E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ecano
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Nach diesem Satz habe ich aufgehört zu lesen:
Das ist ein wichtiger Schub, aber kein finaler Durchbruch für das Elektroauto. Denn höherwertige Fahrzeuge wie der Porsche Taycan oder der Audi e-tron, die in Deutschland Jobs sichern, sind von der Prämie ausgeschlossen. Das halte ich für problematisch.
Wer Autos für 200.000€ kauft, wird sich von den nicht bezuschussten 3000€ davon nicht abhalten lassen.
Smart ED 44, bestellt am 18.1.2018, erhalten 19.10.2018
e-up! "UNITED", bestellt am 27.8.2020, erhalten am ??
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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... oder kauft es auf die Firma oder least es für die Firma. Somit wird die Umsatzsteuer sowieso als Vorsteuer wiedergeholt.
Diesel Weg wird kein leichter sein ...
Kia Soul EV - Tagesreichweite 800km, mit Kundenbesuch - awattar (.de) variabler Strompreis - WP 5kWth
PV-Tankstelle 10kWp - Jedes 300Wp Panel ermöglicht 45.000km Fahrt - CO2-arm zu 2ct/km Energiekosten

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Ich habe nicht von der Vergangenheit geschrieben, sondern von der Gegenwart und Zukunft.
Ein Beispiel mit 15 Jahre altem Verbrenner und 7 Jahre altem Tesla, das sind Fahrzeuge aus der Vergangenheit.
Die Realität spielt aber in der Gegenwart.
Biomethan wäre eine gute Lösung wenn es wirklich Bio ist, und nicht Regenwald für Palmöl abgeholzt würde, oder Maismonokulturen die Insektenvielfalt reduziert.
Im übrigen, dass eine Abgasreinigung an einem 15 Jahre alten Verbrenner so gut funktioniert wie in der Zulassung spezifiziert ist auch eines der Märchen die uns die Verbrenner-Lobbyisten erzählen.
VG
Zero SR/S 6kW (S ZF13 bis 08/20) , Kumpan 1953 45km/h

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Odanez
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PV7KWp hat geschrieben: Falls Du es nicht gemerkt hast, die Grafik der Fraunhofer Studie bezieht auf das Jahr 2030-42 und enthält sowohl Strommix- als 100%EE Betrachtungen.
Hier noch für die Mittelklasse (Snuups hält seinen Tesla wahrscheinlich für Oberklasse, deshalb die erste Grafik):
Der Fehler in der Grafik ist die Annahme, dass ein E-Auto Akku 9t CO2 zusätzlichen Ausstoß verursacht. Das ist natürlich der größte Quatsch, denn die allermeisten E-Auto Akkus kommen inzwischen auf Werte von 3,5-5t. Fraunhofer kann mich mal mit ihrer Anti-E-Auto Propaganda :p
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Für den Übergang: 2004 Skoda Octavia Kombi 1.6
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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PV7KWp hat geschrieben: Mein letzter Biomethan Verbrenner, den ich verkaufte ging im Alter von 15 Jahren mit ca. 365tkm an einen dt. Nachbesitzer. Ob er inzwischen in Osteuropa gelandet ist, weiß ich nicht. Zum Zeitpunkt der Übergabe funktionierte die Abgasreinigung und der Verbrauch war der selbe wie bei >60tkm.

Snuups 7 Jahre alter Tesla hat die 2te Batterie drin. Ich glaube nicht, daß die erste ein second life irgendwo hat.

Das mal zur Realität!

Und zur Biomethan Tanstellensituation:
Wieviele CNG Autos gibt es?
Bei der derzeitigen Anzahl kann man das machen. Wenn ein großer Teil der jetzigen Benziner/Diesel lieber CNG mit Biomethan fahren soll, viel Spaß.



btt
Der 50er eTron kostet in guter Ausstattung 62000. das ist von 200.000 etwas weg. Selbst der 55 sind „nur“ 74000.

Das ist schon gehoben und nix für Lieschen Müller. Aber die knabbern ja auch schon am 35000 Euro Kia.
Da geht es eher Richtung verbrenner Jahreswagen voll familientauglich und Langstrecke für 18000
4 Jahre Erdgas, B200c
dann bis 06/20 BMW i3
Seit 06/20 Audi e-Tron55

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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TS8E hat geschrieben: Biomethan wäre eine gute Lösung wenn es wirklich Bio ist, und nicht Regenwald für Palmöl abgeholzt würde, oder Maismonokulturen die Insektenvielfalt reduziert.
Biomethan kannst du aber nicht in dem Maße skalieren. So wie mit allen "Lifehacks" die auf der Ausnutzung irgendwelcher Produktionsüberschüsse oder Abfälle beruhen. Damit läufst du zwangsweise in eine Situation, wo dir die Reste nicht mehr ausreichen und du auf eine Produktion der Ausgangsstoffs umstellen musst.

Dazu kommt, dass CNG im PKW-Sektor gerade am Sterben ist. Elektro hat den CNG-Fahrzeugbestand überholt, die CNG-Tankstellen werden seit Jahren langsam weniger und VW lässt CNG nach der aktuellen Generation auslaufen. Danach gibt es das nur noch von FCA. Die werden das für den Heimatmarkt "Italien" noch eine Weile weiterführen.
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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PV7KWp hat geschrieben: Falls Du es nicht gemerkt hast, die Grafik der Fraunhofer Studie bezieht auf das Jahr 2030-42...
Welchen Teil von "das BEV steht unterm Strich am Ende immer am besten da " verstehst Du nicht?
TS8E hat geschrieben: Biomethan wäre eine gute Lösung wenn es wirklich
Bio ist, und nicht Regenwald für Palmöl abgeholzt würde, oder Maismonokulturen die Insektenvielfalt reduziert.
Auch dann wäre es noch viel zu viel Flächenverbrauch. Vergiss es, das Thema ist fast tot. Da hat man sich vor 20 Jahren drüber Gedanken gemacht, ging dann über zu Biokraftstoffen der 2. Generation und auch das verlief im Sande.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

PV7KWp
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Odanez hat geschrieben: Fraunhofer kann mich mal mit ihrer Anti-E-Auto Propaganda
Schon klar Fraunhofer dumm, nur die in der BeV-Blase gefangenen wissen Bescheid?

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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Naja, dumm ist der falsche Ausdruck. Aber grob tendenziös darf man schon sagen.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

PV7KWp
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B.XP hat geschrieben: Biomethan kannst du aber nicht in dem Maße skalieren.
A. Würde man das derzeit an den Biogasanlagen verstromte Biogas hernehmen und zu Biomethan aufbereiten, wären das schon ca. 10 Mio Fahrzeuge.
B. Es werden z.Zt. Abfallstoffe für weitere ca. 7 Mio. Fabrzeuge nicht genutzt
C. Eine Beimischung von synthetischem H2 zum Methan von bis zu 20% wird z.Zt. angestrebt. Die Fahrzeuge können damit ohne weitere Umrüstung fahren.
D. Biomethan ist auch für Fahrzeuge > PKW gut geeignet
E. Eine thermische Reformierung des CH4 in einer Abgasstrecke ist denkbar
F. Der Umstieg auf BZ kann fliessend erfolgen.
G. Der ganze Umstieg ist fast kostenneutral.

Aber diese Argumente werden hier wohl verhallen, warum einfach und günstig wenn es auch kompliziert und teuer geht?
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