Wohnanhänger (Caravan) für E-Mobile

Alle Themen über Elektroautos, zu denen es kein eigenes Forum gibt

Re: Wohnanhänger (Caravan) für E-Mobile

quasimodo
  • Beiträge: 237
  • Registriert: Do 30. Mär 2017, 23:06
  • Wohnort: Münsterland
  • Hat sich bedankt: 18 Mal
  • Danke erhalten: 24 Mal
read
Michael_Ohl hat geschrieben: Ein gekaufter Wohnwagen besteht aus mit dünnblech tapeziertem Styropor. Da gibt es außen kein Holz. der erste Caravan meiner Eltern war ein VfW aus Glasfaser. der Fußboden bestand aus einer dünnen Schichtholzplatte - Siebdruck ist völlig unangebracht weil nicht Atmungsaktiv und somit der Wasserdampf nicht raus kann, einer dicken Styroporplatte und dann recht dünn Holz und Kunststoff als Bodenbelag.
Die Alu Außenhaut würde ich weglassen. man sieht jede >Feindberührung ohne Reparaturmöglichkeit. Farbe oder eine Lage Glasfaser ist imho völlig ausstreichend.

mfG
Michael
.
Danke für den Hinweis!

Klassische Caravans bestanden früher (wenn keine Kunststoffe oder GFK) aus Holzrahmen-Fachwerk, in die Lücken kam Styropor. Von außen dann dünnes Blech (blank/lackiert/beklebt), von innen irgendein Material zum verkleiden, entweder Sperrholz oder Kunststoffplatten. Die Form wird mit Holzleisten vorgebaut (wie Fachwerk eben), in die Lücken kommt das Dämmmaterial. Zum Schluss kommt von außen irgendeine Art von Blech drauf. Diese Holzrahmenbauweise ist denke ich auch heutzutage das einfachste, um einen Wohnwagen selbst zu bauen. Daher hätte ich das so geplant. Man könnte alternativ auch Glasfasergewebe nehmen, das müsste man aber noch mit Harzen o.ä. verfüllen.

Vom Blech habe bislang nur Alublech mit mindestens 0,8mm Stärke gefunden. Wahlweise Glattblech oder das genoppte Hammerschlagblech. Hätte mir die Außenhaut vermutlich folieren lassen, da lackieren zu teuer wäre.

Gibt es noch andere Ideen oder Erfahrungswerte für eine Wohnwagen-Außenhaut?
Anzeige

Re: Wohnanhänger (Caravan) für E-Mobile

Michael_Ohl
  • Beiträge: 3337
  • Registriert: So 1. Mär 2015, 22:58
  • Wohnort: Hamburg
  • Hat sich bedankt: 4 Mal
  • Danke erhalten: 427 Mal
read
Vor Jahren hatten wir mit unserm Wohnwagen einen Unfall - der Wohnwagen hat das Zugfahrzeug auf der Autobahn überholt und das Gespann umgedreht. die vordere linke Ecke vom Wohnwagen hat die hintere Tür vom Zugfahrzeug zerstört und sich dabei ziemlich aufgelöst. Das Fachwerk besteht aus unbehandelten Kieferleisten mit die lose mit Heftklammern zusammen getackert sind. die Rundungen sind grob aus Leisten zusammengetackert und rund gesägt. Würden potentielle Käufer das Gerüst ihres Wohnwagens einmal vor dem ankleben des Bleches sehen, würden die Verkäufe wohl um 98% einbrechen. Aber man merkt das halt erst wenn man mit dem KingSize Bett im Urlaub zusammengebrochen ist oder mit dem Hintern in einem Staukasten steckt.
Das einzige was sehr lobend zu erwähnen ist, ist die Tatsache das die Hersteller die Hinterlüftung der Außenwände heute gut im Griff haben. Spaak Ecken kommen nur noch selten vor. Würde sicher viel Spaß machen mal einen selbst zu bauen, auch wenn es Kostenmäßig wohl eher keinen Sinn macht.

mfG
Michael

Re: Wohnanhänger (Caravan) für E-Mobile

USER_AVATAR
  • insti
  • Beiträge: 140
  • Registriert: So 4. Sep 2016, 11:20
  • Danke erhalten: 19 Mal
read
IMG_20190801_143916_9.jpg
IMG_20190811_175016_9.jpg
Hier Verbrauchswerte von unserer Urlaubsfahrt an die fränkische Seenplatte, weiter durch den Thüringer Wald nach Weimar und wieder zurück nach Oberschwaben.
Es waren ca 70 Prozent Autobahn. Auf der Autobahn mit Tempomat zwischen 82- 88km/h.
Stromkosten gesamt 37,20€ mit ADAC Karte.

Gruß
Jürgen
Zoe R 240 BJ 2016
Peugeot Ion BJ 2013
Twike BJ 2009

Re: Anhängerkupplung beim ZOE?

jo911
  • Beiträge: 1405
  • Registriert: Mi 19. Feb 2014, 19:15
  • Wohnort: München-Nord
  • Hat sich bedankt: 29 Mal
  • Danke erhalten: 54 Mal
read
LukeLER hat geschrieben: So ich bin dann wohl mal ganz verrückt...
Ich habe mir vor Weihnachten einen QEK gekauft. Da für mich nichts anderes als Elektro fahren in Frage kommt wird die Zoe mit 22kwh Akku das Zugfahrzeug. Komme was wolle, der Weg ist das Ziel.
Ich werde allerdings erst zum Frühjahr Zeit haben die zu bestellen und drunter zu bauen...
Erfahrungsberichte dazu kommen dann in einem Seperaten Thread. :)
Was ist ein QEK?
Ioniq28 EZ 08/2017 + Zoe EZ 06/2013 bis 09/2020 + Kona64 EZ 09/2020

Re: Anhängerkupplung beim ZOE?

Michael_Ohl
  • Beiträge: 3337
  • Registriert: So 1. Mär 2015, 22:58
  • Wohnort: Hamburg
  • Hat sich bedankt: 4 Mal
  • Danke erhalten: 427 Mal
read
LukeLER hat geschrieben: So ich bin dann wohl mal ganz verrückt...
Ich habe mir vor Weihnachten einen QEK gekauft. Da für mich nichts anderes als Elektro fahren in Frage kommt wird die Zoe mit 22kwh Akku das Zugfahrzeug. Komme was wolle, der Weg ist das Ziel.
Ich werde allerdings erst zum Frühjahr Zeit haben die zu bestellen und drunter zu bauen...
Erfahrungsberichte dazu kommen dann in einem Seperaten Thread. :)
Interessante Vorstellung einen Mercedes der C-Klasse mit 1800kg Zuglast und 1500km Reichweite mit einer ZOE zu vergleichen. Scheint mir ähnlich substanziell wie der Vergleich zwischen einem Goggomobil und einem Bentley.
Für mich bleibt die ZOE ein Spielzeugauto und die Anhängelast zu klein. Für ernsthafte Fahrten mit einem Wohnwagen würde ich unter keinen Umständen mehr auf ein ESP für Gespann betrieb wie es die C-Klasse hat verzichten wollen. Und einen Frontantrieb für den Wohnwagen zu benutzen möchte ich auch nicht mehr. Habe genug solche Kompromiss Gespanne gefahren um das in Zukunft zu vermeiden. Alle 150km mit dem Gespann an die Ladestation und dann mit 80km/h weiter ergibt dann Durchschnittsgeschwindigkeiten im Bereich von 40km/h. Im Wohnwagen ist entspanntes Reisen ja angesagt aber in den Italienurlaub möchte ich damit sicher nicht fahren.
Wie schön, das sich jeder für das entscheiden kann das er persönlich für Sinnvoll erachtet, ich mag wirklich gern Elektrisch fahren, deshalb haben meine beiden Kangoo ZE auch jetzt zusammen 110.000km in den letzten 6 Jahren hinter sich gebracht. Dazu kamen aber eben auch noch 80.000km mit dem Verbrenner mit hoffentlich weiter sinkender Tendenz.
Erste Ansätze von Autos die den Gespann betrieb können zeigte Mercedes ja mit EQC und EQV schon und sich kommt in den nächsten Jahren auch was für meinen Geschmack brauchbares aber im Moment no way.

MfG
Michael

Re: Anhängerkupplung beim ZOE?

USER_AVATAR
  • insti
  • Beiträge: 140
  • Registriert: So 4. Sep 2016, 11:20
  • Danke erhalten: 19 Mal
read
Hallo Michael,
muss dir ein wenig wiedersprechen. Auf dem Foto siehst du den Verbrauch/ Durchschnittsgeschwindigkeit von unserem Pfingsturlaub nach Wien- Neusiedler See.
Zoe R240 und Hymer Eribelle.
Mit der neuen Zoe und CCS wird dies sicher einfacher ablaufen aber es hat bisher auch funktioniert.

IMG_20190619_223407_273.jpg
Gruß
Jürgen
Zoe R 240 BJ 2016
Peugeot Ion BJ 2013
Twike BJ 2009

Re: Wohnanhänger (Caravan) für E-Mobile

USER_AVATAR
read
jo911 hat geschrieben: Was ist ein QEK?
Ein kleiner, leichter Wohnwagen (Klick)

Re: Wohnanhänger (Caravan) für E-Mobile

USER_AVATAR
  • AbRiNgOi
  • Beiträge: 7592
  • Registriert: Do 27. Jun 2013, 17:43
  • Wohnort: Guntramsdorf (bei Wien)
  • Hat sich bedankt: 260 Mal
  • Danke erhalten: 984 Mal
read
Hi, cooles Thema, bin dabei. Hier mal meine Erfahrungen:
IMG-20190913-WA0006.jpg
Das Laden ist echt eine Herausforderung, entweder abhängen oder freier Parkplatz (hier Jochberg bei Kitzbühl im Sommer, kein Schifahrer weit und breit)

Das Bergauffahren macht echt Spaß, dieser 700kg Leergewicht Anhänger fährt einem nach, wie wenn der nicht da wäre, hier die höchste Europäische asphaltierte Straße am Rettenbachferner:
IMG-20190914-WA0027.jpeg
signal-2019-09-14-125141.jpg
Die Auffahrt, hier 400m vor dem Ziel, vor der letzten Kehre, nach fast 2000 Hm mit durchgehend 13% Steigung und unzählige Kehren, und auch nach dem Überholen eines Autobuses der da umbedingt im Schleichgang hoch musste, erste Pause weil wegen Temperatur begrenzte Leistung von 40kW und ich wusste die Kehre geht niht unter 50kW...
IMG-20190914-WA0026.jpg
Manchmal aber, kann man "gerade" laden:
IMG-20190914-WA0047.jpg
Ok, der Wagen gehört nicht mir. Der ist gemietet. Dazu hier mal die Adresse für das prvate ausborgen von Wohnwagen, ist die billigste Methode:
https://paulcamper.de/

Weil: zuerst ausprobieren, Probefahren und Erfahrungen sammeln bevor man sich das antut.

Der Stromverbrauch dieser Kiste war extrem. Wenn auch nur 80km/h (man braucht Geschwindigkeitsbegrenzer, das Elektroauto gibt kein Feedback wie sehr es sich anstrengt) aber 10 - 15 kWh/100km sind zusätzlich ein zu rechnen. Wenn man mit der ZOE also 15kWh/100km hat, muss man mit dem Hänger und der Größe einer Scheunenwand 30kWh/100km rechnen. Viellleicht ist ein T@B besser. Wichtig: der Größte Stromfresser ist die hintere Abrisskannte. Was bei einem LKW den besten Windschatten bietet, einem 5kWh spart, kostet einem als Zugfahrzeug natürlich. Daher ist der Friesencamper & Co genau verkehrt rum. Der T@b steht richtig rum und sollte tatsächlich Strom sparen. Leider hatte ich noch keinen am Hacken, aber so eine Wand wie im Oktober kommt mir nicht mehr ans Fahrzeug. Nicht nur die Stromkosten, auch das dauernde Aufladen ist ein no go.
Zur Auflaufbremse: hätte vielleicht bei der Abfahrt vom Rettenbachferner ein paar kWh gebracht, aber dort gibt es eine schmale Straße ohne Leitplanken, die KEhren extrem eng und ich war heilfroh, dass der Wohnwagen da hinten mit gebremst hat. Normalerweise ist der Luftwiderstand so hoch, dass man froh sein kann, wenn man bergab segelt, an Rekuperation ist nicht zu denken.
Bedenkt: Der EV benötigt die Reibbremse so gut wie nie, die ist unter-dimensioniert. Sicherheit geht vor, daher ist 800kg gebremst (750kg Zug+50kgStütz) besser als 750kg ungebremst. Just my 2ct.

Heuer fahre ich wieder mit Zelt nach Kroatien, 2 Wochen traute Zeisamkeit, das wird super... Wenn man aber nicht an einem Ort gebunden sein will, die Rückbank benötigt kommt die Idee mit dem Wohnwagen immer öfter. Entweder T@b wegen dem cw Wert, oder ein Klapp-Wohnwagen wegen dem cw*A Wert. Alles andere nur mit eTron und Co. Einen alten ausgeschlachteten Klapp Wohnwagen habe ich schon für 500€ gesehen. Neu kommt für mich nicht in Frage. Und Klo brauch ich nicht, das wäre mir auch vom Reinigen zu blöd. DIe Sanitäranlagen sind auf den Plätzen immer suoer (Ausnahme: Camperstellplatz in Landsberg)

Es wird spannedn, auf was für Ideen ihr kommt und welche Quellen ihr findet. Bin fleißig am mit Lesen.... :)
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 100.000 km

Niemand ist bei mir auf der Ignor-Liste!

Re: Anhängerkupplung beim ZOE?

LukeLER
read
jo911 hat geschrieben: Was ist ein QEK?
Das sind die alten DDR Wohnwagen. Wiegen leer um die 350kg und Voll dann 400-500kg, sind aus GFK und gemütlich :-D
Dateianhänge
20191223_083930597_iOS.jpg
Renault Zoe Q210 sowie Kumpan 1954 S und 1950 und ganz frisch MyTier :)
Technik Team bei der https://ecross-germany.de/

Re: Anhängerkupplung beim ZOE?

LukeLER
read
Michael_Ohl hat geschrieben:
Interessante Vorstellung einen Mercedes der C-Klasse mit 1800kg Zuglast und 1500km Reichweite mit einer ZOE zu vergleichen. Scheint mir ähnlich substanziell wie der Vergleich zwischen einem Goggomobil und einem Bentley.
Für mich bleibt die ZOE ein Spielzeugauto und die Anhängelast zu klein. Für ernsthafte Fahrten mit einem Wohnwagen würde ich unter keinen Umständen mehr auf ein ESP für Gespann betrieb wie es die C-Klasse hat verzichten wollen. Und einen Frontantrieb für den Wohnwagen zu benutzen möchte ich auch nicht mehr. Habe genug solche Kompromiss Gespanne gefahren um das in Zukunft zu vermeiden. Alle 150km mit dem Gespann an die Ladestation und dann mit 80km/h weiter ergibt dann Durchschnittsgeschwindigkeiten im Bereich von 40km/h. Im Wohnwagen ist entspanntes Reisen ja angesagt aber in den Italienurlaub möchte ich damit sicher nicht fahren.
Wie schön, das sich jeder für das entscheiden kann das er persönlich für Sinnvoll erachtet, ich mag wirklich gern Elektrisch fahren, deshalb haben meine beiden Kangoo ZE auch jetzt zusammen 110.000km in den letzten 6 Jahren hinter sich gebracht. Dazu kamen aber eben auch noch 80.000km mit dem Verbrenner mit hoffentlich weiter sinkender Tendenz.
Erste Ansätze von Autos die den Gespann betrieb können zeigte Mercedes ja mit EQC und EQV schon und sich kommt in den nächsten Jahren auch was für meinen Geschmack brauchbares aber im Moment no way.

MfG
Michael
Wo habe ich diesen Vergleich getan? Nirgends. Anhängelast für meinen Fall jedenfalls in Ordnung, da mein QEK nicht so viel wiegt und nur etwas höher ist als die Zoe selber. Was Du gegen Voderradantrieb hast und warum es unbedingt ESP braucht verstehe ich nicht. Ich fahre jahrelang, auch beruflich große Gespanne und wenn man gewissen Grundregeln der Fahrzeugphysik beherrscht braucht man kein ESP. Stützlast beachten und schon reicht auch ein Voderradantrieb mehr als aus, die kann ich aber durch geschickte Beladung steuern, wenn ich weiß, was ein phsikalischer Hebel ist.
Aber Du sagst es, ich freue ich auf das entspannte Reisen. Ist ja schließlich Urlaub und für mich als eingefleischten Camper gehört auch der Weg zum Ziel. Ich fahre auch meist nie durch in einem Stück sondern lasse mir manchmal auch mehrere Tage Zeit mit dem Weg (auch ohne Elektroauto). Und man kommt beim Laden ins Gespräch, das mag ich alles. Daher sehe ich diese Entschleunigung ziemlich positiv im Kontrast zum sonst stressigen Alltag.
Also den EQC und EQV als konkurrenzfähiges Zugfahrzeug zu sehen.. ich weiß ja nicht ob das gerade gute Beispiele sind. Das sind ja schon Stromschlucker ohne Anhänger dran... Model X darf 2,5to ziehen und Cybertruck sowieso.

Frage am Rande: Welche C-Klasse darf 1,8to ziehen und kommt dabei 1500km weit? :D
Renault Zoe Q210 sowie Kumpan 1954 S und 1950 und ganz frisch MyTier :)
Technik Team bei der https://ecross-germany.de/
Anzeige
AntwortenAntworten

Zurück zu „Allgemeine Themen“

Gehe zu Profile
  • Vergleichbare Themen
    Antworten
    Zugriffe
    Letzter Beitrag