E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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In den oben angenommenen 100 Jahren wäre die Entwicklung der Batterietechnik bestimmt schon weiter ;)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

OlafSt
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... und die Entwicklung der Tankstellen-Infrastruktur nicht annähernd so weit wie heute.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

nr.21
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man kann es doch drehen und wenden wie man will
In absehbarer Zeit gibt es keine fossilen Brennstoffe mehr, oder nur noch zu hohen Preisen.
Dass die Akkuproduktion - noch - mehr Energie verbraucht als beim Verbrenner, wird mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien immer irrelevanter
Um 1 BEV mit Jahresdurchnitts-Fahrleistung zu betreiben, reicht der Stromertrag eines halben Hausdaches.
Um Biotreibstoffe für 1 entsprechendes Verbrennerfahrzeug zu produzieren, braucht man ca 2000 qm Fläche, die auch noch bewirtschaftet und gedüngt werden muss und nicht ständig mit den benötigten ertragreichen Energiepflanzen bewirtschaftet werden kann.
Da könnte man lieber Solarzellen aufstellen und damit 50 BEVs fahren lassen
Man kann über Kosten reden so viel man will.
Letztlich kommt man um ein paar unangenehme Wahrheiten nicht herum.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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nr.21 hat geschrieben: In absehbarer Zeit gibt es keine fossilen Brennstoffe mehr, oder nur noch zu hohen Preisen.
Das erzählt man uns schon so lange... da ist kein echter Druck mehr da.
nr.21 hat geschrieben: Um 1 BEV mit Jahresdurchnitts-Fahrleistung zu betreiben, reicht der Stromertrag eines halben Hausdaches.
Um Biotreibstoffe für 1 entsprechendes Verbrennerfahrzeug zu produzieren, braucht man ca 2000 qm Fläche, die auch noch bewirtschaftet und gedüngt werden muss und nicht ständig mit den benötigten ertragreichen Energiepflanzen bewirtschaftet werden kann.
Machste Synfuel, dann reduziert sich die Fläche auch schon deutlich und das Speicherproblem ist auch noch gleich gelöst.
Das mit dem halben Hausdach stimmt halt auch nur halb, weil der Strom ständig zur falschen Zeit anfällt.
Hier eine Kostprobe vom 14. Oktober. Die PV Anlage deckt bilanziell ca unseren Verbrauch mit Haus inkl Heizung und dem E-Auto, aber das Auto lädt zur falschen Zeit. Tagsüber die Heizung, Warmwasser und Geschirrspüler passten dagegen ganz gut.
Unbenannt.JPG
Im August kamen wir immerhin auf 48% Deckungsquote - obwohl wir doppelt so viel erzeugt wie verbraucht haben.
Im September nur noch 36%.
Oktober noch 27% und dann auch schon mehr Verbrauch als Erzeugung.

Für den Sommer könnte man das noch mit Pufferakkus decken. Aber von jetzt an wird das bis Ostern kaum mehr klappen, da lahmt die Erzeugung einfach zu sehr. Ich denke man wird nicht umhin kommen, einen Teil des Sommerertrags in Power-to-X für den saisonalen Ausgleich zu speichern.
Überrascht hat mich auch, wie volatil PV doch ist. Dass das mal mehr und mal weniger ist - klar. Aber dass an einem trüben Oktobertag die Ausbeute mal nur 5% von den guten Sommertagen betrug, hat mich dann doch überrascht. Und das blöde ist, dass solche Tage dann auch gleich eine ganze Weile kamen und da hat das Auto dann auch noch mehr gebraucht.
Immerhin - PV für die Heizung und Warmwasser klappt bislang ziemlich gut.
Und ja, Wind gibts ja auch. Und Wasser. Aber ich bezweifele dass Wasser allein uns über trübe windarme Zeiten bringt. Wir werden da deutlich mehr Sicherheiten brauchen.
nr.21 hat geschrieben: Man kann über Kosten reden so viel man will.
Letztlich kommt man um ein paar unangenehme Wahrheiten nicht herum.
Ja, genau darum ging es mir.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Karlsson hat geschrieben: Oktober noch 27% und dann auch schon mehr Verbrauch als Erzeugung.
Wir lagen in den letzten 30 Tagen bei 46,5% - allerdings mit:
.
Für den Sommer könnte man das noch mit Pufferakkus decken.
... genau. Hier: 10 kWh Heimspeicher (sonnenBatterie) :-)

Die ist sogar - und gar nicht mal so mal selten - an manchen Tagen voll geworden.

Und geheizt wird bei uns noch mit Erdgas, nicht mit Wärmepumpe. Die macht bei Euch natürlich auch ordentlich was aus.
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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iOnier hat geschrieben: Und geheizt wird bei uns noch mit Erdgas, nicht mit Wärmepumpe. Die macht bei Euch natürlich auch ordentlich was aus.
Es ist eigentlich erstaunlich wenig. Hatten beim Qualitätscheck jetzt eine JAZ von 5,06. Im ganzen Jahr bislang etwas über 1100kWh. Der richtig böse Verbraucher ist das Auto. Selbst mit dem Notladekabel zieht das mehr Leistung als die Wärmepumpe (die heizte heute so mit 600W), haut in Summe am meisten weg und das eben auch noch zur falschen Zeit.

Den Speicher wollte ich auch noch nachrüsten wenn er eine positive Rendite hat. Oder zumindest eine schwarze Null.

Vorher kommt vielleicht indirekt eine Verbesserung - größerer Akku im Auto, dann kann ich mit dem WE-PV Strom mehr Kilometer unter der Woche packen, momentan reicht das ganz knapp für 2 Tage. Aber dann reicht wahrscheinlich oft die Erzeugung am WE nicht aus. Im Sommer könnte es allerdings auch viel bringen.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ilchi
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nr.21 hat geschrieben: Um 1 BEV mit Jahresdurchnitts-Fahrleistung zu betreiben, reicht der Stromertrag eines halben Hausdaches.
Wie rechnest du das? Wir haben erst auf unseren Doppelcarport eine Anlage mit 4,6 kWp gebaut, 22 m2 Fläche. In Ost-West erzeugt sie rund 3500 kWh. Damit komme ich mit einem Kona (18 kWh ab Steckdose) rund 20 Tkm.
Oder anders: 17 m2 reichen selbst in Ost-West, um zumindest bilanziell den Strom für einen Durchschnittswagen zu erzeugen. Das dürfte deutlich unter der "halben Dachgröße" liegen.

Wieder ein Argument, die Dächer einfach mit PV zu belegen. Günstiger kann man als Privatmann Strom nicht einkaufen...

Ilchi
Kona seit 04/2019, ca. 35 Tkm/a, 99 % Heimladung, 85 % aus eigenem PV-Strom
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Die Mobilitätswende darf nicht an der Installation von Steckdosen scheitern: https://www.yourcharge.eu, Laden in Großgaragen

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ilchi hat geschrieben:
nr.21 hat geschrieben: Um 1 BEV mit Jahresdurchnitts-Fahrleistung zu betreiben, reicht der Stromertrag eines halben Hausdaches.
Wie rechnest du das? Wir haben erst auf unseren Doppelcarport eine Anlage mit 4,6 kWp gebaut, 22 m2 Fläche.

Ilchi
wie schaffst du das? 600wp benötigt schon 4m2.
oder hab ich da was verpasst?



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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ilchi
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Ich habe leider die Abmessungen der Paneele nicht. Es sind aber 12 Stück Sunpower Max3 miteinander je 390 Wp. Die 22 m2 waren leicht geschätzt. Wir haben 5 x 4,9 m2, das Dach ist aber nicht komplett belegt.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ilchi hat geschrieben: Die 22 m2 waren leicht geschätzt.
die neuen 400er module haben eine abmessung von 1690*1046*40=1,77m2/modul
wir könnten heute 10KW peak mehr an leistung auf der selben fläche installieren, ist schon wahnsinn!
Ich habe heute bei meinem zuständigen Ordnungsamt,den Bauantrag für eine fossile Tankstelle abgegeben,er wurde prompt abgelehnt,also wurde es wieder eine Solartankstelle Ausbaustufe19,5kWp BYD-Box7.7 https://www.aktion-eigenstrom.net
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