Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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smochen hat geschrieben: Für Strecken bei denen ich nicht Zwischenladen muss, weil ich mir sicher bin, dass es hin und zurück reicht - wirklich eine tolle Ergänzung (!) zum Verbrenner.
Als einziges Fahrzeug in meinen Augen leider nutzlos, da überhaupt nicht kalkulierbar wie lange ich denn nun tatsächlich für entsprechende Strecken benötige.
Kommt auf das Fahrzeug an. Beim Zoe gehe ich da ja noch mit, aber ein Model 3 Long Range würde ich auch als einziges Fahrzeug nehmen (die fehlende AHK und die blöde Kofferraumklappe mal außen vor).
nr.21 hat geschrieben: alles wesentlich günstiger als beim Verbrenner.
Ist ja total wumpe wenn es unterm Strich dann doch wieder mehr kostet. Einzelpositionen sind doch egal, es geht nur um TCO.
corwin42 hat geschrieben: Wir haben keinen Zweitwagen und der Ioniq muss für alles passen und das tut er auch.
Der muss für meinen Geschmack in zu kurzen Abständen laden, kommt für mich nicht als Alleinfahrzeug in Frage.

smochen hat geschrieben: Ich finde das so unglaublich nervig... Wie plant Ihr eure Reisen ? Das ist doch absolutes Glücksspiel... Könnte ich nicht, tut mir leid!
Die Langstrecken machen wir meist mit dem Benziner. Wenn wir doch mal weiter elektrisch fahren, wird da erstmal penibel die Strecke ausgearbeitet. Mit Ladelogs lesen und für jede Ladesäule einen Plan B und C bereit halten.
Das hat bislang immer gut funktioniert, auch wenn der Aufwand sicherlich nicht massentauglich ist.
Dazu kommt, dass der Wagen in zu kurzen Abständen geladen werden muss und da dann auch zu lange braucht.

Bei einem Model 3 wäre aber alles anders - das fährt wesentlich weiter, lädt dann schneller und man kann die zuverlässigen und schnellen Supercharger nutzen. So wird Elektromobilität zum Erfolgsmodell.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus
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Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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smochen
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Helfried hat geschrieben:
smochen hat geschrieben: Aber ich möchte mir eben bei längeren Strecken, die der Akku nicht "verkraftet", eben keine Gedanken machen wie weit ich komme, wo die nächste Ladestation ist, was mich dieser Ladevorgang jetzt kostet -
Wenn dir die Kosten egal sind, wie du sagst, kannst du dank Ionity oder Tesla schon jetzt stressfrei fahren.
Falls ich den Eindruck erweckt habe, die Kosten seien mir "egal", habe ich mich wohl falsch ausgedrückt. Ich bin auch gerne bereit für einen Elektroauto mindestens genau so viel zu zahlen wie für den Benziner, wenn ich dafür keine Einschränkungen in kauf nehmen muss.

Für mich (!) macht aber dahingehend nur die Kombination aus Verbrenner- und Elektroauto Sinn - und zwar sehr viel Sinn sogar :-)

Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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nr.21
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@Karlsson: ist natürlich nicht total wumpe, sondern meist tatsächlich günstiger, mit dem E-Auto zu fahren
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/e ... vergleich/

Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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Ja, wenn man den Listenpreis zugrunde legt, Neukauf und nach relativ kurzer Zeit wieder abstößt.
Ich komme auf ganz andere Zahlen. Aber ich kaufe nicht neu und behalte die Fahrzeuge eher lang. Beim Corsa landete ich da in Richtung 20 Cent/km inklusive wirklich allem. Ich sehe noch nicht so richtig, wie ich dafür einen kostengleichen adäquaten Ersatz finden soll.
Beim Erstwagen ebenso, es gibt erstmal überhaupt kein BEV Pendant zum Focus Kombi. Anschauen könnte man sich Kia E-Niro 64kWh und Model 3 long Range. Die sind aber weder ebenbürtig vom Nutzwert noch von den Kosten vergleichbar. 1-3 jährige Gebrauchte zum guten Preis gibt es da erst recht nicht.
Basis bei mir sind 12tkm/a.
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Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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Rudi L
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Schon schlimm wenn man derartig Pfennigfuchserei betreiben muss.

Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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Finde ich auch. Eure Armut kotzt mich an!

(Und ehe das jetzt womöglich wieder jemand ernst nimmt):

:!: :ironie: :!:
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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Rudi L hat geschrieben: Schon schlimm wenn man derartig Pfennigfuchserei betreiben muss.
Ach was müssen... ich weiß halt gerne, wo mein Geld bleibt und kann gut rechnen und haushalten. Daher stehe ich auch finanziell solide da und schlafe besser.
Dass bei Dir der Reichtum ausgebrochen ist, ist ja schön für Dich. Bist aber auch ein paar Semester älter, da würde ich dann auch wohl mit einem Mercedes in Würde altern. Aber gerade habe ich andere Prioritäten.
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Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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Rudi L
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wirtschaftlich handeln ist eine Grundvoraussetzung für ökonomischen Erfolg. Insofern machst Du alles richtig, aber ich habe den Eindruck Du übertreibst manchmal und stellst alles unter das Primat. ;)
Zuletzt geändert von Rudi L am So 24. Mär 2019, 10:53, insgesamt 1-mal geändert.

Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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yxrondo
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Das Umdenken in der Mobilität beginnt erst. Ich würde gern Eure Gedanken in fünf oder zehn Jahren nochmals lesen wollen. Die ersten Autos vor mehr als 120 Jahren war auch nur Teufelszeug und keiner wollte es. Zumal man zum tanken noch in die Apotheke fahren musste.
Ioniq Premium schwarz, seit dem 30.05.18 abgasfrei unterwegs

Re: Erfahrungsbericht - die ersten 1000km mit dem E-Auto

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Die deutschen Verpesterbauer haben ja alles, aber auch alles dafür getan, dass die Ladeinfrastruktur mies bleibt.

Die 300 "echten" km Reichweite der Zoe sind eigentlich so viel, dass man eh mindestens eine halbe Stunde Pause machen sollte. Mit den kommenden 350- oder mehr -kW-Ladern reicht es auch für die so häufigen spontanen Langstreckenfahrten nach 1.000 abgespulten km.

Es ist eine reine Erfahrungssache, wo man verlässliche Ladesäulen findet. Nach ein paar Wochen hat sich die Anfangsaufregung meistens gelegt.
Not-wendig: www.bzfe.de/inhalt/planetary-health-diet-33656.html

Freitag treffen wir uns: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/

Herzliche Grüße
Alex

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