E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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Gerne geschehen. Bin immer dafür dass alle weiterhin Verbrenner fahren, so kann ist es am lader nicht voll, bleibt vielerorts kostenlos, man kann gratis parken usw.
;-)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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nono hat geschrieben:
Ungard hat geschrieben: Erkläre doch mal sinnvoll, mal warum man, wenn man sein sauer verdientes Geld für Eigentum zusammengespart hat nicht mehr beim AG laden darf?
Das habe ich nicht behauptet. Bitte meinen ersten Post nicht aus dem Kontext reißen.
Was für mich gar nicht geht ist, dass Ladesäulen den ganzen Tag zugeparkt bleiben und die Akkus der E-Autos längst voll sind.
Da kann man auch mittags umparken.
Nur bin ich scheinbar der einzige, der so sozial denkt ...
Ne das das ist Blödsinn die sollen mehr Ladestationen bauen und gut ist. Mit so Technologien wie ChargeX wird das auch möglich sein.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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nono hat geschrieben: P
Fazit:
mit weiterer Zunahme der Elektromobilität wird sich die Situation und der Kampf um Ladesäulen weiter verschärfen. Und als Laternenparker wird es dann noch schwieriger werden, eine freie Ladesäule ohne großen Aufwand zu bekommen.
Hier ist die Politik gefragt. Ladesäulen für Eigenheimbesitzer zu fördern ist völliger Unfug.
Das sehe ich anders jeder der Zuhause laden kann sollte das auch tun und das kann von mir aus auch gerne möglichst unbürokratisch gefördert werden. Die bescheuerten tarife wo das laden an öffentlichen Ladesäulen billiger war wie zuhause sind hoffentlich vorbei. So das die öffentlichen Säulen von diesen ladenschnorren befreit werden.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Beim Arbeitgeber ist Laden steuerlich sehr günstig, da man (wenn man das beispielsweise statt einer Gehaltserhöhung bekommt) quasi das Laden aus dem Bruttogehalt zahlt. Wenn das ein Arbeitgeber anbietet, sollte er dann möglichst auch für jeden Arbeitnehmer, der das möchte, einen Ladepunkt aufbauen. Die gesparten Einkommensteuern plus mögliche Förderung für die Ladesäule sollten das wirtschaftlich machbar machen, dass sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber profitieren.

Aber ansonsten sollte es schon so sein, dass es günstiger ist, zuhause zu laden als auswärts, ansonsten sind die Anreize, die Infrastruktur effektiv zu nutzen, falsch.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Michael_Ohl
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Letztes Wochenende Kurzurlaub über Ostern von Hamburg ins Elbsandsteingebirge mit Wohnwagen, dieses Wochenende 650km zum Bruder und zur Mutter von Freitag Abend bis Mittwoch. Freitag Abend 17:30Frau von der Arbeit abgeholt und in HH eine Stunde bis auf die BAB die nächsten 620km inkl. Abendessen und Pinkelpause bis 0:30 Uhr davon 1,5 Stunden Landstraße und fast eine Stunde Stau mit dem E-Auto unmöglich mit dem Diesel eher einfach. Wer in 4 Tagen noch Lust hat 8 Stunden an Ladesäulen zu verbringen soll das tun - ich nicht.
Ich fahre lieber jeden Tag mit dem E-Auto in der Stadt, lade in der Firma und falls doch mal in der Stadt dann in HH für 0,3€ /kWh.
Bis das zur Not auch mal schnell auf der BAB geht, für mich bitte nur im 120km Radius mit der nächsten Akkugeneration auch weiter aber bis dahin Teilelektrisch mit C180DT und zwei Kangoo ZE.

MfG
Michael

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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"650km zum Bruder und zur Mutter von Freitag Abend bis Mittwoch. Freitag Abend 17:30Frau von der Arbeit abgeholt und in HH eine Stunde bis auf die BAB die nächsten 620km inkl. Abendessen und Pinkelpause bis 0:30 Uhr davon 1,5 Stunden Landstraße und fast eine Stunde Stau mit dem E-Auto unmöglich"
Also 650km in 7h schafft man ggf auch im E-Auto. Vielleicht 30 Minuten mehr, wenn er nur mit 50kw lädt.
Unmöglich sicher nicht.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Schüddi
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... wenn alles klappt wie es soll.

Wenn man in der richtigen Geschwindigkeit fährt, das richtige Auto hat, Tripplelader direkt an der Autobahn meidet, die übrigen in der Nähe der AB sind, alle frei und funktionsfähig sind und man dann auch noch die richtige Ladekarte hat.
Man kann auch zum Mond und zurück fliegen. Man muss nur so einiges dabei bedenken und ein Zahnrad muss ins andere greifen.
Du sagst es ja selbst ... man schafft es nur „ggf“

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ungard hat geschrieben: Also 650km in 7h schafft man ggf auch im E-Auto. Vielleicht 30 Minuten mehr, wenn er nur mit 50kw lädt.
Das ist nur im Model S und Model 3 LR möglich. Ansonsten utopisch. Beim 24 Stunden Weltrekord wurden mit dem Model 3 LR bei sehr wenig Verkehr und optimal ausgesuchter Fahrdistanz und Ladehub (allerdings etwas Regen und nicht allzu hohe Temperaturen) wurden in 24 Stunden "nur" 2.644 km geschafft. OK, bei einer kürzeren Strecke hat die Anfangsladung, die am Schluss nicht nachgeladen werden muss, einen größeren Effekt. Aber realistischerweise (bei nicht speziell ausgesuchten Strecken und Verkehr) werden mehr als 90 km/h Reisegeschwindigkeit auf längeren Strecken nicht drin sein. Bei den meisten ist es im Verbrenner aber auch nicht wesentlich mehr.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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Wir haben ja 620 km inkl auch Stau und Baustellen usw in ca 8:00 geschafft. Reine Fahrzeit war 6:30. wenn wir etwas weniger geladen hätten weil am Ende noch 50km in Akku waren wäre das auch in noch weniger Zeit gegangen. Und das war ein i3 mit 50kw. Hätte man einen der 70kw lädt oder 100 geht es nochmal schneller.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Schüddi
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Ja wenn alles Funktioniert!!!!
Das ist aber nicht die Regel.

Wieso liest man hier im Forum immer Horrorstorys von Urlaubsfahrten? Wieso hat man hier immer Diskussionen wegen Ladepreisen, Ladekarten, Ladesäulen wenn alles so toll funktioniert? Wieso kann ich jeden zweiten Tag irgendwo nicht laden?
Wieso gibt es das Forum überhaupt? Gibt es ein Verbrennerforum wo über Tankstellen oder Tankproblematiken oder Bezahlung des Tankvorganges geht?
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