[EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

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Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

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Badman hat geschrieben: Beim Elektro gibt es grob zwei Teile die beim Ausfall teuer werden können. Motor und Akku.

Egal was ich jetzt für einen Hersteller kaufe und was das Auto ursprünglich mal gekostet hat, ICH MUSS MIT DER REPARATUR IMMER RECHNEN, wenn der Hersteller aus der Garantiezeit ist und ich keinen Dritten habe der für die Kosten einsteht.

Somit ist es ein Glücksspiel bei einem gebrauchten Fahrzeug. In der Mehrzahl der Fälle wird’s wohl gut gehen.
Exakt das gilt aber natürlich für alle gebrauchten Autos - auch mit Verbrennungsmotor!
Wenn dort nach der Garantie Motor oder Getriebe hops gehen, ist auch schnell ein wirtschaftlicher Totalschaden da.
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Re: Fragen / Disskussion zum 17.000 Euro Akku

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mweisEl hat geschrieben: Dieses Video von @buzzingDANZEI ist besonders übel. Also ich kann seine anderen Videos auch nicht ertragen.
Da du mich markiert hast, bin ich neugierig nach etwas mehr konstruktiver Kritik: Was konkret ist für dich an meinen Videos unerträglich? Gerne auch per PN, weil Offtopic
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Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

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AndiH hat geschrieben: Generation Youtube macht das so weil es bei manchen wohl auch funktioniert.
In der Tat werden Videos drei bis zehnmal so viel geschaut mit solchen Titeln. Und ich mache Videos ja genau dafür, um viele Menschen zu unterhalten und nicht möglichst wenige. Ich versuche dennoch einen bestimmten Grad von Clickbait nicht zu überschreiten, das ist mir hier wohl schlecht gelungen mit den "!?" am Ende des Titels, woraus das ersichtlich sein sollte. Da ich Kritik durchaus ernst nehmen, habe ich den Titel des Videos nun angepasst, damit das eindeutiger ist worum es geht.

Ein bisschen war der Hintergedanke, besonders die Menschen zu erreichen mit dem Video, die sich durch so eine Headline bestätigt fühlen, damit sie dann während des Videos "lernen", dass diese News eine Ente waren und eigentlich alles im Rahmen von Kosten sind, wie sie auch beim Verbrenner wären, wenn ein Motor-/Getriebeschaden passiert.
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Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

Badman
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Aber gerade dieses Video plus die Aufmache ist halt eher Bildniveau und schreckt ab. Ruft die falschen Leute auf den Plan.

Dem Betroffenen wird’s nicht helfen, eher das Gegenteil.

Aber für den Channel ordentlich Views, Clicks und vielleicht ein Abo.
Heiße Luft, aber so läuft Social Media - noch. Funktioniert maximal noch für die größeren Kanäle. Bis die Industrie dahinter steigt, dass sie dort nur sinnlos Geld verbrennen. Wer das nutzt sind eh meist die Habenichtse, die kein Geld für irgendwas haben. Wie die Influencer selbst.

Seriös ist leider anders und wird bei den richtigen Leuten nicht ziehen. Auch eines der Dinge die der Betroffene nicht verstanden hat.

Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

voko
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Wurde jetzt dem Betroffenem für seinem alten Akku etwas angeboten oder nicht? Und wenn nein, warum nicht?

Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

Badman
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Ich glaube darum gehts insgeheim garnicht.
Das wurde ja schon in der WhatsApp Gruppe diskutiert.
Primär geht wohl eher darum sich schlecht zu fühlen und zu jammern. Denn woanders den Akku sich zu diesem Reparaturpreis tauschen zu lassen, steht nicht im Fokus. Ich glaube da ist jemand, der mit diesen Kosten nicht gerechnet hat.
Wahrscheinlich hofft er, dass mit dieser Masche ein kostenloser Akku raus springt. Statt zu jammern die Elektromobilität zu beschädigen und überall Welle zu machen, hätte man ihn einfach tauschen lassen können.

Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

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buzzingDANZEI hat geschrieben:
Badman hat geschrieben: Beim Elektro gibt es grob zwei Teile die beim Ausfall teuer werden können. Motor und Akku. ...
Exakt das gilt aber natürlich für alle gebrauchten Autos - auch mit Verbrennungsmotor!
Wenn dort nach der Garantie Motor oder Getriebe hops gehen, ist auch schnell ein wirtschaftlicher Totalschaden da.
Sorry, aber hier habe ich immer wieder das Gefühl, dass E-Autofahrer in ihrer eigenen Blase leben.

Man ist hier absolut bereit hinzunehmen, dass E-Autos ab einem gewissen Alter bei Defekten ein wirtschaftlicher Totalschaden werden können.
5-8 Jahre scheint mir so allmählich der Schwellwert zu werden, der akzeptiert wird.

Wer heute einen Verbrenner mit Motor- oder Getriebeschaden hat und von der Vertragswerkstatt dann einen Kostenvoranschlag mit Abschreckungscharakter bekommt, geht in eine freie Werkstatt und bekommt das Ganze dann zu einem Bruchteil.
Kann ich sehr genau sagen, denn mit meinem LPG-A3 hatte ich letztes Jahr das zweifelhafte Vergnügen. Bei VAG hätte das Getriebe wohl 5-6k€ gekostet und mit Kupplung und Mitnehmerscheibe (die das Getriebe mitgenommen hat) wären dann wohl 8-10k€ mit Einbau rausgekommen.
Freie Werkstatt: Tauschgetriebe vom Fachbetrieb, Kupplung etc. direkt vom Zulieferer und andere Stundensätze: 2.5k€. Nix Totalschaden.

Wenn sich im e-mobilen Bereich nicht langsam ebenfalls eine freie Werkstattszene etabliert, die ähnlich kostengünstig agiert wie beim Verbrenner, ist früher oder später der E-Gebrauchtmarkt tot. Bei Teslas gab es ja bereits Kommentare, wer sich einen gebrauchten S für 40k€ zulegt, sollte 10k€ Reserve für Reparaturen haben :shock:
E-Neufahrzeuge auf 5 Jahre abzuschreiben bzw. nach dieser Zeit als quasi wirtschaftlichen Totalschaden zu ersetzen wird zu teuer, als das dieses Modell auf Dauer genügend Kunden findet.

Mal abgesehen davon: Was ist denn ressourcenschonender, einen Verbrenner nach 10+ Jahren noch einmal zu reparieren und dann 5 Jahre weiter zu fahren oder alle 5 Jahre ein neues E-Auto, weil die Reparatur zu teuer wird?
Das kann mir keiner verkaufen, dass das besser für die Umwelt ist.

Im Sinne der Nachhaltigkeit sollten wir hier andere Schlüsse ziehen ... :roll:
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Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

Badman
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Naja, wenn du beim Verbrenner sämtliche Defekte und Reparaturkosten über sein Leben addierst kommst du auf eben den Wert, denn du dann irgendwann in den Elektro stecken müsstest.

Der eine verbrennt dein Geld eben über sein Leben.

Der andere zur Erhaltung seines Lebens.

Beim Verbrenner ist es m. E. sicher. Beim Elektro kannst du Pokern.

Da sich im Netz meist eh nur die negativen Sachen finden, gehe ich davon aus, dass die Erfolgsziffer der erfolgreichen Patenschaften wesentlich höher liegt.

Offensichtlich haben aber viele Leute einfach nicht die Kohle um einen so großen Fall abzudecken.
Ich würde es auch nicht tun, weil du nicht sicher weißt was danach die Grätsche macht und Dir endgültig die Bilanz verhagelt.

Aber ich würde auch kein gebrauchtes Elektro kaufen wenn mir der Fall drohen könnte. Aber ich hab auch nie gebrauchte Fahrzeuge gekauft. Lieber einen Betrag X bezahlen und Ruhe haben wie ständig kleinere Ausgaben die auch dann summieren.

Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

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Badman hat geschrieben: Naja, wenn du beim Verbrenner sämtliche Defekte und Reparaturkosten über sein Leben addierst kommst du auf eben den Wert, denn du dann irgendwann in den Elektro stecken müsstest.

Der eine verbrennt dein Geld eben über sein Leben.

Der andere zur Erhaltung seines Lebens.

Beim Verbrenner ist es m. E. sicher. Beim Elektro kannst du Pokern.

Da sich im Netz meist eh nur die negativen Sachen finden, gehe ich davon aus, dass die Erfolgsziffer der erfolgreichen Patenschaften wesentlich höher liegt.
Ich rede nicht über das Netz, ich rede über meine Autos (aktueller Bestand).

Im A3 stecken jetzt ca. 7k€ Reparaturen. Das wäre bei meinem Smart jetzt auch fällig geworden, wenn die Batterie nicht auf Sale&Care gegangen wäre.
Der A3 hat jetzt 12 Jahre auf der Uhr, der Smart 5 Jahre. Wenn der Lader kaputt geht (kommt beim D01 öfter vor), sind weitere 3k€ fällig.

Ich will mich nicht beklagen, ich kann das verkraften. Aber in etwa die gleichen Reparaturkosten für Verbrenner 12 Jahre und Elektro 5 Jahre finde ich erschreckend (besonders, wenn man bedenkt, dass der Smart 2 Klassen unter dem A3 liegt).
Und ja, genau darum geht es mir: Es gibt einige, die das nicht mehr verkraften können.
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Re: [EQpassion Blog] Das Gerücht um den 17.000€ teuren Austauschakku

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Ich denke, man muss auch im Hinterkopf behalten, dass der smart ED3 neu bei >25t€ war. Das ist nun mal ein teures Wägelchen.
Teures Auto kaufen ist das eine, es unterhalten zu können das andere.

Und wie @Batman schon sagte, Herr Lange ist definitiv auf einen kostenlosen Tauschakku aus. Grundsätzlich ist ihm das nicht zu verdenken, aber laut seiner Bescheibung ging der Akku innerhalb weniger Tage plötzlich auf <50% Restkapazität runter. Ich weis nicht wie er das geschafft hat, aber normal ist das nicht und wir kennen nur eine Seite der Geschichte. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass smart weis warum sie ihm keinen neuen Akku zahlen wollen.
smart fortwo 451er ED 3,7kW-Lader, EZ 05/2013; aktuell >230.000km
smart fortwo 453er EQ 22kW-Lader; EZ 05/2018; aktuell >100.000km
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