E-Mobilität im Alltag

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Re: E-Mobilität im Alltag

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Also bei mir gibt es zweimal in der Woche bei Terminen von den Kindern die Möglichkeit, öffentlich zu laden. Einmal pro Woche parke ich immer knapp 2 Stunden auf einem Parkplatz mit einer 22-kW-Doppelsäule, wo ich mit dem Ioniq etwa 12 kWh nachladen kann. Eine Zoe könnte man (fast) voll laden. Und einmal pro Woche sind die Kinder bei einem anderen Termin, während dem ich gerne ca. 45 Minuten einkaufen gehe. Da gibt es auf der anderen Straßenseite einen (kostenpflichtigen) HPC, mit dem ich den Ioniq bis 94% voll laden könnte (leider nur bis zu 25 kWh aufgrund des kleinen Akku, mit einem größeren Akku ginge auch mehr). Mit diesen nachgeladenen 27 kWh komme ich etwa 200 km weit. Für viele mehr als ausreichend für den Alltag. Und in der Realität ist es so, dass man dann noch ein- oder zweimal pro Woche wo anders parkt, wo auch Ladesäulen sind.

Ich kann zuhause laden und das Auto fährt auch mehr Kilometer, so dass es sich für mich mit dem Ioniq nicht ganz ausgehen würde ohne zusätzlichen Aufwand. Aber an unserer Autobahnausfahrt sind zwei Schnellladestationen. Zweimal pro Woche eine Viertelstunde anstecken würde dann wahrscheinlich reichen. Demnächst fahre ich auch viermal pro Woche am Ionity vorbei; auch noch eine gute Option, schnell nachzuladen.

Wahrscheinlich hätte ich mir aber ein anderes Auto gekauft (Model 3 LR), und dann würde es auch ohne Heimladung gehen, mit keinem oder nur minimalem Zusatzaufwand.
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)
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Re: E-Mobilität im Alltag

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  • exvolvo1
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Kabelbaum hat geschrieben:
exvolvo1 hat geschrieben:
Hallo Kabelbaum,

ich fahre seit 07.2019 mit meinem BMW i3 hauptsächlich im Saarland durch die Gegend und - einmal auch 2 Wochen Urlaub am Bodensee.

Bisher habe ich ausschließlich extern geladen, und bin bei 4.54 Euro Kosten für fast 7000 Km Gesamt - der Rest war umsonst geladen .
Hört sich erstmal toll an und ist mit ideologischen Einsatz auch alles möglich, genauso wie es z.B. möglich ist jeden Tag 30km mit dem Fahrrad zu fahren, aber wie sieht das in der Realität aus? besonders für die Masse, die ausschließlich auf öffentliche LS angewiesen ist?

Du hast offensichtlich weder zu Hause, noch beim Arbeitgeber sondern ausschließlich an öffentlichen (AC-)Ladesäulen geladen.
d.h. für diese 7000km bzw. 5 Monate war dein Fahrzeug für ca. 80h an diesen öffentlichen Säulen. Im Schnitt 4h in der Woche. (und da ist die Zeit, die durch mögliche Fussmärsche entstehen, nichtmal mitgerechnet)
Jetzt frage ich dich, wie und wo hast Du diese Wartezeit verbracht? Und ist dein Ladeumfeld mit dem anderer E-Fahrer vergleichbar?

Aber wie ich hier schon schrieb:
Kabelbaum hat geschrieben: ...
Extra immer zu den wenigen, i.d.R. oft entfernten DC-Ladern zu fahren ist für die Masse auch keine Lösung.
Wer auf öffentliche Säulen angewiesen ist, muss hier eine Lade-Strategie zurechtlegen. Heute lade ich hier, morgen vielleicht da... und immer die Angst, das die gewählte Säule gerade belegt oder überteuert ist.

Nee, das kann es nicht sein! Die Vorraussetzungen sind für alle einfach zu unterschiedlich.
...
Elektrivirus hat geschrieben: 15h im Monat ist eine halbe Stunde am Tag (…) für Ö-Lader 1 bis 2 mal die Woche, so wie du rechnest, und könnte mit Aktivitäten verbunden werden.
jeden Tag ne halbe Stunde? 30 mal im Monat? wie unrealistisch und abschreckend ist das denn!
Selbst 1-2mal/Woche ist eine Zumutung. Soviel kann man garnicht erledigen/einkaufen um seine Zeit auch anderweitig "sinnvoll" zu nutzen.

Nochmal: ...mit dem Verbrenner ist das in 15min für den ganzen Monat erledigt!

Auch wenn es hier einigen nichts ausmacht jeden Tag öffentliche Ladesäulen zu besuchen, aber das auch von anderen zu verlangen ist ein Zumutung und völlig weltfremd!

Warum auch sollte man sich das antun wenn es mit dem Verbrenner doch viel bequemer ist?
Ich bemerke hier im E-Forum immer wieder eine doch sehr idealistisch, ideologische Sichtweise. Ich betrachte das mehr aus der Realität und mache mir da nix vor.

Tja... der Mensch ist bequem und handelt selten rational und noch weniger umweltbewusst.
[/Quote

Hallo Kabelbaum,

das hat nix mit "ideologischen Einsatz auch alles möglich," zu tun, sondern wie ich schon geschrieben habe - wir sind vielleicht im Saarland etwas verwöhnt;

"Jetzt frage ich dich, wie und wo hast Du diese Wartezeit verbracht?" auf der Arbeit...im Fitness... beim einkaufen.....beim warten auf den nächsten Termin...….

ich bin im AD und kann mit einem Fussweg von 400 Meter vor unserer Geschäftstelle Laden und Parken (ohhh übrigens etwas mehr Fußweg fördert die Gesundheit);

weiterhin versuche ich 2 mal die Woche ins Fitness zu gehen Ladestation ca. 300 Meter vom Studio entfernt - Parken oder Laden ???

mhmm und meist 2 mal die Woche zum einkaufen ins Kaufland (ca. 5 Km vom Wohnort) meisten muss ich dort noch nicht mal an die Schnellladesäule, da ich

noch genug im Akku habe.

"Nochmal: ...mit dem Verbrenner ist das in 15min für den ganzen Monat erledigt!" mhmm wenn ich mich beim ankabeln an die Ladesäule sehr dumm anstelle
benötige ich da gesamt auch so 15 Min. - meist bin ich etwas schneller ......................

"Und ist dein Ladeumfeld mit dem anderer E-Fahrer vergleichbar?" genau dazu hatte ich geschrieben oh Vielleicht sind wir hier im Saarland etwas verwöhnt.

Ich hoffe ich konnte dir eine ausreichende Antwort auf meine " Ladeweile" geben, nach dem du dir soviel Mühe in deinen Berechnungen gegeben hast; wie ich so meine Zeit verplempere.

Viele Grüße

Stefan

PS

das mit dem zitieren klappt nicht immer so wie ich es will - sorry dafür...
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BMW I3 120 bestellt 25.04.2019
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Re: E-Mobilität im Alltag

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  • exvolvo1
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Vokoun hat geschrieben: Einen reinen Stromer würde ich mir heute niemals kaufen.
Wir haben einen phev , den laden wir nachts Zuhause und meine Frau kommt mit der Ladung zur Arbeit und zurück.

Voller Freude und Inbrunst habe ich damals Apps heruntergeladen und Ladekarten bestellt.
Weil ich so oft es geht laden und fahren wollte.
Was ein Alptraum. Ladesäulen die besetzt waren, Ladeabbrüche, kaputte Säulen, weit und breit keine Ladesäule zu finden, nicht die richtige Ladekarte zur hand und als Krönung noch Ladepreise jenseits von Gut und Böse.

Unser jetziges Auto passt voll und ganz.
Vielleicht kaufe ich in 5 Jahren ein E Auto aber solange es so Zustände sind, nein Danke
Hallo,

wäre ja super nett wenn du uns evtl. noch schreiben könntest welches Auto usw du eigentlich hast.
oder halt einfach dein Profil ausfüllen würdest .

Vielen Dank vorab

Stefan
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Re: E-Mobilität im Alltag

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Blueskin hat geschrieben:
exvolvo1 hat geschrieben:
Mag sein das wir im Saarland etwas verwöhnt mit kostenfreien Ladesäulen sind.... aber es ist absolut ohne Probleme möglich ein e Auto ohne eigene Lademöglichkeit zu fahren , zumindest sind das meine Erfahrungen hier im Saarland.
Da bin ich aber wirklich seeeeehr erstaunt!
Gerade hier im Saarland sind nämlich Ladesäulen sehr dünn gesät. Da halte ich es für seeehr "sportlich", ein BEV ohne rettende heimische Lademöglichkeit zu betreiben.
Es sei denn vielleicht, man hat sehr viel Zeit, sich mit und bei Ladesäulen aufzuhalten und auch immer wieder mal eine belegte Säule "auszusitzen".
Hallo Blueskin,

woher aus dem Saarland kommst du denn ??


Viele Grüße

Stefan
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Re: E-Mobilität im Alltag

Blueskin
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exvolvo1 hat geschrieben:
Hallo Blueskin,

woher aus dem Saarland kommst du denn ??
Du hast PN.

Unabhängig davon ist es für DICH super, dass gerade in der. Nähe von DEINEM Arbeitsplatz und DEINEM Fitnessstudio Lade-Möglichkeiten sind. Und dass die anscheinend immer frei sind, wenn Du kommst.
Aber bei der geringen Anzahl von Ladestellen hierzulande ist das m. E. reine Glückssache.

Ich war gerade am WE mit einer Freundin unterwegs, die ihr BEV nach etwas über einem Jahr wieder gegen einen Benziner getauscht hat, weil ihr die Suche nach einer funktionierenden und freien Ladesäule auf Dauer einfach viel zu stressig war.
(Was sie jedoch vorher und in den ersten paar Monaten vehement bestritten hatte :D)
Sie hat lieber viel Geld dabei in den Sand gesetzt als sich das weiter anzutun.

Re: E-Mobilität im Alltag

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exvolvo1 hat geschrieben: PS
das mit dem zitieren klappt nicht immer so wie ich es will - sorry dafür...
Dafür gibt es den "Vorschau"-Button, mit dem kann vor dem endgültigen absenden kontrollieren wie das Posting aussehen wird und es gegebenenfalls noch korrigieren....
;)
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seit 14.08.2018 Leaf Acenta 30 kWh (EZ 07/2016), 28.000 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion 8-)
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Re: E-Mobilität im Alltag

Fire
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Blueskin hat geschrieben:
Unabhängig davon ist es für DICH super, dass gerade in der. Nähe von DEINEM Arbeitsplatz und DEINEM Fitnessstudio Lade-Möglichkeiten sind. Und dass die anscheinend immer frei sind, wenn Du kommst.
Aber bei der geringen Anzahl von Ladestellen hierzulande ist das m. E. reine Glückssache.
Ich hätte auch einige Lademöglichkeiten in der Nähe von Fitnesstudio, Hallenbad, und Einkaufszentrum.
Erstere sind fast immer frei was daran liegen könnte dass sie kostenpflichtig sind.

Wenn ich zuverlässig laden will, setze ich fast immer auf kostenpflichtige Ladestationen und mit denen hatte ich in letzter Zeit auch nie Probleme.
Seit ich die ENBW App habe, wurden die Ladestationen inkl. deren Belegung bisher in jedem Fall korrekt in der App angezeigt und die Ladevorgänge haben auch immer funktioniert.

Kostenlose Stationen nehm ich mit wenn an meinem Zielort grad eine freie steht oder ich versuche es erst dort wenn in vertretbarer Nähe noch eine freie kostenpflichtige Säule steht zu der ich ausweichen könnte. Bei den gratis Ladesäulen passiert es aber recht häufig dass diese belegt oder ausser Betrieb sind

Re: E-Mobilität im Alltag

Vokoun
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exvolvo1 hat geschrieben:
Vokoun hat geschrieben: Einen reinen Stromer würde ich mir heute niemals kaufen.
Wir haben einen phev , den laden wir nachts Zuhause und meine Frau kommt mit der Ladung zur Arbeit und zurück.

Voller Freude und Inbrunst habe ich damals Apps heruntergeladen und Ladekarten bestellt.
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Hallo,

wäre ja super nett wenn du uns evtl. noch schreiben könntest welches Auto usw du eigentlich hast.
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Vielen Dank vorab

Stefan
Einen passat GTE

Re: E-Mobilität im Alltag

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Hallo Vokoun,

ich Denke mal, dein GTE kommt so max. 50 Km rein elektrisch .. so kenne ich es zumindest von meinem Kia Niro PHEV mit dem ich echt sehr zufrieden war .


Das wirkliche gute an einem reinen BEV ist , dass man nicht mehr jeden Tag nachladen muss.

Und wenn du Zuhause auch noch eine Lademöglichkeit hast, verstehe ich echt nicht ganz deine Probleme mit einem BEV zurecht zu kommen - wobei ich

meine Erfahrungen jetzt nur aufs Saarland beziehen kann bzgl . der Lademöglichkeiten....

Viele Grüße

Stefan
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