E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Elektroautomieter
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Blue shadow hat geschrieben: Keine Rettungsfahrzeuge? Gerade ne Pressemitteilung gelesen. Nissan der Pioneer hat ein Nv400 konvertiert. Nichtmal DC port an board.
Wobei Chademo auch als Stromquelle dienen hätte können. Echt jetzt-Nissan- vom Vorreiter zum Gnadentot?

https://www.electrive.net/2020/05/18/ni ... nv400-vor/
Ich meine elektrische Einsatzfahrzeuge. Da wo man nur das Fahrzeug braucht und die Fahrten planbar sind, z.B. ein Rettungsfahrzeug als Ersatzstation bei einer Openairveranstalltung. Aber als reines Einsatzfahrzeug wird es das so schnell nicht geben, da der worse case immer mit eingeplannt werden muss. Einsätze ohne Pause bei kalten Temperaturen. Wo es Sinn macht, sind z.B. Insel wie Sylt, da die Strecken dort nicht lang sein können.
Aber Einsatzfahrzeuge stellen so einen geringen Anteil am Gesamtfahrzeugmarkt, dass man das vernachlässigen kann.
Ich brauche Eure Hilfe. Bitte an dieser Umfrage für meine Bachelorarbeit teilnehmen.
Nutzerverhalten an Ladestationen
https://www.umfrageonline.com/s/015ab48
Danke :)
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Michael_Ohl
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Man darf aber allen Einsatzfahrzeugen, Kommunalen Fahrzeugen und sonstigen auf Behörden zugelassenen Fahrzeugen auch eine begrenzte Vorbildfunktion nicht absprechen. Wenn jeder sagen kann guckt euch die Politiker an, wie immer Wasser predigen und Wein trinken ist das sicher nicht sehr anregend. Ich freue mich immer in Norderstedt die Kangoo ZE zu sehen. Die von der HHLA in Hamburg sieht man hat leider nicht weil nur auf deren Gelände unterwegs. Da auch Krankenwagen in der Großstadt einen begrenzten Einsatzradius haben, und danach länger z.b. im UKE stehen wäre es sicher machbar dort was zu bewegen.
Während UPS in der Innenstadt schon viele E-LKW und Teils große E-Lastenräder einsetzt fährt Hermes mit Sub- Unternehmern und 20Jahre alten Sprintern im Wellblechlook. Hier sollte der Staat mal überlegen wie man eine Gewisse Lenkungswirkung erzielen kann.

MfG
Michael

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Das Steuern von ökologischen Verhalten wurde die letzten Jahre ins absurde gedreht. Die Energielobby...die Gelbwesten...Industrie-Agrar. Irgendwas ist immer zu schützen, nur der Lurch hat keine Lobby.

Agora hat ein Sinnbild entwickelt....die Verkehrtwende.
ExKonsul leaf blau winterpack ca 57000 km Spannung und Spass mit 16,5 kWh Akku ....brusa booster 22 kW in arbeit....akkurex in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Vokoun
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Michael_Ohl hat geschrieben: Wie bei vielen Dingen im leben finde ich es richtig, mir das beste aus allen Welten zu suchen. Für Langstrecken nehme ich einen Euro 6d Temp Diesel mit 1300km Reichweite, für die Fahrten zur Arbeit und zu meinen Kunden zwei Kangoo ZE und dazu kommt hoffentlich bald ein E-UP, bestellt im Oktober 2019.
Damit fahre ich 15000km mit dem Diesel, 20000km mit den ersten Kangoo, 12500km mit dem zweiten und der E-UP wird sich auch noch einmal bei allen etwas wegnehmen.
Wenn sich die Fahrzeuge so weiter entwickeln wie in den letzten 8 Jahren, werden wir (Meine bessere Hälfte und ich) in den nächsten Jahren immer weniger Fahrzeuge brauchen.

MfG
Michael
Mein reden, deswegen ist ein PHEV für uns genau das richtige.
Wenn es einen Kombi gibt der 200km mit dem Akku schafft und ich ihn trotzdem noch per Benzin fahren kann wenn es kurzfristig weiter gehen muss, das wäre für mich perfekt.
Perfekt wäre ein 1000kilometer Akku der in 15 Minuten lädt, aber warten wir Mal ab.

Heute schaffen die Smartphones auch bei Dauerbetrieb den ganzen Tag, was noch vor Zwei Jahren unmöglich war

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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Vokoun hat geschrieben: Perfekt wäre ein 1000kilometer Akku der in 15 Minuten lädt, aber warten wir Mal ab.
So ein Akku könnte in 10 Minuten 500 Kilometer laden. Ich verstehe nicht, warum also die Kapazität für 500 km nicht genügen würde.
Das ist immer diese altväterliche Dieseldenkweise, fürchte ich.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Im Grunde muss man nur schaffen, dass man 4,5 Stunden am Stück fahren kann und dann eine 45 minütige Pause zu machen. Das ist die Fahrzeit, die ein Berufskraftfahrer am Stück fahren darf.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Blueskin
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Helfried hat geschrieben:
Vokoun hat geschrieben: Perfekt wäre ein 1000kilometer Akku der in 15 Minuten lädt, aber warten wir Mal ab.
So ein Akku könnte in 10 Minuten 500 Kilometer laden. Ich verstehe nicht, warum also die Kapazität für 500 km nicht genügen würde.
Ja, so sehe ich das auch!

Es gibt sicher viele Menschen, die nur einmal im Jahr eine wirklich längere Strecke >500km fahren (z.B. Urlaubsreise) und sich ansonsten ausschließlich im Umkreis von 50-100km um die heimische Garage bewegen. So dass für 350 Tage im Jahr eine Reichweite von 200km (real, auch im Winter bei Regen und nicht WLTP-Märchen) ausreichend wäre.

Aber es gibt auch - zumindest nach meinen Erfahrungen - nicht gerade wenige, die eben nicht nur einmal im Jahr diesen Radius verlassen, sondern öfter, z. T. mehrmals im Monat.(beruflich, Kurzurlaub, Fahrt zu Konzert, Tanzveranstaltung, Ausstellung, Freunde zum Flughafen etc. und zurück)
Dabei ist irgendwo eine "stille Schmerzgrenze" bei 500km/Tag. Entweder alleine der Hinweg (und an einem anderen Tag zurück) oder Hin- und Rückweg zusammen an einem Tag.

Da ist die bei BEV derzeit oft zu findende Kombi von Real-Reichweite 200km und Nachlade-Zeiten 30-90 Minuten je Ladung einfach nervig und steht auch in keinem Verhältnis zur eigentlichen Fahrzeit. (Von solchen Dingen wie Ladekurven und Rapidgate gar nicht erst zu reden)

Mit einem Verbrenner sind diese 500km auch unterhalb der "Langstrecken-Diesel"-Klasse (mit 60-Liter-Tank und 5 Liter Verbrauch) ohne Nachtanken locker machbar. Und selbst wenn nicht, ist das Problem in 5 Minuten durch Nachtanken behoben.

Also : REALE Reichweite von 500 km mit Ladezeiten von 10-15 Minuten ("Pinkelpause" - Stopp) wären m. E. für viele Menschen schon ausreichend; denn die tatsächliche "ich will 1000 km ohne Pause durchfahren können" - Fraktion ist wahrscheinlich gar nicht so gross wie das stellenweise überzogen dargestellt wird.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Die Idee Einsatzfahrzeuge auf Elektrizität umzustellen ist etwa so sinnhaft wie es die Abschaffung der Notkrankenhäuser war.

Dieser Teil der Infrastruktur muß auch bei Katastrophen funktionieren, und zwar im Dauerbetrieb. Das können BEV aufgrund ihres sehr schlechten Verhältnisses von Lade- zu Einsatzzeit nicht leisten.

Gruß SRAM
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Schwarzwald gegen Wind: https://www.youtube.com/watch?v=7jEQii_9yWw
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

kaip-rinha
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Da kommt es wie bei so vielen anderen Bereichen auch auf die tatsächliche Verwendung der Fahrzeuge an.
Für die in einigen Jahren anstehende Beschaffung von KdoW-Nachfolgefahrzeugen böten sich PHEV an, die im normalen Tagesgebrauch einiges an Strecke elektrisch machen könnten, für den Einsatzfall aber auch den Verbrenner-Backup dabei haben.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Nichtraucher
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Wenn man will kann man das steuerpolitisch lenken. Einfach Verbrenner deutlich (!) teurer machen und zwar je km. Wer wirklich drauf angewiesen ist, täglich hunderte von km zu schrubben, wird damit sein Geld verdienen und kann die Kosten steuerlich geltend machen. Ist dann also halb so wild.
Wer nicht so viel fährt, sich aber kein neues Auto leisten kann, den trifft das dann auch nicht so hart.
Sion reserviert
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