Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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beemercroft hat geschrieben: Der einzige Vorteil, den Kombis gegenüber Limousinen haben, ist die Heckklappe und damit die Bauhöhe des Laderaums. Dies haben SUVs neben anderen Vorteilen aber auch. Ich hatte auch mal einen Kombi, vermisse aber seit ich SUV fahre nichts mehr davon. Model Y kommt ja einem Kombi sehr nahe, auch wenn die Form eher Medium-Coupé-SUV-mässig daherkommt. In der Alltagspraxis macht dies ja kaum einen Unterschied, der cw-Wert des Y ist wohl auch besser als jener von manchen Kombis.
Model Y würde ich auch nicht als typisches SUV bezeichnen. Warten wir einmal ab, wie hoch das wird, wahrscheinlich auch nicht höher als die Höhe des ID.3.

Und ansonsten geht es natürlich darum, die Optimale Bauform für gewisse Anforderungen zu finden. Wenn die Anforderung aber "großer Kofferraum" und "niedriger Verbrauch" (bei Elektroautos besonders wichtig da ein niedrigerer Verbrauch eine höhere Reichweite und kürzere Ladzeiten bedeutet) sind, dann wird ein Kombi sicher Vorteile gegenüber einem SUV haben. Vom vertikalen Heck sollte man sich aber verabschieden, da dies einen hohen cW-Wert bedeutet. Der Unterschied zwischen Kombi und Hatchback ist also eher fließend.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

andi_hb
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Wer vom Kombi auf SUV umgestiegen ist und nichts vermisst hat wohl nie wirklich einen Kombi gebraucht. Und diesen dann wohl nicht so genutzt wie es möglich ist.
Diese Kofferräume der allermeisten SUV sind mir definitiv zu klein - oft noch mit schräger Heckscheibe. Der einzige Vorteil den ich bei einem SUV sehe ist die höhere Sitzposition.
Na hoffentlich kommen noch ein paar Kombis als BEV auf den Markt.
Ansonsten könnte mir der Buzz gefallen :)

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

Blueskin
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andi_hb hat geschrieben: Wer vom Kombi auf SUV umgestiegen ist und nichts vermisst hat wohl nie wirklich einen Kombi gebraucht. Und diesen dann wohl nicht so genutzt wie es möglich ist....
Ganz genau!

Eine ganze Zeit lang waren Kombis halt einfach in und/oder die Limousinen-Pendants vielen Käufern zu hässlich oder zu unpraktisch bezüglich der Kofferraum-Beladung.

Der Kombi wurde dann nicht unbedingt wegen der letzten paar Liter mehr Ladevolumen gekauft sondern wegen der Optik, der einfacheren Beladung und/oder der Möglichkeit ab und zu auch mal etwas mehr bzw. einfacher transportieren zu können als mit der Limousine.

Und ich vermute, dass nicht wenige der Besitzer dann gemerkt haben, dass sie den großen Stauraum und die ebene Fläche eigentlich gar nicht gebraucht haben und dass es weniger auch tut.

Diese Klientel wird jetzt - wie man sieht - ganz gut durch SUVs bedient.

Die Zeiten, wo viele Leute ständig einen halben Hausstand in der Gegend rumgefahren haben und dafür unbedingt einen Ford Granada Turnier brauchten, sind vorbei. (Das berühmte "ich muss auch mal eine Waschmaschine transportieren können" - Argument)
Doch zur Not geht das auch mit einem SUV, sofern dieses groß genug ist.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

andi_hb
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Blueskin hat geschrieben: Doch zur Not geht das auch mit einem SUV, sofern dieses groß genug ist.
Eben nicht.
Ein SUV welches auch nur annähernd den Kofferraum eines Kombis hat kostet dann meistens das doppelte.
Daher kann ich ja auch Karlsson gut verstehen.
Viele brauchen kein SUV in der Größe und Preisklasse eines Touareg, stattdessen lieber einen Golf Kombi oder Skoda Oktavia als Kombi.
Da ist der Kofferraum und auch sonstige Nutzwert in meinen Augen besser und kostet deutlich weniger.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Blueskin hat geschrieben:
andi_hb hat geschrieben: Wer vom Kombi auf SUV umgestiegen ist und nichts vermisst hat wohl nie wirklich einen Kombi gebraucht. Und diesen dann wohl nicht so genutzt wie es möglich ist....


Die Zeiten, wo viele Leute ständig einen halben Hausstand in der Gegend rumgefahren haben und dafür unbedingt einen Ford Granada Turnier brauchten, sind vorbei. (Das berühmte "ich muss auch mal eine Waschmaschine transportieren können" - Argument)
Doch zur Not geht das auch mit einem SUV, sofern dieses groß genug ist.
das möchte ich so nicht sagen,wie mein auto beweist. :D :D :D :D :D
hab noch nie auto gewaschen,auch den tesla nicht,oder den leaf......
das alles muss auch in einen tesla rein,jetzt mal in den ampera,wird knapp
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

andi_hb
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Sehr schöne Beispielbilder :D
Ja unser Ford Mondeo ist auch regelmäßig gut gefüllt. Und da hätte ein Tiguan oder T-Cross keine Chance bei dem nutzbaren Stauraum.
Mal schauen ob eventuell Skoda einen Kombi als BEV bringen wird.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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egal ob 1.000.-euro,10.000.-euro oder 100.000.- euro,es ist und bleibt für mich ein auto und gebrauchsgegenstand.wichtig ist mir aber die wartung der technik,aber da greift mir aber kein blödmann rein.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

Blueskin
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andi_hb hat geschrieben:

Viele brauchen kein SUV in der Größe und Preisklasse eines Touareg, stattdessen lieber einen Golf Kombi oder Skoda Oktavia als Kombi.
Anscheinend ja eben gerade nicht "viele", wie die Verkaufszahlen zeigen.
Auch wenn das die wenigen wurmt, bei denen das der Fall ist.

Und ich weiß schon, warum ich nicht "alle" oder "keiner" schreibe, denn Ausnahmen gibt es selbstverständlich.
Aber für die wird anscheinend von den Herstellern keine Extrawurst gebraten - zumindest nicht von jedem Hersteller.
Zuletzt geändert von Blueskin am Mo 20. Mai 2019, 20:16, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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umberto hat geschrieben: Der deutsche Ing sagt danke, muß Dich aber enttäuschen. Ein Kombi hat trotz Baukasten ca. 30-40% Neuteile, die teilweise sehr teuer sind. Easy ist anders.
Da enttäuscht Du mich aber wirklich - ich würde sagen dann ist die Arbeit vielleicht noch nicht fertig :)
umberto hat geschrieben: Die SUVs sind NICHT von der Werbung geboren, sondern haben die Nutzer einfach wegen ihres "Eindrucks" überzeugt. Hohe Sitzposition mit Übersicht, bequemes, stuhlartigeres Sitzen als in den Pseudo-Coupe-Limousinen, Nutzwert wegen Kombi-Heck.
Da sind die Nutzer aber schön doof wenn sie glauben sie hätten den gleichen Nutzwert. Den gibt es erst wieder eine Klasse höher mit 4x Aufpreis, Fürs SUV, für die höhere Klasse, für den Sprit und für die teuereren Ersatzteile. Na klar hat das was mit Werbung zu, man bewegt Menschen sehr wohl dahin und das tut man derzeit kräftig mit SUV. So erzeugt man dann eben eine Mode, der viele stumpf hinterher rennen. Die Konsequenzen sind dabei gar nicht allen bewusst.
umberto hat geschrieben: Schau doch mal, wieviele Hersteller hektisch nachträglich auf den Zug aufgesprungen sind und SUVs in allen Formen nachgereicht haben (Audi kam extrem spät, Porsche ist inzwischen ein SUV-Hersteller mit Sportwagenmanufaktur)
Und die Vans sterben.
Und Du meinst, dass das gut war? Ich finde nicht. Dass die Vans sterben, liegt bei vielen auch einfach an der Optik.

umberto hat geschrieben: Genau. Und - inzwischen mußt Du fast weltweit agieren, wenn Du auf Stückzahlen kommen willst. Siehe den Aufstieg von Renault, als sie mit Nissan zusammen gingen und das Rumgegurke von PSA oder Fiat, die nur ein Europa präsent waren.
Und Stückzahlen macht man wenn man bei GLC und GLE gleich jeweils noch zwei Varianten anbietet?
Oder T-Cross, T-Roc, Tiguan, Tiguan Allpspace und Touareg? So eng gestuft, wie es nur irgendwie geht, so dass fürs einzelne Modell einfach weniger Kunden bleiben? Warum denn dann noch ein Cabrio der C- und E-Klasse, sind Nischen etwa doch interessant?
umberto hat geschrieben: Da ging es aber darum, die Kosten zu reduzieren (Renault hatte ursprünglich deutlich optimistischere Stückzahlen geplant). Und wo Du für wenig Ocken in der Rhombe vorne einen CCS2 unterbringen willst, mußt Du mir zeigen.
Und denkst Du die zu schlechten Stückzahlen werden besser wenn man sein Produkt schlechter macht?
Bei der CCS Rhombe bin ich optimitisch.
umberto hat geschrieben: Joo, das sind aber alles Autos, die in USA und China nicht angeboten werden (der Focus nur als Limo, der Passat sogar als komplett umkonstruierte Version, aber VW steht ja auch für Verbrenne wie Wahnsinig). Und wenn Du jetzt berücksichtigst, dass Europa ein stagnierender Markt ist, wirst Du einsehen, daß es für jeden neuen Kombi spannender wird.
Ich würde vermuten, dass das auch stagnierend ein ziemlich großer Markt ist und dass auch Chinesen ider Amerikaner vielleicht Kombis kaufen würden wenn man sie ihnen denn anbieten würde.

Die bauen sich ihren BEV Kombi jetzt schon selbst und es gibt Deutsche, die den Import erwägen:
Ludego hat geschrieben: Da sich das Fahrzeug in China aber gut verkauft und von den Kunden angenommen wird, werden wir bestimmt noch weitere Kombi Modelle sehen. Bis dahin machen wir uns aber weiter auf die Suche.
http://www.ludego.com/e-kombi/
Bild
Blue shadow hat geschrieben: Woran liegt es, daß Kombi nur Gross gewollt wird?Ist der Aufpreis in der Poloklasse zu hoch?
Ich glaube beim Erstwagen nehmen die Nutzer halt eher eine Nummer größer. Das heißt nicht immer groß, sondern auch oft Kompakt - Astra, Focus, Golf etc.
Und als Zweitwagen braucht man dann selten noch einen zweiten Kombi.
Bernd_1967 hat geschrieben: Bin mal gespannt, ob die Modeerscheinung "SUV" durch die Elektromobilität nicht zum Rückzug kommt.
Erst werden diese Dinger wie bekloppt gebaut und nach kurzer Zeit will sie keiner mehr haben,
weil Kombis sinnvoller sind, alleine schon wegen der Reichweite und der Lade-FLÄCHE!
Die Hoffnung ist da, einfach weil man mit dem gleichen Akku (für das gleiche Geld) dann weiter kommt und pro Lademinute mehr Kilometer nachlädt.
beemercroft hat geschrieben: Ja, deine Wahrnehmung ist verzerrt weil du in D lebst, wo 37% aller Kombis in Europa verkauft werden. Weltweit gesehen sind Kombikäufer Randgruppe.
Ist bei der engen Stufung von SUV ja nicht anders. Bei Cabrios, Coupes, Sportwagen ebenso. Aber auch die werden angeboten.
umberto hat geschrieben: Warum zählt ihr Beemercroft an? Er hat vollumfänglich Recht.
Die Zahlen lügen nicht, aber deswegen brauche ich seiner Sichtweise doch nicht zustimmen.
umberto hat geschrieben: D.h. ihr fahrt lieber einen Verbrenner statt ein BEV-SUV, das Eure Anforderungen erfüllt - nur der Ideologie wegen?
Das muß ich wohl nicht verstehen.
Da müsste ich ja Model X, E-Tron, EQC oder iPace zu völlig absurden Summen nehmen, weil sowas wie der immer noch teure Kia E-Niro nicht auf den Nutzwert meines Focus Kombi kommt. Das ist kostentechnisch völlig indiskutabel.
Und warum sollte ich beim ersten günstigeren SUV mit Nutzwert gleich juhu schreien, wenn mich dann Fahrzeug einfach nicht anspricht?
Ich beobachte jetzt so viele Jahre die Emobilität und habe auch einen schönen Kombi, der noch für viele Jahre gut ist - da hab ich dann doch etwas mehr Geduld.
Vielleicht importiert Ludego ja noch den China-Kombi. Ich finde China Autos eigentlich doof, aber wenn die deutschen aus der Wiege des Kombi es nicht geschissen kriegen und verantwortungslos einen Mode hinterher rennen, muss man ja leider über sowas nachdenken.
zitic hat geschrieben: In Summe sehe ich schon eine Nische für 1-2 Modelle* über die Hersteller hinweg. Das kann lukrativ werden.
Wären immerhin schon 1-2 Modelle mehr als heute. Es kann nur besser werden.

Blueskin hat geschrieben: Und der Mehrverbauch vieler SUV zum entspechenden Kombi ist auch nicht soooo riesig.
Vor allem bei BEVs die ja - wie man vielen Threads entnehmen kann - anscheinend mit max 110km/h bewegt werden, damit die Reichweite akzeptabel bleibt, dürfte sich der Mehrverbauch durch größere Stinfläche im Rahmen bewegen
Völlig falsche Interpretation! Es wird so langsam gefahren, weil der Verbrauch eh schon so hoch ist, die Leute wollen eigentlich schneller fahren.
Mit einem SUV wird das aber noch schlimmer.
Blueskin hat geschrieben: Außerdem hat sich vorher auch kaum jemand darum geschert, wie es ja an den Verkaufszahlen SUV vs. Kombi sieht.
Siehe dazu:
https://www.welt.de/motor/modelle/artic ... Booms.html
kommt von Opel die Information, dass in den ersten vier Monaten dieses Jahres im C-Segment (Astra, Golf etc.) branchenweit jedes zweite Auto als Kombi verkauft wurde. Überträgt man diesen Wert auf 2017, hat es etwa 880.000 Kombi-Zulassungen gegeben, denen rund 820.000 SUVs gegenüberstehen.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

Blueskin
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Karlsson hat geschrieben:
umberto hat geschrieben: Die SUVs sind NICHT von der Werbung geboren, sondern haben die Nutzer einfach wegen ihres "Eindrucks" überzeugt. Hohe Sitzposition mit Übersicht, bequemes, stuhlartigeres Sitzen als in den Pseudo-Coupe-Limousinen, Nutzwert wegen Kombi-Heck.
Da sind die Nutzer aber schön doof wenn sie glauben sie hätten den gleichen Nutzwert.
Du hältst Dich echt daran fest, dass der Nutzwert nur darin besteht, möglichst viel Zeugs in den Laderaum packen zu können. Sehr engstirnig bzw. scheuklappenmäßig!
Außerdem hat @Umberto gar nicht den Nutzwert gegenüber einem Kombi genannt sondern den Nutzwert des Kombi-Hecks beim SUV im Vergleich zur Limousine.
Blueskin hat geschrieben: Und der Mehrverbauch vieler SUV zum entspechenden Kombi ist auch nicht soooo riesig.
Vor allem bei BEVs die ja - wie man vielen Threads entnehmen kann - anscheinend mit max 110km/h bewegt werden, damit die Reichweite akzeptabel bleibt, dürfte sich der Mehrverbauch durch größere Stinfläche im Rahmen bewegen
Völlig falsche Interpretation! Es wird so langsam gefahren, weil der Verbrauch eh schon so hoch ist, die Leute wollen eigentlich schneller fahren.
Mit einem SUV wird das aber noch schlimmer.
Was sollte da noch schlimmer werden?
Blueskin hat geschrieben: Außerdem hat sich vorher auch kaum jemand darum geschert, wie es ja an den Verkaufszahlen SUV vs. Kombi sieht.
Siehe dazu:
https://www.welt.de/motor/modelle/artic ... Booms.html
kommt von Opel die Information, dass in den ersten vier Monaten dieses Jahres im C-Segment (Astra, Golf etc.) branchenweit jedes zweite Auto als Kombi verkauft wurde. Überträgt man diesen Wert auf 2017, hat es etwa 880.000 Kombi-Zulassungen gegeben, denen rund 820.000 SUVs gegenüberstehen.
Das war (mal wieder) aus dem Zusammenhang gerissen. Es ging darum, dass sich SUV-Käufer vom geringen Mehrverbrauch nicht vom Kauf abhalten lassen, bzw. nicht zum Kombi bewegen lassen.
Überdies sagt die Zahl eines Jahres nichts aus; der Trend ist doch klar und wird sich meines Erachtens fortsetzen.
Die Hersteller sind durch die Bank nicht so blöd, SUVs zu konstruieren und zu bauen, während die Masse nach Kombis ruft. Denen ist doch völlig egal, welche Bauform sie verkaufen.... es müssen nur genügend hohe Stückzahlen davon sein.

Nochmal : Ich denke nicht, dass es unbedingt gar keine Kombis mehr geben wird.... aber nicht mehr von jedem Hersteller in jeder Klasse und daher viel weniger Auswahl.
Aaaaaber..... wenn die dann trotz großer Töne der potentiellen Käufer vorher am Ende nur in homöopathischen Dosen nachgefragt werden, ist das auch schnell beendet. (Siehe Blechdach-Cabrios)
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