Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

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Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

MartinG
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Liebe Community,
dies hier ist Werbung, das möchte ich gleich ohne Umschweife vorausschicken. Der Marktplatz wäre jedoch nicht so ideal, wie hoffentlich gleich klar wird - Guy hat mir deshalb den allgemeinen Bereich empfohlen.

Über Elektroautos gibt es mittlerweile viele Informationen, die aber häufig unvollständig, einseitig oder gelegentlich sogar falsch sind. Deshalb habe ich versucht, die wichtigsten Themen im Zusammenhang mit Elektroautos von mehreren Seiten zu betrachten und in einem Buch zusammenzufassen, denn Bücher über das E-Auto aus Benutzersicht gibt es noch eher wenige.

Nun ist „Das E-Dilemma und die Freude am Fahren“ (ISBN 978-3750256682) als Softcover im Buchhandel, online (Liste) und elektronisch auf Kindle sowie Tolino (Thalia, Weltbild und Hugendubel) zu bekommen. Dort sind dann jeweils auch Leseproben zu finden. Die auflockernden Grafiken stammen von Oliver Winkel. Ideal also für die Ladeweile ;)

Ich freue mich über Feedback!

Viele Grüße,
MartinG

#elektromobilität #elektroauto #edilemma
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Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

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  • Urban
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Ich habe einen Kobo Reader, ist auch geplant das Buch im Kobo-shop zu vertreiben?

elektrisch, nicht hektisch

Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

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Danke ! Sieht interessant aus.

Gruß SRAM

Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

Kabelbaum
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Zitat:
"Man muss nicht für die Umwelt elektrisch fahren. Man kann es auch ganz für sich selbst tun, weil es unheimlich viel Spaß macht."
Genau so ist es! aber ...

Zitat aus der Einleitung des Buches:
"Eine bessere Lösung abzulehnen, nur weil sie noch nicht in allen Dimensionen ideal ist, zählt zu den weit verbreiteten Denkfehlern, die gelegentlich als Stolperstein auf dem Weg der Weiterentwicklung anzutreffen sind."

Jetzt Frage ich mich, wer hier den Denkfehler macht?

Ein E-Auto ist z.B. für den Vielfahrer auf Langstrecke oder den Laternenparker z.Z. NICHT ideal. Punkt.
Wo liegt dann der Denkfehler, weiterhin in diesen Fällen auf Verbrenner zu setzen?

Für mich liegt der Denkfehler in der Annahme, Hauptgrund für den Kauf eines E-Autos MUSS der vermeintliche Klimaschutz sein.
Glaubt denn hier irgendjemand ernsthaft, die Masse der Autofahrer würden die noch unbestreitbaren Nachteile der E-Mobilität in Kauf nehmen zu Gunsten des Klimawandels? Wie wichtig den Menschen das Klima ist zeigt sich in des Bürgers gesteigerter (Fern-)Reiselust.

Mich hat das E-Auto rein aus technischer Sicht überzeugt, und NUR weil auch zu meinem Fahrprofil passt und ein Verbrenner-Zweitwagen vorhanden, hab ich eins gekauft.
Der Autofahrer muss "unterm Strich" seinen persönlichen Vorteil haben, alles andere ist Wunschdenken der "E-vangelisten".
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox

Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

MartinG
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Urban hat geschrieben: Ich habe einen Kobo Reader, ist auch geplant das Buch im Kobo-shop zu vertreiben?

elektrisch, nicht hektisch
Hallo Urban, interessante Idee, danke für den Hinweis - ich sehe mir das mal an!
Viele Grüße, MartinG
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Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

MartinG
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Kabelbaum hat geschrieben: Zitat:
"Man muss nicht für die Umwelt elektrisch fahren. Man kann es auch ganz für sich selbst tun, weil es unheimlich viel Spaß macht."
Genau so ist es! aber ...

(...)
Der Autofahrer muss "unterm Strich" seinen persönlichen Vorteil haben, alles andere ist Wunschdenken der "E-vangelisten".
Hallo Kabelbaum,
das ist absolut Teil meiner Sichtweise, doch der persönliche Vorteil kann in unterschiedlichster Form auftreten und für manche kann der Umwelteffekt durchaus genau dieser Vorteil sein, das "gute Gewissen" sozusagen als mentaler Gewinn.

Der Mensch ist da eher komplex angelegt und die jeweils offiziell vorgebrachten Argumente müssen auch nicht immer die wahren Motive sein.

Doch es stimmt zweifellos - alle und jeden kann man mit einem E-Auto heute nicht (und vielleicht auch niemals) glücklich machen...

Viele Grüße,
MartinG
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Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

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MartinG hat geschrieben:
Urban hat geschrieben: Ich habe einen Kobo Reader, ist auch geplant das Buch im Kobo-shop zu vertreiben?

elektrisch, nicht hektisch
Hallo Urban, interessante Idee, danke für den Hinweis - ich sehe mir das mal an!
Viele Grüße, MartinG
Vielen Dank, würde mich sehr freuen wenn das klappt.

elektrisch, nicht hektisch

Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

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Kabelbaum hat geschrieben: Zitat aus der Einleitung des Buches:
"Eine bessere Lösung abzulehnen, nur weil sie noch nicht in allen Dimensionen ideal ist, zählt zu den weit verbreiteten Denkfehlern, die gelegentlich als Stolperstein auf dem Weg der Weiterentwicklung anzutreffen sind."

Jetzt Frage ich mich, wer hier den Denkfehler macht?

Ein E-Auto ist z.B. für den Vielfahrer auf Langstrecke oder den Laternenparker z.Z. NICHT ideal. Punkt.
Wo liegt dann der Denkfehler, weiterhin in diesen Fällen auf Verbrenner zu setzen?
Der Denkfehler ist, einfach auf das schlechtere zu setzen, statt flexibel zu werden?

Das trifft natürlich nicht auf die zu, bei denen Fernstrecke öfters vorkommt, aber ansonsten ist die Lösung Mietwagen für solche Fälle ein gangbarer Weg, wenn sie selten genug vorkommen. Auf die Idee kamen andere, wenn ich sie darauf anspreche, nicht mal. "Ah, ja, das wäre eine Idee". Aber einen Sprinter leihen für einen Umzug, der bei denen genauso oft vorkommt, darauf kommen die. Wo ist denn bei denen bitte das Hirn?

E-Auto für die "normalen" Fahrten, normaler Verbrenner für weitere Strecken, Transporter für Transporte, ... sich das Beste aller Bereiche rauszusuchen, statt auf einen nicht-idealen Kompromiss zu setzen, nur um die Antwort zu haben auf "und wenn Du mal nach Berlin musst, was dann?" (habe ich vorgestern wieder in einer Diskussion gehört, wohne im Süden).

Wenn ich denen dann sage, dass ich, wenn ich mal in die Stadt fahre (10 km pro Richtung), nur etwa das Energieäquivalent von einem Viertel Liter Sprit brauche, und das dann von der PV-Anlage für gesamt 25 ct bekomme, weichen sie aus. Das wollen die nämlich nicht hören!

Martin hat schon recht - in einer Menge von Fällen geht das noch nicht elektrisch ("Laternenparker", wie Du schon schreibst, ...), aber dann muss das halt angegangen werden (Recht auf Wallbox in der Tiefgarage, Steckdosen in Tiefgaragen, ...) um *diese* Probleme zu beseitigen. Nicht Elektromobilität ablehnen, sondern Lösungen finden, die Einsatzmöglichkeiten zu erweitern.

Um die Ablehnung geht es, wenn ich das Zitat oben lese. Nicht die Einsatzmöglichkeit unter heutigen Bedingungen.
Leaf ZE1 Acenta EZ 10/2018, Lade per PV oder Naturstrom, wenn möglich. Super Lösung für mich. Habe 2 Android Apps geschrieben für das Laden an Wallboxen und für den Leaf (siehe https://android.chk.digital/).

Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

Kabelbaum
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Bei all meinen genannten Einschränkungen schreibe ich bewusst "zur Zeit (z.Z.)". In ferner Zukunft kann es Technologien geben, die das ein oder andere E-Problem gelöst haben.

"schlechteste" im Sinne von was?
...etwa von ökologisch? Sobald der Autofahrer bei einer alternativen Mobilitäts-Lösung Komforteinbußen hat, ist den meisten Autofahrern das Klima sch....egal.
...etwa von ökonomisch? Der SUV-Boom gibt da eine klare Antwort.

Flexibilität? Mietwagen? ...das kann auch nur einer schreiben, der in der Großstadt wohnt ;)

Ich sehe unter den z.Z. gegebenen technischen Möglichkeiten das PHEV mit E-Reichweiten um 120km als die beste Lösung mit den Vorteilen aus beiden Welten.
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Re: Buchvorstellung: Das E-Dilemma und die Freude am Fahren

AndiH
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Der Mensch ist gierig, er nimmt das mit, wo am meisten für das Geld zu kriegen ist. Sobald die Folgeschäden der Ölverbrennung im Betrieb der fahrende Ölheizung eingepreist werden und nicht der Allgemeinheit überlassen will das keiner mehr.
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