Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

Ecano
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Die minimalen Verbesserungen beim Verbrenner sind ja in der VW Studie auch berücksichtigt.

Ich finde diese Studie einen ganz großen Wurf, zumal sie vom Hersteller selbst ist.
VW scheint es ernst zu meinen. Der Dominoeffekt wird sich auf die Zulieferer und deren Zulieferer übertragen. VW wird Umwelt-Zertifizierungen seiner Zulieferer verlangen.
Smart ED 44, bestellt am 18.1.2018, erhalten 19.10.2018
e-up! "UNITED", bestellt am 27.8.2020, erhalten am ??
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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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motion hat geschrieben: Das E-Auto an sich war nie das Problem, das Problem sind bis heute die Akkus. Aber wie bereits geschrieben, das könnte sich schon sehr bald ändern.
Dieses Problem wird auch noch künstlich aufgebauscht.

Noch mal zur Kohle. Es geht um die Schwermetalle. Diese werden in der Luft über einen großen Raum verteilt. Der Regen bringt diese auf die Äcker....
Nervengift aus dem Schornstein

Fünf Tonnen Quecksilber pusten deutsche Kohlemeiler pro Jahr in die Luft, berichten die Forscher. Das sind zwei Drittel des gesamten deutschen Ausstoßes - und diese Zahl ist seit Jahren nahezu unverändert. Das Schwermetall ist in Spuren in der gesamten Erdkruste enthalten und kommt deshalb auch in Pflanzen und daraus entstandener Kohle vor.


Wegen der großen Mengen Kohle, die in Deutschland trotz Energiewende weiterhin verbrannt werden, gelangen Tausende Kilogramm Quecksilber in anorganischer Form in die Atmosphäre. Nach und nach sinkt es zu Boden und landet in Gewässern - Mikroorganismen wandeln das Element dann in das gesundheitlich besonders gefährliche Methylquecksilber um.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/nat ... 68537.html
Hier bin ich ganz bei Dir. Weg mit dem Zeug, so schnell wie möglich!
Heisst so viel, wir werden krank und wissen nicht warum.
Doch, das wissen wir sehr genau.

Neben Quecksilber stoßen Kohlekraftwerke noch Arsen, Blei, Cardium, Uran (radioaktiv) Thorium (radioaktiv) und Radium (radioaktiv) aus.
Und selbstverständlich Tonnen von Stickoxiden und Feinstaub

Was zudem nicht bedacht wird, die Umweltschäden und Emssionen beim Abbau und Transport (Übersee).

Ist Kohle wirklich so schlimm? Nein, sie sie ist noch schlimmer als der Volksmund animmt. Das letzte Giftzeug ist das.
Wer daran festhält ist merkbefreit, so wie jeder Unterstützder davon.

Hier wieder bin ich ganz bei Dir.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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MaXx.Grr hat geschrieben: Gerade einen wunderbaren Kommentar von RalphIIIHarzIV bei heise.de zu den Unsinnsstudien gefunden:
Schockierende Fifo-Institut-Studie: "Fahrräder mehr CO2-Ausstoß als eine Auto!"

Das angesehene Fifo-Institut hat soeben eine bahnbrechende Studie veröffentlicht.

Das schockierende Ergebnis der Studie:

"Fahrräder haben mehr CO2-Ausstoß als eine Auto!"

Lange Zeit galt das Fahrrad bei den umweltfreundlichen Grünen und in der Gesundheitsmetropole Pjöngjang als Fortbewegungsmittel der Wahl. Es habe kaum Emissionen und sei zudem auch bei Rohstoffmangel noch günstig herzustellen. Ein Mythos, wie hochkarätige Forscher des Fifo-Instituts jetzt aufdeckten.

Erst veröffentlichte das rennomierte Institut ja die vernichtende "Schwedenstudie" zu den Elektroautos.

Hysterische unruhe damals bei den Elektrogläubigen ... quälende Schreie hallten durch die TESLA-Fabrik!

Elon-Musk-Fanboys waren in Aufruhr - eine heile Welt schien zusammenzubrechen.

Ein schweißgebadeter Elon Musk äußerte sich seinerzeit zitternd vor den Kameras:

"Mein Leben ergibt keinen Sinn mehr ... ich werde ab jetzt nur noch twittern!"

Dann jetzt der Ober-Schock!

Auch Fahrräder sind Umweltschweine!

Klemens First, Forschungsleiter bei Fifo, stellt die Studie vor:

"Es ist ja so, um ein Fahrrad fortzubewegen, da muß ja ein Mensch drauf sitzen und das muß man in der Umweltbilanz auch mit einrechnen. Das ist beim Auto ja nicht der Fall, die fahren ja prinzipbedingt von selber." erklärt First. "Mir ist es zum Beispiel im Urlaub auf Sylt mal passiert, da hatte ich auf einer Düne bei meinem Cayenne vergessen die Handbremse anzuziehen und das Auto ist ganz von selbst in die Nordsee gerollt.", so der hochdekorierter Wissenschaftler mit weißer Weste weiter. "Das war natürlich schon ärgerlich, meine Frau hatte geweint, da mußte ich ihr natürlich sofort vorort einen neuen Porsche Cayenne kaufen - schlimm - denn jeder kennt ja die überteuerten Preise auf Sylt!"

"... und sowas kann einem zwar mit einem Fahrrad nicht passieren!" ... "Aber!", fügt er an, " da kommt auch schon der gravierende Nachteil der beliebten Zweiräder: Ein Mensch muß dort strampeln - und der Radler selbst verbraucht ja auch Energie ... und CO2!"

Ein Raunen geht duch die versammelte Pressemeute. Einzelne Glühbirnen leuchten über den Köpfen der Reporter auf.

"... und ...", fügt First an, "der Mensch hat eben auch einen hässlichen CO2-Footprint - einen sehr hässlichen!"

"Der typische Deutsche verursacht knapp 18 Tonnen CO2 pro Jahr - eine enorme Schweinerei! Ein Auto mit Verbrennungsmotor hingegen nur weniger als 3 Tonnen.", rechnet Fifo-Chef Klemens vor, den seine Untergebenen liebevoll "kluger Klemens" nennen und schaut zufrieden in die Gesichter der verdutzten Journalisten.

"Und diese 18 Tonnen CO2-Footprint des typischen deutschen Fahrradfahrers, die muß man ja korrekterweise auch in das Fahrrad mit reinrechnen, da der Mensch mit seiner Körperkraft ja den Antrieb des Rades darstellt, logisch!"

Erstaunte Gesichter im Publikum.

"Da kann man schon sehen, wie umweltfreundlich Autos sind ... und was für Umweltsäue Fahrräder sind.", strahlt First.

Unruhe in der Parteizentrale der Grünen, wo die Rede des Fifo-Chefs live übertragen wird. Jürgen Trittin kippelt wie ein Zappelphilipp auf seinem Abgeordnetensessel, schiebt sein grün-lackiertes Zweirad mit Zebrastreifen heimlich geniert hinter einen Vorhang.

Hastiges Treiben auch in der taz-Redaktion. Eilig werden alle Redaktionsfahrräder von der Straße geholt und im Innenhof des Gebäudes versteckt. Grünen-Chef Habeck, der zufällig in der Radaktion zu Besuch ist, flüchtet überstürzt. Schnell wird sein grünes Dienst-Rad mit Sonnenblummen im Kofferraum des Dodge RAM 1500 seiner Frau versteckt.

"Unser schockierendes Ergebnis: Fahrräder verursachen SECHSMAL-MEHR vom Treibhausgas CO2, als herkömmliche Autos!", pointiert Klemens First, mit zufriedener Miene:

"Da haben sie es: Autos mit Verbrennungsmotor sind nicht nur CO2-neutraler als Elektroautos sondern sogar umweltfreundlicher als Fahrräder, das haben wir soeben durch kühle unbestechliche Mathematik nachgewiesen. Vergessen sie mal die subjektive feminine Klimaduselei von dieser Grete Thunfisch oder wie die heißt. Wir rechnen mit harten Fakten - bei uns geht alles streng wissenschaftlich zu, da haben Emotionen keinen Platz!"

Noch schlimmer sei es laut Fifo-Institut sogar bei den sogennanten E-Bikes, da sich dort die Umweltschädlichkeit des Elektroantriebes mit der Schädlichkeit des Fahrrades kombiniere: "Diese neumodischen E-Bikes der jungen Leute sind eine richtige Umwelt- und CO2-Sauerei, aber dieses Ergebnis stellen wir erst in der nächsten Fifo-Studie vor ..."
(https://www.heise.de/forum/Autos/Artike ... 4683/show/)

Einfach köstlich :-)

Grüazi, MaXx
YMMD! :lol: :mrgreen:
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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Diese Stellungsnahme zu der Dr. UnSinns-Publikationswolke aus den Niederlanden (auf Englisch) ist auch recht aufschlußreich,
https://innovationorigins.com/no-diesel ... -electric/
wobei der Autor allerdings die von Dr. UnWahr als derzeitig angesetzten 550 g/CO2 im deutschen Strommix übernimmt.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Nochmal in der WiWo die wichtigsten Kritikpunkte an Sinns Behauptungen:
https://www.wiwo.de/technologie/mobilit ... 03694.html

"Von TV-Moderator Markus Lanz in dessen Talkshow am 1. Mai darauf angesprochen, warum er für seinen Vergleich Verbrauchsdaten verwendet habe, von denen er doch gewusst habe, dass diese falsch seien, und keinen Versuch unternommen habe, empirische Daten zu ermitteln, antwortete Sinn: „Das wäre ja viel zu viel Aufwand.“ "
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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Wer braucht schon Recherche, wenn vor drei Jahren denn ohnehin in den Medien das postfaktische Zeitalter ausgerufen wurde?
BMW i3s 120Ah || Tesla Model 3 LR AWD

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Eigentlich mag ich Lanz ja nicht, aber wenn der Sinn niedergemacht wird darf man sich das nicht entgehen lassen :-D
https://www.zdf.de/gesellschaft/markus- ... 9-100.html

Grüazi MaXx

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

Neyms
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Bisher fehlen mir komplette Studien oder zumindest sind diese bisher noch nicht aufgefallen.
Es wird immer der Akku erwähnt, dass die Produktion ja soviel CO2 produzieren würde. Aber wieviel CO2 und andere Abgase fallen denn bei der Produktion und dem Transport von Benzin an? Das hat meines Wissens noch keiner unter die Lupe genommen. Klar Transport ist von Ort zu Ort unterschiedlich, aber zumindest bis zur Raffinerie oder bis zur Hauptverteilung sollte das doch mal erwähnt werden. Denn dann fällt pro Liter Benzin die echte und gerechte Menge an CO2 an!

Ich glaub, dass dann schon ein Diesel oder Benziner nach sehr kurzer Zeit von einem E-Auto, welches mit Ökostrom fährt, überholt werden.

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

Odanez
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Neyms hat geschrieben: Bisher fehlen mir komplette Studien oder zumindest sind diese bisher noch nicht aufgefallen.
Es wird immer der Akku erwähnt, dass die Produktion ja soviel CO2 produzieren würde. Aber wieviel CO2 und andere Abgase fallen denn bei der Produktion und dem Transport von Benzin an? Das hat meines Wissens noch keiner unter die Lupe genommen. Klar Transport ist von Ort zu Ort unterschiedlich, aber zumindest bis zur Raffinerie oder bis zur Hauptverteilung sollte das doch mal erwähnt werden. Denn dann fällt pro Liter Benzin die echte und gerechte Menge an CO2 an!

Ich glaub, dass dann schon ein Diesel oder Benziner nach sehr kurzer Zeit von einem E-Auto, welches mit Ökostrom fährt, überholt werden.
für alles was vor der Zapfsäule kommt rechnet man etwa mit 500g CO2 pro Liter Kraftstoff. Das erhöht dann z.B. bei Benzin den CO2-Ausstoß von 2,33kg/l auf 2,83kg/l
viewtopic.php?f=45&t=40058
Die meisten E-Auto Akkus kosten zwischen 3t und 5t CO2 in der Herstellung.
Verkauft: 2013 Euroleaf Acenta, 24kWh. SoH 81%, 86.000km
Bestellt: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Die meisten ernsthaften Studien rechnen das irgendwie ein. Sogar die Unsinnsstudie von Sinn.
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