E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Odanez
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aber nicht in der Stadt, wo die Aerodynamik nicht so wichtig ist. Ein reines Stadt-e-Auto mit 3m Länge könnte noch weniger als ein Ioniq in der Stadt verbrauchen. Auf der Autobahn natürlich nicht, da kommt keiner an den Ioniq ran.
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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Blue shadow hat geschrieben:Ersparnis in Raumverbrauch? Der Kiste könnte vorn und hinten ein Meter abgesägt werden.
Das bringt doch nichts. Die Parkplätze sind ja nicht aus räumlichen Gründen beschränkt, sondern um die Anzahl der Autos aus Umweltgründen zu beschränken. Zumindest in modernen Städten ist es so.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Nicht im Urbanenbereich. Da spielt die Form fast keine Rolle. Bis Tempo 60.
ExKonsul leaf blau winterpack ca 57000 km Spannung und Spass mit 16,5 kWh Akku ....brusa booster 22 kW in arbeit....akkurex in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Aber welches Fahrzeug fährt denn nur im urbanen Bereich?
Ioniq 28 kWh Premium mit Sitzpaket, Intense Blue, Michelin CrossClimate+, Produktionsdatum 16.4.2019 - Abholung in Landsberg am 14.9.2019 (Sangl #588)

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Die japanischen Kei- Cars ergeben in den Ballungsräumen Sinn. Oftmals sehr gut innen ausgestattet und auch von der Leistung her wird alles aus den erlaubten 660 ccm Hubraum ausgeschöpft. Wer so ein Fahrzeug fährt, hat dort keine Einschränkung bei der Parkplatzsuche.
Das macht es für Leute interessant, die innerstädtische individuelle Mobilität benötigen.

Das öffentliche Verkehrsmittel ist in Japan in den Metropolen jedoch sehr gut ausgebaut, pünktlich und sauber. Für Pendler gibt es gesonderte Linien ( commuter line). Auch für eilige Reisende (express line) und für normale Fahrten (local line) ist gesorgt. Zu Stoßzeiten wird es eng, aber außerhalb derer ist das Fahren bequem.

Somit benötigt man nicht unbedingt individuelle Mobilität.

In Japan sind auch viele Hybride im Einsatz. Um andere nicht zu belästigen, oft im Elektrischen Modus unterwegs.
Mit dem E-Golf 300 seit 11/2017 unterwegs...Go-e Ladebox - PV 9,975 kWp.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

nr.21
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Ich glaube, es gibt kaum ein Land auf der Welt, in dem die Voraussetzungen für die E-Mobilität so schlecht sind wie in Deutschland.
Hauptgründe sind das fehlende Tempolimit, die immer noch auf Verbrenner orientierte Industrie und die allgemein wenig ausgeprägte Bereitschaft, liebgewordene Gewohnheiten zu ändern. Von wichtigen anderen "Kleinigkeiten" wie zB hohem Strompreis und dem fehlenden Anspruch, am oder nahe des Wohnortes laden zu können mal abgesehen.
Natürlich sind die Bedingungen zB in Japan völlig andere: extrem knapper und teurer Platz in den Ballungsräumen, hohe Mautgebühren für die Autobahnen, leistungsfähiger, zuverlässiger und pünktlicher Schienenverkehr etc. Alles Dinge, die bei uns ein bisschen anders aussehen..

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Odanez
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@nr.21 ganz so schlecht ist es hier nicht, ich würde sogar sagen, wir sind da besser aufgestellt als fast jedes dritte-Welt-Land, und auch Länder wie Australien, die extreme Entfernungen und geringe Bevölkerungsdichte haben. Deutschland hat viel Geld, was ja um das nötigste aufzubauen zwingend erforderlich ist. Alle Länder, die deutlich ärmer als Deutschland sind, haben deshalb automatisch schon schlechtere Voraussetzungen für die Elektromobilität. Das wird sich höchstens in einigen Jahren ändern, wenn diese Länder unsere Gebrauchten billig abbekommen können, diese dann an irgendeiner Steckdose laden können, und die auch in irgendwelchen Schrauber-Läden am Laufen gehalten werden können, inkl. Batterien. Noch ist die Hochvolttechnik für die dritte Welt eine Art Science-Fiction, aber auch das wird sich ändern.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Köln Bonner hat geschrieben: Aber welches Fahrzeug fährt denn nur im urbanen Bereich?
Mein Zoe bis 2018 zu >80%.
Jetzt eher 60% Autobahn.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Blue shadow hat geschrieben: Volvo Elbil...hatte sich auch damals nicht durchgesetzt.
Das spartanische Wägelchen wog inkl. seiner 350 kg Bleiakkus bestimmt keine 1000 kg wie vom Spiegel behauptet.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Kabelbaum
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Helfried hat geschrieben:
Ich denke eher, dass die soziale Ächtung der Dieselfahrer stark zunehmen wird. Man sieht jetzt schon vermehrt verschämte Blicke, wenn man Tanten, die ihre Kinder im Diesel zwecks Einschlafens rund um den Block spazieren fahren, ein wenig schief anschaut.
1. auch Diesel-PKW werden immer umweltfreundlicher
2. warum auch weniger der Diesel als mehr die "Einschlafrundfahrt" um den Block Kritik erntet
"Freude am Fahren" | BMW i3s | 120Ah | go-eCharger(22kW)-Wallbox
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