E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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Ich lade auf Arbeit mit Steckdose und lade maximal 2x die Woche....
Aber hey zig Millionen Pendler müssen ja abends ihr 500kWh Akkus wieder voll machen, weil am nächsten Tag wieder 2000km pendeln ansteht
4 Jahre Erdgas, B200c
dann bis 06/20 BMW i3
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Bei großen Zahlen kann man die statistischen Werte als Hintergrund nehmen. Und die besagen ca 12.000 km pro Jahr pro Fahrzeug. Bei angenommenen 20 kWh pro 100 km muss ein jedes Fahrzeug durchschnittlich mit 300 Watt geladen werden. Bei 40 Millionen Fahrzeugen wären dass 12 GW die dauerhaft mehr bereitgestellt werden müssen. Sollte machbar sein. Aber natürlich ist sicher das wenn jeder gleichzeitig lädt, das zu Problemen kommen könnte.
Ich sehe aber lediglich ein Problem, wenn jeder der Meinung ist, dass er am Abend seine paar kilowattstunden die er pro Tag Verfahren hat unbedingt sofort mit einem 22kW Lader nachladen muss.

nachdem ich nicht glaube dass irgendjemand eine Million 100 kW Lader aufstellen will, können auch gar nicht so viele Fahrzeuge gleichzeitig so schnell laden...
Zuletzt geändert von Super-E am Do 26. Sep 2019, 19:44, insgesamt 1-mal geändert.
08/2019 Outlander PHEV PLUS: (ca >95% der km und 99,5% der Fahrten elektrisch, überwiegend PV geladen - für Kurzstrecken, Berg- und Anhängerfahrten)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ecano
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SRAM hat geschrieben: Wenn du meinst. Nehmen wir 20 kw, kommen wir auf 20 Gigawatt.

Immer noch sehr viel.

Und sehr realistisch: Papi kommt von Arbeit nach Hause, steigt aus und stöpselt ein....

---> gleiche Frage wie oben.


Gruss SRAM
Spinnen wir das mal weiter:
40Mio E-Autos, 20.000km Jahresfahrleistung bei ca. 20kWh/100km
Alle 200km wird geladen, das passiert dann ca. alle 3 Tage, geladen wird mit 11kW
Um 6 Uhr haben alle Feierabend, kommen nach Hause und wollen laden, d.h 13 Mio stöpseln Punkt 6 ein. ;)
Macht ca. 150GW :o
So: Jetzt ist die Wissenschaft gefordert, nein, nicht die Ingenieure, sondern die Wissenschaftler, namentlich Mathematiker.
Die können so ein Szenario mal statistisch bewerten.

Die Ingenieure haben dem aber schon mal vorgegriffen und irgendwo im Schwäbischen mit einem Worst Case Szenario (kleine Akkus, die häufiger geladen werden müssen) das getestet (gut, große Akkus laden seltener, dafür aber länger, wird sich also ausgleichen): Da wurde eine Wohnstraße mit BEVs ausgerüstet und das Ladeverhalten wurde bezüglich den Auswirkungen auf die letzte Meile der Stromversorgung beobachtet und ausgewertet.

Mit diesen Ergebnissen können dann die Maßnahmen entwickelt und eingeführt werden.

Auf die Schnelle fallen mir folgende Ergebnisse ein:
1) Keine Auswirkungen, das Laden verteilt sich
2) Geringe Auswirkungen, der Trafo muss verstärkt werden
3) Größere Auswirkungen, Ingenieure müssen arbeiten und (Akku)Puffer oder Smart Grid entwickeln
4) Große Auswirkungen, das Licht geht aus, die Chinesen müssen eingreifen.

Ich glaube aber, das Ergebnis lag aber eher bei 1) oder 2).

Für 3) gibt es aber auch schon Lösungen, die momentan getestet werden (Smart Grid und auch Akkupuffer als Zwischenspeicher für EE und Abfangen von Lastspitzen.

Deutschland ist nicht bei der Suche nach Lösungen schlecht, sondern nur bei deren industrieller Umsetzung. Wo wir wieder bei 4) und den Chinesen wären. :)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Das ist kein Gott gegebenes Problem sondern nur eins, wenn man es zu einem werden lässt. Wenn man das smart umsetzt dann kostet die kilowattstunde um 6 Uhr eben 1€.
Und dann werden ganz schnell entsprechende Ladeeinrichtungen installiert, die dann laden, wenn es günstig ist.
Wenn man erstmal Autos mit 500 Kilometer Reichweite hat, müssen viele ja nur alle zwei Wochen laden.
Zudem wird ein großteil der PV Besitzer - die auch immer mehr werden - sowieso versuchen ihren solarstrom zu tanken.
Klar, dass kann nicht jeder einrichten, aber in Summe wird das schon ziemlich entzerren...
Vor allem wenn es möglich wird, in der Arbeit seinen "weitergeleiteten" PV-Strom zu laden...
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ecano
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Eigentlich ist das jedem hier klar, vor allem SRAM. ;)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

E-Mobil-Foo
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meine Wertung: fast jeder dreht sich die Problemlösung so hin, daß seine Argumente erfüllt sind - sei es der Panikmacher oder der Abwiegelnde. Das Problem bleibt: die E-Versorgung in D per Solar oder Wind ist nicht verläßlich und planbare unsaubere Kohle-Atom-Varianten sind geschaßt. Hinzu kommt, andere E-Mobil-Länder werden nen Teufel tun, Energie nach D zu verkaufen, die brauchen die selber. 2020/21 wird spannungsgeladen, weil zunächst die Versorger die Trassen/Kapazitäten ausbauen müssen und alle Verbraucher dafür zahlen müssen.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Die Wahrheit über die menschengemachte Globale Erwärmung kann man nicht mehr verdrehen. Nur noch leugnen. Die notwendigen Maßnahmen genauso.

Und erzähl keine Märchen. Strom ist inzwischen sehr gut speicherbar. Und sei es indirekt durch netzfreundliches Laden.

Und in Wirklichkeit verkaufen wir Strom, Deutschland exportiert jedes Jahr mehr Strom. Gerade nach Frankreich, dem gelobten Atomland... :mrgreen:
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Mei
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Alex1 hat geschrieben: ....
Und erzähl keine Märchen. Strom ist inzwischen sehr gut speicherbar. Und sei es indirekt durch netzfreundliches Laden.
..
lalalla.

Netzfreundliches laden ist nix anderes als Kohle Atom und sonst was zu nutzen.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Genau das Gegenteil ist der Fall. Das solltest Du wissen.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Super-E hat geschrieben: Bei großen Zahlen kann man die statistischen Werte als Hintergrund nehmen. Und die besagen ca 12.000 km pro Jahr pro Fahrzeug. Bei angenommenen 20 kWh pro 100 km muss ein jedes Fahrzeug durchschnittlich mit 300 Watt geladen werden. Bei 40 Millionen Fahrzeugen wären dass 12 GW die dauerhaft mehr bereitgestellt werden müssen. Sollte machbar sein. Aber natürlich ist sicher das wenn jeder gleichzeitig lädt, das zu Problemen kommen könnte.
Ich sehe aber lediglich ein Problem, wenn jeder der Meinung ist, dass er am Abend seine paar kilowattstunden die er pro Tag Verfahren hat unbedingt sofort mit einem 22kW Lader nachladen muss.
Muss sicher nicht. Ich rede von Bequemlichkeit... Und die schlägt IMMER durch: keiner wird nochmal um 10 oder 12 Uhr abends sich damit beschäftigen wollen. Heimkommen --> anstöpseln. So wird das laufen.

Und natürlich hat Papi 11 oder 20 kW Ladeleistung installiert. Braucht er auch nur zweimal im Jahr wirklich. Aber haben wird er es.


Gruß SRAM
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