E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Elektrivirus
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Selbst wenn sie große SUV möchten... gibt es doch inzwischen als BEV.

Greta... ja, die Greta... ein Medienhype.

Abgesehen davon, manche scheren sich wirklich einen Dreck um Ökologie, aber auch sie kann man überzeugen, z.B. von der Kostenseite her. Meinetwegen auch über Gier, wenn man mal aufzählt, was es alles an Förderungen gibt.

Mit Speck fängt man Mäuse, nicht mit Essig. ;)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

roberto
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@elektrovirus: gerne kannst Du mir Vorwerfen, dass ich einige Leute als Angsthasen bezeichne, da stehe ich dazu und finde nicht dass ich damit jemanden beleidige. Und wer keine Angst hat muss sich ja nicht betroffen fühlen. Doch da kannst Du noch so viel herumlabern, ich habe dennoch niemanden als dumm bezeichnet! was Du zwischen den Zeilen herausliest, das gibt es ausschließlich in Deiner Vorstellung. Gesteh Dir einfach ein, dass Deine Emotionen Mit Dir durchgegangen sind.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ihr könnt eure persönlichen "Verhältnisse" auch gern per PN besprechen ...

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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roberto hat geschrieben: 5 Liter bei 115 km/h klingt schon ein wenig geflunkert, aber selbst wenn es stimmt sind es wohl an die € 200 nur für das Benzin, mit dem Elektroauto wäre es vermutlich nicht mal die Hälfte um den Preis ein paar Stunden später aber noch entspannter anzukommen. Da kommt sicher kein schlechter Stundenlohn dabei heraus.
Der Verbrauch stimmt und getankt haben wir in Deutschland für 1,30 und in Österreich für 1,27. Das Benzin ist damit günstiger als die Akkumiete ohne Strom.
Zoe bei 115km/h geht aber auch in den Bereich knapp unter 20kWh. Je nach Tarif spart man da nicht wirklich. Wenn ich meinen Stundenlohn noch ansetze ist aber auch eh alles vorbei.

Wobei der Platz ja auch eh schon KO Kriterium war.

Für mich ist das E-Auto aber auch kein reines Kostending, wäre ja auch schön blöd wo ich teurer fahre als mit dem Diesel zuvor.
Ich fahre halt gerne elektrisch. Nur quäle ich mich nicht mit Langstrecken mit dem Mini Akku.
Beim nächsten Erstwagen dann gerne. Wenn der zur Erneuerung ansteht und es dann auch echte BEV Alternativen als junge Gebrauchtwagen gibt.
Stand heute ist das für mich alles viel zu teuer oder ungeeignet oder beides.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ungard hat geschrieben: Mit e würde das ganze wohl um die 50-70 Euro kosten, also für 2200 km
Mit 22kWh Akku würde ich das aber sich nicht wollen. In meinen Augen sind 40-60 für den Erstwagen sehr gut: 40 bei wenig Langstrecke, 60 wenn man öfter ran muss
Das sehe ich auch so. Allerdings sind die Kriterien die an einen Erstwagen gestellt werden auch nicht bei allen gleich.
In meinem Fahralltag von 20-30km reicht der 22kW Akku bereits völlig aus und ist Abends äusserst selten unter 50%.
Ausflüge von mehr als 100km stehen auch höchst selten im Programm, sind aber hier in CH problemlos machbar.
Würde ich jetzt den Anspruch stellen, daß er mich jederzeit auch angenehm ans Meer transportieren kann, wäre das ein K.O. Kriterium.

Und das ist das Hauptdilemma: Dieser Anspruch jederzeit problemlos mit dem eigenen Auto nach Italien oder Spanien fahren zu können.

Ich glaube darum daß die angedachten neuen Mobilitätskonzepte wie Sharing und Miete genau deswegen langfristig Erfolg haben werden.
Dann kauft man kein Auto mehr, sondern ein Mobilitätspaket. Du kannst im Alltag die Car Sharing Flotte nutzen und für die Ferien
bekommst du bei Bedarf ein langstreckentaugliches Gefährt. Das weiterhin von der Lieblingsmarke in allen Klassen und Varianten.
Für Viele natürlich noch völlig unvorstellbar, selbst wenn sie mit dem Leasing schon längst eine Art Vorläufersystem nutzen.
Da ist man für den Preis der Illusion des "Besitzens" aber noch zu sehr an ein Auto gebunden. Wir müssen da zu unseren eigenen Gunsten umdenken.
i3 60Ah REX - 12/2014 - 45'000km / i8 Coupe - 09/2014 - 115'000km

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

roberto
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Sharing wäre ganz sicher die vernünftigste Art der Autonutzung aber das wird leider am Fetischismus der Autofahrer scheitern. Aus diesem Grund funktioniert ja auch der Akkutausch nicht.
Den Anspruch jederzeit mit dem Auto ans Meer fahren zu können erfüllt ein Elektroauto ja eigentlich, das Problem ist nur dass die meisten nicht
etwas langsamer fahren und mehr Pausen machen wollen. Und dann kommt noch die Angst dazu dass es aus irgendwelchen Gründen mit dem Laden nicht klappt. Diese Angst ist wie ich ja schon schrieb aus meiner Sicht aber unbegründet. Was dann als einziger plausibler Grund noch bleibt ist einfach nur die Bequemlichkeit.
Es wäre aber längst an der Zeit sich darüber Gedanken zu machen, dass man für die Zukunft unseres Planeten auch ein zwei mal im Jahr auf ein wenig Bequemlichkeit verzichten könnte.
Aber dazu sind scheinbar sogar in diesem Forum viele nicht bereit und deshalb werden alle möglichen Ausreden gefunden und ich werde als das personifizerte Böse dargestellt wenn ich mich über die unbegründete Angst und die Bequemlichkeit lustig mache und auf die armen VerbrennerFahrer losgehe indem ich behaupte dass es eine Dummheit ist das ganze Erdöl zu verbrennen und dabei auch noch die Umwelt zu verpesten.

Deshalb stellt mich an den Pranger und setzt mich auf die ignorelist dann koennt Ihr weiterhin ungestört Eurer Bequemlichkeit frönen und müsst Euch nicht mit meinen Ökospinnereien auseinandersetzen.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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BigT hat geschrieben: In meinem Fahralltag von 20-30km reicht der 22kW Akku bereits völlig aus und ist Abends äusserst selten unter 50%.
...
Würde ich jetzt den Anspruch stellen, daß er mich jederzeit auch angenehm ans Meer transportieren kann, wäre das ein K.O. Kriterium.

Und das ist das Hauptdilemma: Dieser Anspruch jederzeit problemlos mit dem eigenen Auto nach Italien oder Spanien fahren zu können.
Genau. Ich habe das jetzt jahrelang gemacht, mit meinem i3 die Langstrecken zu bewältigen. Das geht irgendwie schon, aber rational betrachtet ist das unzumutbarer Mist.
Ich habe nun lange überlegt, mir einen etron oder I-Pace zu kaufen. Aber es ist doch ökonomisch und ökologisch Wahnsinn, 90% der Zeit eine riesige Akkukapazität spazierenzufahren, sie aber gar nicht auszunutzen sondern stattdessen der zeitlichen Degradation zuzugucken.

Meine Lösung: Wir bleiben bei unseren bisherigen Elektroautos als Erstfahrzeugen. Und für die >200km-Reisen mieten wir uns einen Minibus oder Kombi - ob Verbrenner, BEV oder Wasserstoff entscheidet der Preis.
BMW i3 (94Ah), Smart (451) ED Cabrio mit 22kW-Bordlader
Audi etron reserviert
bald 10kWp PV auf dem Dach und Erd-Sole-WP im Keller

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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Noch kann man sich ja nur Verbrenner mieten. Ok Tesla auch aber das ist recht teuer.
Daher fahr ich kein 22er Zoe sondern 40er i3, damit schafft man auch 1000km am Tag, langt leicht ;-)
4 Jahre Erdgas, B200c
dann bis 06/20 BMW i3
Seit 06/20 Audi e-Tron55

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Bei Sixt habe ich einen I-Pace für 220€ für ein WE gemietet. Bei Abholung war da auch ein etron (gleicher Preis) und mehrere i3.

1000km am Tag mit einem 40kWh-Akku „langt leicht“ - kann man sich einreden, muss man nur fest daran glauben. Rational gesehen eben genau der Mist, von dem ich oben geschrieben habe.
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bald 10kWp PV auf dem Dach und Erd-Sole-WP im Keller

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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@Roberto
Ein zwei mal im Jahr ein wenig Bequemlichkeit - ja, kein Problem wenn es um ein vertretbares Ausmaß geh und es ist eben auch nicht nur zwei mal im Jahr.
Beim 22kWh Akku ist das Ausmaß IMHO nicht vertretbar.
Einschränkungen machen wir ohnehin auch schon beim Benziner oder was meinst Du warum der Tempomat bei 115 und nicht bei 160 stand? Und warum das ein 1.0 Dreizylinder ist und nichts großes.
Mit einem Model 3 wäre ich die Strecke auch gerne elektrisch gefahren, aber Du kannst nicht erwarten, dass alle bereit sind, 50.000€ für ein Auto auszugeben. Das dürften meine bislang 7 Autos alle zusammen gekostet haben.
Und auch ein Model 3 wäre noch mit Einschränkungen gegenüber dem Benziner verbunden - einfach mal ehrlich sein.
Aber da reden wir über ein vertretbares Maß.
Was mich ärgert, ist dass Du vorhandene Bereitschaft und auch erreiches nicht anerkennst. Für Dich sind Petrolheads, die das E-Auto grundsätzlich ablehnen, anscheinend dasselbe wie BEV Nutzer, die damit aber keine Langstrecken fahren.
In den letzten knapp 4 Monaten fuhr unser Benziner 530km in dem Zeitraum, in dem das E-Auto 5.150km gefahren ist.
Das halt weil wir entweder zwei Autos gleichzeitig brauchten oder größere Dinge zu transportieren hatten, die in den Zoe nicht rein passen.
Ich finde das ist schon ziemlich weit vorne und beim nächsten Erstwagen wäre ich sogar bereit, bis zu 50% für ein überzeugendes BEV draufzulegen (das ist aber noch immer unter 30.000).
Beim Haus haben wir kräftig Geld in höhere Nachhaltigkeit investiert und eine PV errichtet.
Das als nicht hinreichend darzustellen finde ich dreist.

@Ungard
2015 gab es noch keinen 40er i3 und erst recht nicht zu unserem Budget wir wechseln nicht ständig das Auto und der ist uns als Erstwagen auch einfach viel zu klein.
Wir haben einen kompakten Kombi, das ist nun wirklich kein großes Auto. Wir brauchen und wollen keinen Radpanzer, nur bitte einfach den Platz, den wir jetzt haben, in einem BEV. Darf vorne auch kleiner sein, da reicht mir auch der Platz wie im Polo. Nur der Kofferraum hat die Größe wie im Focus/Astra/Golf Kombi zu haben.
Gerne auch viel flacher als der i3, hoch finde ich technisch und ästhetisch Grütze, das ist alles nur Windwiderstand, für den man teuer viel Strom in großen Akkus speichern muss.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus
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