E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Blueskin
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Soweit ich weiß, geschieht doch genau letzteres mittels Anpassung der EEG-Umlage.
Mit der Konsequenz, dass der Otto-Normal-Endverbraucher bei sinkenden Börsen-Strompreis mehr EEG-Umlage zahlen muss, was seinen Endverbraucher-Strompreis erhöht.
Die von der EEG-Umlage befreiten Großunternehmen dagegen profitieren vom sinkenden Strompreis.
Suuuuuper System!
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Bitte bei Tritin bedanken ! Nix GroKo....

Gruß SRAM
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

LeakMunde
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Also eigentlich war es Schwarz-Gelb, die mit der Novelle des EEG 2012 dafür gesorgt haben, dass deutlich mehr Unternehmen von der EEG-Umlage befreit wurden.
Persönlicher Bereich → Einstellungen → Anzeigeoptionen ändern → Signaturen anzeigen → Nein
Bitteschön ;)

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Inzwischen spielt die Befreiung keine Rolle mehr (weil Volumen zu gering) .

Der Webfehler im System ist der von Tritin aufgesetzte, von den SPD Nulpen in der damaligen Regierung niemals durchschaute und seither niemals angetastete Grundmechanismus, der nur der Verschleierung einer gigantischen Subventionsmaschine zugunsten der EE und zu Lasten der Bürger dient.


Gruß SRAM
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Elektroautomieter hat geschrieben: Genau. An sich plädiere ich ja immer dafür, dass man diese 1% Fahrten, wo man wirklich spontan eine längere Strecke fahren muss, nicht als Diskussionsgrundlage nutzen sollte
Schau einfach drauf, welchen Anteil der Jahreskilometer das ausmacht, dann sieht das Bild oft ganz anders aus.
B.XP hat geschrieben: Plan...was? Irgendwie wirkt das für mich wie ein Relikt aus vergangenen Zeiten. Ich hatte letzte Woche in anderthalb Jahren den ersten defekten Schnelllader.
Klar, die Zeiten werden besser. Aber lang biste wohl auch noch nicht dabei und hattest vielleicht auch einfach Glück.
Auch hast Du wohl ein aktuelleres BEV. Hab ich nicht, weil ich für länger kaufe und auch nicht ständig aktualisiere.
Snuups hat geschrieben: Für nicht wenige ist Geiz geil. Geld ist alles und alles wird mit Geld gemessen.
Unter anderem auch Zeit.
B.XP hat geschrieben: Zwei befreundete Pärchen von uns waren zusammen vor zwei(?) Jahren mit einem BMW 7er in Italien. ~800km one-way. Der Plan war mit einen Zwischenstopp nachts durchzufahren. Naja - technisch kein Problem, aber die Nerven lagen danach allgemein blank. Die Besitzer des BMW fahren jetzt übrigens Tesla - das finden sie entspannter. Wenn meine Frau und ich uns abwechseln, kommen wir ~400km ohne längeren Stopp aus. 250km ich, 150km sie - und wir gehören mit um die 30 jetzt längst nicht zu den älteren Autofahrern.
Aua, manche werden vielleicht schon alt geboren. Also ich bin älter und hab kein Problem mit 800km am Tag, das lässt sich nun wirklich noch gut fahren. Ich hab auch manchmal eine Rückfahrt von >1.000km an einem Tag gemacht, weil es dann entspannter war, am nächsten Tag im eigenen Bett aufzuwachen und nicht noch mal aus dem Hotel ausschecken zu müssen. Mit nem 7er BMW bin ich noch nicht gefahren, solche Etappen bin ich selbst mit Fiat Uno 1.0 (45PS), Polo 1.4D (48PS) Golf 3 1.9TD (75PS), Corsa 1.7CDTI (101PS), Corsa C 1.0 (60PS), und Focus 1.0 (125PS) gefahren - alles easy. Und die erste 3 davon hatten keine Klimaanlange, kein Navi und keinen Tempomat. Da ist man früher noch vor Sonnenaufgang losgefahren, damit es nicht ganz so heiß ist.
Heute mit Klimaanlage und Navi ist das ja dagegen alles easy. Was zu viel war - 1500km am Tag in 16,5h inkl. einiger Staus. Aber mit 2 Fahrern bis 10h unterwegs ist kein Problem.
Zum Gardasee haben wir rund 1.100km. Da würde ich auch mit einem Tesla 3 kein Problem sehen. Anreise aber vorzugsweise geteilt in 800/300km, weil man dann am Anreisetag noch Zeit vor Ort hat. Dafür braucht es aber halt schon einen ordentlich großen Akku und ordentlich Ladeleistung und auch eine gute Effizienz.

Wie man mit 800km bei nem BMW 7er ein Problem haben kann... :lol:
Bin früher öfter mal über WE 650km mitgefahren beim S320CDI, S500, CLS500. Freitagmittag los und Montag früh zurück. Die Fahrer hatten meist >200km/h auf dem Tacho, da fliegt sich das so weg. Gerade in der S-Klasse mit dem Massagesitzen.
Blueskin hat geschrieben: Aber das Tanken geht eben so schnell, dass sich Wiedereinsteigen, Zeit totschlagen, Wiederaussteigen einfach nicht lohnt.
War bei mir im echten Leben oft so 4-5 Minuten zwischen anhalten und weiterfahren. Und nein, ich hab nicht vergessen zu bezahlen.
Natürlich kann da kein E-Auto mithalten. Aber ist im Alltag egal, weil ich nachts laden kann und bei den Langstrecken ein paar mal im Jahr darf es halt nicht zuuuu lang werden. Siehe Tesla 3 - passt doch.
Das muss jetzt noch in meine Preisklasse rutschen - aber der nächste Erstwagen sollte ein BEV sein. Die Frage ist für mich da nicht ob, sondern wann.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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Karlson du hast einfach zu früh gekauft, ist halt Pech und muss man mit klar kommen statt immer rumzuheulen weil man ein altes eAuto hat was damals schon eher Kurzstrecke als sonstwas war.
Ich selber habe mir vor ein paar Jahren erstmal ein gebrauchten Erdgaser gekauft weil es für mich noch nicht passend war ich aber trotzdem etwas pro Umwelt tun wollte. 2019 dann den i3 weil es jetzt besser ausgesehen hat. Trotzdem kommen in einigen Jahren wieder deutlich bessere Autos auf den Markt was PL oder Reichweite angeht. Aber da kann ich mich bei keinem beschweren außer mir selber. Ich hol auch nicht meinen 486er raus und sage: alles doof kann kein neues Game drauf zocken! Was ist los?

Spontan längere Fahrten in km?
Quasi 0 km hier. Und meinem Umfeld ist das bei fast jedem so. Mich überkommt es halt selten samstag morgens auf dem Klo mal spontan von München nach HH zu fahren
4 Jahre Erdgas, B200c
dann bis 06/20 BMW i3
Seit 06/20 Audi e-Tron55

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Blueskin
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Es kommt ja auch (bezogen auf den Thread-Titel) darauf an, was man unter "durchsetzen" versteht.
Ich glaube, dass - sobald sich bei den Preisen noch etwas tut - zunächst der Bereich der "typischen" Zweitwagen aufgerollt wird, die am eigenen Stromanschluss geladen werden können und ganz sicher nie außerhalb ihrer Reichweite bewegt werden. (Da es hier für alles andere den Verbrenner-Erstwagen mit Reichweite, Anhängelast und viel Platz gibt)

Dazu die Halter, die zwar keinen Erstwagen haben, aber heimischen Stromanschluss haben UND die Gewissheit, nie oder nur selten weiter als die Reichweite ihres BEV zu fahren. (z. B. Viele Rentner, Pensionäre oder sonstige, die "etabliert" sind und wissen, dass sich da die nächsten Jahre nichts mehr ändert)

Ich schätze mal, alleine die Haushalte mit diesen Grundlagen würden den Elektroauto-Anteil enorm nach oben pushen.

Ich könnte mir VORSTELLEN (Ich gehöre zu keiner dieser Gruppen), dass da nur noch der Elektro- Aufpreis ein wahrer Ablehnungsgrund ist und alles andere (wie die armen Kinder im Kongo) nur vorgeschoben, um das nicht zugeben zu müssen.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Elektroautomieter
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@Karlsson darum macht es Sinn für diese Langstreckenfahrten ein Auto zu mieten, denn wer an einem WE ein schönes Auto mietet, z.B. einen Audi A4, maximal 20.000 Km runter, maximal 6 Monate alt, der zahlt dafür nur 130€ plus Sprit. Mit dem eigenem Fahrzeug auf diesem Kurs zu kommen wird schwer und man auch das perfekte Auto für diese Situation.

@Ungard wir müssen alle froh sein, dass es die Early Adopter gibt, denn ohne diese würde es die Elektromobilität in der Form nicht geben und ich bin auch erst so richtig dabei seit Anfang 2019.

Für mich ist das E-Auto immer dann super, wenn ich Zeit, lust auf Experimente habe und auch bereit bin, dass es nicht so funktioniert, wie ich das geplant habe.
In allen anderen Fällen verzichte ich auf das E-Auto.
Wir waren Anfang des Jahres für ein verlängertes Wochenende in Südtirol zum Skifahren und stellten uns vorher die Frage, wie wir da am Besten aus dem Rheinland hin kommen.
Meine Begleitung fährt einen Clio, aber das ist jetzt nicht das beste Fahrzeug für so eine lange Strecke und man kann die Kosten auch nicht fair teilen, da sie schwer zu beziffern sind. Das ökonomischste wäre es wohl gewesen, ein Fahrzeug für den gesamten Zeitraum zu mieten und damit die komplette Strecke zu mieten und dann noch Mitfahrer mitzunehmen, was die Kosten deutlich gedrückt hätte. Ein E-Auto kam nicht in Frage, da wir ja auch noch ankommen wollten und ich in Österreich und Italien keine Lust auf Experimente hatte. Aber im Rahmen der Verkehrswende gibt es ja angenehmere Varianten, wie man an sein Ziel kommen kann.
Den Supersparpreis in der Bahn gebucht und bis München mit dem ICE. Dort dann ein Auto abgeholt. Aus geiz nicht direkt im HBF, sondern in etwas größerer Entfernung. Ab da dann die letzten 280 KM mit einem Verbrenner zurück gelegt. Für diese Strecke hätte ich nie ein E-Auto genommen, da in diesem Fall Zeit ein wertvoller Faktor ist. Aber das ist eine der wenige Ausnahmen.
Ich brauche Eure Hilfe. Bitte an dieser Umfrage für meine Bachelorarbeit teilnehmen.
Nutzerverhalten an Ladestationen
https://www.umfrageonline.com/s/015ab48
Danke :)

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Ungard
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Wir sind jetzt auch noch Early Adopter, aber man weiß es. Ich beschwere mich 2025 auch nicht dass mein i3 keine 250 kW kann und kein 100 kWh Akku für weniger Geld als ich 2019 bezahlt habe, das ist einfach so. Die zoe ist in meinen Augen auch wirklich das zweitauto, Langstrecke ohne CCS war ja auch nie der bringer, dazu schluckt sie sehr viel. Für die Stadt natürlich super, an AC lädt sie ja flott, beim einkaufen, schwimmen, Kino usw schnell voll.

Karlson hat immer seinen Blick von der ersten Zoe mit kleinem Akku auf dem Schirm und extrapoliert das dann auf alle...
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Elektroautomieter
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@Ungard

Wenn man den Innovationszyklus nach Rogers nimmt, https://de.wikipedia.org/wiki/Early_Ado ... _Ideen.svg, dann sind wir jetzt in der Phase, wo die Innovatoren langsam in die Phase der frühen Anwender übergehen.
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