende öffentliche Ladestationen vorhanden sind. Diese sind jedoch in Österreich zumeist bereits alle kostenpflichtig. Wobei üblicherweise die Abrechnung nach Zeitdauer erfolgt, wodurch du mit dem einphasigen Lader eines PHEVs dreimal soviel zahlst und dreimal so lange Ladezeiten hast wie mit einem dreiphasigen Lader eines BEV.
Bei den 2020 verfügbaren Elektroautos mit gestiegener Reichweite bei unverändertem Anschaffungspreis, sehe ich nur mehr einen Nischenmarkt für PHEVs.

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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    BED
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JoDa hat geschrieben: .... Wenn dann zu Hause keine Lademöglichkeit besteht oder bei einem Firmenauto der Benzin sowieso vom Arbeitgeber bezahlt wird dann sieht ein solcher PHEV nie eine Steckdose.
....
Bei den 2020 verfügbaren Elektroautos mit gestiegener Reichweite bei unverändertem Anschaffungspreis, sehe ich nur mehr einen Nischenmarkt für PHEVs.
Ist bei uns in D leider genauso...die PHEV Pest ist den BEV gleichgestellt, d.h. man bekommt alle Vergünstigungen wie Kaufpreisförderung, Steuererlass, Freiparken, Busspur, Versteuerungsvorteile bei Firmenwägen etc. und zusätzlich noch einen günstigeren Anschaffungspreis und das alles Ohne die Reichweiten und Handlingnachteile des BEV! Wer soll da noch zum BEV greifen (Nerds und Grünwähler ausgenommen)?

Daher teile ich Deine Einschätzung bzgl. Nische nicht...im Gegenteil! Die PHEV Flut ebnet den Weg für die eFuels und wird mittelfristig wieder zum Verbrenner führen. Der PHEV etabliert sich leider als Übergangstechnologie, leider! Bin gespannt, wann die ersten Klagehonks gegen VW & Co ins Feld ziehen weil ihr dolles PHEV doch keine 1,2 Liter verbraucht :(

Ich find PHEV kacke.
Wir steigen aber aus wirtschaftlichen Gründen nach 5 Jahren vollelektrischem Fuhrpark im Herbst auch auf ein PHEV um, ein BEV bleibt als Spaßmobil :mrgreen:
Das Ladekabel des PHEV Verkauf ich in OVP bei eBay ;)

Re: Sind PHEV und deren Fahrer hier überhaupt erwünscht?

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    Roland M.
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Hallo!
JoDa hat geschrieben: In deinem konkreten Fall [...] würde ich [...] in einem Stromtankstellenverzeichnis (z.B. Gleich hier auf goingelectric.de :D ) nachsehen ob in deinem Umfeld passende öffentliche Ladestationen vorhanden sind.
Ja, gibt es. Die ersten beiden gleich 500 und 700 m entfernt.
Also auch kein Problem, das Auto dort abzustellen und nach drei Stunden wieder zu holen.

üblicherweise die Abrechnung nach Zeitdauer erfolgt, wodurch du mit dem einphasigen Lader eines PHEVs dreimal soviel zahlst und dreimal so lange Ladezeiten hast wie mit einem dreiphasigen Lader eines BEV.
Ja, auch das ist mir klar.
Nur sehe ich trotzdem noch einen Kostenvorteil.

Das geplante Fahrzeug hat einen PHEV-typischen 10 kWh-Akku, das passt auch zu den Aussagen von 3 h Ladezeit mit 3,7 kW.
Diese 3 h kosten mit der EMC-Karte rund 3 Euro für eine elektrische Reichweite von 50 km. Ergibt also 6 Euro/100km.
Beim derzeitigen Benzinpreis wären das dann rund 5 l Benzin.
Der vergleichbare Benziner hat einen kombinierten Normverbrauch von knapp 7 l/100km bzw. innerorts, wo der Hybrid ja seine Vorteile ausspielt, knapp 9 l/100km.
Dass mit zusätzlichen Verbrauchern wie Klimaanlage, Beleuchtung oder gar Standheizung weder Normverbrauch, noch angegebene Reichweite erzielt werden können, ist ebenfalls logisch. Dieser Fehler zieht sich aber über beide Varianten linear.
Wenn ich dann auch im Wochenendhaus oder an Stellen mit Bezahlung nach kWh lade, wird die Bilanz natürlich günstiger.
Kostenlose Möglichkeiten (zwei Einkaufszentren in der Umgebung) werden natürlich gerne genutzt, die möchte ich aber nicht als verbindlich in meine Planung einbeziehen.


Roland
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