Alarmieren von falsch parkenden Teslas

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Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

Schüddi
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Helfried hat geschrieben: Das An-die-Scheiben-Klopfen funktioniert also? Könnte man das verbinden mit einem Zettel mit Text, den man vor die Kamera des Wagens hält?

Es gibt Tesla-Fahrer, die rollen mit dem E-Scooter zum Supermarkt, um ihren Wagen dort abzuholen!
Also ich will auch nicht das irgendwer an meinem Auto herumklopft. Finger weg von fremdem Eigentum!
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Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

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BED hat geschrieben:
Sir Henry hat geschrieben:
BED hat geschrieben: P.s. Die Alarmanlage durch klopfen an die Scheibe mutwillig auszulösen ist Sachbeschädigung. Ich würde Dir was husten...
Eine sehr phantasievolle Meinung, die keine Berührungspunkte mit der Realität hat.

Allenfalls käme ein Notrufmissbrauch gem. § 145 StGB (Deutschland) in Frage. Das hat aber überhaupt nichts mit eine Sachbeschädigung zu tun.
Oh, ein Experte :lol:
Erzähl nicht so einen Mist und mach Dich lieber mal schlau.
Eine dejustierte Fensterscheibe - im besten Fall - kann dank utopischer Stundensätze im ServiceCenter schon mal ein paar hundert Euro kosten. Da ist’s natürlich blöd, wenn man beim „Klopfen“ auf Kamera erwischt wurde. Übrigens ist bereits der Versuch der Sachbeschädigung strafbar.
Man kann eine Sachbeschädigung nicht fahrlässig begehen. Man muss also vorsätzlich gewollt haben, die Sache zu beschädigen oder es zumindest billigend in Kauf nehmen wenn man absehen kann, dass was kaputt geht. Das kann man bei einem Schlag mit der Hand auf die Scheibe wohl nur schwerlich behaupten. Das sollte eine Scheibe aushalten. Die Sache hat auch nix mit einer Pflicht zum Ersatz des Schadens zu tun. Das ist Zivilrecht, kein Strafrecht.

Ohne auf Deine beleidigende Art eingehen zu wollen steht wohl fest, dass Du hier Dein Halbwissen verbreitest, das nicht ganz falsch ist, aber eben auch nicht richtig.
Kona 64 kWh

Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

Nachbars Lumpi
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Dass der Wagen unentwegt aufzeichnet könnte einen Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte der gefilmten Personen darstellen. Auch wenn es primär zum Schutz vor Vandalismus ist nimmt der Wagen unbeteiligte Dritte auf.
Nach dem Upload der Bilder ist die weitere sichere Verwendung und Löschung nicht mehr gesichert.

Selbst wenn man nah an den Wagen ran geht ist das nach deutschem und europäischem Recht kein Freibrief für Videoaufnahmen.
Selbst wenn eine Meldung auf dem Dispay kommt hat das keinerlei Belang.

Filmt der Wagen Personen in Bereichen außerhalb des Privatgrundstücks des Eigentümer ist dies sehr wahrscheinlich rechtswidrig.
Analog Videoüberwachung des eigenen Grundstücks.

Über das Kennzeichen lässt sich ja einfach herausfinden an wen die Anzeige gehen soll. :lol:

Nein ich bin kein Teslagegner, ich hätte selbst gern einen, aber irgendwo hört es auf. Geltende Gesetze müssen auch eingehalten werden.
&Charge: Mit Onlineshopping kostenlos das Auto aufladen. https://and-charge.com/#/invite-friends?code=ZGZRKM

Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

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Nachbars Lumpi hat geschrieben: Dass der Wagen unentwegt aufzeichnet könnte einen Verstoß gegen die Persönlichkeitsrechte der gefilmten Personen darstellen. Auch wenn es primär zum Schutz vor Vandalismus ist nimmt der Wagen unbeteiligte Dritte auf.
Nach dem Upload der Bilder ist die weitere sichere Verwendung und Löschung nicht mehr gesichert.

Selbst wenn man nah an den Wagen ran geht ist das nach deutschem und europäischem Recht kein Freibrief für Videoaufnahmen.
Selbst wenn eine Meldung auf dem Dispay kommt hat das keinerlei Belang.

Filmt der Wagen Personen in Bereichen außerhalb des Privatgrundstücks des Eigentümer ist dies sehr wahrscheinlich rechtswidrig.
Analog Videoüberwachung des eigenen Grundstücks.

Über das Kennzeichen lässt sich ja einfach herausfinden an wen die Anzeige gehen soll. :lol:

Nein ich bin kein Teslagegner, ich hätte selbst gern einen, aber irgendwo hört es auf. Geltende Gesetze müssen auch eingehalten werden.
Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich bin aber im Datenschutzrecht nicht tief genug drin um das abschließend bewerten zu können. Klingt aber zumindest ansatzweise nachvollziehbar.
Kona 64 kWh

Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

Helfried
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Der Datenschutz ist jetzt auch nicht direkt das Thema.
Es geht ja nur darum, den falsch parkenden Fahrer irgendwie aufmerksam zu machen, natürlich ohne jegliche Beschädigung des Wagens.

Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

Nachbars Lumpi
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Helfried hat geschrieben: Der Datenschutz ist jetzt auch nicht direkt das Thema.
Es geht ja nur darum, den falsch parkenden Fahrer irgendwie aufmerksam zu machen, natürlich ohne jegliche Beschädigung des Wagens.
Gegen die Lauffläche des Reifen treten löst so manchen stillen Alarm aus.

Die Lauffläche von Reifen ist für weit höhere Belasungen ausgelegt. Somit sollte eine Anzeige wegen Sachbeschädigung vor Gericht direkt abgelehnt werden. Das soll jetzt aber keine Aufforderung bzw Anleitung sein die zu tun. Jeder berührt fremde Autos auf eigenes Risiko.
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Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

Helfried
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Nachbars Lumpi hat geschrieben: Gegen die Lauffläche des Reifen treten löst so manchen stillen Alarm aus.
Reagieren da die Luftdruck-Sensoren?

Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

Nachbars Lumpi
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In der Regel nimmt die Elektronik eine Erschuetterung ueber die Beschleunigungssensoren wahr und loest die Alarmanlage aus.
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Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

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Am einfachsten ist es, im geöffneten Ladeport seine Handynummer anzubringen, dann ist man erreichbar für solche Fälle. Und dies funktioniert bei allen Elektroautos gleichermassen. Der Tipp kommt von Berndte hier aus dem Forum und ich habe dies auch so gemacht.
BMW I3 120Ah

Re: Alarmieren von falsch parkenden Teslas

Kellergeist2
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Das Problem besteht aber doch nicht nur mit Teslas, sondern auch mit den ganzen Car Sharing Fahrzeugen aller Anbieter, die an eine Ladesäule angeschlossen ewig dort verbleiben, bis irgendwann der nächste Mieter mit dem Auto losfährt.
Warum jetzt also gerade hier in einem Elektromobilitätsforum gegen Tesla-Fahrer Stimmung gemacht wird ist mir unerklärlich.

Natürlich gibt es auch unter E-Auto-Fahrern Egoisten, Schnorrer, ..., aber die fahren sicher nicht alle nur Tesla, sondern sicher auch BMW, VW, Renault, ...

Ich kann für mich nur sagen:
a) Wenn ich auf den Strom angewiesen bin, fahre ich direkt nach Ladeende wieder weiter oder parke zumindest um.
b) Wenn ich nicht auf den Strom angewiesen bin, dann lege ich meine Ladescheibe mit meiner Handynummer aus.

Die Ladung an anderen Fahrzeugen (z. B. durch betätigen des Not-Aus an der Ladesäule) zu unterbrechen geht gar nicht, denn niemand weiß, warum der Fahrer dort soviel Strom laden muss. Vielleicht hat er wirklich wichtige Gründe, dass er leider seinen leeren Akku bis auf 100% aufladen muss und ist eh schon unter Zeitdruck.

Wer sein Fahrzeug jedoch weit über die Dauer des Ladevorgangs an der Ladesäule stehen lässt, der sollte wenigstens eine Ladescheibe auslegen.
Es sei denn, es ist ausdrücklich ein Parkplatz mit Steckdose. Man achte auf die Beschilderung.
Hier bei uns in Haren (Ems) ist die Ladesäule nämlich tatsächlich als "Parkplatz für Elektroautos" ausgeschildert und nicht als "Ladestation".
Gruß, Kellergeist2
Tesla Model S 85
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