Elektroautos wie sauer Bier

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Re: Elektroautos wie sauer Bier

Maetu
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Pech der frühen Geburt. Die early Adopters haben schon, die eingefleischten Verbrennerfahrer steigen noch lange nicht um, und die anderen warten, bis sich das Angebot und das Preis/Leistungsverhältnis verbessert und alltagstaugliche Eigenschaften auch für den europ. Raum (z.B. 400V 3p Lader, Anhängelast) verbaut werden.
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Re: Elektroautos wie sauer Bier

Schaumermal
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ubit hat geschrieben:
Schaumermal hat geschrieben: wenn wir dann darüber reden ('wie oft im Jahr fährst du weiter .... ') ist das Thema rasch durch
Da liegt halt eines der ganz großen Probleme der e-Mobilität: Die allermeisten Menschen wissen gar nichts über ihr Fahrprofil. Brauchten sie bisher ja auch nicht zu wissen. Tank leer => tanken. Ansonsten "gedankenlos" herumfahren. Reichweite war nie ein Thema. Wenn die Menschen mal für 1-2 Monate ein Fahrtenbuch führen würden dann würden sehr Viele merken mit wie wenig Reichweite sie in der Praxis tatsächlich auskommen würden.
und wie billig sie mit einen e-citigo fahren werden, wenn er unter 16.000 euro liegt (unter Berücksichtigung der Förderung)

ich muss nachtragen: inzwischen denken - passend zum Nutzungsprofil - einige über PV+BEV ernsthaft nach und es besteht durchaus die Bereitschaft über das Thema zu sprechen und seine Vorurteile kritisch zu hinterfragen.
Ich glaube, dass die Bekenntnis von VW einen ganz großen Anteil an der Sache hat und dass VW mit seinen politischen Forderungen zur Ladeinfrastruktur und Förderung der Sache einen großen Schub verpasst hat - auch weil viele Arbeitsplätze und damit die Gewerkschaften dahinter stehen.
UND .. es muss irgendjemand mit BEV anfangen der kein Freak ist ..
Ich komme niemand mit Umwelt .. ich argumentiere nur betriebs- und volkswirtschaftlich. Das zieht.
Umwelt darf nix kosten - dafür sind die anderen verantwortlich. Die Politiker.
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VW Golf 4, Diesel .. und das bleibt so bis ein passendes E-Mobil am Markt ist ..
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Re: Elektroautos wie sauer Bier

Pianist
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Schaumermal hat geschrieben: AfD-Wähler kommen i.W. aus dem verunsicherten bürgerlichen Lager. Man nennt sie auch Wutbürger.
Die sind nicht ungebildet.
So ein richtiger AfD-Fan würde jetzt noch hinzufügen, dass die AfD-Bundestagsfraktion den höchsten Akademikeranteil aller Fraktionen aufweist. Höhere Bildung ist eben nicht alles...

Aber zurück zum Thema: Wir haben es hier offenbar tatsächlich mit einer Entwicklung zu tun, die viele Menschen überfordert. Früher hat man eben gelegentlich getankt und fuhr dann so durch die Gegend. Heute sagen die Leute ernsthaft, dass sie nicht bereit sind, vor einer Fahrt auch nur minimale Planungsarbeit zu leisten. Sie wollen 1.000 Kilometer weit fahren und dann tanken. Denen muss man also nicht so mit Geschichten wie "mit 1% SOC an der CCS-Säule angekommen - und welch Freude: sie leuchtet grün" kommen. Unsereins mag das als sportliche Herausforderung betrachten, aber viele Menschen fühlen sich dadurch eben total verunsichert, bevormundet, ausgebremst, behindert, eingeschränkt und so weiter.

Aus irgendwelchen Gründen neigen die Leute in diesem Bereich auch stets zu Maximalforderungen: Ihr Auto muss alles können, auch wenn vielleicht nur ein- bis zweimal pro Jahr längere Strecken gefahren werden. Beim Auto wird es eben schnell irrational.

Damit will ich nur sagen: Die Herausforderung liegt nicht nur in der technischen Weiterentwicklung, sondern die eigentlichen Barrieren sind, wie so häufig, in den Köpfen der Leute.

Wenn es einen Ioniq electric für 15.000 EUR gibt, wird die Dame meines Herzens einen kaufen.

Matthias
Wäre beinahe Ioniq-Fahrer geworden und fährt jetzt ein Erdgasauto.

Re: Elektroautos wie sauer Bier

Odanez
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Wir fahren ja auch diesen Sommer bis nach Südkroatien. Das natürlich nicht mit unserem Leaf. Den bringen wir zu meinen Eltern und nehmen deren Verbrenner. Win-win - die freuen sich über das E-Auto, weil sie in der Zeit keine längeren Touren fahren, und haben auch eine Steckdose da Eigenheim, und wir müssen nicht einmal ein Auto mieten - das einzige ist Sprit und Maut bzw. Vignetten. Wer also diese Möglichkeit hat...
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
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Re: Elektroautos wie sauer Bier

Schaumermal
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Odanez hat geschrieben: Wir fahren ja auch diesen Sommer bis nach Südkroatien. Das natürlich nicht mit unserem Leaf. Den bringen wir zu meinen Eltern und nehmen deren Verbrenner. Win-win - die freuen sich über das E-Auto, weil sie in der Zeit keine längeren Touren fahren, und haben auch eine Steckdose da Eigenheim, und wir müssen nicht einmal ein Auto mieten - das einzige ist Sprit und Maut bzw. Vignetten. Wer also diese Möglichkeit hat...
Das schweißt die Familie wieder zusammen! Für diese Situation habe ich auch schon bei meiner Tochter angefragt: ich kriege für urlaub deren Kombi-verbrenner und die meinen künftigen BEV. Da freuen sich beide!
Zuletzt geändert von Schaumermal am Di 11. Jun 2019, 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Elektroautos wie sauer Bier

Odanez
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Schaumermal hat geschrieben: ich kriege für urlaub deren Kombi-verbrenner und die meinen BEV
welchen, den aus deiner Signatur? ;)
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Re: Elektroautos wie sauer Bier

Schaumermal
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Pianist hat geschrieben: Aus irgendwelchen Gründen neigen die Leute in diesem Bereich auch stets zu Maximalforderungen: Ihr Auto muss alles können, auch wenn vielleicht nur ein- bis zweimal pro Jahr längere Strecken gefahren werden. Beim Auto wird es eben schnell irrational.
Damit will ich nur sagen: Die Herausforderung liegt nicht nur in der technischen Weiterentwicklung, sondern die eigentlichen Barrieren sind, wie so häufig, in den Köpfen der Leute.

Genau das ist der Irrwitz ... fabulieren von der Urlaubstour mit 1000kmx2 aber fahren tatsächlich nur zum nächsten Flughafen bzw Kreuzfahrtterminal.
Und das auch noch mit der Bahn um die Parktplatzkosten zu sparen.
ich fahre 45.000 km im jahr. Zum 95% 100-120 km einfache Strecke.
Und bei den restlichen 5% ist am Zielort meist noch eine verwandtschaftliche Steckdose da.
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Re: Elektroautos wie sauer Bier

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  • Jogi
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Off Topic in die Plauderecke verschoben.
Bitte beim Thema bleiben!
Hinterher findet sich immer Einer,
der es schon vorher gewusst hat.

Re: Elektroautos wie sauer Bier

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Oh ja, off-topic - da hab ich auch noch etwas, das ich heute auch schon auf sgaf.de gepostet habe ;) :
Heute hatte ich eine Fahrt mit einer Dame, deren Verbrenner das Zeitliche gesegnet hatte und deshalb demnächst ein Neukauf ansteht.
Im Gespräch stellte sich heraus daß es aufgrund ihres Wohnsitzes ein Allrad werden muss, die Entscheidung wird voraussichtlich zwischen einem FORD (Modell?) und einem Dacia Duster fallen.
Eher scherzhaft fragte ich sie ob nicht auch ein E-Fahrzeug in Frage käme - und schon ließ sie die bis zum abwinken bekannte Palette der ganzen Stammtisch-kontra-E-Mobilitäts-Argumente vom Stapel!
Na, mehr hat sie bei mir nicht gebraucht! :lol:
Während der gesamten restlichen Fahrt war ich damit beschäftigt ihre Fake-Argumente Punkt für Punkt zu entkräften und wir einigten uns schließlich darauf, daß E-Mobilität grundsätzlich viele Vorteile bietet und daß nur der noch höhere Preis einer schnellen Verbreitung im Wege steht....
:)
8-)
Seit 11.2015 Leaf Tekna 24kWh (EZ 03/2015), 127.000 gefahrene Kilometer,
seit 08.2018 Leaf Acenta 30kWh (EZ 07/2016), 31.000 gefahrene Kilometer,
seit 07.2020 Leaf Tekna 40kWh (EZ 10/2019), 3.700 gefahrene Kilometer
In der Pipeline: Sono Sion 8-)

Re: Elektroautos wie sauer Bier

Afaik
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Taxi-Stromer hat geschrieben: [...] Palette der ganzen Stammtisch-kontra-E-Mobilitäts-Argumente vom Stapel!
Wie gut das sie nicht dich überzeugt hat, sonst hättet Ihr beiden den restlichen Weg laufen müssen :lol:
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