E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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Odanez hat geschrieben: Der Energieverbrauch eines Menschen beim Fahrradfahren ist doch absurd im Vergleich zum Energieverbrauch eines Autos zu sehen.
Warum eigentlich? Nach meiner Rechnung braucht das Fahrrad deutlich mehr Energie als ein sanft gefahrenes E-Auto. Die Nahrung wächst nicht auf den Bäumen, sondern kommt aus der Fabrik!

Aber ok, der Mod hat schon gemeint, back to Topic:

Die E-Mobilität wird sich also durchsetzen, weil sie etwa so energiesparend wie Radfahren ist. Das lässt sich doch als Argument verkaufen!
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Helfried hat geschrieben: Nach meiner Rechnung braucht das Fahrrad deutlich mehr Energie als ein sanft gefahrenes E-Auto.
Deine Rechnung ist aber falsch. Zwar muss man mit ca. 36 g CO2 pro km beim Fahrradfahren rechnen, jedoch ist eine leichte sportliche Betätigung (z.B. ca. 1/2 h täglich oder 10 km Fahrrad pro Tag) für den Menschen lebensnotwendig, wie das Atmen. Ohne würde der Nur-Autofahrer halt ins Fitnesscenter fahren und dort etwas mehr CO2 als für den sedierten Grundumsatz notwendig hervorrufen.

Zum anderen unterschlagen seriöse Verfechter des E-Autos nicht den umzulegenden Herstellungsaufwand der Fahrzeugbatterie, mit dem man auf etwa 100 g CO2/km beim E-Auto kommt.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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mweisEl hat geschrieben: Zum anderen unterschlagen seriöse Verfechter des E-Autos nicht den umzulegenden Herstellungsaufwand der Fahrzeugbatterie
Die Batterie leidet durch das Pendeln zur Arbeit aber kaum, also bei kurzen Pendelstrecken, die man auch mit dem Fahrrad fahren könnte. Zum Beispiel 30 Kilometer pro Tag jucken den Akku wenig (da schlägt mehr die kalendarische Alterung durch). Das Pendeln mit dem E-Auto erachte ich daher nicht als umweltschädlich.

Schon zwei Leute in einem Pendlerauto sind deutlich besser als zwei Radfahrer (mit furzenden Kühen in der Fabrik für die Nahrung).

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Odanez
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Ist zwar nicht das Thema aber die Diskussion ist schon lustig. mweisEl hat einen Wert von 36g CO2/km beim Fahrrad genannt (vermute auch Mehraufwand gegenüber kein Radfahren). Dann waren die vorigen Annahmen von 230g wohl falsch, aber Quellen der 36g hier https://www.sonnenenergie.de/sonnenener ... _Bikes.pdf. An das kommt kein Auto ran, dann müsste man schon zu 4. in dem Auto sitzen um gleich auf zu sein. Dann ist die Wahl der Lebensmittel auch sehr unterschiedlich, diejenigen, die sehr viel Milch, Käse und Rindfleisch essen sind für einen deutlich höheren CO2-Ausstoß pro km verantwortlich, diejenigen, die viel auf saisonale und regionale Energiequellen setzen, also Kartoffeln und Getreide, stehen viel besser da. Der deutsche Nahrungsmix gibt etwa 1,5kg CO2/kWh Energie frei, aber Kartoffeln nur 150g.
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ich glaubs nicht! Sorry, aber Euch kann man nicht ernst nehmen. Was auf den letzten 2 Seiten geschrieben wurde ist teilweise so extrem bekloppt, dass mir dazu nichts mehr einfällt.
Der Gipfel der Unglaubwürdigkeit ist das Argument, dass ein E-Auto weniger CO2 emittiert als ein Radfahrer. Gehts noch? Haltet ihr beim Autofahren die Luft an? Ein bischen Bewegung erspart auch oft den Arzt, die Op und die Reha.

Und ja, es gibt tatsächlich Leute, die bei JEDEM Wetter das Rad nehmen. Ich schwöre jeden Eid, dass ich das 35 Jahre lang praktiziert habe. Ich geb doch keine 300 bis 500 Euro im Monat für ein Auto aus um 2 km zur Arbeit zu fahren. Das tun viele, ich habs nicht getan.

Nachtrag: Muss ich jetzt meine Katze totschlagen, weil sie Katzenfutter bekommt? Blöd nur, dass sie beim Verfaulen oder Verbrennen auch CO2 emittiert. Was mach ich jetzt, was mach ich jetzt?
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Celestar
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Odanez hat geschrieben: Ist zwar nicht das Thema aber die Diskussion ist schon lustig. mweisEl hat einen Wert von 36g CO2/km beim Fahrrad genannt (vermute auch Mehraufwand gegenüber kein Radfahren). Dann waren die vorigen Annahmen von 230g wohl falsch, aber Quellen der 36g hier https://www.sonnenenergie.de/sonnenener ... _Bikes.pdf. An das kommt kein Auto ran.
In Frankreich kommen da fast alle Elektroautos ran, in Norwegen auch.

Celestar

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Kabelbaum hat geschrieben: GET CHARGE [...] zu Preisen zwischen 0,79€ und 1,29€ je kWh
Hab ich auch bekommen die Mail. Ich dachte, ich kippe hintenüber. Laden in Österreich für 1,29€/kWh? Wer tut sich das denn an? :? Sowas ist wirklich abschreckend und lockt unbedarfte Verbrennerfahrende nicht hinter ihrem Ofenrohr hervor.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Celestar
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Elektrolurch hat geschrieben:
Kabelbaum hat geschrieben: GET CHARGE [...] zu Preisen zwischen 0,79€ und 1,29€ je kWh
Hab ich auch bekommen die Mail. Ich dachte, ich kippe hintenüber. Laden in Österreich für 1,29€/kWh? Wer tut sich das denn an? :? Sowas ist wirklich abschreckend und lockt unbedarfte Verbrennerfahrende nicht hinter ihrem Ofenrohr hervor.
Oder rekonvertiert E-Fahrer. Fahre ich Verbrenner, kann ich davon ausgehen, dass ich irgenwo zwischen 1.2 EUR und 1.8 EUR pro Liter bezahle. Eine Spreizung von 50%. So in der Richtung sollte es beim Laden auch sein. Die kWh irgendwo zwischen 24 und 36ct.

Celestar

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Na ja, ich würde jetzt nicht wieder Verbrenner fahren, nur weil ein Ladekartenanbieter Mondpreise aufruft. Da nehme ich halt eine andere Ladekarte. ;)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Noch mal etwas off-Topic zum Thema welcher Verkehrsteilnehmer sich auf der moralisch richtigen Seite fühlen darf: So viel kostet Autofahren - auch Menschen, die nicht Auto fahren
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