ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

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ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

Hellkeeper
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https://tvthek.orf.at/profile/konkret/1 ... g/14597855

Da wurden viele unsinnige Behauptungen aufgestellt.

  • Mechaniker: Leistbare Elektroautos verfügen über eine maximale Reichweite von 150 bis 200 km und bei den "teuren" Fahrzeuge mit 400 km Reichweite lügen die Hersteller.
    Verkehrsminister: Es gibt kein Roaming bei den Ladetarifen. [...] Die Förderung von 3.000 Euro ist ausreichend, weil ja die NoVA wegfällt.
    Sprecher: Man benötigt "hunderte" Ladekarten.
    Autoverkäufer: Elektroautos haben unterschiedliche Stecker, welche die Käufer verwirren und man möglicherweise nicht laden kann, wenn man keinen Adapter hat.
Auch interessant, dass man die Elektroautofahrerin nur sehr oberflächlich nach ihrem Erfahrungswert fragte. Verbrauch, Kosten usw. wurden gar nicht angesprochen.
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Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

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  • Wiese
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Ich bin sicher, das wird sich alles ganz von alleine regeln. Die Menschen werden erkennen, dass es nichts besseres gibt als ein E-Auto.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
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Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

Michael_Ohl
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Woran erkennt man denn im Moment, das E-Autos viel besser als Verbrenner sind? An den deutlich höheren Preisen, der geringeren Lebensdauer oder den Absurden Ersatzteilpreisen für Motor, Batterie oder Ladegerät? Oder war es doch die fehlende Anhängelast oder das vollständige Fehlen ordentlicher Mittelklassefahrzeuge?
Ich mag meine E-Autos für die Stadt und andere Kurzstrecken. Es gibt sicher auch irgend wann welche für Mittelstrecken aber für den Wohnwagen, den Pferdeanhänger und den Bootstrailer der mal eben ans Mittelmeer muss eher unbrauchbar. Dafür dann über 150000€ zu bezahlen um das ganze dann wesentlich schlechter hin zu bekommen als mit dem Verbrenner ist nicht wirklich logisch oder?

MfG
Michael

Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

Helfried
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Das sind bloß deine Standard-Sätze, die schreibst du immer wieder.

Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

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  • Wiese
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Michael, was regst Du Dich denn so auf? Erkläre mir doch mal, wieviel % der Autos einen Wohnwagen oder Pferdeanhänger ziehen. Ich hab noch nie einen Smart. Golf, Astra, Aygo ... gesehen der einen Pferdeanhänger zieht. Vielleicht ganz einfach deshalb, weil man die Klein- bis Mittelklasse dafür nicht kauft? Mein Bruder, der die finanziellen Mittel hat, besitzt eine Segelyacht und ein Mororboot. Für beide Freizeitgeräte hat er kein passedes Auto, er beauftragt einen Spediteur, weil es unsinnig ist einen Panzer anzuschaffen der ein 3 Tonnen schweres Boot ziehen kann, und mit dem man dann das gaze Jahr über Sprit rausbläst.
Deine Argumente sind an den berühmten Haaren herbeigezogen, und so lange es nicht die passenden E-Autos für die Wohnwagenfans, Pferdefreunde und Freizeitbootssportler gibt, dürfen die doch gerne einen Diesel fahren. Da hat doch keiner was dagegen oder? Aber ich denke, dass 90% aller PKW eben keine Anhänger, zumindest keine schweren, ziehen müssen. Für diese 90% ist ein BEV vollkommen in Ordnung, und sie werden sich schnell an das leise dahingleiten und den flotten Anzug an der Kreuzung gewöhnen. Wenn in den nächsten 10 Jahren alle kleineren Fahrzeuge durch BEV ersetzt werden, und alle die eine eigene Steckdose zum Laden haben sich für ein BEV entscheiden, ist sehr viel erreicht. Und viel zu erreichen sollte das Ziel sein! Da können die paar ewig Gestrigen wie Du ruhig weiterhin ihren Diesel fahren und sich das Gebrumme anhören und die Ölwechsel bezahlen.
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Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

Michael_Ohl
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Mobilität ist eben nicht so einfach und was ich sagen will ist, dass solche Pauschalaussagen wie E-Autos sind einfach besser eben einem sehr vereinfachtem Weltbild entsprechen. Ich mag meine E-Autos, das ist der Grund, das ich sie viel und gerne benutze. Mein erster Kangoo ZE hat gerade die 100.000km geschafft ohne eine teure Reparatur. Ein Ausgeschlagener Gummikopf für gut 100€, eine Unterdruckpumpe für die Bremse für 120€ uns alle bremsscheiben und Klötze für 220€ sowie ein Satz neue Reifen sowie 85% kostenloser Strom machen das zu dem bisher mit am Preiswertesten Fahrzeug das ich hatte.
Heute ein Allroundfahrzeug mit 400km+ Reichweite für 45000€ zu kaufen, dessen äquivalent als Benzin oder Dieselmodell die hälfte kostet und weit bessere Fahrleistungen bietet ist halt schwer zusammen mit einer völlig unzureichenden Ladeinfrastruktur, Wucherpreisen und Ladekartenchaos als das non plus Ultra hin zu stellen, gelingt halt nur mit der gleichen rosaroten Brille mit der manche Menschen sich Homöopathie, Klangschalen und andere esoterische gefühlte Wahrheiten schönfärben können. Gelingt halt nicht jedem.
Solange hab ich schon mal mein drittes E-Auto bestellt und wäre auf den neuen E-UP und fahre meine Langstrecken mit einem Diesel Baujahr 2019 und alles andere elektrisch.

MfG
Michael

Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

Ranzoni
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Ich würde den ORF-Beitrag lediglich als "ungenau", nicht aber als "unseriös" bezeichnen, denn jeder der kritisierten Punkte enthält ein unterschiedliches Maß an Wahrheit.

Gruß
Ranzoni

Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

roberto
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Wenn der Beitrag neutral und informativ hätte sein sollen, dann war er extrem schlecht gemacht, wenn er allerdings das Ziel hatte, die Elektromobilität als problematisch und nicht alltagstauglich hinzustellen, dann war er sehr gut gemacht. Ich vermute ja eher zweiteres, denn die Redakteure solcher Sendungen kämpfen vor allem um Einschaltquoten und die erreicht man, indem man das berichtet, was die Zuschauer gern hören wollen.

Leider ist es nach wie vor so, dass die meisten Leute zu bequem und träge sind um über einen Umstieg auf Elektromobilität überhaupt nachzudenken.
Denen kommen solche Beiträge gerade recht, dann brauchen sie kein schlechtes Gewissen zu haben, da sie ja eine Ausrede fürs Nichtstun haben.

Man muss eigentlich schon froh sein, wenn es wenigstens einige gibt die zumindest ein PHEV fahren oder sich als Zweitauto ein Elektroauto nehmen und die Langstrecken eben bequem mit dem Verbrenner fahren. Die finden solche Beiträge natürlich auch ganz hilfreich um sich zu rechtfertigen warum sie nicht ganz umsteigen. Aber sie sind zumindest schon einen Schritt weiter als die komplettverweiger, das muß man ihnen zugute halten.

Nur habe ich irgendwie den Eindruck, dass gerade die "teilelektrisch" Fahrenden insgeheim genau wissen, dass es besser ist sich elektrisch fortzubewegen
und deshalb einen zwanghaften Drang haben immer wieder darauf hinzuweisen, dass es nicht in allen Fällen die beste Lösung ist. Irgendwie haben Sie ja auch recht, denn wenn man bequem, ängstlich oder ungeduldig ist oder es ständig eilig hat, dann wird man damit Probleme haben, aber das müsste man ja nicht...

Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

Kabelbaum
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roberto hat geschrieben: ...Irgendwie haben Sie ja auch recht, denn wenn man bequem, ängstlich oder ungeduldig ist oder es ständig eilig hat, dann wird man damit Probleme haben, aber das müsste man ja nicht...
DU musst das vielleicht nicht.
Ich finde es immer wieder lustig, wenn die eigene, oftmals eingeschränkte Mobilität als Selbstverständlichkeit und Maßstab für andere dienen soll.

Angst könnte man noch nehmen, aber auf Bequemlichkeit, Komfort und Schnelligkeit wollen andere (für mich völlig nachvollziehbar) eben NICHT verzichten.
"Freude am Fahren" | BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox

Re: ORF-Sendung "konkret" (unseriöser TV-Beitrag)

roberto
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Niemand muß das, außer man hält es für eine Selbstverständlichkeit oder als Maßstab für die eigene Wichtigkeit.
Eingeschränkt ist nur die Sichtweise jener, die auf nichts verzichten wollen weil ihnen die Zukunft egal ist und/oder aus oben genannten Gründen.
Nachvollziehbar ist fast alles, aber noch lange kein Grund es auch noch zu verteidigen, es sei denn die eigene Sichtweise ist genau so eingeschänkt.
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