E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Afaik hat geschrieben: Das Fahrzeug muss aber vorher noch die obligatorischen 1500 km Langstrecke gefahren sein :roll:
Viel besser als 1500km Langstrecke ist das Schnellladen am Fuße eines Berges, wie zum Beispiel der Rettenbachferner (Europas höchste Asphalttiere Straße) und dann in einem Zug rauf. Und das nicht schleichend, sondern nach den Serpentinen sauber raus beschleunigen und weil es so viel Spaß macht einen Linienbus auf der Steigung überholen...

Da mir das Kleingeld für einen Tesla fehlt, hier mit einem etwas kleinerem Fahrzeug.

Bild

Na ja, was soll ich sagen, knapp vor dem Ziel war es dann doch zu viel:
Bild

Dank Klimakompressor war das Thema aber in 10 Minuten erledigt. Ich wusste aber dass die Kehren bei der Ausfahrt immer so gegen 45kW gezogen haben, da wäre ich mit begrenzter Leistung wohl nicht weg gekommen. Da ich die mir folgenden Fahrzeuge nicht behindern wollte, eben die Pause an der Ausweiche.

Kurzum: Macht Euch keine Sorgen, ein EV begrenzt wenn es zu warm wird. Aber, ein Fahrzeug ohne aktiver Kühlung würde ich nicht mit AHK ausstatten.
PS: laut CanZE war nicht die Batterie zu warm, die war weiterhin mit ca. 40 Grad im grünen Bereich, der Umrichter hatte die Begrenzung angefordert. Das aber kann bei einem Tesla anders sein, da wurde bei hohen Geschwindigkeiten von Temperaturproblemen der Batterie berichtet, und darauf folgend kein Schnellladen...
Auch die ZOE kann man durch langes, schnelles Fahren an die Grenzen bringen. Das hat ein Unser hier mal auf einer Rennstrecke gezeigt. Da aber die Lüfter wirklich stark Überdimensioniert sind (wegen der geringen Differenztemperatur) hat die Geschwindigkeit selber wenig Einfluss auf das Kühlsystem. Nur der Umrichter mag die niedrigen Geschwindigkeiten nicht, weil da die Frequenzen so niedrig sind werden die IGBT stärker belastet (Siehe Temperatur eines Basslautsprechers gegenüber der des Hochtöners...) und dann kommt es zur Begrenzung durch die Kühlleitung selber. Also die Flüssigkeit die maximal durch den Umrichter gepumpt werden kann.

So hat sicher jedes EV seine eigenen Schwachstellen bei maximaler Leistung, all gemeinsam haben die EVs aber, dass die Elektronik im Zweifel abschaltet oder begrenzt. Beim Verbrenner war es klassisch die Kupplung die wenn das Fahrzeug zu schwach als erstes versagte. Gerade wenn man am Berg oft anfahren musste. Das ist beim EV Geschichte, oft werden die Schwächen des ICE verdrängt...
ZOE Live Q210 6/2013 * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * 40kWh Batterie 12.03.2019
Aktuell: 130.000 km

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

PV7KWp
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Odanez hat geschrieben: wärest du hier etwas aktiver bei solchen Themen unterwegs dann wüsstest du das auch.
Wie ich es voraussagte: Der 'Debunker' hat zwar selbst keinen referral code, taucht aber auffällig oft bei Tesla youtube influencern in deren Videos auf.
Dazu habe ich mir sein Video zu den Elektromotoren angeschaut. Gleich 2 Fehler/Ungenauigkeiten drin! Und daß Tesla sein headquarter in NL hat ist auch purer Zufall? Auch die Tatsache, daß die extreme Förderung der BeVs in NL zu sozialpolitischen Diskussionen führte könnte einen Einfluß auf die Korrekturversuche gehabt haben?

Darüberhinaus war in der von mir geposteten Studie nicht die BZ der umweltfreundlichste Antrieb, sondern der mit Biomethan aus Abfallstoffen oder synthetischem Methan betriebene Verbrenner!

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

PV7KWp
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AbRiNgOi hat geschrieben: ...der Umrichter hatte die Begrenzung angefordert. Das aber kann bei einem Tesla anders sein
Das ist bei einem model X mit Asynchronmaschine nochmal schlimmer, vor allem bei extrem geringen Geschwindigkeiten.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Odanez
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PV7KWp hat geschrieben: ...
Dann deute mal auf die Fehler von heren Hoekstra hin, beweise dass seine Zahlen nicht stimmen, anstatt ihn per agumentum ad hominem in eine Ecke zu stellen. :lol: das ist doch nur noch peinlich hier, meine Frayse
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

PV7KWp
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O.k. Legen wir los: Erste Frage: Hat er bei seiner Berechnung den nicht gerade kleinen Standby Verlust eines 90kWh Teslas berücksichtgt? User OSE aus dem TFF z.B. bezeichnet den seines Model X mit 40W!

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Odanez
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Das hat doch überhaupt nichts mit dem Thema zu tun. Die E-Autos auf den Straßen, die einen erheblichen Standbyverlust haben sind insignifikant wenig, denn es sind ja bei Weitem nicht alle Teslas, die das tun, es ist auch abhängig davon, was man abschaltet und was nicht. Aber hauptsache Seitenhieb an Tesla. Wenn du Fragen hast, richte sie bitte an ihn direkt. Aber ich habe bei dir keine Hoffnung irgendwelche Erkenntnisse der Tatsachen zu haben, auch wenn sie dir direkt ins Gesicht starren. So ist das nun mal mit euch... ;)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Kabelbaum
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Ich verfolge gerade den Thread "Intelligente Navigation" für E-Autos mit Power Cruise Control®
So toll diese App für manche auch auch sein mag, aber... es kann nicht sein dass der E-Autofahrer sich mit dieser Technik, mit diesem Thema auseinandersetzen muss!

Sowas schreckt künftige E-Mobilisten eher ab.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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Kabelbaum hat geschrieben: Sowas schreckt künftige E-Mobilisten eher ab.
Vielleicht wäre es politisch gesehen ohnedies nicht ganz sinnlos, gewisse Intelligenz- oder sonstige Aufwands-Mindestschranken für das Autofahren vorzusehen.
Ich fürchte, dass jeder ein, zwei Autos fährt, wird sich bald nicht mehr halten lassen (Staus). Zumal das elektrische Fahren so einfach und preiswert ist, dass der Verkehr wohl noch mehr zulegen würde. Bei mir haben sich die Spaßfahrten auch mindestens verdoppelt (zumindest jene mit Billigstrom). Kinder werden zu viel herumgefahren, und angeblich fahren viele sogar ins Fitnessstudio mit dem Auto.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Kabelbaum
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"...gewisse Intelligenz- oder sonstige Aufwands-Mindestschranken für das Autofahren vorzusehen. "
Spricht da die Arroganz eines E-Autofahrers?

Das manche Dinge nicht eine Frage der Intelligenz sondern des Komforts sind, daran denkst Du erst garnicht?

Und auch typisch dieses Klischee, das man zum Fitness-Studio selbstverständlich zu Fuss oder mit dem Fahrrad zu fahren hat, beweist nur die überhebliche, verbohrte Engstirnigkeit einiger E-Mobilisten hier und erzeugt bei mir absolutes Verständnis vieler Verbrenner-Fahrer mit dieser "Spezies" nichts gemein haben zu wollen.
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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Kabelbaum hat geschrieben: Spricht da die Arroganz eines E-Autofahrers?
Nein, das war missverständlich ausgedrückt. Ich meinte, dass ja bald alle elektrisch fahren werden (manche wollen, manche müssen wollen). Und dass die Straßen die Kapazitäten nicht haben werden, wenn jeder noch mehr fährt als bisher, weil es so bequem und billig ist.

Man fährt elektrisch leichter 10 km auf ein Eis oder die Kinder zum Ballett als früher mit dem Dieselstinker. Ergo mehr Verkehr.
Zudem gibt es den coronalen Ekel vor der U-Bahn, der derzeit auch zu deutlich mehr Autoverkehr führt. Sollten die Öffis in der Krise mangels Geld noch mehr versandeln, wird das auch nicht besser.
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