Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Ganz ehrlich, eine solche Auswahl wie in den USA wäre doch ein Traum für jeden Autofahrer. Bis heute frage ich mich, warum in den großen SUVs bei deren Tempolimits ein V8 verbaut wird. Ein 4-Zylinder Benziner mit Aufladung reicht dort vollkommen.

Dort gibt es noch große schöne Familienautos (auch PHEVs) oder vernünftige SUVs, die den Namen verdienen. Den GMC Acadia hatte ich mal ne Zeitlang, genauso wie den Chevy Suburban. Die bieten Platz für Kind und Kegel sowie Hobby.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

stelen
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DKH hat geschrieben: Ganz ehrlich, eine solche Auswahl wie in den USA wäre doch ein Traum für jeden Autofahrer. Bis heute frage ich mich, warum in den großen SUVs bei deren Tempolimits ein V8 verbaut wird. Ein 4-Zylinder Benziner mit Aufladung reicht dort vollkommen.

Der Ford Explorer startet mit einem 4 Zylinder, der Expedition hat max einen 3,5L V6 selbst im F150 gibt es nur noch einen einzigen V8 und im Chevy Silverado gibts als Einstiegsmotor einen aufgeblasenen 4 Zylinder. Selbst Mustang Camaro und Co. bekommt man heute mit 4-Zylindern. Die Zeiten der fetten Ami-V8 nähern sich auch immer mehr dem Ende. Einzig die V8 Diesel in den Heavy-Duty Trucks werden noch länger bleiben.
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Meine Website rund um PHEV und E-Mobilität allgemein: v60-hybrid.de

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Ja, das ist mir bekannt. Die Frage ist doch, wird es gut angenommen?
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

Kombjuder
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ar12 hat geschrieben:
aha 100j aber was ist beim elektroauto anders 4räder, karosserie, motor, tank,.....
Du brauchst für ein vernüftiges E-Auto eine Neukonstruktion des Fahrzeuges, oder du strickst ein vorhandenes Model um a la z.B. Hyundai Kona.

Dazu musst du alles was Hochvolttechnik ist erst mal neu konstruieren. Da fehlen die Erfahrungen. Grössere Erfahrungen auf dem Gebiet hat in der Zwischenzeit Tesla. Ansonsten gibt es einen relativ breiten Erfahrungsschatz von der Eisenbahn. Dort kommt aber Wechselstromtechnik zur Anwendung. Die ist nicht vergleichbar.
Wenn dein Fahrzeug dann endlich soweit fertig ist, brauchst du alle erforderlichen Zertifikate und Sicherheitsbescheinigung. Allein dafür darfst du 2 Jahre in Anrechnung bringen.
wenn die deutschen hersteller gezwungen wären, würde in 6 monaten etwas vernünftiges in erschwinglichen preisregionen angeboten werden!
1. Siehe oben.
2. Aber nur mit massiven Verlusten. Die Stückzahlen fehlen und damit die Mengenrabatte. Die nötige Produktionskapazität ist nicht vorhanden, weder bei den Herstellern als auch bei den Zulieferern. Die gesamten Produktionsprozesse müssen erst optimiert werden. Das ist eine teilweise sehr lange Entwicklung.

Kleines Beispiel:
So ein Kona kann beim Bremsen über 100A in den Akku zurückspeisen. Wenn du nun einen Kontakt des Hochvoltsystems normal verschraubst, hast du einen Übergangswiderstand von vielleicht 0,01 Ohm. Bei 400 Volt des Akkusystems fallen am Kontakt 4A Verlust an, also 1600 Watt. Dein Kontakt leuchtet kurz und weg ist er.
Also braucht man Kontakte, die um den Faktor 100 besser sind und das in einer dem Auto angepassten Grösse.
Ioniq 5 P45 in Digital Teal mit heller Innenausstattung hat einen Hyundai Kona Caramic Blue aus 2019 ersetzt.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Kombjuder hat geschrieben: So ein Kona kann beim Bremsen über 100A in den Akku zurückspeisen. Wenn du nun einen Kontakt des Hochvoltsystems normal verschraubst, hast du einen Übergangswiderstand von vielleicht 0,01 Ohm. Bei 400 Volt des Akkusystems fallen am Kontakt 4A Verlust an, also 1600 Watt. Dein Kontakt leuchtet kurz und weg ist er.
Irgendwie passt deine Berechnung nicht zum Ohmschen Gesetz... U = I * R, P = U * I daher die Leistung recht einfach: P = i² * R = 100W. Noch immer viel, aber wie kommst du auf 1600 Watt???? (PS: der Übergangswiderstand weiß ja nix von der Batteriespannung, hat ja nix mit dem anderen Pol am Hut... am eigenen Pol liegen gerade mal 1V an) :klugs:
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 135.000 km

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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Kombjuder hat geschrieben: Allein dafür darfst du 2 Jahre in Anrechnung bringen.
2 Jahre können auch schon vorbei sein. Oder wie viele Autofirmen gibt es, die heute erst anfangen?
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

ubit
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Kombjuder hat geschrieben: Dazu musst du alles was Hochvolttechnik ist erst mal neu konstruieren. Da fehlen die Erfahrungen. Grössere Erfahrungen auf dem Gebiet hat in der Zwischenzeit Tesla. Ansonsten gibt es einen relativ breiten Erfahrungsschatz von der Eisenbahn. Dort kommt aber Wechselstromtechnik zur Anwendung. Die ist nicht vergleichbar.
Also die "Hochvolttechnik" ist jetzt nun wirklich kein Hexenwerk. Im Bereich Industrieautomation gibt es praktisch Alles was man dazu braucht. Da werden massenhaft Elektromotoren eingesetzt und auch die Rückspeisung/Rekuperation gibt es da, inklusive Akkutechnik. Da muss gar nicht wirklich viel komplett neu entwickelt werden. Diese Industriekomponenten sind auch für 24/7-Betrieb ausgelegt und ziemlich robust. Insofern: Es gibt jede Menge Firmen die damit sehr viel Erfahrung haben. Die Autohersteller müssen ja nicht Alles selbst entwickeln - es kommt doch eh schon der größte Teil eines Autos von Zulieferern. Zulassung, EMV-Prüfung etc. sind natürlich eine Hürde - aber das sollte im "üblichen Zeitrahmen" einer Produkteinführung im KFZ-Bereich kein wirkliches Problem darstellen. Aufbau der Produktionslinie, Mitarbeiterschulung, Prototypen, Crashtests und Co. brauchen ja auch eine Weile.

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 teal blue

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Kombjuder hat geschrieben: Beim Verbrenner bestehen 100 Jahre Vorsprung in der Entwicklung. Die sind vom E-Auto nicht über Nacht aufholbar.
https://www.youtube.com/watch?v=Gqy5-e5-ZOE alles hexenwerk 100jahre
gib einem dummen ein pferd und der wissende holt ihn nicht mehr ein...vw e-up united gold 03/21,mg5 red luxus lfp akku 09/22,PV24,3kWp 12,8 byd hvs+13,8 byd hvm...produzierte kWh=28erdumrundungen bei 88t co2 einsparung

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

Kombjuder
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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ubit hat geschrieben: Im Bereich Industrieautomation gibt es praktisch Alles was man dazu braucht. Da werden massenhaft Elektromotoren eingesetzt und auch die Rückspeisung/Rekuperation gibt es da, inklusive Akkutechnik.
Du kennst die Preise und die Größen?
Das ist es doch nicht was wir wollen. Wir wollen den geilen automotive Scheiss, der in Großserie hergestellt kaum was kostet und dabei noch klein, leicht, kraftvoll und zuverlässig ist.
Wenn die Hardwareleute sich um Sondermaschinenbau austoben kriegste doch 40m Schaltschrank für zwei Dutzend kleine Achsen und beim Preis frag nicht nach Sonnenschein. Aber für Industrie geht das in Ordnung. Im Auto für Privatkunden nicht.
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