E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

scranagar
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Sicher gibt es auch fanatische Idealisten die von sich behaupten, an JEDEM Arbeitstag des Jahres sogar extra Umwege zu laufen weil es ja ach so schön ist. Diesen Menschen glaube ich allerdings kein Wort. Denn spätestens nach dem 3. Tag Umweg kennt man diesen "super schönen Waldweg" gut genug, um dann doch den direkten Weg zu nehmen. Wenn diese Menschen dann den Autofahrern auch noch frech "Dummheit" attestieren, dann weiß man eigentlich schon bescheid mit wem man es da wirklich zu tun hat: Mit Wichtigtuern die gerne was Besseres sein wollen.

Ich habe sehr viele Kollegen, die täglich mit dem Fahrrad fahren und auch einige, die zu Fuß kommen. AUSNAHMSLOS alle dieser Kollegen tun dies aber nicht aus ideellen Gründen, sondern weil sie sich einfach kein (weiteres) Auto leisten können oder wollen. Dass sie sich dabei bewegen und somit gesünder leben ist für sie nur ein Bonus. Und dennoch fluchen Sie oft über´s Wetter bei Regen oder Hitze und würden nach eigener Aussage viel lieber mit dem Auto fahren.

Ich bin froh über meine Flexibilität. Ich kann in der Mittagspause so weit weg fahren wie ich will. Ich kann nach der Arbeit nochmal schnell ne Kiste Wasser kaufen. Ich komme JEDEN Tag trocken an und muss mich nicht umziehen. Ich kann dienstliche Termine außerhalb wahrnehmen ohne mich wieder umziehen zu müssen oder auf´s Wetter zu achten.
Das Auto zu nehmen hat für mich nur Vorteile, nicht einen Nachteil. Und daher der Umstieg auf´s E-Auto, denn damit kann ich meine Bequemlichkeit einfach am effizientesten ausleben. Ich mache es durch die Kurzstrecke nicht kaputt und muss nicht dauernd das Öl wechseln. Das E-Auto war im Prinzip das Beste, was mir für meinen Alltag passieren konnte.

Ihr könnt ja gerne weiter Fahrrad fahren und zu Fuß gehen.Aber wenn ihr Menschen mit meinem Fahrprofil einredet, die vom Verbrenner auf´s E-Auto umsteigen wollen, dass sie schlechte Menschen seien weil sie euren Lifestyle nicht teilen, ja dann wird sich Elektromobilität in der Tat nicht durchsetzen... Denn wer was für die Umwelt tun will, der hat gefälligst komplett auf´s Auto zu verzichten! Zumindest das Negativ-Image bleibt haften (E-Autos sind nur für Öko-Extreme, für Weltverbesserer).
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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scranagar hat geschrieben: Ich habe sehr viele Kollegen, die täglich mit dem Fahrrad fahren und auch einige, die zu Fuß kommen. AUSNAHMSLOS alle dieser Kollegen tun dies aber nicht aus ideellen Gründen, sondern weil sie sich einfach kein (weiteres) Auto leisten können oder wollen.
Fußgänger und Fahrradfahrer also nur aus Zwang weil sie zu arm für das Ziel aller Sehnsucht sind: DAS AUTOMOBIL! Fortschritt, Wohlstand, Freiheit!

Was ist das für eine komische Firma die so aus der Zeit gefallen Mitarbeiter beschäftigt?
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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scranagar hat geschrieben: Ich habe sehr viele Kollegen, die täglich mit dem Fahrrad fahren und auch einige, die zu Fuß kommen. AUSNAHMSLOS alle dieser Kollegen tun dies aber nicht aus ideellen Gründen, sondern weil sie sich einfach kein (weiteres) Auto leisten können oder wollen.
Du bist komplett lächerlich.
Seit 30 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

scranagar
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Ambi Valent hat geschrieben:
scranagar hat geschrieben: Ich habe sehr viele Kollegen, die täglich mit dem Fahrrad fahren und auch einige, die zu Fuß kommen. AUSNAHMSLOS alle dieser Kollegen tun dies aber nicht aus ideellen Gründen, sondern weil sie sich einfach kein (weiteres) Auto leisten können oder wollen.
Fußgänger und Fahrradfahrer also nur aus Zwang weil sie zu arm für das Ziel aller Sehnsucht sind: DAS AUTOMOBIL! Fortschritt, Wohlstand, Freiheit!

Was ist das für eine komische Firma die so aus der Zeit gefallen Mitarbeiter beschäftigt?
Ich fürchte, du hast da was falsch interpretiert. Es geht nicht darum, dass diese armen Knechte darben müssen und sich alles um das unerreichbare Objekt der Begierde dreht.
Für die ist es okay mit dem Rad zu Arbeit zu kommen.
Es steht für sie einfach in keinem Verhältnis, sich ein teures Vehikel zuzulegen obwohl sie ja auch gut so zurecht kommen.
Es ist halt aber keiner dieser militanten Besserwisser unter ihnen, die heuchlerisch ihr ach so großes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein propagieren, indem sie demonstrativ gegen Autofahrer hetzen („jeder, der meine Meinung nicht teilt und das nicht so macht wie ich, ist dumm“).
Wie der Vegetarier, dem demonstrativ der Appetit vergeht, wenn irgendein Anwesender im Raum ein Schnitzel isst (und das sogar auch noch gerne tut).
mweisEl hat geschrieben: Du bist komplett lächerlich.
Oha, da haben wir wohl jemanden kalt erwischt? xD
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Graustein
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Es steht für sie einfach in keinem Verhältnis, sich ein teures Vehikel zuzulegen obwohl sie ja auch gut so zurecht kommen.
Oben schreibst du noch, sie können [...] sich kein Auto leisten. Was denn nun?
Dacia geht wo los? 6000 Euro?
Gebrauchte Gurken gehen wo los?

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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scranagar hat geschrieben: Ich habe sehr viele Kollegen, die täglich mit dem Fahrrad fahren und auch einige, die zu Fuß kommen. AUSNAHMSLOS alle dieser Kollegen tun dies aber nicht aus ideellen Gründen, sondern weil sie sich einfach kein (weiteres) Auto leisten können oder wollen.
Das war bei mir nur bei einem so. Andere haben Autos, auch in ziemlich neu und teuer und fahren trotzdem ganzjährig Rad zur Arbeit. Das Auto ist für andere Strecken da.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

scranagar
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Nun, bei einem Teil verwendet der Partner das einzige Auto im Haushalt für seinen Alltag. Der andere Teil kommt aus der Stadt und hat keinen Platz (bezahlbaren Park- oder Stellplatz) für ein Auto und alle Einkaufsmöglichkeiten vor der Haustür.
Der letzte Teil ist Schön-Wetter-Radler.

Es kann mir einfach keiner erzählen, dass irgendjemand bei minus 10 Grad und Nieselregen das Fahrrad oder Schusters Rappen dem Auto vorzieht. Das glaube ich euch ganz einfach nicht!
Aber ihr versucht mir das Weis zu machen....
„Du hast es gut, Du hast ein Auto für Dich“ krieg ich dann zu hören.
Hab noch nie gehört: „Ach, ist das toll heute mit dem Rad. 42 Grad im Schatten und bergauf, aber ich find‘s super!“ Oder „Shit, schon wieder ist der Sattel pitschnass. Aber immernoch besser als ein überdachter Autositz“
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ja, doch, die Leute gibt es. Der eine Kollege zieht das hart durch und seine Frau auch und das Auto bleibt zuhause. Das ist für den Urlaub oder große Einkäufe etc.
Ein anderer fährt auch ganzjährig Rad obwohl die zwei Autos haben.
Ein weiterer ohne Auto nimmt bei fiesem Wetter dann auch mal Öffis, aber eben doch meist das Fahrrad. Die genannten fahren auch alle Fahrräder und keine Pedelecs und haben auch alle gut 10km.
Ich hatte früher 8km und hab es gelegentlich genutzt. Ich kann das aber nachvollziehen, was mein Kollege da erzählte - also dass er einfach gar nicht drüber nachdenkt, das Auto zu nehmen und einfach Rad fährt und wenn man das ständig tut, ist die Hürde auch nicht mehr so hoch.
Ich hab das phasenweise auch hingekriegt, aber bei Nieselregen fehlte mir da der eiserne Wille dazu. Oder ich war zu spät dran. Er wartet dann wohl auch manchmal den Schauer noch ab und fährt dann, so viel Spielraum hab ich meist nicht.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Kabelbaum
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Noch so ein Grund, warum die E-Mobilität für viele unkomfortabel und somit unattraktiv ist. Heute in meiner Mail-Box:

"...wir freuen uns, dass wir dir ab dem 07. November mit GET CHARGE Zugang zu mehr als 56.000 öffentlichen Ladepunkten in 29 Ländern anbieten können. Von Norwegen bis Portugal, von Island bis Estland steht dir GET CHARGE zur Verfügung...."

Ja prima, ersteinmal wunderbar!
aber dann:
....zu Preisen zwischen 0,79€ und 1,29€ je kWh

Der E-Autofahrer bezahlt entweder mit seiner Telekom-Karte den o.g. völlig überteuerten Tarif oder muss sich mal wieder umständlich über andere Kanäle einen günstigeren Bezahlvorgang heraussuchen. Was das im Ausland nicht gerade einfacher und komfortabler macht.

Der Verbrennerfahrer hingegen zahlt einfach den Preis, der vor Ort für ALLE üblich ist.

Ich selbst bin vor einigen Tagen auch auf das umständliche Preismodel der Telekom(Get-Charge) reingefallen. Sogar innerhalb D.
War an einer EnBW-Säule und sah dann Tage später auf meiner Abrechnung einen kWh-Preis von 0,89€. (der Get-Charge-Preis bei allen anderen Ladesäulenbetreibern beträgt moderate 0,39€!)

Auf solche intransparenten, umständlichen "Spielchen" hat der Autofahrer keinen Bock!
"Ladestressfrei elektrisch fahren" | mit KIA Sportage PHEV, verkauft BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Celestar
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Nein, hat er nicht. Und das zurecht. Ich glaube, damit sich E-Mobilität durchsetzt, brauchen wir keine 6000 EUR Förderung. Wir brauchen Ladesäulen, an denen ein Preis angeschrieben ist, der dann zu bezahlen ist. Ein Preis, der bei 130km/h im Winter vergleichbare Kosten wie ein Diesel hat. Und die Möglichkeit, mit üblichen Zahlmethoden europa(welt-)weit zu bezahlen. D.h. Bargeld, Kreditkarte, Maestro, etc...

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